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Thema: The Amazing Spider-Man 2

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Meine letzten beiden Kinobesuche waren diese:
    Captain America - Winter Solider
    Ich hatte ja wirklich meine Zweifel, ob nach dem Avengers-Film eine halbwegs interessante und spannende Geschichte mit dem Cap in der Gegenwart erzählt werden kann. Er mag zwar der erste der Avengers sein, ist aber eben doch ein Relikt der Vergangenheit. Wie soll das im Soloflug ohne seine Hero-Buddys, denen er Anweisungen geben kann, klappen?
    "Winter Solider" zeigt es meiner Meinung nach ziemlich gut. Neben den Auswirkungen, die die Aktion aus dem Avengers-Film nach sich gezogen hat (massives Aufrüsten von S.H.I.E.L.D. zur Abwehr von interplanetarischen Bedrohungen) und ein wenig Charakterbildung (Stichwort: Black Widdow) wird hier auch ein interessanter Bogen zum ersten Film geschlagen. Die Geschichte ist schon fast mehr Thriller als Superhelden-Film und das macht ihn meiner Ansicht nach richtig, richtig gut. Ein wenig schade ist nur, dass sie Hawk Eye nach nur ein paar Auftritten und dem Avengers-Film gegen Falcon getauscht haben. Aber nun gut, Schwund ist überall. Wird bei Erscheinen sofort der heimischen Sammlung hinzugefügt.
    Ah ja: "The Return of the first Avenger" ist mal der dümmste und fehlleitenste Untertitel, den man sich für den Film hätte ausdenken können.

    The Amazing Spider-Man - Rise of Electro
    Ähnlich wie Knuckles fand ich den Film ganz große Klasse.
    Dabei gefielen mir nicht einmal die Entstehungen von Electro und dem Green Goblin (und Rhino ganz am Ende) und die Kämpfe mit diesen Schurken am besten, sondern die zwischenmenschlichen Passagen. Die Entwicklung von Peter Parker, der mit dem Versprechen gegenüber Gwens Vater mit sich und seiner Beziehung hadert, Gwen selbst, die diesen Eierschalenlauf nicht ewig mitmachen will oder auch der in diesem Film neu eingeführte Charakter von Harry Osborn und dessen Beziehungen zu seinem Vater und Peter Parker. Das alles hat so wunderbar ineinander gegriffen und dem Film seine eigene Dynamik verpasst. Richtig schön deutlich wurde eben auch Gwens Rolle als das Zünglein an der Waage bei Peters Entscheidungen. Gerade diesen Teil fand ich super umgesetzt. Die Besetzung (Jamie Foxx war als Max/Electro wirklich genial!) und der echt geile Soundtrack haben den Film für mich dann vollends rund gemacht. Ich bin vollends zufrieden

  2. #2
    Ja, ich glaube ihr könntet einen eigenen Archer-Thread gebrauchen ^^ Oder halt in den Cartoon-Thread, auch wenn das nur so zu drei Vierteln dort reinpasst.
    Zitat Zitat von Simon Beitrag anzeigen
    Die Entwicklung von Peter Parker, der mit dem Versprechen gegenüber Gwens Vater mit sich und seiner Beziehung hadert
    Indem er Wahnvorstellungen bekommt und überall den Geist von dem Typen in Menschenansammlungen sieht o_O? Ich dachte mir nur so come on, Film, wir habens kapiert... fand das zu dick aufgetragen und zu übertrieben dargestellt, als würden die Autoren dem Publikum nicht ohne zusätzliche Visualisierung zutrauen, zu verstehen, was in Peter Parker vorgeht. Wenn sie das einmal gebracht hätten, wäre es ja noch okay gewesen, aber diese Einbildung von dem Vater taucht afair mindestens drei Mal im Film auf, wenn nicht häufiger. Hat mich ziemlich gestört.
    Zitat Zitat
    Gwen selbst, die diesen Eierschalenlauf nicht ewig mitmachen will
    ... und sich erstmal trennt, aber es dann doch irgendwie geil findet, von Spider-Man gestalkt zu werden. Wie gesagt, Twilight-Niveau.
    Zitat Zitat
    Richtig schön deutlich wurde eben auch Gwens Rolle als das Zünglein an der Waage bei Peters Entscheidungen. Gerade diesen Teil fand ich super umgesetzt.
    Hmm. Das wurde onscreen zwar so gesagt, aber ich kann mich an keine Situation erinnern, wo das in diesem Film effektiv in der Handlung vorgekommen wäre oder eine Rolle gespielt hätte. Nichtmal bei der Sache am Ende, denn als sie einmal da war, hatte Peter schon keine Wahl mehr. Könnte sein, dass es im ersten Teil mal vorgekommen ist, das liegt für mich zu lange zurück, aber ansonsten finde ich es immer etwas billig, nur von den zwischenmenschlichen Beziehungen und Konstellationen zu labern, sie aber nicht auch als relevant zu zeigen (nur weil Person A zu Person B sagt, dass sie auf ihn angewiesen sei oder sie viel zusammen erlebt hätten, habe ich als Zuschauer noch lange nicht automatisch das Gefühl, dass dem tatsächlich so ist). Mir kam es eher so vor, als ob Gwen Peter total verwirrt, anstatt ihm bei Entscheidungsfindungen zu helfen. Im Film labern sie ja auch ständig nur über sich, aber nicht zum Beispiel darüber, was Peter über seinen Vater herauszufinden versucht, über Max, über Tante May usw. usf.
    Zitat Zitat
    Die Besetzung (Jamie Foxx war als Max/Electro wirklich genial!) und der echt geile Soundtrack haben den Film für mich dann vollends rund gemacht.
    Ich glaub ich bin einer von den wenigen, die das Gefühl haben, dass es seit dem Reboot eher an Stars fehlt. Ich mein, bei den Hauptrollen merkt man es schon etwas, kann aber mit der nachrückenden jungen Schauspielergeneration auch täuschen ^^ Aber ein James Franco hatte für mich viel mehr Klasse als Dane DeHaan, und das liegt nicht bloß an dem bekannteren Namen. Jamie Foxx mag ich sehr gerne, aber hier hat er nicht viel aus der schlecht geschriebenen Rolle (Motivation von Electro?) herausholen können. Paul Giamatti wurde hingegen völlig verschwendet, aber okay, das sollte wohl schätzungsweise auch nur als Einführung für die kommenden Ableger und Sequels dienen. Der Hass vom Green Goblin auf Spider-Man war ebenfalls vollkommen irrational.

    Ach ja, noch ein imho heftiges Logik-Loch, das mich genervt hat: Woher weiß Gwen vor dem Finale, was sie in dem Kraftwerk zu tun hat? Deus ex Machina? Sie sagt es ja sogar noch extra. Dabei ist sie nur irgendeine verdammte, unbedeutende Praktikantin! Das ist mir schon im ersten Teil aufgefallen, wo sie bei OsCorp irgendwie überall Zutritt hatte. Ich glaub niemand von den Leuten, die sich das ausgedacht haben, ist schonmal in einer echten Forschungseinrichtung/Institut oder einem echten Kraftwerk gewesen. Ich bin ja bereit, vieles zu glauben, auch weil man gerade bei Geschichten mit fantasylastigen Elementen nicht alles filmisch einwandfrei umsetzen kann. Aber das da war einfach nur lazy-convenient random Storytelling.

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