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Abenteurer
Die meisten Spieler hassen traurige oder allzu offene Enden, schließlich will man für die Zeit, die man in das Spiel investiert hat, auf irgendeine Weise belohnt werden. Das lässt sich auch gut an kommerziellen Spielen sehen, die bewusst auf ein Happy End verzichtet haben und dadurch den Unmut der Fans auf sich gezogen haben.
Persönlich würde ich mich gar nicht darauf festlegen wollen, welche Art von Ende am besten ist. Selbst das bewährte Schema "Held opfert sich" kann kitschig wirken. Ich denke eine gute Geschichte sollte an einem Punkt enden, an dem man als Autor die Charaktere guten Gewissens allein lassen kann. Solange man seiner Erzählweise und seinen Charakteren treu bleibt, sollte auch das Ende entsprechend passen. Es ist doch ohnehin so, dass man sich als Schreiber oftmals schon von der ersten Idee der Geschichte an im Klaren ist, wohin diese führen soll. Meist steht das Ende vor dem Mittelteil fest, denn man will als Autor ja darauf hinarbeiten. Sollen die Charaktere eine Entwicklung durchmachen? Wie kommt es von der Ausgangslage zur Endsituation?
Was ich damit sagen will: Jemand der einen tragisches Ende plant, wird wahrscheinlich bereits während der Geschichte Hinweise darauf geben. Jemand der einen Epos plant, hat ein ganz bestimmtes Bild vor Augen, wie der Protagonist zum Helden wurde. Macht euch keine Gedanken darüber, ob ein Ende kitschig wirken könnte, sondern lieber, ob es mit eurer erschaffenen Welt konform ist.
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