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Thema: Up & Downs der RPG-Maker szene Seit 200X

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht mal, welches Spiel das erste mit Custom-Menü oder -KS gewesen ist, doch dieses Spiel hatte natürlich einen großen Einfluss auf die Spielmechanik.
    Welches wirklich das erste war kann ich dir nicht sagen, aber gefühlt: Aurora's Tear

    Zitat Zitat
    Damals kam Inelukis MP3-Patch raus, mit dem das erste Mal vernünftige ( ;-) ) Musik abgespielt werden konnte und später folgten Key- und Maus-Patch.
    Den Tastenpatch fand ich einflussreich bis er dann raus kam. Das war so ein "wenn er mal draussen ist, dann ~ dann... dann warte mal ab, dann kommen hier Sachen!" ~ und sie kamen nicht. Sie kommen immer noch nicht. Wenn Rosa Kaninchen sein Alternatedings fertig macht, gibts endlich ein Spiel, dass Maus hat und mehr als eine Techdemo ist.

    In Sachen Patches fand ich Cherrys Wirken einflussreicher, wenn auch subtiler. Diesen freudigen Aufrei wie seinerzeit der Keypatch hatte afair keiner seiner Patches, dabei benutzt mehr als jeder zweite einen seiner Picturepatches, den BetterAEP oder den PicturePointerpatch.

  2. #2
    Zitat Zitat von Corti
    Wenn Rosa Kaninchen sein Alternatedings fertig macht, gibts endlich ein Spiel, dass Maus hat und mehr als eine Techdemo ist.
    Nicht nur mit "Alternate Virus of Ragnarök" setzt er da die technische Messlatte für Makerspiele wieder ein ganzes Stück höher (was bei AVoR woll ohne dieverse Cherrysachen kaum möglich wäre), wen man sieht was er aus den RPG Maker VX für sein Remake von "Switch -Fluch oder Segen" rausholt.

    Geändert von Makoto Atava (21.11.2013 um 14:21 Uhr)

  3. #3
    @.Kerby
    Das ist schon recht schwierig zu sagen, inwieweit meine Spiele die Szene oder die anderen Entwickler beeinflusst haben. Dazu müsste es Spiele geben, denen man den Einfluss deutlich anmerkt. Ich würde es natürlich gut finden, wenn ich die Szene positiv beeinflusst hätte.

    @Corti
    Ja, Key- und Mauspatch wurden und werden nur sehr selten eingesetzt, deswegen würde ich auch sagen, dass nur der MP3-Patch einen großen Einfluss hatte. Weil du gerade Alternate ansprichst: Mit Moonlight Sun gibt es schon eine Vollversion, die ein mausgesteuertes Karten-KS benutzt.

    Cherrys Patches sind auf jeden Fall hilfreich, aber ich denke nicht, dass sie einen großen Einfluss auf die Spiele haben, zumindest aus der Sicht der Spieler. Viele erleichtern die Arbeit des Entwicklers, aber spielerisch ändert sich dadurch wenig. Bisher gibt es glaube ich auch noch keine Demos oder VVs, die z. B. Menüs haben, die hauptsächlich in der Patch-Sprache (Lua?) geschrieben wurden, oder?

  4. #4
    Solange ein Spiel kein reiner Nachbau der Mechanik des Vorbilds (Diablo-Klon) oder eine voller Liebe unternommene Unterwerfung unter die weltsetzende Dominanz des Vorbilds (Fanfiction) ist, wird sich der Einfluss wohl am sichersten über die Bekenntnisse der Ersteller bestimmen lassen. Bei mir sieht es so aus:

    Aurora's Tear hat mir den Maker als ernstzunehmende Bastelplattform vor Augen geführt, mit der man nicht nur komische Krakeleien zusammen klicken kann, sondern etwas, das wie ein richtiges Spiel aussieht. Vermutlich ist es also das für mich einflussreichste Makerspiel, denn wenn ich zuerst ausschließlich nur über irgendwelche RTP-Trollereien gestolpert wäre, hätte ich gar nicht erst den Gedanken gefasst, zur Szene hinzuzustoßen.

    Sunset over Imdahl hat auf mich den stärksten Eindruck hinterlassen, obgleich man wegen der gänzlich anderen Grafik und dem unterschiedlichen Spielzuschnitt in meinen Spielen wohl nichts davon merkt. Ich habe es nicht als Vorlage zum Nachbau begriffen, vielmehr hat mich dieses Spiel am meisten ermutigt, eigene Ideen zu veröffentlichen, denn "Sunset over Imdahl" ist weder in seiner Anlage ein Final-Fantasy-Klon, noch ist es deswegen angegriffen worden, obgleich doch der Maker als Bausatz für ein bestimmtes Publikum zunächst regelrecht verformelt wirkt.

    Unterwegs in Düsterburg schließlich finde ich schon in seinen Eigenschaften als inhaltsreiche Hobbyproduktion sehr ordentlicher Länge sehr nachahmenswert. Es ist für mich hinsichtlich seiner Produktionswerte durchaus eine Referenz, was sich mit dem Maker erreichen ließe.

    Unter den Entwicklern blicke ich zu Kelven auf. Das macht er einem zwar nicht leicht, weil er zu normal und zu wenig allürenhaft ist (Lege dir bitte eine elitärere Weltanschauung zu), aber gerade seine Zugänglichkeit hebt ihn hervor, wenn er eben öffentlich über konkrete Bastelprobleme nachdenkt, wenn er Interesse an anderen Perspektiven nicht nur heuchelt, sondern durch seine Art der Diskussionsführung - und initiierung auch aktiviert und wenn er sich nicht als Gott des allüberschwebenden Erkenntnisses stilisiert, sondern munter mitstreitet. Vielleicht verhebt er sich auch deshalb nur selten mit projektierten Fantasien. Außerdem belebt er das Forum. So eine putzmuntere Aufgeschlossenheit kommt natürlich den eigenen Spielen zugute. Spielerisch, erzählerisch und grafisch kann ich die Unterschiede zwischen "Die Bücher Luzifers" und "Zauberer und Prinzessin" gar nicht übersehen. Ich selbst entwickle mich weit weniger schnell.

  5. #5
    @Kelven: Eins fällt mir spontan wenigstens ein: http://www.multimediaxis.de/threads/...elease-v9-0-0b

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