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Thema: now watching / now reading

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    A Silent Voice: Ich fand den Film wirklich sehr stark, gerade die erste Hälfte. Ich saß wirklich die meiste Zeit sehr angespannt und gefesselt dar. Angespannt deshalb, weil das gezeigte Mobbing einen schon sehr wütend machen kann, das hat der Film sehr gut hinbekommen. Visuell natürlich 1A, das war zu erwarten, aber besonders die Regie ist auch fantastisch. Ich habe ja schon vorher viel von Naoko Yamada gehalten, aber A Silent Voice unterscheidet sich ja natürlich inhaltlich deutlich von ihren anderen Regiewerken (K-On! und Tamako Market). Einerseits gibt es wieder viele interessante Kameraeinstellungen, die oft auch gut die Psyche des Hauptcharakters wiedergeben, und dann wurden viele Dinge einfach sehr kreativ gelöst. Ich hab den Manga nicht gelesen, deshalb weiß ich nicht, was davon auf die Kappe des Animes geht, aber ich fand es zum Beispiel cool, wie die Gesichter der Leute, denen Shouya nicht ins Gesicht gucken kann, von einem X verdeckt wird. Trotz der Länge (130 Minuten) fühlt sich der Film nie gestreckt an. Es hat sich für mich auch authentisch angefühlt, wie ein tauber Charakter dargestellt wird (z.B. die Versuche, zu sprechen). Das Ende war mir vielleicht etwas zu „sauber“, aber sonst hab ich wirklich nicht viel auszusetzen. War ein ausgezeichneter Film mit viel liebe zum Detail und exzellenter Regie.

    Santa Claus Tsukamaeta: OVA über einen kleinen Jungen, der den Weihnachtsmann fangen will, um seinen Freunden zu beweisen, dass es ihn wirklich gibt. Die Idee ist niedlich, die Umsetzung generisch und teilweise zu gekünstelt witzig und der Zeichenstil hat mir nicht allzu sehr zugesagt. Hab's auch nur gesehen, weil ich es per Zufall gefunden hatte.

  2. #2
    Ah, A Silent Voice wollte ich auch mal reinschauen. Klingt ja sehr gut, was Du davon erzählst (und auch sonst hab ich positives dazu gehört). Wird dann hier vermutlich eher der Manga (der ja zum Glück abgeschlossen ist), vielleicht dann ergänzend dazu den Anime. Auf jeden Fall mal auf die Liste gepackt, danke

    Selber habe ich mir noch mal Fullmetal Alchemist - Brotherhood gegeben. Die Serie ist einfach klasse und die ganzen Folgen habe ich dann wohl doch ne Ecke mehr gebinged als ich es eigentlich hätte tun sollen^^
    Wobei ich denke, dass das, was die Serie so gut macht, die Tatsache ist, dass sie wirklich wenige Schwächen hat, und nicht, dass sie wirklich in vielen Punkten exzellent ist.

    Was ich ein wenig schade finde ist, dass einem die ganze Show über so viel vom Land gezeigt wird, aber dann das letzte Viertel praktisch nur noch in Central stattfindet. Das lässt den Rest der Serie eher so erscheinen, als wäre es dafür da gewesen, die "Truppe für den Endkampf" zu sammeln (was ja auch genau das ist, was passiert; immerhin treten so ziemlich alle relevanten Charaktere wieder auf^^°). Ist bestimmt ganz im Geiste von Shounen Serien, aber lässt die Story insgesamt eher einfältig erscheinen. Andererseits ist das wohl eher ein Kritikpunkt an typischem Shounen als an der Serie speziell.

    Werde mir wohl, wenn ich die Zeit habe, noch mal FMA(03) anschauen. Ich habe die Serie immer in sehr guter Erinnerung gehabt und fand den Impact von FMA-B deutlich schwächer, obwohl es ja allgemein als die bei weitem bessere Serie durchzugehen scheint. Wird spannend zu sehen, ob das einfach nur gute Erinnerungen meinerseits waren oder die Serie doch Aspekte hatte, die sie (für mich) besser macht als Brotherhood. Hatte insbesondere immer das Gefühl, dass die 2003er Show viel düsterer und ernster war. Naja, mal schauen.

    Geändert von Sylverthas (23.05.2017 um 14:37 Uhr)

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