Rewatche zur Zeit Fate/Zero mit meinem Bruder, der die Serie noch nicht kennt und auch sonst eher wenig Anime guckt.
Wir haben gerade die zwei Episoden gesehen, die den Hintergrund von Kiritsugu beleuchten. Ich hatte die eher negativ in Erinnerung und nach dem wiederholten gucken, finde ich sie noch schlechter.
Zähle sie sogar insgesamt mit zu den schlechtesten Episoden der Serie. Ich finde es zwar gut, dass beschlossen wurde solche Folgen zu machen, jedoch ist der Versuch das gut umzusetzen in meinen Augen gescheitert.
Zuallererst sind es für mich einfach mal zu wenig Folgen um eine Geschichte der Größenordnung abzuhandeln. Zum einen können einem die "neuen" Charaktere nicht wirklich ans Herz wachsen, geschweige denn irgendwie einen Eindruck hinterlassen, inwiefern sie wichtig für Kiritsugu sind.
Zum anderen sind im Laufe der Handlung so viele unpassende und unlogische Timeskips, da nicht genügend Zeit ist, Dinge vernünftig zu erklären und zu zeigen. Ein Beispiel wäre da der Sprung von Abend zu Nacht, kurz nachdem Shirley Kiritsugu bat sie zu töten.
Auf einmal ist das Dorf komplett infiziert und überall sind Magier und Kirchendudes.
Auch sonst gibt es noch genügend Kleinigkeiten bei der Präsentation, die mich gestört haben. So viel Edginess und aufgezwungenes Drama haben mich das ein oder andere Mal hart "cringen" lassen.






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Für mich hat das Pacing der ersten Staffel aber auch absolut perfekt funktioniert, wie ein einziger Rausch. Leider hat Baccano einen krassen Cliffhanger, der die Serie in meinen Augen hart heruntergezogen hat. Was "Style over Substance" angeht, finde ich die Serien eigentlich zieeemlich identisch ... imho tragen die Charaktere aber auch locker genug Substanz mit sich herum; mehr an anderen Enden wäre da eher störend. Letztendlich müssen glaub ich beide Serien einen Nerv treffen. Und Durarara trifft so ziemlich jeden einzelnen Nerv meines Körpers. <3









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