Ist bei mir komplett andersrum: Als ich jünger und der Hype noch aktuell war, fand ich die Serie nur gut (und deutlich schlechter als die erste), heute würde ich sie meilenweit über 95% aller anderen Animes anordnen, geschweige denn dem Genre-Kram. Vorrangig aus den gegengesetzten Gründen, die du nennst, und die ich damals noch nicht so zu schätzen wusste, nicht zuletzt weil das nicht das war, was ich von einem (Shonen-)Anime erwartet habe: Nach den ersten 10, 12 Folgen, die aus produktionshistorischen Gründen etwas strange sind, wird die Serie zunehmend MEGA-rund. Da passt wirklich alles zusammen. Es gibt keinen Charakter, der nicht eine sehr klare Rolle in der Thematik erfüllt oder ohne einen interessanten Arc ausgeht, keine Charakterbeziehung, die irgendwie halbgar im Status Quo stehen bleibt, keinen Sachverhalt, der nicht irgendwie in den großen Kontext gesetzt und relativiert wird.
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Die ersten zwei oder drei Folgen der ersten FMA Adaption fand ich sogar richtig mies. Nicht ganz so schlecht wie Occultic Nine, der mit seiner ersten Folge einfach mal total.... weird war, aber schon so, dass ich keine Lust mehr hatte, mir den Anime weiter anzuschauen. Da fand ich auch noch Ed total blöd, besonders mit dem Winzling Running Gag. Erst danach wurde es besser. Natürlich habe ich beide Serien nie komplett geschaut und kann daher nie die Gesamtheit beurteilen, aber beide hatten bis dahin schon so ihre Momente. Es ist ja auch überhaupt ein Wunder, dass ich FMA mittlerweile als solide bezeichne, vor zwei Jahren oder so fand ich das Franchise sogar recht schlecht. Ich weiß natürlich, dass ich da mit meinem "solide" die absolute Minderheit darstelle. Kritik liest man zu FMA wirklich kaum, gerade zur zweiten Adaption nicht, die ich persönlich auch besser finde als die erste. Aber gerade bei solchen Hypes finde ich es sehr wichtig, auch mal die Gegenseite zu hören. Viele mögen ja die Charaktere in FMA so gerne oder sind Fan vom World Building. Kann ich nachvollziehen. Mir persönlich haben Dinge wie die Staatsalchemisten und einzelne Charaktere überhaupt nicht zugesagt, aber das ist nun mal eine Frage des Geschmacks. Das Pacing ist teilweise echt komisch, besonders am Anfang der ersten Serie. Es hat sogar gedauert, bis ich mit den Protagonisten warm wurde, da mir die interessante Hintergrundgeschichte zum Weiterschauen dann doch noch zu wenig war und ich deshalb keinen weiteren Sinn darin sah, mich weiter damit auseinanderzusetzen. Alles okay, wenn man das anders sehen mag. In diesen Punkten fallen mir einfach wieder etliche Beispiele ein, wo das viel, viel besser umgesetzt wurde. Mahoromatic hat zum Beispiel eine großartige Protagonistin und die Hintergrundgeschichte ist auch clever umgesetzt - garniert mit ein paar tollen Action Sequenzen. Dafür nerven ein paar Charaktere... DIE EWIG NACKTE Lehrerin zum Beispiel. Pacing ist auch etwas komisch. Trotzdem hatte ich Spaß damit. Ein anderer kann die Serie dafür total scheiße finden, was auch okay ist. Ich würde die Serie nie als das Ultimatum bezeichnen. Das selbe gilt auch für ein City Hunter, HxH oder Hajime no Ippo. City Hunter ist immer das Gleiche, HxH ist ein Ameisenkaugummi und Hajime no Ippo hat nur hässliche Frauen. Ich lese sogar sehr gerne andere Meinungen zu Animes, da jeder ja andere Schwerpunkte legt. Blöd finde ich nur, dass viele Leute, die man im Web so liest, überzeugt von ihrer Meinung sind und jede andere Meinung schlecht reden. Bei denen hat man dann auch nicht wirklich das Gefühl, dass diese eine zweite Meinung aufnehmen, einordnen und reflektieren. Besonders im Anime Segment ist das schlimm. Da hat man es dann schon schwer, etwas gegen FMA, Death Note oder AoT zu sagen, die großen Stützpfeiler der Community, wobei gerade letzteres die Erwartungen, die ich daran hatte, bei weitem übertreffen konnte.
Irgendjemand muss da ja den FMA Badboy spielen. Wobei ich auch gar nicht soooo viel negatives dazu sagen kann, gemessen an dem, was ich kenne, ist dieses Franchise halt einfach nur nichts besonderes mehr für mich. Ob ich vor 15 Jahren auch so gedacht hätte? Schwierig. Ich kann aber verstehen, was einem daran gefällt. Nur den Hype darum finde ich viel zu übertrieben.
Und Railgun hat eigentlich kein wirkliches Main-Duo, sondern eher vier Mädels, von denen Misaka mit Abstand die wichtigste ist. Sie ist auch um Längen besser als Touma, aber ihr Onee-sama-Sidekick nervt leider auch und das zieht sich durch beide Serien. Habe noch nie verstandenen, wieso man einen einzigen Witz bzw. eine Charaktereigenschaft immer und immer wieder so penetrant ausspielt, bis es auch dem letzten Zuschauer aus den Ohren raushängt.
Dafür mochte ich aber die anderen beiden Mädels ganz gern iirc.
Auf Netflix die Tage Gangsta. gesehen.
Stand schon ewig auf meiner Watchlist und war exakt so wie erwartet.
Ein dreckiges Mafia-City-Drama mit zwei sympatischen Bad-Ass Ganoven, die meiner Meinung nach Lichtjahre davon entfernt sind in zig Klischees reinzustolpern und dabei penetrant nervig zu wirken.
Leider, leider, leider ereilt der Serie nach 12 Folgen ein (vorläufiges?) Ende und fällt somit in die gleiche Kategorie wie Die Walkinder.
Eine Serie die locker in die Top 5 2018 gelandet wäre, wenn man die vernünftig abgeschlossen hätte.
Und gestern nach langem hin und her direkt die ersten vier Folgen von One Punch Man gesehen.
Meine Fresse, was habe ich gelacht?
One Punch Man schafft hervorragend diesen Spagat zwischen geilen Fights und völligen Blödsinn (im positiven Sinne).
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Now: Directive 8020 & Saros / Done: Reanimal Now: Modern Family Staffel 8 / Done: Black Phone 2 Now: Something is killing the Children Teil 1 / Done: Captain America: Megaband 1: Verschollen in Dimension Z RPG-Challenge 2026 / Now:Prince of Persia: The Lost Crown
Und gestern nach langem hin und her direkt die ersten vier Folgen von One Punch Man gesehen.
Meine Fresse, was habe ich gelacht?
One Punch Man schafft hervorragend diesen Spagat zwischen geilen Fights und völligen Blödsinn (im positiven Sinne).
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OPM war ziemlich witzig. Kam glaube ich jedem beim ersten Hören wie ein Konzept vor, was nicht so klingt als könne es funktionieren, aber klappt dann erstaunlich gut. Im Prinzip wird Saitama ja häufig als letzte Lösung verwendet, wenn keiner der anderen gegen ankommt, und das funktioniert erstaunlich gut. Oder es werden mehrere Kampfschauplätze eröffnet (wie beim Endfight der Staffel), so dass jeder irgendwas zu tun hat. Und Saitamas "mir doch egal"-Einstellung ist immer wieder recht witzig. Wobei sich manche Witze später ein wenig abgenutzt hatten und der Cast dann gegen Ende relativ stark erweitert wurde, aber da war die Staffel auch schon vorbei. Aber kommt ja nächstes Jahr mehr, von daher... bin schon gespannt, wie das weitergeht. Hoffe, dass es ein wenig wie bei MHA ist: die erste Staffel ist eher die Einführung, und in der zweiten startets dann so richtig durch^^
Interviews With Monster Girls: Yoah, das war... hmmm... eine dieser Comedy Shows, die ich eher als "charmant" bezeichnen würde. Keine wirklichen Brüller, aber Charaktere, die nett sind. Schön ists bei der Show, dass sie es (größtenteils) nicht zu creepy macht, dass der Lehrer mit den Demi-Schülerinnen abhängt. Auch wenn die meisten in ihn verknallt sind, aber er ist auch n echt lockerer Typ. Die "wissenschaftlich" orientierte Herangehensweise von ihm ist aber durchaus nett anzusehen.
Was das "Monster"-Attribut angeht... glaube man wollte hier eher ne Art Sozialkommentar abgeben, als wirklich zu monströse Charaktere erschaffen? Eigentlich sind alle Mädels relativ gewöhnlich, außer die Dullahan Kyouko. Bei ihr sieht mans zwangsläufig und sie hat wohl auch das interessanteste Design, aber dafür ne recht lahme Persönlichkeit. Also, könnte mir vorstellen, dass das für Leute, die wirklich auf Monster Girls stehen, zu langweilig ist? Zumindest wird relativ gut auf die Backstories der mythischen Figuren eingegangen (immerhin müssen die Interviews ja für was taugen *g*).
Am Interessantesten fand ich wohl die Interpretation der Sukkubus Sakie. Auch wenn die Show die sozialen Einschränkungen größtenteils als Witz spielt, ist ihr Leben durchaus ne Tortur. Jedenfalls viel mehr als bei den anderen Demis. Vielleicht wäre sogar ne Show, bei der sie die Hauptfigur ist, viel interessanter? Die Sukkubi sind auch die einzigen Monster Girls, bei denen genauer auf die spezifischen gesellschaftlichen Implikationen eingegangen wurde (auch im Sinne von Verbrechen, die sie begehen könnten - wobei die Tatsache, dass Sukkubi sicher auch schnell Opfer von Verbrechen werden, AFAIR nicht so sehr hervorgehoben wurde). Klar, bei den anderen Demis gibts Mobbing, aber das ist nicht spezifisch für die jeweilige Monsterart.
In dem Sinne... ne ganz nette Show mit unterhaltsamen Charakteren, die aber das Potential nicht voll genutzt hat.
Hätte ich One Punch Man 2015 gesehen, hätte ich mich ähnlich geärgert wie jetzt mit Gangsta. und Die Walkinder.
Da Season 2 bereits nächstes Jahr erscheint, ist die Zeit jetzt pure Vorfreude.
One Punch Man ist nämlich bis zum Staffelfinale richtig gut geblieben und für mich definitiv einer der stärksten Animes im diesen Jahr gewesen.
Schön wie man am Ende den Cast erweitert hat und bin gespannt in wie weit Saitama in Season 2 gefordert wird?
Und trotz all der Komik, funktionieren die ernsteren Stellen gut genug, um einen Spannungsbogen aufzubauen.
Was ich die Tage noch gesehen habe, waren die ersten 10 Folgen von Rainbow: Nisha Rokubou no Shichinin.
Bin jetzt ein wenig unschlüssig, ob ich hier weiterschauen soll, da mir jede einzelne Folge viel zu sehr auf die Tränendrüse drückt.
Man übertreibt für meinen Geschmack enorm und fehlte mir dann irgendwann die Glaubwürdigkeit innerhalb der ersten Folgen.
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Anne of Green Gables 50/50: Ein absolutes Meisterwerk und eine der besten Anime-Serien aller Zeiten. Auch wenn mir die Serie am Anfang schon sehr gut gefallen hat, hatte ich ein paar Probleme mit Anne als Figur, die mir ein bisschen zu idealistisch erschien, wie schon zuvor Heidi. Das hat sich aber mit der Zeit gelegt. Die Serie hervorragende Charakterentwicklung bei eigentlich allen Hauptfiguren, die einem auch alle nach und nach als Herz wachsen. Die Veränderung im Laufe der Jahre, die die Serie abdeckt, ist absolut herzerwärmend. Isao Takahata hat es zudem meisterhaft geschafft, so viele der alltäglichen Momente so einfühlsam, schön und zugleich lebensnah darzustellen – in der Hinsicht war er schon damals ungeschlagen und ist es bis zu seinem Tod geblieben. Ich denke auch, dass er damit sehr gut die Essenz des Quellmaterial getroffen hat. Von den 50 Folgen gibt es fast keine, die nicht toll ist, und gerade im letzten Drittel folgen viele Highlights aufeinander. Meine Liebe für diese Serie hat mit jeder Folge zugenommen und am Ende war ich richtig traurig, von den Figuren Abschied zu nehmen. Ein zeitloses Meisterwerk, ganz ohne Frage. Ist auf Anhieb zu einem meiner Lieblingsanimes geworden.
Natsume-Yuujinchou-Film: Im Kino gesehen und für ziemlich gut befunden. Hatte meine Sorge, dass ein Film wegen des Formats der Serie eher langatmig werden könnte, aber das war nicht der Fall. Stattdessen konnte bei der Geschichte etwas mehr ausgeholt werden als üblich, was zu einem recht emotionalen und bittersüßen Finale geführt hat. Der Film, den man auch ohne Vorwissen sehen kann, hat auch Leute aller Alltersklassen ins Kino gelockt und dürfte ein voller Erfolg gewesen sein. Die nächste Staffel von Natsume Yuujinchou dürfen sie gerne auf einen Daytime-Slot legen, denn das Material hat imo durchaus das Potenzial, ganze Familien anzusprechen statt nur Anime-Fans.
Mirai of the Future: Der neuste Hosoda-Film und wohl der, der die kleinsten Wellen schlagen dürfte. Der Film ist eine Aneinanderreihnung kleiner Momente aus der Sicht eines kleinen Jungen, dramatische Höhepunkte oder einen klassischen Handlungsbogen gibt es in dem Sinne nicht. Besonders gefallen hat mir die Verbindung zu der Vergangenheit und auch die experimentellen Fantasie-Szenen gegen Ende empfand ich als ziemlich gelungen. Da wurde der Film tatsächlich etwas düster, was mich eher an Gusko Budori oder Night on the Galactic Railroad erinnert hat. Insgesamt finde ich den Film objektiv sehr gelungen, aber rein persönlich hat er mich von allen Hosoda-Filmen am wenigsten persönlich abgeholt, was aber auch okay ist. War trotzdem ein schöner Film.
Little Heroes: Kurzfilmanthologie von Ponoc. Fantastisch animiert, mit sehr viel Fantasie. Der Geist Ghibils ist immer noch klar zu spüren. Am besten gefallen hat mir die dritte Geschichte mit dem unsichtbaren Mann, die nicht nur erzählerisch schön, sondern vor allem auch in Kombination mit der Animation und den kreativen Einfällen sehr gut zur Geltung kam. Schade, dass der ursprünglich geplante vierte Kurzfilm von Isao Takahata nie realisiert wurde.
Wakaokami wa Shougakusei! (Film): Die TV-Serie gefällt mir trotz der niedrigeren Production Values insgesamt besser. Der Film ist durchaus ein netter Familienfilm mit ghibliesquen Panoramen, aber die Geschichte eignet sich vom Format besser für eine Serie, weshalb der Film auch den Eindruck erweckt, keinen wirklichen roten Faden zu haben. Gefallen hat es mir trotzdem, aber einen besonderen Eindruck hat die Geschichte nicht hinterlassen.
Sounds of the Sky 12/12: Die Serie hat mir letztlich ziemlich gut gefallen. Ähnlich wie Girls’ Last Tour wurde die postapokalyptische Welt mit einem melancholischen Blick auf die Geschichte sehr schön eingefangen, auch wenn die Grundstimmung insgesamt positiv ist. Der Cast ist farbenfroh und sympathisch, auch wenn ich nicht alle Charaktere immer mochte. Die Stärke der Serie liegt eigentlich eher in den episodischen Folgen, aber trotzdem fand ich das recht dramatische Finale ziemlich gelungen, was bei solchen Serien oft nicht der Fall ist. Generell war das World Building ziemlich gut – ähnlich wie bei Girls’ Last Tour wurde nicht zu viel verraten, aber es gab sehr viele Momente, in denen man als Zuschauer viel erahnen konnte oder selbst mehr wusste, als die Charaktere (z.B. welche Funktion z.B. ein Schulgebäude erfüllte). Musikalisch top, wie von Michiru Ooshima zu erwarten, und auch vom Artstyle und besonders den Hintergründen durchgehend hochwertig. Dazu noch das fantastische Opening. Insgesamt kein Meisterwerk, aber auf jeden Fall eine empfehlenswerte Serie, die eine sorglose Grundstimmung sehr schön mit der Melancholie einer größtenteils zerstörten Welt verbindet.
Shikioriori 3/3: Diese Kurzfilmanthologie ist eindeutig von Makoto Shinkai inspiriert. Der richtige Ton wird meiner Meinung nicht immer ganz getroffen, was dazu führt, dass alle drei Filme etwas zu kitschig und sentimental werden, aber ein guter Kern ist trotzdem vorhanden. Der dritte Film hat mir sogar ziemlich gut gefallen von der allgemeinen Stimmung, was auch daran liegen mag, dass ich solche bittersüßen Geschichten einfach mag. Was die Filme aber auf jeden Fall bravurös geschafft haben, ist, die Schönheit der chinesischen Städte hervorzuheben, in denen sie spielen.
Insgesamt kann gerade beim Writing an vielen Ecken noch gefeilt werden, aber ich fänd’s schön, mehr solche Koproduktionen mit China zu sehen, die über die typischen generischen Action- und Fantasy-Serien hinausgeht, die man sonst primär aus China bekommt.
Die letzten Tage Shinsekai yori gesehen und bin unterm Strich recht angetan.
Zwar sind mir die Charaktere ein wenig zu blass geblieben, dennoch sind die nie wirklich nervig geworden (höchstens 2-3x wenn rumgeheult wird) und bei der starken Handlung schaue ich gerne drüber hinweg.
Ansonsten lebt der Anime förmlich von seiner Handlung .
Man legt ein gutes Tempo vor und als ich mir ziemlich sicher war wie sich die Serie entwickelt, kommt vieles anders.
Da werden sogar Fragen beantwortet, die ich mir bis zur letzten Folge gar nicht gestellt habe. Shinsekai yori präsentiert eine gelungene Dystopie die sich manchmal fast wie eine Utopie anfühlt und schafft es mit jeder Folge mehr, dass ich mit allen Gruppierungen sympathisiere und deren Motive durchaus verstehen kann und gleichzeitig verteufeln könnte.
Wer eine starke Story sucht sollte ruhig einen Blick riskieren.
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Now: Directive 8020 & Saros / Done: Reanimal Now: Modern Family Staffel 8 / Done: Black Phone 2 Now: Something is killing the Children Teil 1 / Done: Captain America: Megaband 1: Verschollen in Dimension Z RPG-Challenge 2026 / Now:Prince of Persia: The Lost Crown
Aufgrund von Krankheit hab ich in den letzten Tagen das meiste von Saiki Kusuo no Psi-nan gesehen. Ne 2 cour Serie die im Prinzip nur Comedy ist. Wenn man so krank ist, dass man keine Lust zu irgendwas hat, aber nicht so krank, dass man gar nicht mehr klar kommt, ist die Serie ganz nett. Sie kann ablenken, da sie sehr schnell und schlag auf schlag funktioniert, und ist ganz amüsant. Zum Ende hin der 24 Episoden wurde es imo schwächer, aber das ist ein übliches Laster von Comedy. Es entwickelt sich halt absolut nichts. Maximal neue Chars kommen dazu, aber wenn man dann die nicht mag.. naja. Episode 24 war allerdings wieder ganz nett für eine finale Ep.
Es gibt auch noch eine zweite Staffel, welche mir persönlich fast durchgehend gefallen hat. Ändert sich vom Konzept her zwar nicht wirklich, aber ich fands weiterhin sehr unterhaltsam. Und irgendwas soll da ja scheinbar noch kommen um das bisschen was es an Story gibt zum Abschluss zu bringen, auch wenn es vom Material her scheinbar nicht für eine komplette Staffel reichen würde.
Es gibt auch noch eine zweite Staffel, welche mir persönlich fast durchgehend gefallen hat. Ändert sich vom Konzept her zwar nicht wirklich, aber ich fands weiterhin sehr unterhaltsam. Und irgendwas soll da ja scheinbar noch kommen um das bisschen was es an Story gibt zum Abschluss zu bringen, auch wenn es vom Material her scheinbar nicht für eine komplette Staffel reichen würde.
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Meint Kiru nicht die zweite Staffel? Die hat ja 24 Folgen. Die erste hat 120 Folgen à 5 Minuten.
Meint Kiru nicht die zweite Staffel? Die hat ja 24 Folgen. Die erste hat 120 Folgen à 5 Minuten.
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Wie schon gesagt wurde, S1 ist auch 24 Episoden. Bei der Ausstrahlung anscheinend nicht, aber gut. Und ich meinte auch S1. Blöd, wenn die den Seasons keine verschiedenen Namen geben.
Komisch aber, dass sie S1 bei der Ausstrahlung zerlegt haben, S2 aber nicht. Wenn man nur eine kurze schaut, kommt man gar nicht in die Serie rein. Haben sie vielleicht auch bemerkt.
Der neue Death Note One Shot? Echt gut, und das auf 90 Seiten! Ich mag, dass er etwas ganz anderes ist, dass er sich so stumpf an realen Dingen bedient und dass er ein paar schöne Fragen stellt. Es wäre WIRKLICH naheliegend, in einem weiteren Run einen Kira zu haben, der einfach nur versucht, lebendig aus der Sache rauszukommen. ^^ Ich fand es nur etwas schade, dass man von den Charakteren so gut wie nix mitbekommen hat, aber auf knapp 90 Seiten ist das wohl verständlich. ^_~
Dr Stone hat gerade einen SEHR guten Arc beendet und einen EXTREM spannenden Hook für den nächsten gelegt. =O Echt beeindruckend, wie natürlich sie das Ganze eskalieren, und ich bin megagespannt, wohin es geht.
Außerdem hab ich Undead Unluck begonnen, weil es in der Shueisha-App nun mal gerade angelaufen ist. ^^ Hat was ...? Irgendwie sehr fragwürdig auf diversen Ebenen, aber wenn man damit leben kann, eine coole Grundidee. (Mädchen, das Menschen umso heftiger tötet, desto hingabevoller sie sie berührt, und unsterblicher Junge, der endlich irgendwie sterben will. Aber als Battle Shonen, was direkt ein paar "interessante" Kämpfe hervorbringt.)
Außerdem hab ich Undead Unluck begonnen, weil es in der Shueisha-App nun mal gerade angelaufen ist. ^^ Hat was ...? Irgendwie sehr fragwürdig auf diversen Ebenen, aber wenn man damit leben kann, eine coole Grundidee. (Mädchen, das Menschen umso heftiger tötet, desto hingabevoller sie sie berührt, und unsterblicher Junge, der endlich irgendwie sterben will. Aber als Battle Shonen, was direkt ein paar "interessante" Kämpfe hervorbringt.)
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Ich hatte mal ins erste Kapitel reingelesen und... ehhh... geht so? Vielleicht liegts daran, dass ich selten (noch nie?) einen Manga gelesen habe, der nur ein Kapitel hat, aber ich hab mal so gar kein Gefühl für die Welt bekommen - aber schätze die ersten Kapitel in Jump müssen eher erstmal zeigen, dass sie actionmäßig ordentlich was draufhaben?^^
Vom Ersteindruck soll man das nicht so ernst nehmen und es ist eher wacky, aber dass das Mädel da gleich an mehreren Stellen Tränen in den Augen hat fand ich doch ein wenig übertrieben. Würde mit einem Wort sagen, dass es ziemlich messy war.
Bei mir: Nisekoi [Folgen 1-12, abgebrochen]
Ich mag ja (Harem) RomComs allgemein, auch wenn es ein sehr frustrierendes Genre ist. Aber, puh, dieser Anime. Er hat mich (im schlechten) an Love Hina erinnert, was schon damals eine Geschichte war, die ich echt nicht mochte (im Gegensatz zu meinen Freunden, die total auf das Ding gestanden haben ). War meine erste Konfrontation mit dem Stil von Anime, bei dem man sich am besten Kondome an die Finger packt, weil Händchenhalten mit einer hardcore Orgie gleichgesetzt wird (natürlich auch kulturell bedingt, aber wenn man das zig Mal in der Show sieht wirds irgendwann nervig). Das ganze dann angereichert mit Witzen, die sich 100 Mal pro Folge wiederholen. Ein anderes Beispiel wäre Shakugan no Shana, eine Serie, welche sich praktisch nicht fortbewegt und es alleine durch das Ende geschafft hat, unglaublich frustrierend zu sein. Nisekoi hab ich jetzt nicht zu Ende gesehen, aber ich wage einfach mal zu behaupten, dass der Höhepunkt auch sowas wird, bei dem ein Charakter die Liebe gesteht, aber ein anderer es missversteht. Wenn ich dran denke, dass dieser komplette Stillstand der ersten 12 Episoden sich 200 Manga Kapitel durchzieht, dann habe ich das Gefühl, dass man schon masochistisch veranlagt sein muss, um das bis zum Ende durchzuhalten.
Wo ich von masochistisch spreche: keiner ist so überrascht von meinem Eindruck zu dieser Show wie ich. Immerhin bietet sie gleich mehrere Tsundere! Die Prämisse mit der vorgetäuschten Beziehung, obwohl nicht innovativ, ist zumindest ein guter Grundbaustein. Am Anfang dachte ich ja, dass die Story mit dem Anhänger und dem Schlüssel nur als Aufhänger dienen würde, aber NEIN, mittlerweile gehe ich davon aus, dass das wohl bis zum Ende des Manga aufgeschoben wird. Weil das sicher total interessant ist, immerhin ist dieses dumme Versprechen aus der Kindheit ja der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Es drehen sich ja auch nur die Hälfte aller Gespräche darum. Da kann noch so sehr rumgeshafted werden, das macht die Thematik nicht weniger bekloppt. Und weil der Bogen noch nicht überspannt genug ist, haben alle Charaktere hier anscheinend Amnesie, obwohl ihnen dieses Versprechen sooo wichtig ist. Ich würde das ja gerne als Comedy abtun, aber das alles ist mal überhaupt nicht lustig und eher tragisch, dass die Charaktere so einfältig sind. Funktionierende Running Gags sind Sachen wie Bench-kun aus OreSuki (eine der Shows, die mich daran erinnert hat, dass Harems auch Spaß machen können und nicht endlos frustrierend sein müssen). Ein Punkt, der sie Serie zusätzlich anstrengend macht: außerhalb der Romanze gibt es nichts anderes. Die Geschichte mit den Yakuza und Mafia ist eher Hintergrundrauschen, die Charaktere haben bis auf ihre Gefühle praktisch nichts anderes, es gibt nur den einen Konflikt. Und der wird dann maßlos in die Länge gezogen.
Aber gehen wir mal nen Schritt zurück zu den einfältigen Charakteren. Und, auch wenn man mir hier sicher tsundere Bias unterstellen kann, so ist Onodera einfach nur ein Fußabtreter. Bei der muss man erstmal prüfen, ob sie überhaupt ein Leben hätte, wenn der Hauptcharakter nicht existieren würde. Denn holy Shit, 100% ihrer Gespräche drehen sich um ihn, sie hat *keine* Existenz ohne ihn. Klar, sie soll quasi "perfektes" Waifu Material sein, so süß, hilfsbereit, aber vor allem unterwürfig sie ist. Ein Element von (gutem) Charakterdesign ist es ja, dass man sich Fragen zu dem Leben der Charaktere außerhalb des Setting stellt und sich überlegt, ob man auf diese stimmige Antworten finden kann. Bei Onodera fällt es mir schwer, mir vorzustellen, was sie tun würde, wenn es Raku nicht geben würde. Ich glaube ein anderer guter Test wäre derjenige: würden die anderen Charaktere fehlen, wäre es interessant, sich anzusehen, was Onodera und Raku machen? Nein, wäre es sicher nicht.
Wobei ich sagen muss, dass die Show ihren Charakter auch nicht gut ausspielt. Es ist fast, als hätte sich das gesamte Universum gegen sie verschworen, um zu verhindern, dass sie und Raku was miteinander anfangen.
Die anderen Charaktere, die bisher vorkamen, sind zwar besser, aber weit entfernt von "gut". Bei Chitoge kann ich mir zumindest vorstellen, dass sie auch ohne Raku ein eigenes Leben hätte. Er hilft ihr zwar, ist aber nicht ihre komplette Lebensgrundlage. Das Grundgerüst von einem guten tsundere Charakter ist ja, dass nachvollziehbar gemacht wird, warum sich der Charakter wie ne Bitch aufführt. Ich hatte mir den Anfang sogar noch mal angesehen, aber bei Chitoge kann ich das nicht erklären. Natürlich ist sie aggressiv gegenüber dem Hauptcharakter, gegenüber anderen aber gar nicht so sehr. Daher kann man es nicht mit "sie hatte nie Freunde und weiß nicht, wie sie in Situationen reagieren muss und überspielt das mit Gewalt" erklären. Also vermute ich einfach mal, dass sie aggressiv gegenüber ihm ist, weil das halt das "Trope" ist. Ergo: sie ist ne schlechte Tsundere. Nur als Vergleich: Taiga aus ToraDora ist im Prinzip der Charakter, den ich da in Anführungszeichen beschrieben habe. Und sie zeigt ihre Aggressionen während der Serie auch gegenüber einigen anderen Charakteren, weil sie halt wirkliche Probleme hat. Neben der Tatsache, dass sie so klein ist und sich durchsetzen will. Gibt also sogar mehrere Gründe, die dieses Verhalten erklären.
Bei Seishirou ist es wegen ihrer Erziehung nachvollziehbarer, sie kommt mit jeder Situation nicht klar, in der sie zu feminin auftreten muss. Aber hey, seien wir mal ehrlich: wie sind die Chancen, dass sie den "Krieg" gewinnt? Auch wenn ich nicht weiterschauen werde, aber ich gehe 100% davon aus, dass es nur zwischen Chitoge und Onodera ausgehen kann. Ich würde sogar auf Chitoge tippen, einfach, weil Tsundere in solchen (Love Hina-Style) Shows gute Karten haben. Gab es überhaupt mal einen Harem, bei dem am Ende nicht eine der ersten Kandidatinnen mit dem MC zusammenkommt? Erst in der siebten Episode aufzutauchen ist doch quasi ein Todesurteil. Und dabei hab ich noch nicht mal von Raku angefangen, welcher Harem Mainchar Nr 100000 ist. Jaja, sein Design ist nicht typisch Harem (dafür typisch LN ) und er hat nen anderen Background, aber das ändert nichts daran, dass er die typischen Harem MC Traits hat. Und da kann Shaft noch so sehr versuchen das alles in Szene zu setzen, er bleibt der typisch langweilige, unentschlossene, stumpfe Hauptcharakter.
Also ja, Nisekoi sucked hart. Gibt es etwas positives? Vielleicht die teilweise echt unpassende Musik, die mir in dieser Shitshow ab und zu ein Lächeln auf die Lippen gezaubert hat? Shafts Animationen sind auch ganz nett, aber im Vergleich zu der Monogatari Serie können die aus *diesem* Stoff auch nicht viel rausholen. Meine Geduld, für unlustige Shows, die sich nicht aus dem Status Quo rausbewegen, ist dann doch irgendwie erschöpft.
Nisekoi ist gut. Auch eine der wenigen Serien der Art, die echte Entwicklung der Chars haben. (Besonders Blondie) Soweit ich weiß geht das nur irgendwann in die typische "wir können den Manga nicht abschließen, da Leute ihn noch mögen" Schleife. Beim Anime aber egal. Der hört anscheinend mehr oder weniger genau richtig auf.
Ich habe aber ehrlich gesagt absolut keine Ahnung was du da schreibst, alleine auch dadurch, dass ich das ganze vor vielen Jahren gesehen habe. Es erscheint mir lediglich fast komplett falsch. Bis auf Onodera. "Team Onodera" habe ich nie verstanden, da sie echt blass war. Absichtlich natürlich. Aber ich sag mal so: In einer Serie, wo alles verrückt ist, passt ein "normaler" Charakter weniger gut rein. Das hab ich schon bei Noratoto bei einem Charakter gemerkt. Wenn man schon ein absolut verrücktes Setting aufbaut, dann sollten auch alle Charakter da gut rein passen. Es fühlt sich irgendwie nicht richtig an, wenn man das 0815 in so einem Setting dann noch am liebsten hat.
Naja, manche Serien polarisieren auch aus andren Gründen. Gutes Beispiel dafür ist z.B. SaeKano. Vielleicht war das hier auch so. Ich weiß es nicht mehr.
Bis auf Onodera. "Team Onodera" habe ich nie verstanden, da sie echt blass war. Absichtlich natürlich. Aber ich sag mal so: In einer Serie, wo alles verrückt ist, passt ein "normaler" Charakter weniger gut rein.
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Das Problem von Onodera ist ja nicht, dass sie ein "normaler" Charakter ist, sondern dass sie ein "nicht"-Charakter ist. Sie ist nur dafür da, um in Raku verliebt zu sein und jede ihrer Szenen dreht sich darum. Und das Frustrierende kommt daher, weil sich der Autor nen Witz draus macht jede Szene mit den beiden im Sand verlaufen zu lassen, so dass der Status Quo erhalten bleibt. Weil er das entweder für witzig hält (Love Hina und Werke von Rumiko Takahasi lassen grüßen), oder weil ihm nicht einfällt, wie er die Story weiterschreiben könnte, wenn die Charaktere mal zusammen kämen (was ein großes Problem von RomComs allgemein ist, und ein Grund, wieso Golden Time, obwohl nicht perfekt, es doch besser gemacht hat). Das Ding mit dem Schlüssel und dem Amulett ist genau das gleiche Problem.
Weil Du SaeKano ansprichst: Kato hat da doch funktioniert. Sie war zwar ein "normales" Mädchen, hatte aber ihre eigenen Interessen, Hobbies und auch Persönlichkeit - war halt alles nicht so over the top wie die anderen Mädels, die alles Anime Tropes verkörpert haben. Und das war ja der Witz der Show. Ein aktueller Harem, bei dem man viel stärker merkt, dass die Mädels halt auch ein eigenes Leben haben, wäre Quintessential Quintuplets.
Übrigens sind die CR Awards jetzt durch, und keine Show hat mehr als 3 Kategorien gewonnen. Entweder ein guter Split der Jury, oder es war eine Absprache, damit nicht wieder ein Meme daraus wird
Bin überrascht, dass Vinland Saga nur in einer Kategorie gewonnen hat - vielleicht ist die Fanbase dann doch zu "Nische"? George Wada (von WIT) hat ja nen schlechten Ruf, aber ist trotzdem die "Industry Icon" geworden. Vermutlich weil alle AoT so abfeiern, aber auch Magus Bride war gut (sprich: nicht er, sondern das Studio wurde gevoted). Kaguya-sama hat drei Awards bekommen, was fast vorprogrammiert war. Nur beste Comedy stand da außer Frage, weil bei dem "best couple" die Konkurrenz nicht wirklich stark war und der Chika Dance so sehr rumging, dass das fast gewinnen musste *g*
Dass Tanjiro Best Boy ist, ist... interessant. Also im Sinne, dass es nicht interessant ist, weil das wegen der Beliebtheit und gehypter Battle Shounen fast vorprogrammiert war. Hier hätte ich eher Mob gesehen. Tanjiro ist halt ein recht generischer Shounen Charakter, der mir alleine, weil er mit den größten Vollpfosten der Show abhängt und am Ende einem Mädchen, was er gar nicht kennt, noch "gute Lebensratschläge" gibt, sogar unsympathisch geworden ist. Mob macht ne wirklich interessante Entwicklung durch und ist am Ende von Season 2 durchaus anders als am Anfang von Season 1, was man an seinen Interaktionen mit Reigen bemerkt.
Am Ende ists aber doch interessant, dass der von CR gewählte Underdog Sarazanmai, obwohl in haufenweise Kategorien nominiert, in keiner gewonnen hat. Ich habe die Show nicht gesehen, aber ich hätte ihr nach den früheren Arbeiten des Directors (Utena, Penguindrum) erstmal keinen Mass Appeal eingeräumt. Vielleicht helfen die homosexuellen Untertöne auch nicht in der Anime Community (wobei das bei den Awards mit Yuri on Ice eher egal war, hatte ja trotzdem abgeräumt). Und obwohl, wie Narcissu ja erwähnt hatte, 70% des Gewichts auf Jury-Votes entfallen, scheint selbst da keiner Interesse gehabt zu haben das hart zu verkaufen.
Also, insgesamt... immerhin ein besserer Split als die Vorjahre. Vielleicht noch erwähnenswert, dass dieses Mal mit Demon Slayer ein Battle Shounen der AotY geworden ist, während es HeroAca in den letzten Jahren nie geschafft hatte. Was schon ein wenig zwiebelt, aber ich schätze mal, Demon Slayer hat einfach den Zeitgeist irgendwie getroffen? Als jemand, der keinen einzigen Battle Shounen zu den eigenen Favoriten zählt, kann ich zumindest die Faszination vieler Leute daran nur bedingt teilen. Habe ja auch vor einigen Seiten hier einen Review/Rant dazu verfasst.
Weil Du SaeKano ansprichst: Kato hat da doch funktioniert. Sie war zwar ein "normales" Mädchen, hatte aber ihre eigenen Interessen, Hobbies und auch Persönlichkeit - war halt alles nicht so over the top wie die anderen Mädels, die alles Anime Tropes verkörpert haben. Und das war ja der Witz der Show. Ein aktueller Harem, bei dem man viel stärker merkt, dass die Mädels halt auch ein eigenes Leben haben, wäre Quintessential Quintuplets.
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Katou ist ruhig, aber das wars auch. Normal ist echt was anderes. Dafür stochert sie doch viel zu absichtlich und allzu gerne mal da, wo es den anderen weh tut, und hat ziemlich enorme Durchsicht. Und auch wenn das nicht alles immer 100% offensichtlich ist, ihre Gedanken sind auch wirklich gerne mal zynisch. Sie ist in mancher Hinsicht ziemlich ähnlich zu Eriri. (Was auch dafür sorgt, dass Katou entgegen von Warnungen sich mehr auf Eriri einlässt)
Saekano funktioniert auf 2 Ebenen. Die oberflächliche und das darunter. Das macht die Serie so verdammt interessant. In die Serie floss (und fließt?) auch viel Frust vom Autor hinein, da er sehr wissentlich überhaupt nicht so einverstanden ist, wo so manche Industrie und Otaku-Fandom hin gewandert ist, nach der 2000-2009 Dekade. Kombiniert man das mit ordentlich Erfahrung und damit, dass er einfach schreiben kann, und man kriegt extrem gute Charaktere, durch die Bank. Hab ich letztes Jahr noch wieder gemerkt, als ich die LN Specials zu S1 gelesen habe. Wer oberflächlich schaut, sieht aber nicht mehr als etwas voller zu viel genutzter Tropes. Ich hab mal eine Beschwerde gelesen, dass jemand den Protagonisten überhaupt nicht ausstehen kann, wegen der Charakterisierung. Das trifft das ganze sehr schön. Man muss halt irgendwie verstehen, dass der aus gutem Grunde genau so ist, wie er ist. Ist eben ne halbe Meta Serie. Und während man bei sagen wir Lucky Star die Witze nicht versteht, kann das bei Saekano "schlimmer" enden.
Hab jetzt endlich Tenki no ko (weathering with you) gesehen.
Das wäre eigentlich ein toller Film, wenn es Your name nicht geben würde.
Aus meiner Sicht wird der Film, mit Ausnahme der Optik die noch besser ist, von Your Name derart überschattet, dass ich mich fast gelangweilt hab.
Natürlich ist das Jammern auf hohem Niveau, aber ich hab was völlig anderes erwartet. Die Idee des Films ist super, aber leider wird er am Ende viel zu Hollywoodmäßig und kupfert Your Name (schlecht) ab, dass es mir zu kitschig wird. Außerdem ist der weibliche Hauptchara nicht besonders ansehnlich. Und der männlich Hauptchara wirkt mir auch zu farblos :/
Irgendwie hat der Film auch keinen echten Twist, der mich jetzt überrascht.
Wie seht ihr das?
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Kindergärtnerin: "Und neben der Marienkäfergruppe gibt es auch noch die Elefantengruppe."
Ich:"Sind da die dicken Kinder drin?"
your name was doch auch sehr kitschig mit Hollywood-Twist aus dem Nichts am Ende. Finde das letzte Drittel bei Weathering with You genauso künstlich-kalkuliert wie bei your name, aber zumindest hat der Film insbesondere mit dem Vater ein paar vielschichtigere Nebencharaktere, weshalb ich ihn letztlich doch ganz gern mochte. Dennoch sehr schade, dass Shinkai die Erfolgsformel nur minimal geändert hat, weshalb der Film tatsächlich wie ein your name 2.0 wirkt.
Ich persönlich hoffe ja, dass Shinkai das World Building mal hinbekommt. Denn seine rundesten Werke sind nach wie vor die ohne irgendeinen Fantasy-Kram. Und in Weathering with You kam es sogar noch mehr aus dem Nichts als in your name. Ich mag ja magischen Realismus eigentlich, aber dann muss es schon Teil der Welt sein (muss ich nicht mal erklärt werden), nicht einfach per Knopfdruck erscheinen, wenn es dramaturgisch gerade für die Story passt.
Na ja. Mal schauen, wie es weitergeht. Insgesamt kam der Film wie your name ja weiterhin sehr gut an. Ich denke aber, Shinkai wird beim nächsten Film zumindest in eine etwas andere Richtung gehen.