Die Ost-Rollenspiele unterscheiden sich spielerisch zumindest stark genug von den westlichen, um von einem eigenständigen System zu sprechen, finde ich. Die Filmhandlung, also das Erzählerische, kann man auch nicht ganz vom Spielerischen trennen. Es ist Teil des Spielens, dass man Herausforderungen löst, um den Film weiter schauen zu dürfen.
Aber die direkten Vorbilder sind ja eher die JRPGs aus den 90ern, die der SNES-Ära, teilweise wohl auch die ersten Playstation-Spiele. Die Mechaniken sind also weiterentwickelte Versionen der 80er.Zitat
Ich glaube nicht, dass es Spielmechanik gibt, die den Sprung in die Moderne nicht geschafft hat, obwohl sie gut war. Mir fallen schon ein paar verschwundene Spielelemente ein. Der Adventure-Parser der Ultima-Reihe, die aufteilbare Gruppe bei Wasteland, aber den beiden trauere ich nicht hinterher. Der Wizadry-Optik auch nicht.






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Mein Hauptpunkt bei "Diablo", dessentwegen es etwas wirklich Neues sei, ist tatsächlich die Echtzeit in Verbindung mit der direkten Maussteuerung, weil das ein neues Spielkonzept geboren hat. "Kloppmist", schreibt 4Players gern mit augenzwinkernder Bewunderung. Die Popularität möchte ich gar nicht zum harten Kriterium machen, auch wenn es am Beispiel "Diablos" schön zu illustrieren ist, dass sich eine wegweisende Idee schon für den Ideenlieferanten finanziell auszahlen kann. Im Falle "Ultima Underworlds" war das meines Wissens nicht so; angeblich war nur der Nasa-Hauptcomputer in der Lage, das 3D-Spiel ruckelfrei zu berechnen. Ich schweife ab.
"Wolfenhain" fertig. "Endzeit": fertig. Neues Projekt: "Nachbarlicht" (demnächst Betatest der Demo)
