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Thema: Now Watching - Post Apocalypse Edition in 48fps

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Endlich mal Justice League gesehen. Zuerst zum Rahmen: SEHR froh, ihn im Kino gesehen zu haben, SEHR verärgert, ihn auf Deutsch gesehen zu haben. Ich glaube, da ist echt eine Menge verloren gegangen, was mich tatsächlich irgendwo überrascht hat. Ironischerweise war Jeremy Irons, vor dem ich etwas Angst hatte, vergleichsweise gut gemacht.
    Zum Film könnte man eine Menge sagen, viele seltsame und schlechte Details sowie viele gute und vor allem "fan-tastische" Momente heraustellen (Höhepunkt: Superman folgt Flash aus dem Augenwinkel ), aber am Ende sind mir zwei Sachen wichtig:
    1. Im Gegensatz zu BvS wurde ich ganz gut unterhalten und habe mich nicht beleidigt gefühlt oder war ob der Qualität ernsthaft verwirrt. Und das ist das wichtigste! Steppenwolf war gar nicht mal so schlimm wie erwartet, nur halt lame und random (gerade mit diesem Namen in der deutschen Synchro ), aber immerhin mit einer ordentlichen Bildschirmpräsenz und deutlich spürbarer Gefahr.
    2. Der Film kommt – wie 100% zu erwarten war! – zu früh, zu früh, viel, viel zu früh, und alles andere konnte eigentlich nur noch Schadensbegrenzung sein. Sie hätten MINDESTENS, zwangsweise Aquaman vor diesem Film bringen müssen, das hätte viel gerettet. Flash hätte auch nicht geschadet. Dann hätte man der ernsthafte interessanten Cyborg-Storyline die Aufmerksamkeit geben können, die sie verdient, man hätte wirklich Payoff und nicht nur Lippenbekenntnis, und man hätte vor allem Aquaman nicht so halbgar einführen-abfrühstücken müssen. Aber hey, das überrascht eigentlich niemanden, oder? Außer vielleicht WB, jetzt, wo der Film wohl doch kein Avengers-Money gemacht hat. Buhu, such surprise.
    Aber wie gesagt, als Superhelden- und Action-Film geht er irgendwo klar. Was auch nicht überrascht, weil er wirklich super-super-safe ist.

  2. #2

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Naja, mit Flashpoint können sie ja wieder alles resetten, um vielleicht doch mal brauchbare Stories zu bringen.

  3. #3
    Ich würde auf das Wirtschaftswunder verzichten, wenn wir dafür den Weltkrieg vermeiden können.

  4. #4
    Bright (2017)



    Der Dunkle Lord, Orks, Elfen, Magie ... klingt alles nach einem 08/15-Fantasy Film, aber hier geht es um den Film Bright, welcher in unserer modernen Zeit spielt und all diese Punkte und etwas mehr in sich vereint. Diese Prämisse war es, als vor Monaten der Film angekündigt worden ist, die mich auf ihn aufmerksam gemacht hat. Heute ist er endlich auf Netflix erschienen und nach knapp 2h ziehe ich mein Fazit: Vorneweg, ich finde den Film gut. Er hat mich wirklich gut unterhalten und das entgegen der doch teilweise durchwachsenen Kritiken. Klar, die Story mag keinen Oscar verdienen aber in der Kombination mit seinem Setting gewinnt sie deutlich mehr an Unterhaltungswert. Die Bilder sind auch top, die Orks, die Effekte wirken sehr echt. Hatte schon befürchtet, man würde den Orks ähnliche Stimmen wie in einem Der Herr der Ringe verpassen und daher kaum verstehen, aber sie sprechen sehr menschlich (und sehen es auch fast so aus). Neben dem Setting haben mir vor allem die beiden Hauptdarsteller gefallen, besonders Will Smith, der hier so richtig aufgeht. Seine lockere Art und spritziger Humor, den man aus seinen anderen Film gut kennt, passt auch hier wunderbar rein. Seine Rolle als schwarzer Rassist ist in diesem Film sogar eine Ironie an sich selbst. Auch ist er für die ernsten Momente nicht zu schade, eine echte Bereicherung für den Film dieser Mann (die er sich auch hatte kosten lassen, anscheinend im zweistelligen Bereich). Musikalisch fand ich ihn auch super, da er auf diverse Hip-Hop-Tracks setzt, was das Setting passend ergänzt und untermalt.

    Im Großen und Ganzen kann man bei Bright als Heimkino-Film an einem Winterabend nichts falsch machen. Interessantes Setting, tolle Action, zwei super Darsteller verpackt in 2h, die wie im Flug vergehen. Für die obere Liga fehlt Bright aber trotzdem das gewisse Etwas, so gut mein kleines Review hier auch klingt, perfekt ist Bright nicht. Wer aber weiß worauf er sich einlässt und seine Erwartungen nicht hoch hält, bekommt genau das richtige. Ich freue mich trotzdem auf die Fortsetzung!

    Geändert von Rusk (23.12.2017 um 00:08 Uhr)

  5. #5
    Mir hat Bright auch recht gut gefallen! In mancherlei Hinsicht etwas stumpf und ass-pully und berechenbar, aber die Schauspielerei und die Chemie der beiden Hauptdarsteller sowie das Setting selbst reichen locker, um dem Film eine sehr eigene Faszination zu verpassen. Am Ende ist es halt Shadowrun ohne den "Cyber"-Anteil, angereichert mit einem guten Schluck Del Toro, und ich kann mir tatsächlich vorstellen, dass es nochmal besser funktioniert, wenn man kein Shadowrun-Fan ist.
    Nur halt nicht zu viel nachdenken, und nicht zu viel erwarten. ^__~'' Wer auf Substanz setzt, darf hoffen, dass sie im zweiten Film (der übrigens gerade bestätigt wurde) etwas tiefer gehen, vor allem mit der Elfe. Wobei ich sagen muss, dass mich durchaus überrascht hat, wie sie mit Will Smith's Daryl umgegangen sind: Der Typ hat halt definitiv seinen Alltagsrassismus und wird erst relativiert, als er unter Druck – also in einem Moment, in dem er sich persönlich involvieren soll! – moralisch handelt. Was schon ziemlich cool und mutig ist, weil er halt ganz offensichtlich kein perfekter Held in einer bösen Gesellschaft ist. Hätte er die Waffe nicht selbst in die Hand nehmen müssen, wäre ihm all das mit ziemlicher Sicherheit am Arsch vorbeigegangen. Nice. Dürfen sie nächstes Mal auch gerne wieder aufgreifen, vor allem jetzt, wo die beiden scheinbar Best Buddies sind ...
    Im Gesamtbild aber kein Wunder, dass viele Kritiker überfordert waren; Bright trägt viele Widersprüche in sich, angefangen dabei, dass er offensichtlich auf Erfolg gepolt, aber auch ebenso deutlich ein Liebhaberprodukt ist. Wäre er ein Rollenspiel, würde ich ihn wohl einen Heartbreaker nennen, und bei denen will auch irgendwie niemand mit Ahnung wahrhaben, dass sie durchaus ihren Reiz haben. Umso netter also, dass Netflix bekanntlich einen Fick auf das Studio-System oder irgendwelche Reviews gibt und das Sequel einfach so durchzieht. xD

    Lustigerweise hatte Book of Eli eine ähnliche Wirkung auf mich: Kein wahnsinnig toller Film, aber in seiner stumpfen Religiösität irgendwo faszinierend, vor allem mit der Frage oben drauf, ob man ihn auch anders verstehen kann. Außerdem hübsch gemacht, mit einem ganz interessanten Aufbau und vielen Endzeit-Alltagsszenen, die sie sich in "sauberen" Filmen wie Mad Max definitiv sparen würden. Aber auch hier: Bloß nicht zu viel erwarten. Und ich habe nun mal immer "Shut up, Meg!" im Hinterkopf, so sympathisch ich Mila Kunis auch finde. :<

  6. #6
    Wishlist Staffel 2 ist übrigens angelaufen.


  7. #7
    Am Wochenende bei Netflix "The End of the F***ing World" angesehen. Hat uns echt gut gefallen. Leider sind es nur 8 Folgen a 20 Minuten, weswegen der Genuss nur etwas länger als ein Film anhielt. Ist auch fraglich, ob da noch mehr kommt, denn das Ende kann sowohl Cliffhanger als auch richtiges Ende sein. Aber wir würden gerne mehr sehen.

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