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Thema: Now Watching - Post Apocalypse Edition in 48fps

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Thor Ragnarok fand ich auch klasse

    Hatte einen Heidenspaß damit ^^ Der Film ist sehr abgefahren und cool, wie erwartet ganz anders als die beiden davor, die ich nicht so überragend fand (The Dark World, der zweite Teil, ist auf meiner Liste sogar das traurige MCU-Schlusslicht!). Jetzt auch wesentlich amüsanter und wilder. Schon die geniale Eröffnungs-Sequenz mit Surtur gibt die Stimmung vor. Bonuspunkte gibt es für die 80er Style Mucke im Soundtrack xD Regisseur Waititi hat immer so einen speziellen Stil und Humor, das passte hier perfekt! Für mich einer der besten Marvel-Filme, mindestens Top 5. Besonders gelungen fand ich neben dem Gesamtkonzept, das mich wohlig an Flash Gordon und andere alte Sci-Fi /Fantasy Pulp-Geschichten erinnerte, insbesondere das Zusammenspiel der Charaktere untereinander, das mit vielen Sprüchen zum Schmunzeln einher geht. Loki war mal wieder super. Und Goldblum als Grandmaster Goldblum eine Wonne

    Zu alledem das ganze vielseitige und knallige Design. Es ist mal wieder enorm viel CGI enthalten, ja, aber wenn es detailliert ist und einfach saugut aussieht, dann fällt es nicht so sehr ins Gewicht, dass man es sofort als künstlich erkennt. Zumal sie stets bemüht waren, noch diverse reale Anker im Set zu belassen bzw. diese fließend mit den Hintergründen aus dem Computer zu verbinden. Es kam nie dieses ekelhafte Greenscreen- /veraltetes Videospiel-Gefühl auf, das inzwischen manche Blockbuster plagt und für mich beinahe schon ein KO-Kriterium geworden ist. Stattdessen wird man im dritten Thor mit massig interessanten und sehr abwechslungsreichen visuellen Eindrücken überhäuft, bei denen man merkt, wie viel Liebe die Designer dort hineingesteckt haben. Ich meine, wie Cipolla schon schrieb, da wurde einem ein durchgeknallter aber irgendwie standfester Mix aus Raumschiffen, Kreaturen, Göttern und nordischer Mythologie geboten, ohne dass sich das jemals beißt. Hat insofern meine Immersion nie gestört, sondern sie im Gegenteil noch verstärkt.

    Dazu trug auch die gelungene Kamera bei, mehr als üblich im MCU. Es gab ein paar Einstellungen und Szenen, die mich tatsächlich so tief in diese Welten haben abtauchen lassen, dass ich fast gedacht hätte, ich wäre dort. Etwa, wenn Valkyrie mit ihrem Schiff als Zuschauerin an die Arena heranfliegt und dort oben mit Gebräu in der Hand die Füße baumeln lässt, das war einfach nur wow! Eine winzige Kleinigkeit, die nur wenige Sekunden dauert und oberflächlich keine Bedeutung für die Story hat, aber durch die man echt ein Gefühl für die Größe der Umgebung und die Natur der Situation bekommt. Und wo ich gerade bei Valkyrie bin: Darüber hinaus toll, wie beiläufig schnell und angenehm Jane Foster in Abwesenheit per Dialog abserviert wurde, hehe. Habe nichts gegen Natalie Portman, aber ihr Charakter war mit das schwächste Glied, das die beiden Vorgänger massiv runtergezogen hat. Tessa Thompson ist ein tausendmal besserer und interessanterer Ersatz, Valkyrie hat derbe gerockt!

    Ein paar Nitpicking-Punkte habe ich aber dann doch, die verhindern, dass der Streifen meine neue Nummer 1 dieser Franchise wird. Blanchett als Hela macht zwar eine gute Figur und ist unterhaltsam anzuschauen, aber auch sie kommt nicht so ganz gegen das klassische Marvel-Problem von eher schwach ausgearbeiteten Schurken an (wobei das durchaus schon über dem Durchschnitt gewesen sein dürfte). Sie hat eigentlich nicht übermäßig viel Screentime, und mit unseren Hauptfiguren nur am Anfang und Ende etwas zu tun. Um ehrlich zu sein war ich immer ein wenig irritiert, wenn der Film zwischendurch zur Handlung in Asgard zurückschaltete, weil ich die Geschichte mit Thor & Co auf dem Schrottplaneten so viel cooler fand und gar nicht von dort fort wollte.

    Habe schon einige Beschwerden gelesen, dass zu viel Humor enthalten sei. Dem kann ich mich nicht anschließen. Thor Ragnarok ist im Kern schließlich einfach ein kosmisches Buddy Comedy Abenteuer. Wenn man die Trailer gesehen hat, weiß man, worauf man sich einlässt. Die Scherze waren aus meiner Sicht nie so übertrieben, dass es genervt hätte, und haben zum Teil sogar besser funktioniert als in Guardians of the Galaxy 2. Der Punkt ist nur... die Themen, die angesprochen werden, sind manchmal eigentlich ziemlich heftig und düster und/oder emotional. Das wird ein Stück weit durch die lockere Atmosphäre und die neckischen Jokes überspielt. Es gab ein paar Stellen, an denen ich mir gewünscht hätte, dass die Handlung einen Gang runterschaltet, um etwas näher auf jene Elemente einzugehen. Meine damit vor allem alles, was mit Odin, Asgards Vergangenheit und dem "Ragnarok" aus dem Titel zu tun hat.

    Was das angeht hat man nicht genug Tiefe und Dramatik gespürt, da hat Guardians meist die bessere Balance gefunden. Versteht mich nicht falsch, nicht jeder Film braucht eine Reihe solche Momente, und ich weiß es zu schätzen, dass Thor 3 einfach nur eine mordsspaßige Achterbahnfahrt sein möchte und in der Hinsicht wunderbar funktioniert. Denke halt nur, dass er von ein wenig mehr Introspektive (ich sehe gerade, dass dieses Wort im Deutschen gar nicht existiert, aber ihr wisst, was ich damit meine -_^) profitiert hätte. Andererseits... vielleicht wollten die Masterminds hinter der Franchise (Kevin Feige) vielleicht nur nochmal die unbeschwerteren Aspekte betonen, bevor das MCU mit Infinity War ganz andere Kaliber an Drama und Verzweiflung auffährt, wer weiß?

    Ach ja, und eine Kleinigkeit, die aber nicht direkt mit dem Film sondern mehr mit dem heutigen Stand Hollywoods zu tun hat, kam mir bei Hulks Einführung in den Sinn. Ich hatte in der Handlung schon eine Weile nicht mehr an ihn gedacht, weil es natürlich um ganz andere Dinge ging, und er wird bis zu dem Punkt auch nicht ein einziges Mal direkt erwähnt. Ich kam nicht umhin zu grübeln, wie unglaublich geil es gewesen wäre, wenn man die Fans damit hätte überraschen können. Was für ein Twist! Gibt der Geschichte eine ganz neue Dynamik. Ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Ich hätte mich im Kino in der Situation gerne so erstaunt gefühlt wie Thor selbst. Aber leider, selbstverständlich, lässt sich so etwas heute nicht mehr geheim halten. Ist schließlich auch ein zu großes Pro-Argument für den Film, dass Hulk und Banner auftauchen, entsprechend landete die Figur dick und fett sofort auf den Postern und in den Trailern. Aber überlegt nur mal, wie abgefahren so etwas rein hypothetisch angekommen wäre.

    Alles in allem ein richtig toller Film und mit weitem Abstand der beste Thor-Teil, der diesen Bereich des MCU praktisch von Grund auf neu erfindet und dabei vor dem ganzen verpeilten Kram nicht zurückschreckt, sondern ihn akzeptiert und sich zu eigen macht. Superheldenfilme können meiner Meinung nach auf die Dauer nur bestehen, wenn sie lernen, sich selbst immer wieder neu zu definieren und auch Einflüsse aus anderen Genres aufnehmen. Das wurde hier mit Bravour getan, denn wie ein klassischer Superheldenfilm hat sich das gewiss nicht angefühlt. Gerne mehr davon!

  2. #2
    Für mich hat das emotionale tatsächlich an den entscheidenden Stellen (überraschend gut) funktioniert, also allem voran, wenn es um Odin und das Verhältnis der Brüder ging. Alles um Hela und Ragnarok und so blieb da tatsächlich etwas oberflächlicher, aber ich befürchte, das muss auch so sein, wenn der Film insgesamt einen ansatzweise kohärenten Tonfall haben soll. Teil 2 hat ja schön gezeigt, wie man Slapstick und Edge ganz bestimmt nicht verbinden sollte.

    Zitat Zitat
    Ach ja, und eine Kleinigkeit, die aber nicht direkt mit dem Film sondern mehr mit dem heutigen Stand Hollywoods zu tun hat, kam mir bei Hulks Einführung in den Sinn. Ich hatte in der Handlung schon eine Weile nicht mehr an ihn gedacht, weil es natürlich um ganz andere Dinge ging, und er wird bis zu dem Punkt auch nicht ein einziges Mal direkt erwähnt. Ich kam nicht umhin zu grübeln, wie unglaublich geil es gewesen wäre, wenn man die Fans damit hätte überraschen können. Was für ein Twist! Gibt der Geschichte eine ganz neue Dynamik. Ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Ich hätte mich im Kino in der Situation gerne so erstaunt gefühlt wie Thor selbst. Aber leider, selbstverständlich, lässt sich so etwas heute nicht mehr geheim halten. Ist schließlich auch ein zu großes Pro-Argument für den Film, dass Hulk und Banner auftauchen, entsprechend landete die Figur dick und fett sofort auf den Postern und in den Trailern. Aber überlegt nur mal, wie abgefahren so etwas rein hypothetisch angekommen wäre.
    Ja, den Gedanken hatte ich in der Szene auch, zumal sie auch so gedreht ist. So eine Überraschung ist halt wirklich ziemlich unmöglich, gerade mit seiner Screentime und seinem "Pull" als Charakter, auch wenn ich mir manchmal wünsche, Disney würde genau EIN Risiko mehr eingehen. ^^ Dass Doctor Strange vorkommt, war ja tatsächlich nur bekannt, wenn man die News verfolgt hat, aber der hatte halt auch nur 3 Minuten Screentime. Bei Hulk ist das wirtschaftlich sehr nachvollziehbar, die Avengers sind nun mal das erheblich größere Franchise. $739.2 Millionen bisher, was schon sehr respektabel für einen fucking Thor-Film ist. Trotzdem schade, und gut für die nächste Generation, die die Filme ohne Promotion sieht.

  3. #3
    Letzte Woche hab ich Orphan Black zu ende geguckt. Keine Ahnung, was für mich der Höhepunkt der Serie war, aber Season 2 war der absolute Tiefpunkt für mich. Viel zu viele Handlungen und Charaktere, viel zu wenig Exposition und dadurch sehr uninteressant. Hauptproblem der Serie war für mich die unnötig kompliziert aufgezogene Geschichte, die in Wahrheit viel unspektakulärer und bodenständiger ist als die Serie einem weismachen will und die man hätte durchaus besser verpacken können, da es eigentlich eh viel mehr um die Charaktere und darum geht, sie wild durcheinander zu würfeln und ihnen in neuen Konstellationen eine Aufgabe zu geben. Hinzu kommt noch, dass sich die Geschichte staffelweise in mehr oder weniger abgeschlossene Arcs einteilen lässt, wofür aber die Geschichte meiner Meinung nach überhaupt nicht geeignet ist. Komisch fand ich es, dass sie dann in der 5. Staffel viel Wert auf die Story und weniger auf die Charaktere gelegt haben, was mir dann nicht so sehr gefallen hat, da mir alles viel zu sehr an den Haaren herbeigezogen und die Serie viel zu uninteressant war, als dass ich drüber hinweg sehen könnte. Das wirklich gute an der gesamten Serie sind Alison und Donny gewesen, deren Sidestories jedoch nur wenig mit der eigentlich Geschichte zu tun haben. Alleine daran zeigt sich, wie unglaublich mittelmäßig Orphan Blacks Hauptgeschichte eigentlich ist.

    Ich gebe der Serie 5/10 Punkte, da sich die positiven und negativen Aspekte gegenseitig ausgeglichen haben.

    Geändert von Byder (21.11.2017 um 14:21 Uhr)

  4. #4
    Wenn Enkidu etwas mag, dann horche ich auf. Wird auch geguckt, damit ich als alter MCU-Hater meine Meinung kund tun darf.


    Hab Spodermahn: Heimkommend geguckt. Fand ihn besser als erwartet, nur fühlt sich die SJW-Verwurstung ganz schön armselig an. Man hat versucht wirklich jede unwichtige Figur mit einem Minoritätsmitglied zu besetzen, vermutlich, um zu rechtfertigen, dass alle wichtigen Figuren weiß sind. Nicht, dass ich gerne mehr Minoritäten abgebildet hätte, so wie ja schon nach schwarz/schwulen Hauptfiguren für die nächste SW-Trilogie gerufen wird. Ich find es nur irgendwie unangenehm, diesem Zirkus nach politischer Korrektheit zuzugucken, der vor den endgültigen, entschiedenen Entscheidungen dann doch den Schwanz einzieht.

    Ansonsten hat mich Michael Keaton umgehauen. Bisher der beste Spidermanbösewicht imo. Darf gerne in späteren Teilen zurückkehren (was wohl leider nix wird, bei der kurzlebigkeit der Reihe ).

  5. #5
    Interessant, dass so viele den neuen Spidey gut finden, sowohl Fachpresse als auch die normalen Zuseher. Hab ihn auch heute gesehen und mir hat er leider überhaupt nicht gefallen. Zuerst hatte ich eine Neuinterpretation der Vor-Versionen erwartet, also bevor Peter Parker zum Superhelden wurde. Dass dieser Schritt bereits übersprungen wurde, fand ich schade. Aber anderseits würde diese ja auch nichts mehr Neues bieten - haben wir ja schon zwei Mal gesehen. Doch abgesehen von dieser Entscheidung fand ich den Film eher schwach, mich nervten vor allem die kindischen Momente von denen es nicht wenige gab. Bis zum Endkampf hin bringt Spidey nichts auf die Reihe, ständig passieren ihm Missgeschicke, das den Kämpfen unnötig den Flow nimmt. Selbst die Tennie-Szenen die in keinem Spiderman fehlen dürfen, waren hier nicht wirklich authentisch - zudem sehr vom Stereotypen geprägt. So gesellschaftskritisch wie Itaju sehe ich es zwar nicht, aber ein bisschen mehr Kreativität wäre besser gewesen. Auch fehlten mir bestimmte ruhige Momente, nicht mal seine Tante hat viel Screentime bekommen (war die immer schon Italienerin? ^^). Ich verstehe ja, dass sie Spidey ins Marvel Universum bringen wollen, aber es geschieht hier zu drastisch. Bei Keaton muss ich Itaju zustimmen, der gefiel mir recht gut.

  6. #6
    Zitat Zitat von Rusk Beitrag anzeigen
    Interessant, dass so viele den neuen Spidey gut finden, sowohl Fachpresse als auch die normalen Zuseher. Hab ihn auch heute gesehen und mir hat er leider überhaupt nicht gefallen.
    Verglichen mit den anderen Spider-Man Filmen (und selbst mit anderen Marvel Filmen) hat er mir auch nicht wirklich gefallen. Ich fand ihn sogar irgendwie langweilig, sowohl was Spider-Man, seine Freunde und selbst den Antagonisten angeht. Und Iron Man hätten sie sich echt sparen können. Muss ich von daher nicht nochmal sehen, auch wenn mir der neue Spider-Man in Civil War eigentlich gefallen hat.

    Geändert von ~Jack~ (21.11.2017 um 17:06 Uhr)

  7. #7

  8. #8
    Ich mochte Spidey Homecoming überaus gerne, gerade auch den ganzen Teenager-Coming-of-age-Kram (solche Geschichten mag ich sowieso ganz generell) kombiniert mit den Superhelden-Elementen. Gehört zu dem Charakter ja eigentlich seit jeher dazu, aber wurde von den bisherigen Spider-Man-Filmen meiner Meinung nach nie so wirklich gut getroffen. Fügt dem MCU auch eine dringend benötigte neue Perspektive hinzu. Homecoming erschien mir einfach sympathisch von Anfang bis Ende. Kann aber nicht genau sagen, wie viel von meiner Begeisterung sich aus bloßer Erleichterung nach den beiden Amazing Spider-Man Filmen zusammensetzt, die ich nämlich mäßig bis furchtbar fand.

    Zitat Zitat von Itaju Beitrag anzeigen
    Was mich am Bösewicht gestört hat (...) war, dass er kaum was reißt.
    Das stimmt zwar, war für mich persönlich aber Ausdruck und Teil eines positiven Aspektes. Die Handlung backt halt einfach viel kleinere Brötchen. Erscheint mir erfrischend, insbesondere für einen Marvel Studios Film, dass mal nicht das halbe Universum auf dem Spiel steht, wenn du weißt was ich meine. Stattdessen haben sie Homecoming viel persönlicher gehalten, was sich ja auch durch diese clevere Wendung mit Keaton-Vulture als Vater des Love Interest bemerkbar machte ^^

  9. #9
    Habe mir jetzt noch mal die gesamte Panem-Trilogie gegeben. Also ich mag die Reihe doch sehr gerne. Insbesondere das Setting und die dystopischen Aspekte finde ich mehr als gelungen. Auch Katniss ist eine sehr sympathische Heldin wider Willen.
    Richtig gelungen finde ich übrigens die Absurdität, die im Kapitol herrscht und damit das komplette Gegenteil der tatsächlichen Wirklichkeit in Panem widerspiegelt. Diese übertriebenen Widersetze mag ich generell sehr gern. Lese gerade Menschenjagd/Running Man von Stephen King, da gibt es ebenfalls viele Parallelen. Und ein Snowpiercer hat das auch gut dargestellt.

    Mein Panem Ranking:
    Catching Fire -> Hunger Games -> Mockingjay Part 1 -> Mockingjay Part 2

    Durchweg gelungen finde ich eigentlich nur die ersten beiden Teile. Catching Fire finde ich dabei einen Tick besser, da hier das Kapitol stärker im Mittelpunkt steht.
    Die beiden Mockingjay-Teile sind dagegen zu aufgeblasen. War eine dumme Idee (aus künstlerischer Sicht), zwei Filme daraus zu machen. In Part 2 mag ich eigentlich nur so richtig die letzten 20-25 Minuten. Was mich persönlich auch etwas stört, sind die Szenen, die in Berlin am Messedamm/ICC gedreht wurden. Die reißen einen doch etwas raus (habe selbst 9 Jahre in Berlin gelebt).

    Geändert von Cooper (23.11.2017 um 15:56 Uhr)

  10. #10
    Ich war nie groß Fan der Reihe, ebensowenig wie ich irgendie Superheldengeschichten mag und guck den Kram dann trotzdem. Finde die auch sehr unterhaltsam, AAABER!!!


    Geändert von Itaju (23.11.2017 um 16:42 Uhr)

  11. #11

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Ich habe mir gestern den Film Power Rangers angeschaut und meine Fresse... der war so verdammt mies. Jetzt war schon die Serie nicht der Überflieger, aber der Film hat das noch meilenweit unterboten. Da waren die hässlichen Kostüme der Rangers nur der Anfang eines großen Haufens Bullshit. War seine Zeit nicht wert und ich bin froh nicht im Kino gewesen zu sein.

  12. #12
    Super Dark Times (2017)



    Wenn ein Film mit den Worten "Ein fesselnder Mix aus Stand By Me und Donnie Darko" wirbt (siehe Cover), dann macht mich das ziemlich hellhörig, wo ich doch letzteres für einen der besten Streifen den Genres halte. Doch nach dem Abspann des Films verstehe ich aber immer noch nicht wo bitte schön dieser Mix war? Der Film kann zwar am Anfang ne recht ansehnliche und düstere Atmosphäre aufbauen, schafft dies aber nicht konsequent zu Ende. Den Genickbruch leisten aber meiner Meinung nach die Schauspieler, die sehr komische Charakterentwicklungen durchmachen, die mir nicht wirklich verständlich erschienen (abgesehen von ihren schauspielerischen Leistungen). Irgendwo hat man irgendwie alles schon mal besser gesehen und dadurch auch insgeheim mehr erhofft. Ich war am Ende doch etwas enttäuscht und erstaunt, denn Super Dark Times beginnt vielversprechend, verliert sich aber dann in der Mitte und beendet das Begonnene nicht vernünftig. Sehr schade.

  13. #13
    Zitat Zitat von Knuckles Beitrag anzeigen
    Ich habe mir gestern den Film Power Rangers angeschaut und meine Fresse... der war so verdammt mies. Jetzt war schon die Serie nicht der Überflieger, aber der Film hat das noch meilenweit unterboten. Da waren die hässlichen Kostüme der Rangers nur der Anfang eines großen Haufens Bullshit. War seine Zeit nicht wert und ich bin froh nicht im Kino gewesen zu sein.
    Danke! Endlich mal jemand, der mit mir einer Meinung ist! Fand gerade diese beschissenen Teenie Probleme mehr als nur nervig. Damals haben sie sich doch auch ohne groß Tamtam geprügelt, warum geht das heute nicht mehr?

    Ich bin am Überlegen, mir die Serie Diff'rent Strokes (70er Sitcom) mal zu geben. Habe vor ein paar Wochen quasi die komplette Lebensgeschichte der damaligen Kinderdarsteller aufgearbeitet und wow, das war spannend und irgendwie traurig zugleich... Was da alles abging war echt nicht mehr schön. Gary Coleman und Dana Plato sind vermutlich die tragischsten Persönlichkeiten aus Hollywood und ja, Gary Colemans Frau hat ihn definitiv auf dem Gewissen, aber das liest man im Netzt eh nur noch.

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