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Deus
Vorhin lief Cabin in the Woods im Fernsehn. Der war besonders im späteren Handlungsverlauf irgendwie lustig für einen Horrorfilm und ging schon eher in Richtung Parodie. Nach dem, was ich davor so drüber gelesen hatte, dachte ich aber, dass der Twist mehr Substanz hätte und heftiger einschlägt, dabei wird das ja quasi von Anfang an und komplett durchgängig immer wieder nicht nur angedeutet, sondern direkt gezeigt, auch wenn man nicht im Detail weiß, was los ist. Von glaubwürdig oder logisch kann natürlich auch keine Rede sein, aber das war wohl einfach Teil des Spaßes ^^ War aber unterhaltsam und vor allem originell für ein Genre, das in den letzten Jahren nicht gerade viel mit Originalität punkten konnte.
Oh, ich seh grad, auf Vox läuft jetzt die nächtliche Wiederholung, eben erst angefangen ^^ Also falls jemand Interesse hat...
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The Big Guns
20th Century Boys
So, die ersten zwei Filme hab ich dann jetzt mal gesehen von dieser epischen dreiteiligen Mangaverfilmung - und ich empfand es bisher als einen verdammt gut gemachten, spannenden Paranoia Fuel-Thriller mit Anleihen ans Cyberpunk-Genre, in dem olle 60er-/70er-Rocksongs eine zentrale Rolle spielen (win!). Der erste Film ist sehr, sehr gut, der zweite Film war ein kleines bisschen schwächer aber immer noch sehr schön anzusehen. Der dritte folgt irgendwann wohl 
Als Nebennotiz möchte ich hier nochmal erwähnen, dass der Film - gerade für eine japanische Filmproduktion (die normalerweise extrem furchtbare CG-Special Effekte haben) - mit wirklich sauguten Special Effects aufwartet!
Kenji-kuuuuu~uuun... asobi masho...
Why Don't You Play In Hell?
Witzigerweise ist das hier mittlerweile meine Go-To-Quelle geworden, wenn ich mal Schreibblockade oder einfach miese Laune habe (trotz Downer-Ende). Based Sion Sono verneigt sich vor dem Medium Film mit dieser Mixtur aus Yakuzafilm-Parodie, rabenschwarzer Komödie, Chanbara-Gemetzel, Coming-of-Age-Geschichte und allgemeiner Hommage an so ziemlich alles, was Sono gutfindet: John Woo-Actionfilme, Kurosawa-Samuraiflicks, Bruce Lee-Martial Arts-Vermöppereien - alles in einer Rahmenhandlung verpackt, die wunderschön die guten und die nicht-so-guten Seiten vom Filmemachen miteinander verbindet. Vor allem in das Ende kann man unfassbar viel reininterpretieren, auch wenn ich es anfangs als den schwächsten Teil des Films ansah. Wenn es eine Sache gibt, die mir hier sauer aufstößt, dann ist es das schlechte CGI-Blut - aber das kann man rein theoretisch hier sogar als Stilmittel verteidigen.
Das Ding ist: zuviel will ich nicht vom Film verraten, ihr solltet ihn euch aber definitiv mal ansehen. Alleine um Shin'ichi Tsutsumi als Ikegami zu sehen, was auf meiner Liste von Lieblingsperformances in jedem Film jemals extrem weit oben anzusiedeln ist (nicht, dass das Geschauspieler im Film ansonsten schlecht wäre - ganz im Gegenteil - aber meine Fresse, jedes Mal wenn Tsutsumi zu sehen ist brennt die Hütte vor Großartigkeit).
FAKKU BOMBERS, YEEEAAAAH!!!
Geändert von T.U.F.K.A.S. (05.06.2015 um 11:34 Uhr)
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