A most wanted Man
Ein komplexer, vielschichtiger Spionagethriller, der ohne große Aufregung, Mord und Totschlag auskommt, dafür aber durch eine fantastische Leistung der beteiligten Schauspieler brilliert.
Philip Seymour Hoffman in der Rolle von Günther Bachmann, der Leiter einer geheimen Anti-Terror-Einheit ist überragend und seine auf Arschloch getrimmte Art und Weise, den Menschen helfen zu wollen anstatt sie einfach auszuschalten, ist brilliant.
Inhaltlich geht es um einen tschetschenischen Flüchtling, der über den Hamburger Hafen illegal nach Deutschland einreist und in Hamburg einen Bankier sucht. Gleichzeitig ist die Einheit von Bachmann an einem muslimischen Gelehrten dran, von dem sie vermuten, dass er Terrorgruppen finanziert.
Der Film spielt - bis auf ein paar Minuten - komplett in Hamburg, was es für Ortskundige natürlich noch ein wenig interessanter macht, doch auch ohne Stadtkenntnisse ist dieser Film wahnsinnig spannend und wahnsinnig gut.
Watchmen
Das muss jetzt das dritte Mal gewesen sein, dass ich den Film komplett gesehen habe. Beim ersten Durchgang war ich wenig begeistert, der zweite Durchlauf ließ mich etwas positiver auf den Streifen blicken und seit dem dritten Durchgang denke ich, dass dieser Film ziemlich gut ist.
An sich hat man es hier nicht mit einem typischen Superheldenfilm zu tun - eher mit einer Art Film Noir mit Superhelden. Die Geschichte ist durchaus intelligent aufgebaut und die einzelnen Schritte in der Handlungseskalation ergeben alle Sinn. Und erfrischender Weise gewinnt hier am Ende einmal der Bösewicht, der - wie viele Bösewichte es von sich behaupten - die Welt durch sein Tun zu einem besseren Ort gemacht hat. Lediglich der blaue Pimmel von Doctor Manhatten hat nicht sonderlich viel zum Film beigetragen ^^'





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Ich hab ja eh nicht mehr als einen Heartbreaker erwartet, aber die ganz netten Aspekte wurden komplett von einem unpassenden Versuch, sehr ausgiebig logisch zu wirken, und dem unpassenden Mafia-Action-Zeug gekapert. Ich meine, wer findet Spannung in einem kleinen Feuergefecht, während Lucy nebenan durch die Zeit reist? Ich glaube, Scarlett hätte das mit einem ordentlichen Skript sogar ganz gut gemacht, ihr Deadpan-Gesicht ist nur durch die dummen Dialoge so lächerlich rübergekommen. Silver Linings Playbook war gut, aber überraschend konventionell. Das ist ja echt ne richtig normale Liebesgeschichte von vorne bis hinten. Komisch, ich hab irgendwie was anderes erwartet, aber okay, ich hatte definitiv meinen Spaß, also keine Beschwerde an dieser Stelle. Oh, und Fan Service. En masse.











