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Thema: Now Watching - Post Apocalypse Edition in 48fps

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Enkidu Beitrag anzeigen
    Ein Vergleichswert, bevor ich hier gesteinigt werde - Scarface (1983) hat zwar nicht den selben Stellenwert, aber ist den Pate-Filmen imho haushoch überlegen und obgleich es noch immer nicht wirklich mein Genre ist, spreche ich dem deutlich mehr Unterhaltungswert zu. Der weist diverse inhaltliche Parallelen zu den oben genannten Filmen auf und geht fast genauso lang wie der erste Teil vom Godfather, aber kommt deutlich straffer und zugespitzter rüber, ganz abgesehen davon, dass mir Pacino darin nochmal um Längen besser gefällt.
    Und ich sehs genauso andersrum.
    Scarface ist gut, hab den damals vor ein paar Jahren kurz nach den 3 Godfather Filmen gesehen. Fand den aber um längen langweiliger. Ich kann dir heute nichtmal mehr sagen warum, ich bin mit dem Glauben daran gegangen sowas ähnliches wie The Godfather zu bekommen, aber auch wenn das Genre gleich war, so ist Scarface doch um einiges schlechter gewesen. Hm, naja.

  2. #2
    Hab grad Spotlight gesehen und mich ziemlich gelangweilt. Imo einer der langweiligsten Oscar-Filme der letzten Jahre.

    Ich muss sagen, dass er gut gespielt und inszeniert ist, etc. aber einfach nicht mein Genre.



    Dann noch Rabbit Hole, der mir wiederum ziemlich gut gefallen hat. Nicole Kidman so schön und un-nervig wie ich sie noch nie erlebt habe.

  3. #3

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin

    Bei solchen Filmen liegt die Vermutung immer nahe, dass der Trailer bereits die besten Szenen enthält. Ist bei Zoomania nicht anders, aber der Film hat noch einige gute Szenen zu bieten, die ebenfalls für viele Lacher gesorgt haben (und sei es nur die Synchro bestimmter Charaktere oder die Anspielung auf Der Pate oder Breaking Bad). Ich wurde jedenfalls sehr gut unterhalten und kann den Film wärmstens empfehlen. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich die 2D-Fassung anschauen, da das 3D mal wieder unnötig wie noch mal was war.

  4. #4
    War vor kurzem in der Sneak und es lief Eddie the Eagle, ein Film über den britischen Olympia-Skispringer Eddie "The Eagle" Edwards, der 1988 bei den olympischen Spielen für Großbritannien antreten durfte - nicht wegen seinem Talent, sondern weil er der einzige britische Skispringer war. Zudem ist Eddie ein totaler Amateur und auch nicht gerade der Hellste. In einer Nebenrolle spielt auch Hugh Jackman als Eddies Trainer mit. Der Film verläuft nach typischem Underdog-Schema, ohne besonders interessant oder witzig zu sein. Kein Film, den man gesehen haben muss.

    Ich würde dem Film 5/10 geben, in meiner Gruppe hatten wir auch keinen dem der Film besonders gefallen hat und einige Leute sind auch während der Vorstellung einfach gegangen. Bin auch ein wenig verwundert darüber, dass die Online-Reviews so positiv ausgefallen sind.

    Geändert von Byder (05.03.2016 um 11:41 Uhr)

  5. #5
    A Girl Walks Home Alone at Night (2014)



    Ein iranisch-amerikanischer Vampir-Western in schwarzweiß Amerikanisch eigentlich nur deshalb, weil der im Iran sicher nicht so hätte gedreht werden können. Spielfilm-Debüt der jungen Regisseurin Ana Lily Amirpour. Haben den im persischen Originalton mit Untertiteln geschaut. Sind nur so ca. sechzehn Leute zur Vorstellung aufgetaucht, aber die waren hinterher alle sehr zufrieden und ich auch. Bin froh, bei der Programmgestaltung nur basierend auf dem Trailer (siehe unten) und auf die Empfehlung eines Kollegen hin dafür gestimmt zu haben.

    Das namenlose Vampir-Mädchen im Film, das die einsamen Straßen des deprimierenden Nests "Bad City" unsicher macht, muss eine der coolsten Vertreterinnen ihrer Zunft in diesem Medium sein Mit gestreiftem Shirt, Tschador und Skateboard wirkt das wunderbar unkonventionell und stylish, und Sheila Vand ist super hübsch und überzeugt in der Titelrolle vollkommen. Ansonsten wird die Geschichte vor allem aus der Sicht von Arash (Arash Marandi) erzählt, der sich mit nachlassender Geduld um seinen drogensüchtigen Junkie-Vater kümmert. A Girl Walks Home Alone at Night ist vermutlich nicht für jedermann - Action braucht man keine erwarten; es geht um Atmosphäre, Stimmung, und feine Charakterstudien vor dem Hintergrund einer ziemlich heruntergekommenen Gesellschaft mit Gaunereien, Drogenkonsum und Prostitution. Visuell eine Wucht, das Spiel mit Schatten und Kontrasten weiß zu faszinieren. Aber die Handlung hat ein paar kleinere Längen und viele sehr ruhige Momente, in denen vordergründig nur wenig passiert, damit muss man klarkommen.

    Manch einer hat Amirpours Stil mit Tarantino verglichen, und auch wenn ich behaupte, dass sie hiermit doch etwas ganz eigenes geschaffen hat, das mit viel weniger Worten auskommt und in vielerlei Hinsicht zurückhaltender ist, kann ich gut verstehen, woher diese Assoziationen rühren. Ach ja, und der Soundtrack war gut. Insgesamt ein sehr interessanter Film. Nicht perfekt, aber empfehlenswert, war mal etwas ganz anderes.




  6. #6


    Power Rangers war nett. Okay. Die menschliche Seite hat mir tatsächlich besser gefallen als alles, was Power-Rangers-related war, mit einem sympathischen Cast, einigen sehr herzigen Momenten und einem im Rahmen der Möglichkeiten gut verteilten Spotlight für die fünf. Ich habe mich aber auch gefreut, dass durch Rita und einige wirklich obskure Writing-Entscheidungen die Skurilität des Originals drin geblieben ist. Ich denke dabei besonders an Ritas Reaktion auf Crispy Cream und ihren Pokemon-artigen Abgang ... Interessant ist, dass Mythologie und Design zu 50% echt klug modernisiert wurden (die ganze Startszene und die Steinzeit-Angle!) und zu 50% seltsam altbacken und zu originalgetreu rüberkommen. Insgesamt hätte dem Film wohl eine deutlichere Richtung gut getan, aber hey, so hat man wenigstens die krassesten Fettnäpfchen vermieden. Um irgendeinen Kritiker auf Wiki zu zitieren: "the film achieves a functioning mediocrity we perhaps might have thought beyond this franchise", und das liegt genau an diesem Wischi-Waschi. Mit mehr Mut wäre vielleicht ein guter Film möglich gewesen, aber sein wir ehrlich, ein richtiges Fuck-up liegt bei einer mutigen Herangehensweise an dieses Franchise wohl erheblich näher. So bleibt natürlich ordentlich Raum nach oben für eventuelle Sequels; mögen sie uns trotz der schlechten internationalen Zahlen vergönnt sein.
    Ach ja, genau wie annodazumal, yellow ranger is best ranger, und ich bin jetzt scheinbar ein Fan von Becky G.



    Edge of Seventeen war ein sehr runder, sehr sympathischer und letztendlich sehr berechenbarer Coming-of-Age-Film. Ich kann ihm seine Klischeehaftigkeit aber nicht mal übel nehmen, da imho jede Generation ihre bodenständigen Genre-Vertreter gebrauchen kann, gerade in diesem Genre, in dem die Zielgruppe naturgemäß keinen allzu großen Medienhorizont mitbringt. Wir mögen die Coming-of-Age-Schinken unserer Zeit (oder der davor) bevorzugen, aber wir werden kaum einen 14-jährigen dazu bringen, sie zu sehen. Dann lieber ein gut gemachter Aufguss von Existierendem, der sich zeitgemäß mit denselben Themen beschäftigt. Außerdem richtig toller Cast, und das ist hier viel wert!



    Miss Peregrine's Home for Peculiar Children war besser als erwartet. Auf keinen Fall einer der richtig lamen Burtons, und offensichtlich ein Burton. Man merkt auch die Originalität der Literaturvorlage sehr deutlich, vor allem in den Bildern und Ideen, aber netterweise haben sie auch eine runde Story aus dieser Reihe zusammengezimmert. Nett. Ich hatte ja fest mit einem halben Cliffhanger gerechnet. Was den Film daran hindert, richtig gut zu werden, sind abermals die seltsamen Tonwechsel. Zeitweise ist er richtig, richtig heftiger Horror (Wer durch Augen getriggert wird ... Finger weg!), aber bspw. das Finale ist einfach nur ein lustiges lol-Fest. Das fand ich etwas schade, zumal gerade Burton diesen Wechsel doch eigentlich ganz gut hinkriegen kann. Trotzdem keine verschwendete Zeit im Flugzeug, wenn auch keine tief einprägsame Erfahrung.

  7. #7
    Killer Joe [2011]



    Einer der besten Filme von Matthew McConaughey, der Film hat mir sehr gefallen. Der Cast ist spitze und legt eine gute Leistung ab, aber ganz vornweg sind wie eingangs erwähnt McConaughey und Juno Temple. Sie spielt ihre Rolle mit Bravur, wie ich sie von ihren anderen Filmen gewohnt bin - vor allem ihre Körpersprache kann sie gut zur Schau stellen. Dass, was den Film aber wirklich ausmacht ist seine unkonventionelle Art mit Klischees zu brechen. Der Film ist nämlich richtig krank, die menschliche Natur die hier zum Vorschein kommt ist nicht massentauglich. Zwar sind die Gewalteinlagen nicht häufig, aber dafür in ihren Intensität sehr intensiv. Sehr zynisch und schwarzhumorig hat mich der Film richtig getroffen - im positiven Sinne. Da der Film indiziert ist, dürfte der nicht jedem bekannt sein. Wer aber auf Filme steht mit Szenen wo er nicht weiß ob er lachen oder schockiert schauen soll, dem kann ich den Film weiterempfehlen. Die Moral sollte man daheim lassen.

    Manchester by the Sea [2016]



    Was habe ich mir da bloß angesehen, auch nach knapp 2h bin ich nicht schlau aus diesem Film geworden. Nicht Fisch und auch nicht Fleisch, das war vielmehr ein Fehlgriff hoch 10. Der Film hat mich kalt gelassen, es nicht geschafft mich abzuholen. Das liegt vor allem an den Charakteren, die ihre Rolle zwar gut spielen aber keine wirkliche Bindung aufbauen konnten. Vor allem Cassey Affleck: Der Mann spielt beleibe seine Rolle nicht schlecht, aber der Film gab ihm überhaupt nicht die Chance mehr von ihm zu erfahren. Mir hat hier dieser berühmte Blick hinter die Fassade gefehlt - man hat von der ersten Minute an bis zum Schluss diesen gebrochenen Mann vor sich, der überhaupt keine Sympathie entwickelt. Eine leere Hülle, die nie mit Emotionen gefüllt wird (besonders in den tragischen Szenen, die ich hier nicht erwähnen werde). Auch ist Manchester by the Sea sehr zäh anzusehen, da er ruhig und ziemlich bodenständig präsentiert wird. Die Tragödien mit ihren Schicksalsschlägen habe ich in anderen Dramen besser inszeniert gesehen. Der Film macht zudem nie wirklich einen Schritt vorwärts, als würde er an Ort und Stelle festsitzen, da man ständig hofft es würde endlich mal vorwärts gehen, was aber nie passiert. Am Ende war ich trotz der teilweise guten schauspielerischen Leistungen von Manchester by the Sea sehr enttäuscht. Die Auszeichnungen für diesen Film sind mir (eigentlich wie immer bei den Oscars) ziemlich fragwürdig.

  8. #8

    Badass Freakin' Administrator
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    Shin Godzilla
    Der Film macht ja derzeit eine Kino-Tour bzw. wird bis einschließlich morgen nur in Spezial-Vorführungen gezeigt. Ich war gestern in einer OmU-Vorstellungen (am Mittwoch lief der Film dagegen mit dt. Synchro). Um es kurz und schmerzlos zu machen: Der Film ist verdammt anstrengend! SO viel Gelaber zwischen den Politikern, während Godzilla fröhlich alles zerstört. Wobei eine Sache das ganze Kino (zumindest die 20 Leute, die drin waren) amüsiert hat... die erste Form von Godzilla:

  9. #9
    So, wir haben am Wochenende Fast & Furious 1 bis 8 gesehen. Ich kannte bisher gar nichts davon und bin im Großen und Ganzen sehr gut unterhalten gewesen. Auch durchaus faszinierend, wie die schlechteren ersten vier Teile am Ende in einer richtig krassen Action-Reihe mit ordentlich Kontinuität münden, einschließlich dieser ersten Teile. Die werden also nicht unter den Tisch gekehrt, sondern durchaus in Ehren gehalten und mit eingebunden.

    1 fühlt sich unglaublich alt an, in vielfacher Hinsicht. Das verhindert, dass er heute noch so richtig gut sein kann (obwohl der Unterbau mit Figuren und Pacing und so durchaus was hat), aber dafür ist er dann halt auch ein schön obskures Zeitzeugnis.
    2 ist recht ähnlich, aber in wenigen Punkten fast schon trashig anders, kein guter Film, immer noch ziemlich veraltet (dat black humour) und letztendlich auf seine eigene Art unterhaltsam.
    3 ist sehr seltsam, mit nem gefühlt 35-jährigen, der eine japanische High School besucht, und dem am lächerlichsten japanisch grinsenden Schurken, den ich je gesehen habe. Dafür macht er sehr unterhaltsame Sachen mit seinem Setting und hat als erster Film der Reihe ein paar ziemlich coole Bilder.
    4 ist wieder "back to the roots", was ihm gut tut, nicht zuletzt wegen dem Return of the Diesel. Paul Walker kann langsam schauspielern. Leider habe ich den Film sofort nach dem Gucken wieder vergessen, was ungefähr beschreibt, wie eingängig er ist.
    Für 5-8 mach ich es kurz: Die waren alle richtig, richtig geil. Ich will da keinen Favoriten wählen, weil sie endlich einen konsistenten Charakter haben, interessante Sachen mit ihren Charakteren machen, zunehmend coole Schurken einführen und ausnahmslos krasse und einprägsame Szenen und Ideen haben. Man kann überall Sachen und vor allem gewisse Logikfragen kritisieren, aber die werden halt routiniert hinweggefegt. Hin und wieder sind sie auch ziemlich emotional geworden (ich sag nur Ende von Teil 7 und generell FAMILY).

    Man guckt die ersten vier also am besten, um reinzukommen, und dann geht es richtig los. <3

  10. #10

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    King Arthur: Legend of the Sword
    Wie ich mitbekommen habe, wir der Film von den "Kritikern" mal wieder komplett zerrissen. Ich selbst wurde gestern aber ganz gut unterhalten, auch wenn der Film insgesamt wenig von der Sage um König Artus erzählt. Man muss den Film nicht besitzen, jedoch sollte man - wenn man einfach nur einen Abend gut unterhalten werden will - unbedingt ins Kino gehen, denn der Sound und die Bilder wirken auf einer Leinwand um Welten besser. Kann mir nicht vorstellen, dass das auf einem Fernseher auch so wäre. Interessant war auch, dass man öfter man kleine Witze eingebaut hat, die zu keiner Zeit störend waren. Kann man also auf jeden Fall sehen.

  11. #11
    The Great Wall
    Super Kostüm- und Setdesign und... äääääääääääääääääääähhhh.... hm. Matt Damon.
    Nach den unterhaltsamen ersten 30 Minuten verschwurbelt sich der Film komplett was Storytelling angeht und wird zu albernem, mies gepaceten Trash der in etwa so interessant ist wie Farbe beim Trocknen an einer echt großen Mauer (ha.) zuzugucken.

    xXx 3 - Return of Xander Cage hingegen war DER SHIT. Wahnsinnig unterhaltsamer, scheißendummer Actionflick mit überragend dämlichen Actionsequenzen, einem Bodycount bis an den Himmel und dem ein oder anderen gut getimeten Gag. Anderthalb Stunden pure, ungefilterte Unterhaltung im besten Edelschlock-Stil mit haufenweise ironischem Augenzwinkern, dummen Gadgets, dummen Fanservice und Ruby Rose <3<3<3 Leider war Tony Jaa komplett unterfordert und wurde nur sehr wenig eingesetzt, dafür hat Donnie Yen links und rechts alles an Ärschen zu Klump getreten was man spontan zu Klump treten konnte auf die Schnelle. Richtig geil.

    Geändert von T.U.F.K.A.S. (13.05.2017 um 22:02 Uhr)

  12. #12
    Hab eben John Woos Red Cliff im TV gesehen und fand den nicht gut. Handelt von einer bekannten Auseinandersetzung aus der chinesischen Geschichte im dritten Jahrhundert. Weiß grad gar nicht, ob es der Zusammenschnitt beider Teile für den Westen war oder einer der beiden Hälften in voller Länge, aber macht im Grunde keinen großen Unterschied für meinen Gesamteindruck, denke ich. Vielleicht sprechen die meisten Chinesen einfach nicht die richtige Filmsprache, um mich zu unterhalten, aber für mich war das so ziemlich das Gegenteil von fesselnd. Eine nicht enden wollende Abfolge von Schlachtengetümmel und Kriegsgelaber, dem völlig ein emotionaler Unterbau und mitreißende individuelle Charakter-Arcs fehlten. Trocken und durchweg mit zu viel Pathos.

    Eins muss man dem Film (bzw. den Filmen) in jedem Fall lassen, die Production Values waren klasse. Kostüme, Kulissen, Effekte und Action können überzeugen. Die Schauspieler schienen auch nicht soo übel, wobei ich das durch die teilweise irritierende deutsche Synchronisation nicht umfassend beurteilen kann. Manche Kameraeinstellungen waren mir aber zu aufdringlich und teilweise sogar unfreiwillig komisch (die Gesichter der beiden sich unterhaltenden Typen am Ende sind zum Beispiel so nah beieinander, dass man meinen könnte, die fangen jeden Moment an, sich zu küssen xD). Red Cliff stand eigentlich noch auf meiner Watchlist. Bin heute zufällig drüber gestolpert und froh, dass ich den abhaken kann. Schade, dass der nicht mehr zu bieten hatte.


    Zitat Zitat von Knuckles Beitrag anzeigen
    Shin Godzilla
    (...) Wobei eine Sache das ganze Kino (zumindest die 20 Leute, die drin waren) amüsiert hat... die erste Form von Godzilla:
    http://i.imgur.com/eSgiJz4.jpg
    Hab den Film zwar noch nicht gesehen, aber die fraglichen Szenen schon, und ehrlich gesagt erscheint mir diese Form nicht amüsant, sondern durch die offen starrenden Augen auf eine verdrehte Weise befremdlich bis verstörend, ganz in klassischer Hideaki Anno Manier *g*

    Geändert von Enkidu (14.05.2017 um 03:26 Uhr)

  13. #13

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Zitat Zitat von Enkidu Beitrag anzeigen
    Hab den Film zwar noch nicht gesehen, aber die fraglichen Szenen schon, und ehrlich gesagt erscheint mir diese Form nicht amüsant, sondern durch die offen starrenden Augen auf eine verdrehte Weise befremdlich bis verstörend, ganz in klassischer Hideaki Anno Manier *g*
    Hast du die Szene in Bewegung gesehen? Ich vermute dass auch der Rest des Kinos von uns dachte, dass die erste Form von Godzilla ebenfalls bedrohlich aussehen müsste und dann bekam man DAS präsentiert. Verstörend daran war höchstens das Drehbuch von Hideaki Anno (was auch die letzte Szene des Films gezeigt hat). Der Kerl sollte die Drogen die er nimmt absetzen.

  14. #14
    Zitat Zitat von Knuckles Beitrag anzeigen
    Hast du die Szene in Bewegung gesehen? Ich vermute dass auch der Rest des Kinos von uns dachte, dass die erste Form von Godzilla ebenfalls bedrohlich aussehen müsste und dann bekam man DAS präsentiert.
    Ja, hab ich. Mag stimmen dass das Design bei vielen nicht so gewirkt hat wie es gedacht war und auf geteiltes Echo stieß, aber gerade die Tatsache, dass es so völlig anders als die Erwartungen an ein konventionelles "bedrohliches Aussehen" war, und trotz des seltsamen Looks so einen tödlichen Schaden anrichten kann, macht es für mich angenehm bizarr und grotesk. Ist halt mal was anderes als der übliche Godzilla, und wenn es eines gibt, was die Reihe gebraucht hat, dann ist das etwas Innovation imho. Das mit dem trockenen Gelaber der Politiker hört sich hingegen übel an und habe ich auch anderswo schon mehrfach gelesen.

    Zitat Zitat
    Der Kerl sollte die Drogen die er nimmt absetzen.
    Hey, seine psychischen Probleme haben uns eine der besten und einflussreichsten Anime-Serien beschert

  15. #15
    The Handmaiden / Die Taschendiebin





    Der aktuelle Film vom Regisseur von Oldboy. Hatte mich schon ne ganze Weile drauf gefreut und wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil! War super.

    Da wäre zum einen die Story: Im Korea der 30er Jahre unter japanischer Besatzung machen eine Taschendiebin und ein Heiratsschwindler gemeinsame Sache, um an das Geld einer japanischen Edeldame zu kommen. Und mehr werd ich dazu nicht sagen, denn das würde sehr leicht in Richtung Spoiler gehen. Je weniger man über den Film weiß, bevor man ihn schaut, desto besser ^^ Jedenfalls liebe ich solche cleveren, verschachtelten Geschichten mit überraschenden Wendungen und WTF?-Momenten. Wenn man einmal meint, man durchschaut es, kippt die Erzählung wieder in eine andere Richtung. Sie ist quasi wie ein Puzzle. Glaub da lohnt sich auch ein zweites Anschauen, um frühe Hinweise in bestimmte Richtungen nochmal bewusst mitzubekommen.

    Zwischendurch gab es Momente wo ich dachte, ich bin kurz davor den Faden zu verlieren (wir haben das koreanisch-japanischsprachige Original geschaut, aber die Untertitel in unserer Vorab-Version vom Verleih - den Film gibts hier noch nicht auf BD/DVD - waren nur mit Anstrengung zu entziffern, und wir haben zu spät gelernt, wie man die Dinger besser rendern kann bzw. dass es für sowas überhaupt Optionen gibt xD Aber ich schweife ab... Jedenfalls haben diese Umstände nicht gerade zu einem besseren Verständnis beigetragen), vor allem beim Wechsel vom ersten zum zweiten Kapitel. Aber keine Sorge, das war so beabsichtigt und hinterher ergibt auf jeden Fall alles einen Sinn und es ist auch nicht wirklich übermäßig kompliziert, nur eben meisterhaft erzählt! Dennoch durchaus so, dass man eine Menge darin sehen und interpretieren kann. Interessant ist zum Beispiel, wie Worte und Identitäten hier als Waffe eingesetzt werden; in diesem Zusammenhang ist das Setting perfekt gewählt (etwa der "Subtext", wenn Japanisch gesprochen wird -_^). Die Handlung basiert lose auf einem britischen Roman, der in England spielt. Hab ich nicht gelesen, aber behaupte, dass der Film alleine schon durch diesen speziellen, veränderten Hintergrund verdammt viel Tiefe hinzu gewinnt. Auch über Gender-Themen wird man zum Grübeln angeregt.

    Dann verzaubert The Handmaiden einen regelrecht mit seinen opulenten Bilderwelten. Echt mal, die Ausstattung, sowohl was Kulissen als auch was Kostüme angeht, war der Ober-Hammer Alleine schon diese Farben! Das Ganze wird dann aber auch noch genial mit der Kamera eingefangen und wird niemals langweilig. Ein Film, der dermaßen gut aussieht, und dann gleichzeitig aber nicht nur oberflächlich überzeugt, sondern auch eine packende Story mit faszinierenden Charakteren zu bieten hat, ist für mich automatisch ein großer Gewinner. Das Herrenhaus wirkt fast lebendig mit bestimmten Orten oder Zimmern, die immer wieder vorkommen. Viele Szenen haben eine grandios dichte Atmosphäre.

    Ich hatte ja eine gewisse Ahnung, was mich erwarten würde, aber in vielerlei Hinsicht war es tonal und thematisch dann doch um einiges krasser *g* Es ist ein erotischer Thriller, mit einigen für mich überraschend deutlichen Szenen. Wird imho niemals pornographisch, aber das sollte man wissen und abkönnen. Hehe, ein paar meiner Kolleginnen wussten nichts über den Film und haben sich zwar amüsiert, aber wirkten manchmal glaub ich ein wenig überfordert oder es wurde beschämt weggeschaut ^^

    Ein weiterer Punkt, den ich verdammt gut fand, aber mit dem ich null gerechnet hatte, war der Humor. So viel Drama da auch drin ist, The Handmaiden hat über die komplette Spielzeit diverse augenzwinkernde oder verpeilte, abstrus-abgefahrene oder zynische Momente eingestreut, die für mich, wie auch (gemessen an den Reaktionen) für unser kleines Publikum maßgeblich zur Unterhaltung beigetragen haben. Nicht unbeschwert und voller Leichtigkeit, aber eben auch nicht völlig düster, böse und erschütternd, sondern einfach nur gefühlvoll und spannend mit etwas willkommener Auflockerung.

    Viel zum Kritisieren fällt mir nicht ein. Wenn ich Nitpicking betreiben müsste, wären das allenfalls ein paar kleinere Tempo-Probleme im letzten Drittel. Wenn man einmal wirklich über die Hintergründe bescheid weiß, geht die Geschichte noch eine ganze Weile weiter. Will nicht sagen, dass ab dem Zeitpunkt die Luft raus gewesen wäre, denn tatsächlich passieren noch ein paar, öhm, bemerkenswerte Sachen, aber ich glaube das hätte man vielleicht noch ein wenig straffen können. Der Film geht immerhin zweieinhalb Stunden! Und zu dem, was ich gerade erwähnte, gehört dann auch das Herr der Ringe: Rückkehr des Königs Ending Syndrom. Nicht ganz so heftig wie dort, aber auch hier gibt es mehrere Szenen, die wie ein Schluss wirken, an den noch ein weiterer drangehangen wird.

    Dieser intelligent strukturierte und wunderschöne Film wurde bei den Oscars schändlich übergangen. Jetzt rückwirkend eines meiner ganz großen persönlichen Highlights aus dem Jahr 2016. Dringende Empfehlung 9/10

  16. #16
    Primer

    Was ich im Vorfeld mitbekommen habe: Ein recht unbekannter Low Budget Film über Zeitreisen, der quasi als DER Geheimtip schlechthin für das Genre gelten soll.
    Was ich bekommen habe: Ein konfuses, schwer zu genießendes Etwas

    Der Film ist anstregend, sehr anstregend. Es wird dauernd gequatscht, häufig reden auch gern mehrere Personen durcheinander und häufig auch gern mit ordentlich Hintergrundgeräuschen dazu. Als wenn es nicht schon schwer genug wäre der Handlung zu folgen... Zur Handlung selber kann ich kaum was sagen, nur spannend ist sie nicht. Besonders interessant fand ich sie nicht. Passieren tut nicht viel. Und dann endet der Film einfach so mit einem sehr unspektakulärem "Finale".

    Also ich weiß nicht, angesichts des 4 stelligen Budgets sicherlich sehr ordentlich gemacht, mit vielen wissenschaftlich fundierten Dialogen, aber sehr wenig Handlung, Spannung oder Unterhaltung...

  17. #17
    Zitat Zitat von Schattenläufer Beitrag anzeigen
    Special Edition. Ein Glück, die wirkte nämlich richtig rund, unter Anderem wegen der Szene, in der Ripleys Tochter thematisiert wird. (In alten Kritiken wird genau das Fehlen einer solchen Szene bemängelt.)

    Ja die Zitate sind genial. Und die Charaktere. Hudson war großartig weil er einfach richtig schön menschlich war, aber mein absoluter Liebling von den Nebencharakteren ist glaube ich Bishop, der (auch dank Ripleys Misstrauen) eine tolle Charakterentwicklung zeigt.
    Auch diese generelle Thematik von Mutterschaft und Vergewaltigung, die sich durch den ganzen Film zieht, wurde sehr effektiv eingesetzt und hat diese Bedrohung einfach nochmal beängstigender/beklemmender gemacht als nur irgendwelche einfachen Killeraliens es gewesen wären... speziell in der Szene, als Ripley und Newt im gleichen Raum schlafen. Brr.
    Sehr gut! Ist auch die wirklich einzig wahre Fassung in der man den gucken sollte finde ich (vor allem weil in der Kinofassung einer meiner Lieblingsparts fehlt, nämlich die ganze Shuttlefahrt zum Planeten, inkl. der Ultiamte badass-Ansprache von Hudson).
    Ich finde den Film vor allen Dingen so geil, weil man ihn für alles mögliche mögen kann: Seien es die wirklich fantastischen Actionszenen oder die Mutterschafts- und Misstrauens-Geschichte mit Newt/Bishop, dieser Mix aus martialischer Militär-Ballerei, klaustrophobischem Horror und philiosophischer Note ist einfach brilliant (gar nicht zu erwähnen brauche ich die offensichtlichen Vietnamkriegs-Parallelen die man hier durchaus auch ziehen kann - diesbezüglich ist "Aliens" u.a. auch "Predator" sehr ähnlich). Auch klasse finde ich, dass die Frauen im Film eigentlich die wirklich wahren "ultimate bad-asses" sind, was natürlich super in die Hände von Girls-with-guns-Enthusiasten und Damsel-in-distress-Hassern wie meiner-einer spielt. Egal ob Ripley, die sich von ziviler, traumatisierter Raumfahrerin verwandelt zu brutal für Newt kämpfende Mutterfigur, die für einen Kindercharakter extrem clevere Newt oder - mein Favorit - Private Vasquez, die olle Motherfuckerin.

    Ich brauche immernoch eine von den Colonial Marines-Rüstungen. Grmpf.

    Zitat Zitat von Schattenläufer Beitrag anzeigen
    Prometheus 2... das wär doch was für Cameron. (Ich mochte Prometheus ja, auch wenn mir Antworten gefehlt haben... die könnten im zweiten Teil ja immer noch kommen.)
    Wie sollte denn das Sequel heißen - Prometheusses?
    Aber ja, wenn er dadurch wieder zu seinen coolen Wurzeln zurückfindet, warum nicht


    Zitat Zitat von Andrei Beitrag anzeigen
    zum thema aliens.

    Habt ihr empfehlungen für Filme die in die gleiche Kerbe schalgen? Also Sci-Fi/Horror in klaustrophobischen setting, gute schauspieler/effekte etc. Mir fällt jetzt neben Aliens eigentlich nur The Thing (Carpenter), Event Horizon, Sunshine, Moon, Pandorum, Pitch Black ein.... da muss es doch mehr geben, oder?
    Hm, also mir fallen spontan noch ein:
    - Predator
    - Predators
    - Planet des Schreckens (James Cameron hatte hier auch seine Finger im Spiel)
    - From Beyond
    - John Carpenters Fürsten der Finsternis
    - John Carpenters Das Ende
    - MARK 13 - Hardware
    - X-TRO
    - Attack the Block

    Geändert von T.U.F.K.A.S. (17.02.2013 um 19:22 Uhr)

  18. #18

    Gantz - Perfect Answer

    Der zweite Teil der Manga-Umsetzung und - logischer Weise - die Fortsetzung von "Gantz - Spiel um dein Leben".
    Der Film handelt von Kei, der zusammen mit den anderen Mitspielern weiterhin für Gantz Missionen erfüllt, um dafür Punkte zu kassieren. Diese Punkte will Kei haben, um seinen Kumpel Kato (wir erinnern uns: sein Schulfreund, durch dessen "Schuld" Kei ebenfalls gestorben ist und der am Ende des ersten Films ins Gras beißen durfte) wieder zum Leben zu erwecken.
    Doch anstatt es mit irgendwelchen abgefahrenen Außerirdischen zu tun zu bekommen, die sie mit weniger großen Aufwand beseitigen können, stellen ihnen sich dieses Mal Gegner in den Weg, die weitaus mehr auf den Kasten haben - und deren Ziel es ist, Gantz abzuschalten. Und um das ganze ein wenig verwirrender und spannender zu machen, holt sich Gantz einfach mal einige ehemalige Spieler zurück und selbst Keis Freundin gerät in die Schusslinie.

    Am Ende des Films war ich ein wenig zwiegespalten, was meine Meinung über "Perfect Answer" angeht. So ein paar Dinge sind für meine Begriffe nicht sonderlich gut aufgelöst worden, im Vergleich jedoch zum ersten Teil ist "Perfect Answer" deutlich unterhaltsamer. Die Charaktere werden jetzt weniger in den Mittelpunkt gestellt, dafür erfährt man mehr über Gantz und diese gesamte Missions-Sache.

    Hat mir ganz gut gefallen, auch wenn ich 140 Minuten doch etwas zu lang finde.

  19. #19
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Name:	Super-8-New-Movie-POster.jpg 
Hits:	26 
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ID:	17007

    Super 8

    Was hab ich diesen Film gerade geliebt! Ich habe ständig gelacht, ich war pausenlos entzückt, ich habe mir vor Schreck die Hand vor den Mund gehalten, ich habe freudig mit den Zehen geschnipst (ich habe komische Angewohnheiten). Ich habe jede Minute dieses Films geliebt.

    Zum Thema Hommage... das hier, das war für mich nur ganz am Rande eine Hommage. Das war ein Jugendabenteuer, wie ich es einfach schon seit Ewigkeiten mal wieder sehen wollte. Und es war superschön gemacht.
    Wenn das hier eine Hommage an E.T. und andere Sci-Fi-Filme der 70er/80er war, dann war es eine notwendige. Eine, die diese Filme nimmt und besser macht. Spannender, moderner, weniger kitschig (und wenn, dann mit Augenzwinkern). Ich möchte fast behaupten: Ein Filmgenre kann erst dann gut werden, wenn es anfängt sich selbst zu kopieren, weil das der Moment ist, in dem es alte Fehler ausbügelt. Und der Sci-Fi-Familienfilm hat "Super 8" gebraucht.

    Jetzt bin ich umso gespannter auf weitere Filme von Abrams. Wird langsam einer meiner neuen Lieblingsregisseure.

    EDIT:

    Oh, und auch noch gesehen:

    Primer

    Geile Science-Fiction, aber miese Erzählweise. Wenn teilweise vier Charaktere gleichzeitig reden oder wichtige Gespräche mit tösender Geräuschkulisse überdeckt werden, versteht der Zuschauer halt einfach nicht, was gerade Sache ist. Unabhängig davon wurden viele Themen auch einfach vernachlässigt, die einen emotional an die Story gebunden hätten.
    Der Film macht außerdem nie überhaupt den Versuch, für den Zuschauer verständlich zu sein. Das Ziel ist von Anfang an, zu durchdacht zu sein, um beim ersten Mal verstanden zu werden.
    Würde mich über ein intelligentes Remake freuen.

    Geändert von Schattenläufer (26.02.2013 um 02:39 Uhr)

  20. #20
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Name:	Dolemite.jpg 
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ID:	17019
    Dolemite

    Dolemite is my name
    And fuckin' up motherfuckers is my game!


    "Dolemite" ist mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit der beste Film seit der Erfindung des Zelluloids. Der Film der eine der besten Komödien aller Zeiten - "Black Dynamite" - inspirierte ist ein derartiges Wrack von einem Film, dass es fast biblisch ist. Er ist so furchtbar schlecht, so unglaublich stupide, so dermaßen handwerklich unbegabt gemacht, so furchtbar klischeehaft in jeder Form, es ist fast schon eher eine Veralberung des Blaxploitation-Genres als alles andere. Erstarret vor Ehrfurcht, wenn Rudy Ray Moore als Dolemite Motherfuckers abfuckt mit dem beschissensten Kung-Fu seit "Ninja in geheimer Mission", wenn er irgendwelche fiesen Handlanger von Willie Green (gespielt vom Regisseur dieses Blödsinns) zu Tode sissyfightet, seine Hoes bumst die von den fürchterlichsten Schauspielerinnen dargestellt werden die der Regisseur gerade auf der Straße finden konnte und die ersten auf Film gebannten Sprechgesänge, ja fast Raps, vom Stapel lässt. Und wir dürfen nicht die eigentlichen Stars des Films vergessen:

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ID:	17020
    Das Boom Mic und die dazugehörige Soundcrew, die öfter im Bild sind als die Schauspieler.

    Heilige Scheiße, "Dolemite" ist pures Trash-Gold. Aber vor allem ist der Film nicht nur unglaublich albern, sondern tatsächlich auch ziemlich badass. Es ist schwierig zu erklären, aber obwohl Moore/Dolemite augenscheinlich (und sehr offensichtlich) nichts draufhat schlägt er trotzdem alles Männliche tot und bumst alles Weibliche weg was nicht bei drei auf dem Baum ist. Und dafür muss man ihn ja irgendwie respektieren, den ollen Motherfucker. Und für seine Sprüche. Oh Gott, seine Sprüche.

    [irgend 'ne Bitch reicht ihm seine besten Baumwoll-Liebestöter-Boxershorts]
    Bitch, you bring me these goddamn cotton draws?! You know I don't wear no fucking cotton draws!

    Irgendso'n Typ: Who're you waitin' for anyway?
    Irgendso 'ne Ische: I'm waitin' for Dolemite!
    Irgendso'n Typ: [steht theatrlisch auf, begleitet von einem der verwirrtesten Zooms der Filmgeschichte] For who?
    Dolemite: Dolemite, motherfucker, ya heard 'er!

    Honky-Cop: You got all dem black bitches working for you.
    Dolemite: You forgot about the white ones.

    I got your boy hangin' - you no-business, born-insecure, jock-jawed motherfucker!


    Ohne Scheiße jetzt, geht "Dolemite" gucken.

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