Ich achte mittlerweile stark darauf, dass auch total bekloppte Welten ihren Regeln folgen und dass die Charaktere sich nicht von ihrem ausgeflippten Umwelt mitreißen lassen. Eher kommt dann sowas wie Kritik oder genervt sein. Gameplayelemente werden wie in jedem anderen Spiel allerdings einfach hingenommen, man kann nicht zu jedem Kleinkram einen überflüssigen Kommentar ablassen. Generell lasse ich die Charaktere so reagieren, wie ich auch reagieren würde, nur eben mit mit anderen Launen und teils anderen Charaktereigenschaften.

Technologische Dinge dagegen biege ich mir so zurecht, wie ich es grade gebrauchen kann. Was die Umwelt allerdings angeht, wie Wüsten, Schneelandschaften und Grünzonen... naja, hier ist die Logik der Boss. Wüsste auch grade nicht wie man diese Landschaften irreal und unglaubwürdig darstellen sollte. Monstertechnisch kommt das rein, was Sinn macht, also kein Feuersalamander in der Eiswüste.

Storytechnisch: Der böse Buhmann der einfach nur aus purer Bosheit die Welt vernichten will, ist... naja ausgelutscht und in seinen Handlungen und seinem Ende immer vorhersehbar. Final Fantasy hatte sich da mit dem 12ten Teil schließlich auch gebessert. Außerdem mag ich es, wenn mehrere bösartige Viecher gegeneinander agitieren und nicht nur gegen den Helden (der erstmal total irrelevant ist, weil er sich gegenüber seinen Antagonisten nicht unbedingt als den großen Zampano offenbart). Sowas unterstreicht dann auch nochmal, dass es sich hier nicht um seelenlose Todbringer handelt, sondern eben auch um richtige Charaktere.