Realität 0:1 Fantasie.
Realität gibt's in der Realität zur Genüge![]()
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Ich achte mittlerweile stark darauf, dass auch total bekloppte Welten ihren Regeln folgen und dass die Charaktere sich nicht von ihrem ausgeflippten Umwelt mitreißen lassen. Eher kommt dann sowas wie Kritik oder genervt sein. Gameplayelemente werden wie in jedem anderen Spiel allerdings einfach hingenommen, man kann nicht zu jedem Kleinkram einen überflüssigen Kommentar ablassen. Generell lasse ich die Charaktere so reagieren, wie ich auch reagieren würde, nur eben mit mit anderen Launen und teils anderen Charaktereigenschaften.
Technologische Dinge dagegen biege ich mir so zurecht, wie ich es grade gebrauchen kann. Was die Umwelt allerdings angeht, wie Wüsten, Schneelandschaften und Grünzonen... naja, hier ist die Logik der Boss. Wüsste auch grade nicht wie man diese Landschaften irreal und unglaubwürdig darstellen sollte. Monstertechnisch kommt das rein, was Sinn macht, also kein Feuersalamander in der Eiswüste.
Storytechnisch: Der böse Buhmann der einfach nur aus purer Bosheit die Welt vernichten will, ist... naja ausgelutscht und in seinen Handlungen und seinem Ende immer vorhersehbar. Final Fantasy hatte sich da mit dem 12ten Teil schließlich auch gebessert. Außerdem mag ich es, wenn mehrere bösartige Viecher gegeneinander agitieren und nicht nur gegen den Helden (der erstmal total irrelevant ist, weil er sich gegenüber seinen Antagonisten nicht unbedingt als den großen Zampano offenbart). Sowas unterstreicht dann auch nochmal, dass es sich hier nicht um seelenlose Todbringer handelt, sondern eben auch um richtige Charaktere.
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Mein Tipp dazu ~ Soviel reale Begebenheit in die Fantasiewelt integrieren, dass ein normaler
Spieler nichts mehr hinterfragen muss. Welche chemischen Explosionen hervorkommen,
wenn Zauberer einen Feuerball lenken, interessiert eher niemanden, da wäre es noch etwas
sinnvoller, schief zu gucken, wenn jemand mit einem Bronzelangschwert einen Roboter mit
Panzerung aus Diamanten in kleine Stücke zersäbelt.
Ein paar Möglichkeiten gibt es, entweder gar nichts erklären oder wenn es unbedingt genauZitat
beschrieben werden soll, dann auch genau drüber nachdenken. Wenn irgendwo eine Lücke
ist und es eigentlich nicht geht, dann erfinde irgendwas, muss sich nur noch einigermaßen
glaubhaft anhören, dass es ein Spieler hinnimmt.
Dschungel, Wüste und Schneegebirge direkt aneinander, alles in einen Topf, umrühren undZitat
fertig ist die Landschaft. Es ist praktisch eher gar nicht möglich, das alles auf einem kleinen
Kontinent gleichzeitig aufzuweisen. Und wenn schon auf menschlich bekannte Landschaften
auf dem Fantasieplanet zurückgegriffen wird, sollte es auch bei der erdlichen Logik bleiben.
Naja, bei sowas sollte man sich wirklich auf abgespaltene Inseln/Kontinente reduzieren oder zumindest die Übergänge klimatisch anpassen.Zitat
Solche übermenschlichen Viecher kann ich auch nicht leiden, siehe FF12 und die Adamant-Viecher mit Panzern so hart das "keine bekannte Waffe ihnen etwas anhaben kann". Auch die ganzen anderen Einträge in dessen Monsterfibel finde ich teils entsetzlich peinlich.Zitat
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Wenn ich an entsprechenden Spielen arbeite, dann versuche ich durch Recherchen möglichst wenig unbegründete Widersprüche in die Konzepte gelangen zu lassen, damit man sich als Spieler nicht im Geiste über die "Falschheit der Fakten" aufregt - was ich bei ernsten Spielen selbst oftmals tue.Zitat
Zitat
Beides. Ich versuche möglichst viele Tatsachen einzubringen, aber Ungeklärtes oder Unerforschtes schmücke ich oft mit erfundenen Elementen aus.
In solchen Fällen gibt es beispielsweise auch exzentrische Personen, welche doch anders handeln, als es die Biologie oder soziale Normen festlegen. Und da solche Ausnahmefälle der menschlichen Psyche nicht stark erkundet sind, kann ich mir alle Freiheiten lassen, welche ich beim Prägen des Charakters brauche. Normalen Menschen verleihe ich faktische Verhaltensmuster.Zitat
Wie oben erwähnt halte ich mich so weit wie nötig an Tatsachen. Aber beim Ausdenken von Technologien, welche bislang noch nicht entwickelt wurden, suche ich Umsetzungsmöglichkeiten, welche sehr sinnvoll klingen und bastle sie auch so zusammen, dass man sich als Spieler denkt: "Hmm, ja, das würde wahrscheinlich so in etwa klappen."Zitat
Ich persönlich finde es wunderbar, wenn jemand unglaubliche oder unmögliche Elemente seiner Spiele weit durchdacht und logisch mit der Realität verknüpft hat. Soetwas finde ich wirklich schwierig, da ich oftmals derartige Spielkonzepte aus allen Perspektiven sinnvoll darstellen möchte, indem ich sie zum Beispiel mit der Magie begründe, welche ich natürlich auch noch logisch an die Physik anbinden will.
--Die Werwölfe kehren wieder...
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Geändert von relxi (11.02.2012 um 18:25 Uhr)
Ein Spiel muss in erster Linie Spaß machen, langweilst du den Spieler mit ellenlangen Texten warum etwas so ist wie es ist und der interessiert sich nicht wirklich dafür dann kommt Langeweile auf. Solang das ganze in sich schlüssig wirkt denkt keiner über die Sinnhaftigkeit nach - das gleiche Prinzip wird auch im Film angewandt und egal ob z.B. Avatar, Surrogates oder sonstiger Sci-Fi. Ich wette dass du während dem guggen eines solchen Films weniger damit beschäftigt bist dich zu fragen wie sowas denn funktioniert, sondern dass du viel mehr mit der Story beschäftigt bist.
DIe Logik sollte dann vorhanden sein wenn sie unabdingbar ist, auch die Charaktere sollten nach ihrem Charakter handeln. Solange du dich nicht zu weit vornüberbeugst kommst du bestens ohne Erklärungen aus, ist etwas wirklich seltsam such dir die kürzeste und treffendste Erklärung die dann auch Sinn macht. Wenn du mehr einbringen willst gib dem Spieler die optionale Möglichkeit mehr über etwas zu erfahren (Dokumente, Computer, NPCs ... in der Spielwelt die dir was verraten können) Mit diesem Prinzip kommst du schnell zu einer Lösung für deine Fragen =)
Recherche ist nur wichtig an den Punkt zu gelangen wo alles glaubhaft wirken kann.
Geändert von Cyangmou (12.02.2012 um 13:08 Uhr)
Ich persönlich finde Recherche sehr wichtig, weil sie oftmals weitere Ideen mit sich bringt und es ohnehin äußerst hilfreich ist, wenn man weiß, wie Dinge funktionieren (mit Dingen meine ich hier jetzt einfach alles, inklusive lebender Organismen), was dazu führt, dass die ganze Welt glaubwürdiger und cooler wirkt. Ich sag bloß "Goldrüstung"; Mystic Quest hatte so ein Unding wenn ich mich richtig erinnere (auch wenn das Spiel selbst toll war). Na ja, wenn man alles so zu verpacken vermag, dass der Spieler es ohne Meckern akzeptiert, ist's natürlich in Ordnung, aber das ist, wie ich glaube, nicht soo leicht. Hm... Auf der anderen Seite gibt es immer irgendwen, der meckert. o.o
Jedenfalls gibt es in der Realität unglaublich viele unfassbar coole Dinge, auf die man aufbauen kann. Ich deute dabei nur auf Insekten (geniale Designs), Geschichte (nicht die großen Zusammenhänge sondern vielmehr Infos über den Alltag der Menschen in vergangenen Zeiten) oder Wissenschaftszeug. Und Schleimpilze.
Natürlich sollte man bei Recherche und so aufpassen, dass man sich nicht in Realismus verrennt, wie es mein einer Prof ausdrücken würde (Realität in Spielen ist schließlich langweilig), aber das neu gewonnene Wissen als Grundlage zu verwenden halte ich schon für einen guten Ansatz.
Für Monsterverhalten und Monsterdesign kann ich zum Beispiel auch nur raten, sich eventuell ein klein wenig mit Evolutionstheorie zu befassen (dass jeder Organismus perfekt an seinen Lebensraum angepasst ist reicht da eigentlich schon zu wissen), für das Verhalten von Figuren wäre ein klein wenig Psychologiegrundlagenwissen ganz hilfreich (was motiviert Menschen, wie lassen sie sich manipulieren usw.). Wenn man sich an wissenschaftlichere/komplexere Themen heranwagt, geht es ohne gründliche Wissensaneignung gar nicht, finde ich. ^^"
Mit Magie lässt sich zwar alles erklären (betont mein anderer Prof gerne mal xD), aber zumindest mir würde es auf Dauer langweilig werden, so zu arbeiten (hab' auch nicht die besten Erfahrungen damit gemacht).
Apropos langweilig, der Spieler sollte das ganze durchdachte Zeug nicht mitbekommen (Stichwort ellenlange Texte) und wenn, dann nur in äußerst cooler und interessanter Verpackung. Es ist dabei weitaus wichtiger, dass der/die Entwickler über alles Bescheid weiß/wissen; der Spieler hingegen soll einfach bloß Spaß haben und das Spiel als toll in Erinnerung behalten. <3
Ich selbst hab' diese Erkenntnis viel zu spät gewonnen und wate nun durch Trümmer einer Patchwork-Welt, in die ich einfach ohne nachzudenken alles mögliche an Ideen und Einfällen reingestopft habe und muss diese erstmal entschlacken, bevor ich sie für ein Spiel benutzen kann. D: Nicht zu Hause nachmachen.
Ich recherchiere nicht. Ich lese/lerne/studiere unabhängig von meinen Arbeiten.
Um sich der objektiven Realität zu nähern, halte ich es für den besten Ansatz seine eigene, subjektive Realität so unverfälscht wie möglich darzustellen. Jede Art von Bewusstsein - und Recherche ist ein Inbegriff des Sich-Bewusst-Machens - ist Gift dafür, weil es Gedanken anregt und schlafende Hunde ruhen lässt.
Mir wäre es lieber, mehr Menschen würden sich mit ihren Träumen auseinandersetzen, statt Wikipedia- Artikel zum "Mittelalter" zu lesen, um die Effektivität eines Erzmagiers mit Feuerskillung gegenüber einem Batallion Bogenschützen besser einschätzen zu können. Oder gedankenlos drauflos schreiben, jeden Tag für ein paar Minuten, nur um zu sehen, wie sich die Sprache mit möglichst wenig Kontrolleinheiten des Bewusstseins macht.
Es ist gut und richtig den Sinnen ständig neues Futter zu geben, die das Unterbewusstsein dann verarbeiten kann, aber aus gestalterischer Sicht finde ich es besser, wenn man die so gewonnenen Eindrücke zu einer Suppe verkochen lässt, die durch Stimmungen ihre Geschmacksrichtung erhält.
Für mich wäre in einem Fantasy-Spiel "in sich schlüssig" wichtiger als "der irdischen Realität gleichgesetzt", worauf sich eine Recherche ja nur stützen kann.
Dass eine Armbrust jedoch Bolzen verschiesst und keine Pfeile, sowas ordne ich weniger unter Recherche sondern mehr unter Allgemeinbildung ein.![]()
Etwas informieren während man seine ideen kreisen lässt , kann nicht schaden durch die neuen Erkenntnisse kann man sein Spiel ja nur verfeinern.
Ich selber schaue gerne und oft was mir Googel sagt, sei es die Suche nach einer Weiblichen Nazi Anführerin oder doch nur, wie ein Traumgott heißt, es sind Infos, die der Spieler nicht unbedingt mitbekommt, aber dinge die für mich einfach witzig sind, lernen kann einfach auch spaß machen
Aber nun ein Spiel nach den echten Gesetzen zu erstellen darauf habe ich dann auch keine Lust.
Ich mache ja ein Spiel um den Gesetzen zu entfliehen !
Mir fällt es schwer da wirklich schwer ne einheitliche Meinung dazu zu bilden, es ist ne ziemliche Gratwanderung. Recherche betreibe ich meistens, um Inspiration zu finden. Ich befasse mich genauer mit einem Thema, dass irgendwie auch in meinem Spiel vorkommt und hoffe dadurch auf neue Ideen, oder Möglichkeiten.
Gibt es allerdings Dinge, die in der Welt des Spiels so funktionieren wie in der Realität (oder zumindest der Spieler erwartet, dass sie so funktionieren), dann kann etwas Hintergrundrecherche durchaus zur Authentizität beitragen und Logik-Patzer vermeiden. Vor allem, wenn man sich selbst nicht wirklich mit dem Thema auskennt.