Eine einzige Beschwerde reicht in den Staaten schon aus, damit das Ganze in der nächsten Instanz zu einer Klage und/oder zu megaschlechter Publicity wird.

@Dornick: Macht an sich durchaus Sinn. Der große Unterschied zu den anderen Figuren (Donald, Patrick usw.) ist, dass Derpy explizit als behindert bezeichnet wird. Denn obwohl ich inzwischen schon wieder einige Posts hier gelesen habe, in denen stur etwas anderes behauptet wird -- wenn man nicht in der Materie (heißt MLP) drin steckt, hat das Wort "derp" für Muttersprachler im amerikanischen Raum nunmal eine ganz direkte Assoziation zu geistiger Behinderung. "Derp derp" ist ursprünglich ein Lautwort, dass die Geräusche von geistige Behinderten widerspiegeln soll (wir reden hier von Trisomie 21 u.ä.), natürlich nur, wenn man sich über sie lustig macht, also pejorativ.
Das ist das Problem daran; nicht, dass sich Derpy tollpatschig verhält oder schielt, sondern die direkte, ausgesprochene Verbindung zu ihrer Behinderung. Deshalb ja auch der geplante Namenswechsel - die Überarbeitung der Szene ist bloß Schadensbegrenzung.
Davon abgesehen könnte ich jetzt auch eine Diskussion vom Stapel brechen, ob der Donald-Duck-Humor nicht auch etwas ist, über das man mal ernsthaft nachdenken darf, wenn einem langweilig ist (ist übrigens andernorts auch schon geschehen - Schadenfreude als Stichwort). Das wäre hier aber fehl am Platze.