Die Übertreibung ist mein Mundwerk und eure Antworten spiegeln lediglich euer eigenes Empfinden wieder. Auch mich hat dieses Jahr wohl kein Spiel verstört, aber wenn ich mich zurück Erinnern müsste, welches Spiel das jemals geschafft hat. Dann fallen mir (im positiven Sinne, denn ich mag extreme Erfahrungen in Spielen) nur Silent Hill und System Shock 2 ein.
Vielleicht lautet die elementare Frage auch: Können Makerspiele starke Emotionen auslösen? Können sie einen mitreißen, sowie ich im Fall von Zelda OoT damals mitgerissen und in den Bann der Welt gezogen wurde?
Im letzten Jahr habe ich wohl die meisten RPGm Games gespielt. Aber gemessen an der Menge der verfügbaren Titel, kenne ich noch fast gar nichts!
Was hat mich bewegt? Nun, wo ich mich wohl am Meisten amüsiert habe war Moloch-City. Denn kein anderes Makergame hat mich tatsächlich zum Lachen gebracht, so wie diese Perle es vermocht hat.
Zudem war wohl das Intro von Hibernate etwas, was mich doch irgendwie berührt hat. Was nicht zuletzt an der hervorragenden Musikwahl und dem cinematischen Charakter des ganzen lag.
Und wieder die Frage ob es möglich ist eine dichte, Realitätsübergreifende Story zu verwirklichen, welche mich wie einst in Deus Ex, in einem interaktiven Roman fesselt und Stränge knüpft zwischen der virtuellen und der echten Welt...
Eine vor Atmosphäre triefende Welt, mit Spielmechanik, welche wie auf mich zugeschnitten zu sein scheint, wie Jagged Alliance 2 es immer noch für mich ist.
Sind solche Meisterwerke irgendwo versteckt im Netz, von fleißigen Personen aus reiner Hingabe erstellt!? Das ist der versteckte Kern meiner Frage, dessen Antworten ich euch entlocken will.
Oder bin ich mittlerweile einfach zu alt geworden und diese großartigen Spiele wurden nur durch meine eigenen Empfindungen von damals, das was sie für mich heute sind!? Etwas besseres als es heutzutage noch irgendwo zu finden ist.
Wenn ich aber beantworten müsste, was mich am Meisten bewegt hat, dann wäre es wohl meine eigene Arbeit selbst, welcher ich mich im letzten Quartal des Jahres 2011, absolut hingegeben habe um meinen eigenen hohen Ansprüchen gerecht zu werden ohne das Ziel einer Veröffentlichung aus den Augen zu verlieren. Aber auch das ist nur Empfindung und Sehnsucht nach den Tagen in denen Spiele mehr waren als sie heute sind. Als sie noch ein gerade erstarktes Medium waren und die Technologie noch nicht das Spiel bestimmte, sondern der Inhalt das Gesamtergebnis ausmachte.
Und in welcher Szene, wenn nicht im Bereich der 2D RPGs, müsste dieser Grundsatz noch immer gelten!?
Genug der Nostalgie und Schwärmerei, vielleicht werde ich ja doch noch positiv überrascht...
Räbbit
PS: Es geht hier nicht unbedingt darum was im Jahr 2011 so erschienen ist, das euch bewegt hat, sondern eher darum was ihr, persönlich für Erfahrungen mit RPGM Games im letzten Jahr hattet.






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"Verstörend" muss ja nicht immer gleich ins extreme gehen. Und einige Horrorspiele auf dem Maker können wirklich gut verstören finde ich. 



Dieses Jahr wirst du gestürzt und zwar nicht die Trepe runter, wie das bei Leuten in deinem Alter sonst der Fall ist.
), besuche die Klagemauer, pflanze ein Bäumchen und baue mir eine Leiter, die bis zum Mond reicht. It's a far, far way to reach the moon.

"Wolfenhain" fertig. "Endzeit": fertig. "Nachbarlicht": Demo 
