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Thema: Eine Umfrage im November

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    1. Thema Entwicklungsstand/Fortschritt der Makercommunity: Denkt ihr, dass sich die Spiele immer noch weiterentwickeln (Grafik mal ausgenommen, eher in Hinblick auf Handlung und Gameplay) oder steht in der Community schon alles still? Müssen sich die Spiele überhaupt weiterentwickeln?
    Uff, ich hab lange kein Makerspiel mehr gespielt, daher kann ich das schlecht einschätzen. Ich würde aber sagen, was Handlung und Gameplay angeht wäre Stagnation nichts schlechtes. Das Rad ständig neu zu erfinden halte ich nicht für sinnvoll. Velsarbor, Epic Fail Saga und dergleichen bieten vom Gameplay her nichts anderes als UiD oder Vampires Dawn, wenn nicht eher noch weniger. Von der Handlung her: Nunja, es sind RPGs, also zieht ein heldentrupp los um was Böses zu verkloppen. Aber wenn ich was anderen erwarten würde, würde ich keine RPGs spielen. Wirklich innovativ war was die Handlung anbelangt für mich bisher nur Real Troll mit seinen Spielen.
    Mit Projekten wie Ascheregen oder das Hetalia-Fanprojekt von Yummy Drumsticks sehe ich aber schon einiges an Innovation bei den potenziellen Spielen.

    2. Seid ihr mit der Spielauswahl zufrieden oder fehlt euch etwas? Ganz allgemein gefragt, ihr könnt Genres nennen, Settings oder bestimmte Gameplay-Elemente.
    Ich würde mir etwas mehr kleinere Projekte wünschen. Ganz ehrlich, mir fehlt inzwischen auch echt die Zeit und die Motivation mich wer weiß wie lange vor ein Makerspiel zu hocken, das habe ich schon bei Konsolentiteln kaum noch. Und ich kenne nur sehr wenige Makerspiele, die ich aktuellen kommerziellen Spielen vorziehen würde.

    3. Was haltet ihr für die größte Schwäche der Makerspiele? (Dass sie Retro sind, sollten wir denke ich außer Acht lassen)
    Die Atmosphäre. Eine vernünftige Atmosphäre aufzubauen ist mit dem Maker zwar möglich, aber schwer, noch schwerer wirds, wenn man dazu noch sowohl in der Story als auch im drumrum (Grafik, Gameplay, ...) einen roten Faden will. Wenn das Ambiente und die Atmosphäre stimmen, kann die Handlung strunzlangweilig und das Gameplay doof sein, ich werde es spielen. Da dazu aber (für mich) vor allem Grafik und Sound gehören, ist das beim Maker so ne Sache.

    4. Der Klassiker: Würden euch Abstriche bei der Interaktivität stören, wenn die Handlung dafür interessant ist? Oder würdest ihr lieber die Handlung auf das Wesentliche reduzieren, wenn dafür mehr Gameplay vorhanden ist? Sprich: Was von beidem ist euch wichtiger?
    Kommt ganz drauf an, das möchte ich so nicht verallgemeinern. Kirby und Mario leben vom Gameplay, ein Heavy Rain wäre mit Actiongeladenem Gameplay und Sidequests in die Hose gegangen. Allerdings muss die Handlung wirklich fesselnd sein, wenn sie über mieses Gameplay hinwegtäuschen soll. (Wobei heavy Rain hier evtl. ein schlechtes Beispiel ist - das wöre wieder so ein Atmosphäre-Fall für mich. )

    5. Aufbauend auf Frage 4: Wodurch zeichnet sich für euch gutes Gameplay aus? ("Es soll Spaß machen" ist als Antwort natürlich zu offensichtlich ;-)) Sollte die Community experimentierfreudiger sein oder ist es im Zweifelsfall besser, auf Altbewährtes zu setzen?
    Mir fällt kein "neues" Gameplay ein, ganz ehrlich. Abwechslungsreichtum, Sidequests und intuitive & gute Technik würde ich für mich als gutes Gameplay definieren.

    6. Wie geht es mit der Makerszene im nächsten Jahr weiter? Bleibt alles beim Alten? Geht die Szene unter? Kommt etwas ganz Neues? (Bitte keine Scherze mit dem Maya-Kalender, das war schon vor 100 Jahren nicht mehr lustig. Ehrlich.)
    Pff, als ich mit dem Makern angefangen habe wurde schon jeden Monat der Untergang prophezeit, da war ich vllt. 12 oder 13. Inzwischen bin ich 20, und ich habe den Eindruck, dass es die letzte zwei, drei Jahre eher aufwärts gegangen ist. Auf viel neues würde ich nicht hoffen, es kommen eben neue Leute und alte gehen. Damit ändern sich auch manche Sachen.

    7. Was hat euch in der Community in diesem Jahr besonders enttäuscht?
    Dass der 2k/3 außerhalb des Ateliers kaum noch vertreten ist. RPG2knet.de gings ja nie so richtig berauschend, aber inzwischen ist's echt am Tiefpunkt angelangt. Aber das gehört hier nicht hin, zumal die Gründe eher bei der Seite selbst liegen (bzw. ihren Usern, mir inklusive).

    8. Arbeitet ihr gerade an einem Spiel und wie heißt es?
    Ich arbeite tatsächlich an meinem bis zur Unkenntlichkeit überarbeiteten, ersten großen Konzept, allerdings werde ich den Titel wohl nochmal ändern, da er nicht mhe rso ganz zum Inhalt passt. xD

  2. #2
    1. Thema Entwicklungsstand/Fortschritt der Makercommunity: Denkt ihr, dass sich die Spiele immer noch weiterentwickeln (Grafik mal ausgenommen, eher in Hinblick auf Handlung und Gameplay) oder steht in der Community schon alles still? Müssen sich die Spiele überhaupt weiterentwickeln?
    Ein gutes Spiel wird nicht alt. Spiele gehören meiner Meinung nach in den Bereich der Kunst, in jenen Bereich der Kunst, welcher durch Programme wie dem Maker, allen Menschen zugänglich gemacht wird. (ähnlich dem Film) Schach ist tausende von Jahren alt und immer noch ein gutes Spiel. Zudem spiele ich auch vorwiegend noch meine Klassiker aus der Jahrtausendwende, welche immer noch unerhört gutes Gameplay/Story/Atmosphäre bieten. Insofern ist meine Antwort:
    Nein, Spiele müssen sich nicht zwangsläufig weiterentwickeln, man muss nur dafür sorgen, dass diese Interessant sind/bleiben.


    2. Seid ihr mit der Spielauswahl zufrieden oder fehlt euch etwas? Ganz allgemein gefragt, ihr könnt Genres nennen, Settings oder bestimmte Gameplay-Elemente.
    Mir fehlen höchstens ein paar ausgefallenere Szenarien. Man kann praktisch aus jedem Szenario ein gutes Rollenspiel machen. Warum so oft Drachen und Zauberer wenn man genau so gut Panzer und Söldner, oder Uhrzeittiere und Höhlenmenschen nehmen könnte.
    Allerdings gibt es denke ich nur wenige Makerer die intensiv eigene Sachen für Ihre Spiele pixeln. Fantasy-Settings sind ja schon oft genug gegeben und somit dann auch leichter umzusetzen. Richtig gute Taktik-RPGs, abseits von Mittelalter-fantasy wäre das einzige was mir spontan einfallen würde.

    3. Was haltet ihr für die größte Schwäche der Makerspiele? (Dass sie Retro sind, sollten wir denke ich außer Acht lassen)
    Ganz einfach, es ist kein Mainstream. Mainstream = aktuelle Entwicklung = Moderne Technik = Grafik••••n. Ein Makergame lässt sich schlecht präsentieren, in einer Welt wo Teenies rumheulen, wenn das neueste Spiel nicht die gleiche Grafik wie der Film AVATAR aufzuweisen hat. Insofern muss man sich halt darauf verlassen, das diejenigen zur Community stoßen, welche noch dem SNES Charme huldigen, so alte PCs besitzen, dass nichts aktuelles mehr läuft, oder sich an der Flut an kostenlosen Spielen erfreuen.

    4. Der Klassiker: Würden euch Abstriche bei der Interaktivität stören, wenn die Handlung dafür interessant ist? Oder würdest ihr lieber die Handlung auf das Wesentliche reduzieren, wenn dafür mehr Gameplay vorhanden ist? Sprich: Was von beidem ist euch wichtiger?
    Hauptsache es passt zusammen und bildet ein "abgerundetes" Paket. Eigentlich müsste ich, "Beides" antworten, da weder das eine noch das andere unwichtig ist. Aber am wichtigsten ist das das fertige Spiel fesselt, auf welche Weise auch immer.

    5. Aufbauend auf Frage 4: Wodurch zeichnet sich für euch gutes Gameplay aus? ("Es soll Spaß machen" ist als Antwort natürlich zu offensichtlich ;-)) Sollte die Community experimentierfreudiger sein oder ist es im Zweifelsfall besser, auf Altbewährtes zu setzen?
    Altbewährtes ist altbewährtes und somit weder falsch noch langweilig. (siehe meinen Kommentar zu Schach) Wie auch bei Frage 4, sage ich: Es muss fesseln! Der Spieler muss dazu gebracht werden, etwas tun zu wollen. Zum Beispiel
    seinen Helden verbessern, eine Armee zum Sieg führen, ein kniffliges Rätsel zu lösen oder die Bestzeit zu erreichen. Gameplay kann so viele Formen annehmen, wovon viele Konzepte in der Makerszene, wohl auch wegen der technischen grenzen noch unangetastet sind. Ansonsten setze ich persönlich momentan darauf, dem Spieler mehr Entscheidungsfreiheit dabei zu lassen, wie er eine Situation angehen will. Das habe ich in The Fadestrider angefangen und versuche es jetzt in NETWORK zum eigentlichen Gameplay zu machen.

    6. Wie geht es mit der Makerszene im nächsten Jahr weiter? Bleibt alles beim Alten? Geht die Szene unter? Kommt etwas ganz Neues? (Bitte keine Scherze mit dem Maya-Kalender, das war schon vor 100 Jahren nicht mehr lustig. Ehrlich.)
    Die Szene geht nicht unter. Solange der Editor auf den PCs noch läuft, wird weiter gemakert, da bin ich mir sicher. Ich sehe, als alter Leser und jetzt auch Makerer, eher einen kleinen Zuwachs an Spielen, aber vllt. sind das auch nur die Überlebenden aus anderen Foren. Eine zentrierte Community hat aber auch nicht nur Nachteile.

    7. Was hat euch in der Community in diesem Jahr besonders enttäuscht?
    Da ich erst seit diesem Jahr dabei bin, kann ich nur sagen, dass der Einstieg hier sehr schwer ist. Am Anfang wurde ich noch als wiederkehrender Troll, und mein Spiel Fadestrider als geklaut, beschimpft. Man muss hier schon ganz schön die Ellenbogen einsetzen und im Forum aktiv sein um als Maker-Neuling nicht plattgewalzt zu werden.

    8. Arbeitet ihr gerade an einem Spiel und wie heißt es?
    Bei The Fadestrider läuft gerade eine riesige Bugsuche und die Demo wird sporadisch von mir weiterentwickelt. Hauptprojekt ist NETWORK - A Cyberfunk Action RPG, welches mit einem einzigartigen Szenario aufwarten kann. Ich hoffe ich kann das umsetzen, was ich mir vorgenommen habe, aber ich denke ich bin auf einem guten Weg. Zumal mir meine Alphatester, in technischer Hinsicht, bis jetzt eine große Hilfe waren und das Konzept auf große Anerkennung stößt.

    lg Räbbit!

  3. #3
    Was Werbung anbelangt, da fand ich gab es ziemlich viel davon. Trailer wurden gezeigt, ein Coming Soon-Thread, 'ne Menge Screens und Signaturbilder. Mir faellt bisweilen auf, dass viele einfach zu schreibfaul sind oder halt zu wenig spielen. Hab darueber schon ziemlich viele... "Gestaendnisse" sagen wir mal, anhoeren koennen. Kommt auch vor, dass Leute sich an ein oder zwei Spiele klammern und dann nichts mehr anderes wollen. Letzendlich braucht man wohl einfach vor allem viel Glueck oder Beliebtheit, damit viele Schreiber kommen.

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