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Thema: Eine Umfrage im November

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    1. Thema Entwicklungsstand/Fortschritt der Makercommunity: Denkt ihr, dass sich die Spiele immer noch weiterentwickeln (Grafik mal ausgenommen, eher in Hinblick auf Handlung und Gameplay) oder steht in der Community schon alles still? Müssen sich die Spiele überhaupt weiterentwickeln?
    Eine besondere Weiterentwicklung der ganzen Community kann ich nicht feststellen. Gleichwohl ist zu beobachten, dass sich einzelne Maker von einem Projekt zum anderen hinsichtlich Gameplay deutlich steigern.

    2. Seid ihr mit der Spielauswahl zufrieden oder fehlt euch etwas? Ganz allgemein gefragt, ihr könnt Genres nennen, Settings oder bestimmte Gameplay-Elemente.
    Ich bin zufrieden, komme aber auch kaum zum Spielen. Ganz allgemein fehlt es natürlich an großen Vollversionen.

    3. Was haltet ihr für die größte Schwäche der Makerspiele? (Dass sie Retro sind, sollten wir denke ich außer Acht lassen)
    Kann man nicht allgemein sagen.

    4. Der Klassiker: Würden euch Abstriche bei der Interaktivität stören, wenn die Handlung dafür interessant ist? Oder würdest ihr lieber die Handlung auf das Wesentliche reduzieren, wenn dafür mehr Gameplay vorhanden ist? Sprich: Was von beidem ist euch wichtiger?
    Gameplay.

    5. Aufbauend auf Frage 4: Wodurch zeichnet sich für euch gutes Gameplay aus? ("Es soll Spaß machen" ist als Antwort natürlich zu offensichtlich ;-)) Sollte die Community experimentierfreudiger sein oder ist es im Zweifelsfall besser, auf Altbewährtes zu setzen?
    Kreativität in Kombination mit Altbewährtem..

    6. Wie geht es mit der Makerszene im nächsten Jahr weiter? Bleibt alles beim Alten? Geht die Szene unter? Kommt etwas ganz Neues? (Bitte keine Scherze mit dem Maya-Kalender, das war schon vor 100 Jahren nicht mehr lustig. Ehrlich.)
    Ich denke die Makerszene wird noch mindestens 5 Jahre bestehen. Sie wird allerdings langsam immer kleiner.

    7. Was hat euch in der Community in diesem Jahr besonders enttäuscht?
    Dass das Atelier langsam, aber sicher die einzige RPG2000-Insel ist. Selbst das Quartier ist makertechnisch so gut wie tot.


    Außerdem gefällt mir die Diskussionskultur manchmal nicht. Zu häufig wirken einige nach einer Diskussion aufgrund kritischer Beiträge noch lange Zeit später angefressen, ohne dass dies in dem jeweiligen Thread oder per PM gleich geklärt wird. Dazu tragen natürlich auch die - teils - bewusst destruktiven Beiträge bei.

    Schön fände ich es, wenn man sich gepflegt streiten würde, falls einem etwas stört und man hinterher zwar nicht unbedingt derselben Meinung ist, aber sich doch noch gut versteht und die Diskussion nicht persönlich oder prinzipiell gegen sein Spiel gerichtet ansehen würde. Noch wichtiger (und viel zu kurz kommend) ist es aber auch sich gegenseitig aufzubauen und zu loben, wenn einem etwas besonders gut gefällt.

    7. Arbeitet ihr gerade an einem Spiel und wie heißt es?
    Seehr langsam arbeite ich an Mizar.

    Geändert von Zaphod (13.11.2011 um 11:51 Uhr)

  2. #2
    Weil das jetzt schon öfters angesprochen wurde: Ich denke, der raue Ton, Missgunst und "hinter dem Rücken den Mund zerreißen" sind keine aktuellen Erscheinungen, sondern waren schon immer da. Vielleicht wird das heute durch Blogs und kleinere, vermeintlich "unsichtbare" Foren nur stärker an die Öffentlichkeit getragen. Es gab aber auch schon damals zu Zeiten von UiD heftige Streitereien und ich selbst hab auch schon öfters von Leuten gelesen, dass sie mich nicht ausstehen können, ohne jemals direkt mit mir zu tun gehabt zu haben. So traurig es klingt: Es ist normal. Wahrscheinlich liegt es nicht nur daran, dass unterschiedliche Meinungen aufeinander treffen, sondern dass man gewissermaßen schon miteinander um die Gunst der Spieler konkurriert.

  3. #3
    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    sondern dass man gewissermaßen schon miteinander um die Gunst der Spieler konkurriert.
    Ja. Das ist doch ganz normal. Das ist Psychologie. Die wollen alle eine hohe Anzahl an Downloads(ähnlich wie in der Animeszenen die konkurrierenden Fansubgruppen), um sich daran aufzugeilen. Wenn ein Spiel von jemand anderem mehr heruntergeladen wird und die leute es mehr mit Lob überhäufen als das eigene Spiel, dann wird der Autor natürlich etwas unfreundlicher sich äußern, da er sich schlecht fühlt und Erklärungen suchen muss - die andern, die das andere Spiel mehr runterladen sind natürlich dann alle blöd und erkennen nicht, wie gut sein Spiel ist.

  4. #4
    Zitat Zitat
    um sich daran aufzugeilen.
    Das muss nicht zwingend damit zu tun haben. Wenn ich etwas fertigstelle, das muss ja kein Spiel sein sondern
    vieles Erdenkliche, und es gibt keine Würdigung die dem x-beliebigen Werk das du hier einfügen kannst gerecht
    kommen soll oder es ohne irgendwelche Beachtung verreckt, dann könnte ich schon etwas sauer werden.

    Besonders wenn es gar nicht so dolle ist aber nichtmal das jemand sagt, sondern Geisterstadtmusik herrscht.

    Für den genauen gegenteiligen Fall bin ich jedenfalls dann allerdings etwas lobvorsichtig, denn auch Überhäufung
    mit positiver Zusprache wäre mir äusserst unangenehm. Das ist mir noch unlieber als auf YT von 100 bis völlig
    unzähligen Zombiekanälen für nichts und null mit Gelbknopfdruck zugemüllt zu werden, obwohl niemand davon
    je ein Video schauen wird.

    Hohe Downloadzahlen sind was erfreuliches, aber man muss dazu auch bewusst einen Counter haben.
    Da ich fast nichts auf 1clicks tue, fällt das auch schon raus ohne eigenen Web-Aufwand.

  5. #5
    Aus der Sicht, muss ich sagen, betrachte ich es extrem selten. Ich schaue eigentlich (obwohl, was heißt hier eigentlich) nie auf den Downloadcounter. Mir persönlich reicht es immer, wenn anfangs zwei bis drei Leute ihre Kommentare zu meinem Spiel leisten, bzw. den Sonderfall vor zwei Monaten, dass mein Spiel Projekt des Monats wurde. Vielleicht liegt's auch daran, dass ich selber meine Vorstellung für gut genug halte, dass ich einfach davon ausgehe, dass es schon um die dutzend Leute geben wird, die mein Spiel spielen (ach je, so viele "dass"-Sätze xD). Also ich wäre auch ein wenig enttäuscht darüber, wenn mein Spiel kaum Beachtung bekommt, aber umso mehr muss man sich dabei Mühe geben, dass es irgendwann auch mal gelobt/kritisiert wird. Aber halt direkte Tritte in die Eier durfte ich schon aus der Sicht des Dritten miterleben, z.B. "Pandoras Bibliothek der verbotenen Literatur" ist ein sau gut gemachtes Spiel und die Ersteller haben sich unglaublich viel Mühe beim Erstellen gegeben, aber das Spiel hat dermaßen wenig Resonanz erhalten, dass die Ersteller davon schon ziemlich enttäuscht waren.

  6. #6
    Zitat Zitat von Ligiiihh Beitrag anzeigen
    Aber halt direkte Tritte in die Eier durfte ich schon aus der Sicht des Dritten miterleben, z.B. "Pandoras Bibliothek der verbotenen Literatur" ist ein sau gut gemachtes Spiel und die Ersteller haben sich unglaublich viel Mühe beim Erstellen gegeben, aber das Spiel hat dermaßen wenig Resonanz erhalten, dass die Ersteller davon schon ziemlich enttäuscht waren.
    Es ist alles eine Sache der Werbung und ich gönne jedem Maker seinen Erfolg von Herzen - aber in deren Köpfe kann man eben nicht reinschauen.
    Wir sind ein Forum von Makern für Makern die sich mit Makerspielen beschäftigen und grob gesehen haben wir drei Kategorien an Mitgliedern: Communitymitglieder, die sich für Spiele und den Maker nicht interessieren, aber die Leute mögen. Und dann natürlich reine Spieler und reine Maker.
    Kurzum: Wenn ich Maker bin und Herzblut in mein Spiel stecke, dann würde ich in meine Signatur im Makerforum niemals den Namen meines Lieblings-Animes packen, sondern bewusst den Namen meines geliebten Spiel bekannt machen. Denn außerhalb der Makerforen ist es NOCH schwieriger, sich einen Namen zu machen.

    Wir haben viele gute Spiele hier und viele verkannte Spiele. Daraus kann man aber normalerweise aber nicht den Spielern einen Strick draus drehen - Werbung ist immer Sache der Ersteller und dabei sind Kreativität und Geduld zwei wertvolle Tugenden. Präsenz zeigen mit aktivierter Werbesignatur, sein Spiel bekannt machen, Bilder posten usw,. ist unglaublich wichtig.

    Perfekt prädestiniert sind dazu beispielsweise die Wahlen zum Projekt des Monats oder der Screenthread.
    Und selbstverständlich kann man den Gedanken auch weiterspinnen und sagen, dass grade Ereignisse wie das BMT oder die NATO perfekte Werbeveranstaltungen für PR sein können.

    Die Gunst der anderen Mitmaker kommt einem nur wie Konkurrenz vor wenn man verbittert ist - in Wirklichkeit ist die Community aber ein Sprungbrett und steckt voller Möglichkeiten.
    Nutzt sie. :-)

  7. #7
    Zitat Zitat von Ligiiihh
    Aber halt direkte Tritte in die Eier durfte ich schon aus der Sicht des Dritten miterleben, z.B. "Pandoras Bibliothek der verbotenen Literatur" ist ein sau gut gemachtes Spiel und die Ersteller haben sich unglaublich viel Mühe beim Erstellen gegeben, aber das Spiel hat dermaßen wenig Resonanz erhalten, dass die Ersteller davon schon ziemlich enttäuscht waren.
    Das würde ich aber nicht als "Tritt in die Eier" bezeichnen, denn der setzt immer die Absicht voraus, dem anderen schaden zu wollen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Spiel absichtlich gemieden wird, es sei denn es kommt von jemanden, der sich sehr unbeliebt gemacht hat. Natürlich kann ich verstehen, dass sich die Entwickler ärgern, ich hab mich auch geärgert, dass meine neusten Spiele nur wenig beachtet wurden, aber wenn niemand etwas sagt, weiß man auch nicht woran es liegt.

  8. #8
    Ich hatte damals garnicht so schnell mitgekriegt dass es das Spiel überhaupt gab, geschweige denn dass es sich jemals in Entwicklung befand.

    Wie Daen schon sagte, Werbung ist alles =)

  9. #9
    Das Werbung viel Einfluss hat sieht man an diesem To the Moon. Das hat erstaunlich viele Berichte, da haben sogar Nicht-Maker-Indiespiele Probleme, so viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Eventuell liegts an dieser Sängerin, die wohl bekannter sein soll, die für ihn irgendwelche Lieder gesungen hat, oder er hat einfach gute Kontakte und lang genug überall genervt, bis alle berichteten.

    Denke aber mal, dass auch bei vielen Spielen mit ausschlaggebend ist, ob es etwas ist, das die Masse anspricht. Das Spiel kann noch so gut sein - ist es zu speziell, dann werden die wenigen, für die es in Frage kommt, Probleme haben, wenn die nicht aktiv die Community verfolgen, da der Rest es einfach liegen lässt und der Thread nicht viel Aufmerksamkeit bekommt und der Thread von außen erst mal nicht so nach einem guten Spiel wirkt. Leute die nicht in alles reinklicken haben dann natürlich Probleme das Spiel zu finden.

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