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Thema: WG #63 - Die Nostalgiewochen dauern an...!

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Aber muss ein Cineast Filme drehen, ein Kunstliebhaber Bilder malen oder ein Spielefan Spiele entwickeln? Ich denke nicht. Es spielt keine Rolle, ob ein Hobby produktiv ist oder nicht. Man ist sowieso in erster Linie für sich selbst produktiv.
    Niemand redet von müssen und schon garnicht davon dass jemand etwas selber machen muss um es schätzen zu dürfen. Ein Filmliebhaber wird sich aber höchstwahrscheinlich mit dem Material auseinandersetzen und z.B. sich eine gewisse Bildung was Filmographien angeht, verschaffen und sich mit anderen Leuten austauschen. Ein Spielefan kann sein Hobby auch zu etwas produktivem nutzen. Und wenn er nur andere Leute beraten und ihnen helfen kann. Das ist dann auch wieder so eine Sache; ich persönlich halte Leute die nur über Spiele reden können (von wegen Lebensinhalt und so) für äusserst uninteressant.

  2. #2
    Aber selbst wenn man so etwas machen würde, wäre man dadurch ja nicht menschlich besser oder so. Einen besonderen Wert sehe ich da nicht. Genauso wie der Wert eines Menschen nüchtern betrachtet nicht sinkt, wenn er sein Hobby fanatisch betreibt oder wenn er der "Forever alone"-Typ ist. Sicher macht man oft seine Späße darüber, aber wie gesagt - nüchtern gesehen - sehe ich da jetzt nichts besonders Verwerfliches dran. Schlimmer finde ich da schon den biederen Spießer, der sich über seinen Nachbarn das Maul zerreißt, weil der keine zwei Kinder und Hund hat, aber dafür Metal hört und Makerspiele entwickelt.

  3. #3
    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Das Gleiche kann man nun auch auf Freunde oder Partner/Partnerin übertragen. Man sollte immer aufpassen, dass man nicht selbst Opfer gesellschaftlicher Zwänge wird.
    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Schlimmer finde ich da schon den biederen Spießer, der sich über seinen Nachbarn das Maul zerreißt, weil der keine zwei Kinder und Hund hat, aber dafür Metal hört und Makerspiele entwickelt.
    Ich habe das Gefühl, wir reden von zwei völlig unterschiedlichen Dingen.
    Ein Mensch, der in seinem Leben nur etwas sieht was ihn in keinster Weise fordert und sein soziales Leben derart beschneidet dass es Konsequenzen hat, führt ein destruktives Leben. Darum geht es, nicht um Leute die Metal hören.

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