Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 20 von 47

Thema: "seinem eigenen Stil treu bleiben"

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Ja, aber wer einen "festen Stil" hat, wird auch Leute haben, die das Spiel deswegen mögen und spielen.
    Wo besteht hier die Notwendigkeit des "Neu-Erfindens"?

    MfG Sorata

  2. #2
    na steht doch im eröffnungspost, weil halt alles irgendwann langweilig wird, wenn sich nix verändert

    wenn zB alle Mario-Spiele so aussehen würden wie Super Mario World nur halt andere Levelstrukturen, würd ich es mir irgendwann bei sagen wir mal Teil 10 auch nicht mehr zulegen

  3. #3
    @Iden: Das ist aber letztlich nur dein subjektiver Geschmack und den kann man nicht als allgemeine Forderung gelten lassen.
    Es wäre zwar sicherlich schön, wenn jeder Autor sich da die Mühe machen würde, aber warum müssen sie das denn? Solange es ihnen Spaß bereitet, ist der Zweck des Hobbys doch schon erfüllt. Und irgendjemand wird sich schon finden, der es dann auch spielt.

    MfG Sorata

  4. #4
    dass man auf jeden fall so makern sollte, dass man selbst am meisten spass dran ist, sollte natürlich schon oberstes gebot sein
    aber es müsste doch eigentlich auch leute geben , die spass dran haben sich mal neu zu erfinden. dass das nicht der fall ist, wundert mich schon

    trotz allem find ich den satz "innovation ist überbewertet" fatal! denn dann würd es ja nie was neues geben

    Zitat Zitat
    Nunja, ich kann dem nicht ganz zustimmen, was du sagst. Viele bekannte Auch bei Unternehmen, die ebenso bekannte und gern gespielte Spiele herausbringen, fällt oft auf, dass der Stil beibehalten wird, gerade bei Erfolgsschlagern, die genau wegen einem bestimmten Stil so beliebt sind.
    Eigentlich nicht. denn dann würden ja immer noch alle zelda spiele so aussehen wie Zelda Classic und alle Mario spiele so wie Super Mario Land.

    @ Tarlah:
    schließ mal nicht von dir auf andere ^^ es sind vielmehr immer dieselben leute, die spiele fertig stellen. und auch immer dieselben, die gar nix rausbringen^^

  5. #5
    Hat das überhaupt irgendeine Relevanz? Kaum jemand bringt mehr als ein Spiel raus.

  6. #6
    Zitat Zitat von Tarlah Beitrag anzeigen
    Hat das überhaupt irgendeine Relevanz? Kaum jemand bringt mehr als ein Spiel raus.
    Wenn sich der Autor nur auf Personen bezieht, die mehrere Spiele erstellt haben, dann liegt das doch im Bereich der Diskussion und es würde keine Rolle spielen, wieviele Leute nun wirklich mehr als ein Spiel erstellt hätten. Außerdem kann ich dir da nicht wirklich zustimmen. Das Forum hat oft genug gezeigt, dass sogar viele Leute mehr als ein Spiel herausbringen.

  7. #7
    ich bin bei meinem zweiten. %D --> Aussage widerlegt.

    @Topic: Innovation muss aber auch im passenden Rahmen passieren. "Innovation der Innovation willen" verfehlt da of sein Ziel, gar keine Neuerungen sind in der Tat auch nicht so das wahre. Man muss da immer selber gut abwägen können.
    Wobei ich die Innovation auf das eigene Schaffen beschränken würde. Also nur danach zu gehen "Was noch nie jemand auf der Welt gemacht hat", führt zu keinem Erfolg, weil es unter Garantie in einem gewissen Sinne doch schon mal jemand gemacht hat.

    MfG Sorata

  8. #8
    Die Frage ist nun mal einfach nicht universell beantwortbar. Nehmen wir nur mal z.B. real Troll: Seine Spiele zeichnen sich durch mit einem ironischen augenzwinkernd ironischen Humor erzählte Geschichten, charmante Charaktere und clever eingesetzte (Genre-)Anleihen aus. Das ist wohl das, wofür die meisten Spieler ihn schätzen und was sie von seinen Spielen erwarten. Aber nehmen wir nur mal an, er würde einen bierernsten Shooter über Söldner in Afrika machen: Natürlich würde er damit die Erwartungen der Spieler verletzen, aber das heißt ja nicht, dass das Spiel schlecht ist, bzw. schlechter, als würde es von jemandem kommen, der nur solche Spiele macht.

    Ein anderes Beispiel (ich nehme einen kommerziellen Entwickler, weil mir im Maker-Bereich spontan keiner einfällt): Cing. Einerseits haben sie die düstere, ästhetisch experimentelle Film-Noir-Visual-Novel Hotel Dusk entwickelt, andererseits das knuffige, fast schon zu süße Aufbaustrategiespiel Little King's Story. And guess what? Beides sind ausgezeichnete Spiele, obwohl sie fast keine Gemeinsamkeiten haben.

    Nein, ich finde es nicht wichtig, dass ein Entwickler einem bestimmten Stil treu bleibt. Es mag zwar nicht schlecht sein, aber letztendlich ist es immer die Entscheidung des Entwicklers, und so etwas zu verlangen, wäre einfach nur eine unnötige Einschränkung.

    Geändert von Attila Rodriguez (07.08.2011 um 13:46 Uhr)

  9. #9
    Wenn man die Grafiken selbst macht ist das wohl unausweichlich. Bei mir ist das zum Beispiel so, dass ich die Grafiken nicht besser zeichnen könnte. Anders vielleicht, aber vermutlich nicht so anders, dass man einen großen Unterschied bemerkt.

    Und allgemein gesehen ist das wohl eine Frage der Zufriedenheit. Solange man selbst mit allem zufrieden ist, wird man es auch nicht ändern. Man kennt das von den Künstlern: Die bleiben solange ihrem Stil treu, bis er sie langweilt und dann machen sie etwas anderes.

    Andererseits glaube ich, dass die grafischen Alternativen sowieso überschätzt werden. So groß sind die Unterschiede der kommerziellen Ressourcen gar nicht und vor allem findet man wohl selten so umfangreiche Sets, dass man damit ein großes Spiel machen kann. Deswegen nehmen die Leute meistens Refmap.

  10. #10
    Das Topic erinnert mich an einen Satz, den ich vor kurzem in meinem Vorstellungsthread geschrieben habe. Gewollt oder Zufall?

    Ich kann mich hier an soratas Aussagen anschließen.

    Das, was ich hier nun schreibe, bezieht sich auf den eigenen Stil in Sachen Zeichnen, was man wohl für's Makern auch übernehmen kann.

    Also erstmal fängt jeder klein an. Seinen eigenen Stil zu finden ist bei aller Liebe kein leichtes Unterfangen. Das kann sogar Jahre dauern, bis man den Dreh raus und den Stil gefunden hat, dem einen wirklich gefällt. Und solange es dies tut, seh ich kein Problem darin, irgendwas ändern zu wollen.

    Wenn man natürlich immer die gleichen Vorlagen/Ressis benutzt wird es vielleicht für den Spieler langweilig, klar. Aber man sollte gerade dann wirklich dabei im Hinterkopf behalten, dass es wirklich darum geht, dass der Macher eben mit diesem Stil zufrieden ist und sein Ding durchgezogen hat. Egal ob es für den Spieler scheiße aussieht oder nicht...

    Ich denke, ich spreche für einige, wenn ich sage: Bleibt eurem Stil treu und zieht es auch bis zum Ende durch!

    - Das Inno -

  11. #11
    außerhalb der szene werden makergames ja gern als müll abgestempelt. nur allzu oft hört man "ich spiele keine makergames".

    ich denke das liegt daran, weil die meisten makergames zu gleich aussehen. ob nun Refmap oder die RTPs...... ich denke, die szene wäre sehr viel angesehener, wenn mehr leute ihre grafiken selbst erstellen würden. und zwar auch ordentlich und nicht son hingeschmierter müll mit paint wie man es ab und zu mal sieht.

  12. #12
    Zitat Zitat von Iden Beitrag anzeigen
    außerhalb der szene werden makergames ja gern als müll abgestempelt. nur allzu oft hört man "ich spiele keine makergames".
    Das ist nicht ausserhalb der Makerszene wenn sie sogar wissen, das es Makerspiele sind.

    Und ich hab da eher die erfahrung, dass die leute jeden scheiss hypen.

  13. #13
    ja innerhalb der szene wohlgemerkt

    makergames sind nicht schwer zu erkennen. da ist ja son kleines nettes symbölchen ^^ und auch bei start kommt da ja das enterbrain zeichen und so. da merkt man schon dass die speiel mit demselbenengine gemacht sind ^^

  14. #14
    Zitat Zitat von Iden Beitrag anzeigen
    ja innerhalb der szene wohlgemerkt
    Dann stimmt einfach etwas mit der Community nicht!

  15. #15
    ganz im gegenteil. wenn nix mehr aufmerksamkeit bekommen würde, würden auch weniger leute makern und die aktivität würde sinken bzw die szene aussterben

    ich finds gerade gut, dass auch "jeder scheiss" gehypet wird. zeugt doch von einer aktiven und interessierten szene.

  16. #16
    Es ist sehr wichtig, dass Projekte mit Aufmerksamkeit beschenkt werden. Makern ist so ein schweres Hobby, ohne ein paar aufheiternde Worte bricht das Konstrukt sehr schnell zusammen.

  17. #17
    Also ich weiß nicht, ob man die Aussage, Makerspiele würden wegen ihrer "Eintönigkeit" von der "Außenwelt" verachtet so stehen lassen kann. Klar wird das 2D auf den ersten Augenschein bemängelt, aber ich habe bisher noch keinen erlebt, der meine Spiele wegen diesen Faktoren nicht hätte spielen wollen (eher schlichte Geschmäcker von Gameplay, Story usw.). Die "Außenstehenden" sind ja mitunter sogar noch von der Arbeit und Mühe, die dahinter steckt begeistert.
    Ich kann hierfür zwar keine Zahlen nennen, aber ich würde sagen, dass man auch hier eine Gruppe hat, die damit absolut nichts anfangen kann und wiederum eine, die absolut kein Problem damit hat (weil vielleicht auch weniger in die Strukturen und Arbeitsweisen involviert).
    Allerdings bezweifle ich, dass man es den "Ablehnern" überhaupt recht machen könnte, egal was man nun für eigene Grafiken sich da zusammenpixelt...

    Letztlich ist doch auch das, was zählt, die "eigene Note" am Spiel. Ich z.B. habe keine Lust, wirklich alles von grundauf selber zu pixeln. Allerdings edtiere ich bereitwillig vorhandenes, um es so zu formen, wie ich es haben will. Und das reicht mir für dieses Hobby auch völlig aus. ^^ Und dem durchschnittlichen Spieler erst recht.

    MfG Sorata

  18. #18
    Zitat Zitat
    Und allgemein gesehen ist das wohl eine Frage der Zufriedenheit. Solange man selbst mit allem zufrieden ist, wird man es auch nicht ändern. Man kennt das von den Künstlern: Die bleiben solange ihrem Stil treu, bis er sie langweilt und dann machen sie etwas anderes.
    Kann ich mal so unterstreichen, ich selber hätte wohl nicht mehr soviel Freude an der Entwicklung, wenn ich nur stur einem gewissen sich ständig wiederholendem Konzept folgen würde. Wenn mich gewisse Dinge reizen, bin ich gewillt den Rest über Board zu kippen, bspw. die Nutzung von Items oder meinetwegen alle regulären Partymitglieder.
    Zitat Zitat
    ich denke das liegt daran, weil die meisten makergames zu gleich aussehen. ob nun Refmap oder die RTPs...... ich denke, die szene wäre sehr viel angesehener, wenn mehr leute ihre grafiken selbst erstellen würden. und zwar auch ordentlich und nicht son hingeschmierter müll mit paint wie man es ab und zu mal sieht.
    Es gibt viele hingeschlampte Games, die wohl teilweise den Ruf ruinierten. Aushängeschilder wie VD, UiD und Velsarbor zeigen Hans & Franz aber auch, dass es anders geht.

  19. #19
    Zitat Zitat
    Oder ist das eher ein unbewusstes Phänomen? Ich meine man sieht es immer wieder. Spiele von Leuten, die schon mehrere Games releaset haben, sehen in der Regel immer gleich aus. Charsets, Chipsets, Musiken,... man greift immer wieder zu denslben Ressies.
    Wenn es geklautrippt ist: Egal, hauptsache, es passt gut in's Spiel. Wenn es selbstgemacht ist: Egal, der Stil wird sich sowieso nicht wesentlich ändern.
    Wesentlich interessanter finde ich Änderungen (oder eben das Fehlen derselben) im Gameplay.

    Zitat Zitat
    Eigentlich nicht. denn dann würden ja immer noch alle zelda spiele so aussehen wie Zelda Classic und alle Mario spiele so wie Super Mario Land.

    Noch blödere Beispiele sind dir wohl nicht eingefallen, oder? Abgesehen vom Sprung von 2D zu 3D als die Technik soweit war, hat sich der Stil dieser Spiele nicht wesentlich geändert (sieht man mal von The Wind Waker ab), sondern lediglich ständig verbessert...

  20. #20
    Jeder macht das, was ihm auch gefällt.
    Wenn mir was bei meinem Projekt gefällt, behalte ich es auch bei.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •