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Thema: Das MMX wandert aus

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Gefällt mir ganz gut. Ich finde es immer schade, wenn ich nach hause gehe und z.B. deutsche Musik mitbringe und es niemand anhören will. Allein aus dem Grund, dass sie die Sprache nicht verstehen. Genauso andersrum. Auch wenn man die Sprache nicht versteht, erzeugt Musik welche auf einer fremden Sprache gesungen wird immer eine ganz eigene Atmosphäre und einen Flow, der so in bspw. Englisch nicht funktionieren würde.

  2. #2
    eine interessante band die einen mix aus hardcore,stoner und blackmetal präsentiert ist natürlich KVELERTAK aus norwegen soweit ich mich erinnere.



    wer es nicht so böse und lieber elektronisch mag dem sei der artist hidenobu ito ans herz gelegt.er macht normalerweise nur clicker/shuffle und stutter-minimal aber hier hätten wir einen
    geheimtipp mit weiblichen gesang von dapayks (der mann von eva padberg) sublabel fenou das es nur auf eine hand releases gebracht hat.
    ich würds einfach mal voll aufdrehen.



    und dann gibt es noch DVAR aus russland.mehr weis man darüber nicht. der stiel variiert auch sehr stark.in diesem sinne:


    Geändert von noRkia (25.07.2011 um 22:06 Uhr)

  3. #3
    Buyi 布衣 … chinesischer Folkrock. Dermassen obskur, dass man selbst auf YouTube nichts davon findet ausser ein paar qualitativ extrem miesen Live-Mitschnitten. Aber es ist wirklich genial.






  4. #4
    Ich häng auch mal ein paar Beispiele mit rein. Das sind natürlich keineswegs die einzigen tollen Sachen von genannten Künstlern.


    Ich fahre total auf einigen Kram von 與非門 Yu Fei Men ab.

    沙漠 Shā Mò (Wüste) ist textlich echt brillant. Ich mag, wie man da ständig in den Vorstellungsräumen rumgeschmissen wird.
    Musikalisch für sich allein aber auch der Hammer.


    乐园 Lè Yuán (Paradies) war das erste Lied, das ich von Yu Fei Men gehört hab. Hat mich total an The Knive erinnert, weshalb ich wohl auch mehr hören wollte.
    http://www.youtube.com/watch?v=YALj2eB2D0A


    Dann gäb's da noch Eviatar Banay. אביתר בנאי
    Die Israelis haben wenig guten, neueren Folkkram, der nicht zu sehr auf die Pop-Schiene oder zu sehr in die Schlagerecke rutscht.

    אבא‎ Aba (Vater) hat zwar einen ziemlich religiös angehauchten Text und wirkt glaube ich auch so ein bisschen wie ein Lamento, aber sonst ganz cool.


    עד מחר Ad Machar (Morgen) hat diesen ziemlich fiesen Nebengeschmack von billigem Israeli-Rock, der eigentlich totaler Pop ist von blöden Leuten und ESC-Teilnehmern gesungen wird. Gefallen tut's mir trotzdem ein bisschen.
    http://www.youtube.com/watch?v=fKAdw4qnLDg


    Ich LIEBE Vetusta Morla. Die Spanier machen echt tolle Musik.

    Al respirar (Atmen) hat so Flair von Almodóvar-Filmen (wie eigentlich die meisten ihrer Lieder).


    Valiente (Tapfer). Cool.
    http://www.youtube.com/watch?v=6N_nB3UnuWo

    Sálvese quien pueda (Rette sich wer kann) ist so tollig filmmusikgeeignet.
    http://www.youtube.com/watch?v=N1uTrIJCAOU


    Franzosenkram. Stromae ist ja schon in den deutschen Charts gewesen. Allerdings hat der echt noch viel mehr ziemlich geilen Kram (und wer mal gesehen hat, wie er seine Songs macht, muss ihn einfach mögen; der Typ ist lustig).

    Je cours (Ich renne) ist irgendwie ziemlich cool. Ich steh normalerweise nicht auf solchen Synthie-Kram im Hintergrund (vermutlich ist das auch kein Synthie-Kram und ich bin nur so uncool, dass ich nicht mal weiß, wie man das Zeug macht), aber er hat's halt irgendwie drauf, trotzdem cool zu sein.



    Déportivo ist so typischer Franzosen-Retro-Kram, der cool ist, weil's so ein bisschen unanspruchsvoll ist vom musikalischen Standpunkt.

    Intrépide (Furchtlos)
    http://www.youtube.com/watch?v=LosOgeevR7w

    A l'avance (Voran)
    http://www.youtube.com/watch?v=l1AqDbtsCqU


    Holden sind ein bisschen sehr verträumt und sicher nicht immer hörbar. Ich mag sie trotzdem. Und sie sind das Geilste vom Geilsten an Regentagen.

    C'est plus pareil (Es ist nicht mehr das Gleiche)


    Ce que je suis (Was ich bin)
    http://www.youtube.com/watch?v=ijiAas3DI2U

    Dès demain (Schon morgen)
    http://www.youtube.com/watch?v=OEAjcHc5_eo


    Unbedingt zu empfehlen sind auch Saez (der ganz alte Kram ist seeeeehhr depressiv, der ganz neue Kram ist seeeeeehhr erhobener Zeigefinger) und die Projekte von Arnaud Michniak (Programme, Diabologum). Sicherlich nicht für jeden Musikgeschmack gemacht, aber definitiv was wert.






    Ich bin, seit ich Lust hatte, mich damit zu beschäftigen, ein ziemlicher Fan von Inuit-Sprachen. Von Rap und so weniger, aber es klingt irgendwie lustig:
    Prussic!

    Geändert von Mordechaj (26.07.2011 um 13:27 Uhr)

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