Mir reichen ein paar Sidequests ab und an und das Map-erkunden á la Velsarbor. Insb. das mit den Sidequests liebe ich so an Tales-of-Spielen, die ja nun wirklich linear sind (mal ausgenommen vllt. die erste Hälfte von Tales of Symphonia, wo man den halben Ablauf einmal um 180° drehen kann.... Aber das ist auch nicht halb so toll wie's klingt xD).
Aber wenn ich bevor ich von A nach B gehe noch mit einem Schlenker in der Mitte einen optionalen Boss treffe (Schwerttänzer anyone?) oder beim Erkunden einer neuen Stadt noch ein oder zwei Sidequests einläuten oder just4fun-Cutscenes freischalten kann bin ich glücklich. Was mir etwas zuviel wird ist dagegen wenn man wirklich zwischendurch zum Anfangskaff zurückmuss, wo man eigtl. wirklich gar nichts mehr zu tun hätte, aber genau da ohne jeglichen Hinweis gerade Sidequest #xy losgeht. Ich such doch nicht ernsthaft nach jeder Storycutscene jeden Ort ab wo ich mal war.
Aber das mag auch eben stark an mir liegen, ich bin kein großer Fan von offenen Welten. Ich verlier für sowas zu leicht den Faden und damit das Interesse. Morrowing und Konsorten mögen ja ne große Fangemeinde haben, sind aber für mich Titel, um die ich nen großen Bogen mache.
Ein negativ-Beispiel dagegen: Fable 3. Es hält einen nun wirklich niemand ab gefühlte 75 Sidequests zu erledigen ehe man jetzt mit der Story weitermacht. Aber trotzdem ist das Spiel linearer als Pokémon , die Sidequests ein absoluter Psychoterror da der Humor schlechter ist als der von den meisten Trashspielen hier und sie sich dazu noch wiederholen.
Ahja, und: Ich mag das Über-x+1-Schwert dass der optionale Boss dropt. Ist eben ne Trophäe. Wobei man streiten kann ob es nicht auch was sein könnte, was dem Spieler etwas mehr bringt. Alternative Kostüme sind für sowas schön, aber leider für den Maker nicht wirklich umsetzbar, da das wirklich jegliche Aufwand-Nutzen-Rechnung sprengt.
EDIT:
Stichwort "Interaktiver Film": Wenn ich wirklich gute Geschichten vermittelt haben will wo ich aufs Gameplay pfeifen kann, dann spiele ich eine Visual Novel. Die hat keine Kamerafahrten, zu mind. 40% keine Sprachausgabe und ist meistens dennoch weitaus besser erzählt als die meisten "interaktiven Filme". Hakt natürlich daran, dass es nur sehr wenige gute in mir verständlichen Sprachen gibt.






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