Heißt fröhlich wirklich "gay?"
Und was genau meinst du mit "fröhlich" - ein märchenhaftes oder kindliches oder albernes oder humorvolles Setting?
Und was ist dann düster?
Ich denke, die Formulierungen und Vorstellungen gehen da weit auseinander.
Ja.
Ich hab zu dem Thema übrigens keine Meinung. Ein Spiel spricht mich an, wenn es gut zu sein scheint. Zumal mir auch keine Beispiele zu einem fröhlichen Setting einfallen. Wie Daen schon sagte, solltest du mal mehr auf die Begriffe eingehen.
Ich persönlich finde auch, dass es die Lesekomfortabilität stört, wenn du deine Frage fett und
zentriert
schreibst.
Kommt auf die Umsetzung, Story (sprich das Gesamtpaket) drauf an. Ich persönlich tendiere aber etwas mehr zu düsteren bzw. ernsteren Settings.
Um mal an ein paar Beispielen zu nennen warum(da ich zu wenige freie RM-Titel spiele, nenne ich mal auch kommerzielle Beispiele)(das kommende ist nur miene subjektive Meinung):
Gothic-Reihe - eigentlich total ernste Geschichte und Atmo, durch die Sprüche der Leute ist es aber nicht grundtief ernst (zu nehmen)
=ja
Diablo 2 - mir viel zu düster, fande es schon erdrückend und frustrierend (lag u.U. auch am Gameplay)
=einfach erdrückend
Sacred - hält ne wunderbare Balance mit der doch recht ernsten Welt (wobei das Aussehen weder düster, noch fröhlich ist) mit teils seltsamen, komischen Charakteren
=es hat mir immer Spaß gemacht
Fable - kam mir rüber wie ein Spiel für Kinder, die Story (afaik etwas ernster) hatte etwas anderes ausgesagt als die Atmosphäre und die Welt (verspielt, bunt, fröhlich)
=ich fand es nach einiger Zeit nur noch blöd
UiD - teils aufgelockerte aber doch ernste Welt und Setting
=fand es toll
MMn kommt es also wirklich auf das Gesamtpaket an.
Ein J-RPG ist wohl niemals nur fröhlich oder nur düster, zumindest wenn ich mich an die großen Vorreiter erinnere. Man muss da einfach die Mitte finden.
Natürlich!
(http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.ph...aveAGayOldTime)
Wie die Welt ist, ob diese eher düster von der Athmo ist oder eher gelöst und fröhlich,Zitat
Wie die Helden so sind, und auf welcher Seite sie stehen, wobei es mehr um den gesamten Eindruck eines Spieles geht.
--
Meine Spiele nehmen sich nicht ernst, die sind alle plemplem. So wie erfahrene, finstere Fluchmagier mit Pinguinen spielen... ups.
Ich würd' mal sagen fröhlich.
--٩( ᐛ )و
Es ist für mich nicht wichtig welches Setting verwendet wird, solange es gut durchgeführt wird.
Es muss kohärent sein und strikt durchgeführt, keine Mischungen oder Abweichungen über Zeit.
Und er muss natürlich Atmosphäre aufbauen, denn in keinem anderen Spiel wird soetwas mehr benötigt als in einem RPG, hier ist Atmosphäre bei weitem wichtiger als vieles anderes.
Secret of Mana hatte einen sehr fröhlichen Stil welcher wunderbar gepasst hat und unglaubglich geglückt alles ausstrahlte was dieses Spiel ausmachte.
Secret of Evermore hatte einen Stil welcher extrem davon abgewichen war und sehr dunkel, düster und nüchtern wirkte. Aber auch dieser Stil war wunderschön und in seiner eigenen Weise bot er viel Abwechslung und Dinge zu erkunden.
Solange der Grafiker es also schafft den Stil einheitlich und durchgehend auf gleicher Qualität zu halten interessiert es mich wenig ob er eher fröhlich oder düster anmutet, hauptsache ist er schafft es die Aussage des Spiels wiederzuspiegeln.
Ja, voll zweckendfremded! Fieser aber ist es mit dem deutschen "schwul", was ursprünglich herabwertende Bedeutung hatte und dann so weit adaptiert wurde, dass es mittlerweile eine pöse fiese Zweckentfremdung ist, es als Herabwertung zu verwenden.
@Thema:
Ich hab keine Präferenzen bezüglich Setting, auch Mischmasch aus zB fröhlichme Setting und trauriger Geschichte kann gut funktionieren.
@Mars' Beispiele:
Bezüglich Diablo 2 und Sacred gings mir genau andersrum. Diablo fand ich extrem cool vom Setting her, Sacred dagegen ist bis heute eines der Spiele die mir als irgendwie völlig seelenlos in Erinnerung blieben, besonders das AddOn.
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Sowas ist in Norddeutschland nun auch nicht so selten, an den Anblick sollte man sich gewöhnt haben.Zitat
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Ich mag die leichtgängigen Geschichten lieber, wobei die natürlich auch mal ihre ernsten, tragischen oder nachdenklichen Momente haben können, es gibt ja selten nur das eine oder das andere. Die Grundstimmung ist gemeint. Mit düsteren Geschichten habe ich grundsätzlich auch keine Probleme, solange sie nicht hoffnungslos sind. Pessimistische, negative Geschichten unterhalten mich nicht.
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Aktives Zuhören, ehehehe.
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Manche Dinge unterhalten dadurch, dass sie nicht unterhalten!
Anders kann ich mir die Existenz von ARTE nicht erklären.
Geändert von Mnemonik (17.06.2011 um 16:37 Uhr)
Oder FF 13.
Aber um aufs Thema einzugehen.
Bei spielen kommt vieles auf das Gameplay an. Das Spiel kann noch so eine gute Story haben, aber wenn das Gameplay schlecht ist, ists aus. Andersrum klappt es aber wieder. Wenn das Gameplay gut ist, die Story aber schlecht, so kann das Spiel dennoch gut ankommen. In dem Punkt muss ich mich ein wenig schuldig bekennen, da ich gerne Castlevania spiele und seien wir mal ehrlich die Story ist "kill Dracula" (Ausgenommen sei hier das neue Kojima Castlevania, welches ich nicht mag).
Persönlich tendiere ich eher zu etwas düsteren Geschichten, gerade was Film und Literatur angeht. I have no mouth and I must Scream ist zum Beispiel dabei, sowie Cthullu Bücher, oder King in Yellow. Geschichten in denen die Charaktere scheitern sind meistens viel Reakitätsnaher, vielleicht stehe ich deshalb darauf.