Guten Morgen Männer. Die Nacht war ernüchternd, langsam glaube ich es lässt sich nur tagsüber effektiv schlafen.
Wenn man den enormen Anstieg von Modevampiren seit Twilight bedenkt, könnte was dran sein. Ich muss gleich mal nachschauen, ob ich im Licht zur Discokugel werde!
@Red
Nur die Nacht macht mich freiAbgesehen davon ist dieser Schlafrhythmus nicht einmal mehr meine Entscheidung. Ich schaff es einfach nicht, nachts ein- oder durch zu schlafen.
Ahja. Ich bin gestern um 1.30 Uhr von einem Französisch-Abiturkurs-Nachtreffen gekommen und war so hundemüde, ich bin nach 10 Minuten eingeschlafen. Sonst tue ich mir speziell im Sommer auch hart mit dem Einschlafen.
Ich bin zwar sonst auch der Meinung, nach dem Spruch "Zuviel geschlafen und das Leben ist halb vorbei" zu leben, aber irgendwie könnte ich das nicht in der Nacht. Aber anscheinend gibt es ja echt leute, die die nacht toll finden und sie zum Tag machen.
Das Nachtreffen war echt lustig. Da ging es die ganze Zeit fast nur um Schulsünden. Allen voran die Geschichte mit der Buttersäure in der Klimaanlage.....
Geändert von Kael (09.06.2011 um 08:56 Uhr)
Ach naja, das war in der 9. Klasse. Eine Bande von sieben ungezogenen jungen Männern kam auf die glorreiche Idee, Buttersäure in die Klimaanlage zu schütten. Das Resultat war drei Tage schulfrei inklusive einem Verweis für alle 7.
Mittlerweile bin ich nicht mehr stolz darauf, einer der sieben gewesen zu sein. Scheiß-Gruppenzwang und so.
Ach nee.
Da muss ich dran denken wie einer im Umkleideraum nach Sport mit nem Deo und Feuerzeug in der 7. Klasse ein paar Ameisen gegrillt hat und genau in dem Moment unser Lehrer herein kam, da hat er nett Ärger bekommen.
Dem Gruppenzwang beugen sich nur schwache Gemüter.
Also entweder ist man dumm und naiv oder man tut bewusst etwas Falsches oder Zweifelhaftes. Von daher gilt die Ausrede Gruppenzwang für mich nur bei Leuten, die ich als dumm oder extrem naiv einstufe. Wer sich bewusst diesem Zwang beugt, ist selbst Schuld. Würde ich nie machen.
Das ist für mich aber keine Ausrede. Auch in dem Alter weiß man was man tut.
Ich schließe mich da auch gar nicht aus. Bin mit 11 Jahren beim Klauen erwischt worden, weil ich es meinem besten Kumpel nachgemacht habe. Das war einfach nur dumm und naiv von mir. Hatte mir gar nichts dabei gedacht, obwohl ich genau wusste, dass es verboten ist. Würde das aber niemals auf Gruppenzwang schieben. Eigene Dummheit halt. Im Endeffekt wars positiv für mich, dass ich erwischt wurde. War mir eine Lehre und ich hab nie wieder etwas in der Richtung gemacht. Wie mit der heißen Herdplatte.
Sicher, logisch. Natürlich ist das keine Ausrede für den Mist, den man gebaut hat. Wir haben halt in so manchen Dingen unsere Erfahrungen gemacht und eben nun auch, wie es ist, von einer Seite mit bösen Blicken angesehen zu werden oder von der anderen Seite bejubelt zu werden. Trotzdem wurde es an diesem Abend vor der Lehrerin ausgepackt. Man identifiziert sich einfach nicht mehr mit dem Mist, den man vor etlichen Jahren gebaut hat. Aber es ist wichtig, dass man draus lernt.
Gruppenzwang gibt es in positiver und negativer Sicht. Ob man jetzt den einen Typen mobbt, weil alle anderen das machen, oder sich als Gruppe bestärkt, keinen Mist zu bauen, basiert beides auf dem selben Prinzip. In einer Gruppe versucht man sich anzupassen, um den Gruppenhalt zu bewahren, was auch ganz natürlich ist. Leute, die dem Drang erliegen, sich anderen anzupassen, pauschal als naiv oder dumm zu bezeichnen, halte ich persönlich nicht für richtig. Man ist nunmal keine einzigartige Schneeflocke die sich aus der Masse hebt und gegen das System rebelliert oder was weiss ich, meh. Funktioniert so einfach nicht.
Das Alter ist ja auch so eine Sache. Wenn man jünger ist, denkt man sich nunmal Sachen wie "Oh Gott, wenn ich denen jetzt nicht zeige, wie cool ich bin, dann bin ich unten durch". Naiv? Auf jeden Fall. Genau wie es naiv war, dass man in dem Alter kein Mädchen ansprechen konnte, ohne sich tausend Gedanken zu machen, oder dass eine Abfuhr gleich das Ende der Welt bedeutete.
Das sind Erfahrungen die man machen muss, um aus ihnen zu lernen. Wenn man seine Fehler nicht erkennt und sie sich nicht eingesteht und so aus ihnen nicht lernt, dann ist scheisse, ja.
Immerhin denken einige daran, ihre Sig auszumachen.
Um mal kurz Shakespeare zu zitieren: "Nichtraucher müssen nach dem Sex reden."
Bevor ich loslege:
Lol.
@Schaffenskrise (man muss hier was on-topic schreiben? Holy crapballs):
Ich bin hobbymäßiger Autor (wie einige eventuell wissen) und ich hatte öfter Situationen, bei denen ich einfach nicht mehr vorankam mit einem Projekt. Ich hatte meine Charaktere in Sackgassen geleitet, mir fiel nix cooles mehr ein, was ich unterbringen konnte - also blieb das meiste bei Kapitel 1 (z.B.) und wurde nicht mehr aktualisiert. Wenn ich Schaffenskrisen habe, versuche ich mich einfach weiterzubilden. Soll heißen: Ich schau Filme, les Bücher (seit neuestem wieder), höre Musik usw. Und manchmal hab ich dann einen genialen Einfall (wie z.B. John Woo-Action mit MLP kollidieren zu lassen - es hat sich gelohnt, sagen wir mal so), den ich konsequent bis zum Ende verfolge (die MLP-Fanfiction ist mittlerweile bei Kapitel 3 und ich hab schon mindestens 10 John Woo-Referrenzen eingebaut). Solche Projekte zerbröseln Blockaden im nu, weshalb ich mittlerweile (nach My Immortal und dem Eintauchen in die MLP-Fandom) Fanfictions tatsächlich als eine Art Überbrückung von Schreibblockaden betrachte. Und halt coole Filme und Bücher (Neuromancer
).
Keine Ahnung, was ihr habt. Solche Geschichten machen das Leben aus und Teil einer Gruppe gewesen zu sein, die einfach mal nur Mist baut, bringt wichtige Erfahrungen mit sich. Ich würd meinen Kindern gerne erzählen, wie ich mich auf der Klassenfahrt mit dem Rest zugesoffen habe und wir versucht haben, den Lehrern auszuweichen. Aber ich tats nicht und auf einer gewissen Weise bereue ich das.