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Thema: [Demo] Im Herzen der Finsternis

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Das Spielprinzip ist nett, man muss meistens an einem Hindernis vorbei, doch der direkte Weg führt meistens in den Tod. Allerdings ist viel Potential ungenutzt, und als Spieler ärgert man sich viel. Ich bin geschätzte 5-6mal gestorben nun in so etwa 2,5 Stunden Spielzeit.

    Komme nun auch nicht weiter - die Ideen sind zwar nett, aber das Kombinieren flacht immer mehr ab (Das Auge war z.B. topp, aber die Gruft hat mich echt nicht überzeugt): Ich Pack die Statue in einen Zaubersack und bekomm ein Amulett, das mir nicht gegen den Unbesiegbaren hilft - sondern was tut? Ich weiß es nicht, und ich finde auch nichts und renne nur durch das Dungeon. Auf einmal muss ich durch eine Zauberwand springen, die mich diesesmal nicht umbringt. In jedem anderen Raum hätte sie mich aber sicher getötet. Es ist diese Hilflosigkeit, diese gefühlte Willkür - auch in der stetig wechselnden Schwierigkeit der Kämpfe manchmal, das ist echt schwere Kost.

    Item-Management:
    Am spannensten wars in der dritten Orkhöhle, als mir die Items ausgingen (hab zugegebener maßen aber auch ausschließlich Spezialattacken verwendet) - als der Händler dann kam hat sich der Aspekt allerdings erledigt, auf Items musste man nichtmehr achten - was das Gameplay sofort langweiliger gemacht hat. Du hast ja Erfahrung mit Spielen wo man auf seine Munition achten muss, das könnte man hier ähnlich gestalten.

    Kampfsystem:
    Naja, funktioniert noch nicht so wie gewünscht. Ein par Elementempfindliche Monster gab es, und viele viele andere. Die 3er Combo aus den normalen Spezialattacken war schon ziemlich mächtig, und vorallem genau so billig wie die Elementzauber, die Powerups habe ich nur 1-2mal benutzt, eine wirkliche Wirkung hab ich auch nicht feststellen können und die Runen danach verkauft.
    Normalerweise hab ich immer die starken Gegner zuerst mit Spezialangriffen ausgenockt und die normalen dann mit normalen Angriffen - hat auch gut funktioniert, eine Skelettgruppe am Ende mit 2 hardhittern und 4 normalos konnte ich wenn ich nur mit Spezialangriffen angriff in 5 Runden besiegen, optimal gemischt mit 6 und ganz ohne mit etwa 9 oder so. Lvl13 und 14.

    Hab nun auch nur Zaubertränke gekauft weil heilen dadurch billiger (und noch effektiver) als mit Heiltränken wird. Zudem hatte ich über 2000 Gold übrig.

    [Edit]
    Klingt vllt. etwas garstig, nicht entmutigen lassen . Das Prinzip ist toll, die Ideen auch - bin auch recht gut unterhalten worden denke ich. Aber ich hätte schon lieber etwas mehr meinen Kopf benutz als einfach Dinge nacheinander auszuprobieren

    Geändert von ala (21.05.2011 um 15:13 Uhr)

  2. #2
    @ala
    Wenn man den Spieler aber vorher explizit warnt, dann fehlt ja die Überraschung. ;-) Es stimmt schon, dass es viel Trial & Error gibt, aber der Spieler erfährt entweder durch eine Auswahl (die man abbrechen kann) oder einen vorhandenen Gegner, dass er lieber speichern sollte. Einen großen Fuß, der einen urplötzlich zertritt, gibt es ja nicht. Trotzdem sollte man sich an den Grundsatz "Save early, save often" halten.

    Man könnte das System aber sicher in der Hinsicht verbessern, dass der Spieler die Möglichkeit hat, Kämpfe zu umgehen, ohne dafür einen großen Nachteil zu erleiden. Das werde ich mir für spätere Spiele merken.

    Wegen der Gegenstände: bei meinem Testlauf konnte ich gar nicht mal so viele Tränke kaufen. Die hatte ich am Ende der Gruft schon fast aufgebraucht. Bin aber auch nicht zurückgegangen. Vielleicht sollte ich die Kosten erhöhen. Allerdings stimmt es schon, dass man bei den Kämpfen meistens mit einer Standardtaktik vorankommt (doch wo ist das nicht so?) Ich wüsste jetzt auch kein Patentrezept wie man die Kämpfe abwechslungsreicher machen könnte, ohne dass sie gleichzeitig fordernder werden (der Schwierigkeitsgrad sollte eigentlich moderat sein).


  3. #3
    Das geht schon. Sagen wir Spezialattackien sind etwas wirksamer aber teurer (also seltener insgesamt), Items seltener, Itemmanagament wichtiger. Dann benutzt man vorallem effektive Taktiken gegen Standard monstergruppen. Gegen absolut harte Kämpfe nutzt man dann die Teuren techniken, die aber die Items verschwenden. Mit beschränkten Gruppenangriffen (z.B. einen Kettenblitz mit % Wahrscheinlichkeit zum überspringen oder ähnlichem) wird das noch witziger.

    Praktisch wie Resident Evil oder diverse andere Zombie-Games. Man nutzt nicht die Schrottflinte gegen kleine Miezen, und das Kämpfen bleibt immer abwechslungsreich. Ist man absolut unvorbereitet und wird überrascht kann man immernoch hart austeilen, doch das hat seinen Preis. Mächtige Items die man nur einmal benutzen kann sind das nächste belebende Element in dieser kategorie. Man findet bei einem Ork-Schamanen eben eine Einweg-Schriftrolle, und die erleichtert den Bossfight. Dauerhafte starke Items sind da fast langweileig, das Silberschwert dass ich bekommen hab war z.B. im Vergliech zu den anderen Items richtig richtig heftig, der Quest dazu eher einfach.

    Gut fand ich die Items unter Sonstiges, man konnte etwas die Kämpfe optimieren mit den Gift und Schutzamuletten und mit den Ringen, die die stats erhöhen. Auch auf Frost und Feuerrüstungen hatte ich mich gefreut, hatte zumindest schon Helme und Schilde beider Arten aufbewahrt und mich darauf vorbereitet später Satan persönlich alt aussehen zu lassen

  4. #4
    Aber wenn man den Einsatz der Techniken reduziert, reduziert man ja gleichzeitig auch die taktischen Möglichkeiten. Ein gutes Mittel für Taktik sind negative Zustände, die man bei mir in erster Linie über die Techniken verteilt. Der 2K ist in der Hinsicht allerdings ziemlich schwach, weil man die Auswirkungen der Techniken nicht gut genug steuern kann (keine Prozentwirkungen bei Schwäche usw.) Jedenfalls möchte ich diese Techniken nicht auf Waffen verteilen, weil man dann sehr viele Waffen finden müsste. Gegenstände wären zwar eine Möglichkeit, aber die unterscheiden sich ja nicht großartig von Techniken, nur dass sie direkt verbraucht werden.

    Beschränkte Gruppenangriffe sind sicher eine gute Idee, aber beim 2K wenn überhaupt nur über Umwege umsetzbar. Ein eigenes KS kommt für mich diesmal nicht infrage.

    Zitat Zitat
    Mächtige Items die man nur einmal benutzen kann sind das nächste belebende Element in dieser kategorie. Man findet bei einem Ork-Schamanen eben eine Einweg-Schriftrolle, und die erleichtert den Bossfight. Dauerhafte starke Items sind da fast langweileig, das Silberschwert dass ich bekommen hab war z.B. im Vergliech zu den anderen Items richtig richtig heftig, der Quest dazu eher einfach.
    Ich weiß nicht, meistens ist es so, dass man sich mächtige Einzelstücke dann bis zum Ende des Spiels aufspart, weil man sich nie sicher ist, ob man sie noch braucht. Solange der Spieler sich die mächtigen dauerhaft aktiven Gegenstände verdienen muss, spricht nichts gegen sie.

    P.S. Ich hab bei Resi die Zombies oft mit der Pumpgun abgeschossen. Ich hab gewartet bis möglichst viele neben mir standen, die Waffe hochgezogen und allen den Kopf abgeschossen. xD Soviel zum Ressourcenmanagement.

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