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Held
Oh Gott, ich habe so viele Top-Alben dieses Jahr. Kam echt viel geiler Scheiß raus:
Wavves: King of the Beach
Moderner Rock'n'Roll mit dreckigen Gitarren und schiefer Stimme - wesentlich geiler als das alte Material und sowas sag ich nicht oft!
Two Door Cinema Club: Tourist History
Kein Album hat mich dieses Jahr besser durch den Sommer gebracht als dieses Bündel an frischem und uplifting Indie Rock. Dazu kann man gut klatschen!
Teen Daze: Four More Years
Und da soll noch mal jemand sagen, Chillwave sei tot. Von wegen. Gooone for the summer~ düdüdü
Small Black: New Chain
Same here - natürlich muss man auf diese cheesy 80er- Synths stehen, aber dann ist das echt ein Genuss.
Salem: King Night
Witch House haben sie vielleicht nicht erfunden, aber dafür die eingängiste Platte dieses Genres herausgebracht und damit zu dessen Erfolg beigetragen, ohne sich dem Mainstream hinzugeben. Das wird bei Witch House wohl auch schwer, für mich ist dieses Album jedenfalls die perfekte Mischung aus abgehobener Mystikmusik und noch tanzbarer Musik. Was nicht heißt, dass die Scheiben von ✝ DE△D VIRGIN ✝, Modern Witch, oOoOO oder †‡† nicht genauso super wären, aber eben nur bedingt hörbar (z.B. auf dem Heimweg durch die kalte, düstere Nacht...)
Mount Kimbie: Crooks & Lovers
Ich wehre mich immer noch dagegen, diese Musik als Dubstep oder "Post-Dubstep" zu bezeichnen, da ein Downbeat für mich noch keinen Dubstep ausmacht. Aber Mount Kimbie haben was viel Besseres als den hundersten Wobble-Tune abgeliefert, nämlich eine wunderbare IDM-Scheibe für ruhige Stunden zu Hause. Schade, dass ich sie nicht live sehen konnte.
Memoryhouse: The Years EP
Für die melancholischen Anwandlungen, die ich von Zeit zu Zeit ja auch hab. "Lately" baut zwar zu 70% auf einem Jon-Brion-Sample auf, was die beiden Musiker daraus gemacht haben, ist aber nichtsdestotrotz einer der wunderbarsten Lieder dieses Jahres.
Jónsi: Go
Er kann es auch ohne Sigur Rós, und wie! Fantastisches Album von vorne bis hinten.
How To Dress Well: Love Remains
Eine große Überraschung für mich und eine tolle Mischung aus Chillwave, Witch House und RnB (!!), der zwar auch die Traurigkeit ins Gesicht geschrieben steht, aber ohne aufdringlich zu werden. Funktioniert als Ambient ja schließlich auch gut.
HEALTH: :: DISCO2
Was soll man dazu noch sagen? Wie die diversen Künstler es geschafft haben, aus - zugegebenermaßen nicht mehr ganz so extremen - Noise-Tracks einen Electrohit nach dem anderen zu machen, entzieht sich zwar meiner Kenntnis, aber das macht ja auch nichts.
Glass Vaults: Glass EP
Ich wüsste nicht einmal, in welches Genre ich diese Platte einteilen sollte. Ich hoffe eigentlich nur, dass es nicht bloß bei dieser EP bleibt und da noch wesentlich mehr kommt!
Germany Germany: Last Summer
Süß, diese Mischung aus Indie Pop, Electro und zweigeschlechtlichem Gesang. Einfach süß und lieb zu hören.
Frittenbude: Katzengold
Was hatte ich Angst, dass sie das zweite Album voll verbocken - und dann ist doch eine super Platte rausgekommen. Okay, nicht vollgepackt mit Hits wie "Nachtigall", aber dafür einige Tracks, die vor allem lyrisch ihre Vorgänger noch übertreffen. Da lassen sich die schwächeren Nummern locker ausblenden - und live hauen selbst die rein.
The Flashbuld: Arboreal
Wie ich diese Mischung aus Glitch, Ambient und Breakbeat liebe...
Eluvium: Similes
Da haut der gute Matthew Cooper (coolster Name ever btw) gleich zwei Scheiben raus und ich bekomm's erst ganz am Ende des Jahres mit. Und was soll ich sagen - es ist definitiv seine beste, was nicht zuletzt daran liegt, dass endlich Gesangsstimmen zu hören sind und nicht bloß dieselbe Klaviermelodie 30 mal geloopt wird. Okay, "When I Live By the Garden and the Sea" ging auch schon in die richtige Richtung, aber dieses Album macht seine Musik perfekt. Das mit white noise und Umgebungsgeräuschen bestückte Album "Static Nocturne" ist ebenfalls sehr zu empfehlen, allerdings schwieriger zu hören, da es sich um einen 50 Minuten dauernden Einzeltrack handelt, für den man sich naturgemäß Zeit lassen muss.
The Drums: The Drums
Hier gilt nahezu dasselbe wie für Two Door Cinema Club, obwohl ich dieses Album eher mit dem Frühling verbinde. Und die Gesangsstimme auch um einiges aufregender finde, oh ja!
Delphic: Acolyte
(Moderne!) Synthesizer, Bassgitarre, Schlagzeug und ein bisschen Gitarre - mehr braucht's nicht, um so viel tolle Musik zu machen. So, so viel tolle Musik.
So, sorry, ich hab irgendwie keine Lust mehr, zu jedem Album irgendeinen Kram zu schreiben. Daher jetzt nur mehr eine Liste:
Chew Lips: Unicorn
Beat!Beat!Beat!: Lightmares
Coyote Clean Up: Downhill Exxxpress
Blackbird Blackbird: Summer Heart
Caribou: Swim
Baths: Cerulean
Arcade Fire: The Suburbs
Dom: Sun Bronzed Greek Gods
Twin Shadow: Forget
Crystal Castles: Crystal Castles
Yo!
Geändert von Broken Chords Can Sing A Little (20.12.2010 um 01:16 Uhr)
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