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Thema: Kampflastige Spiele gut oder schlecht?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ganz genau! ^^

    Leider bieten nur wenige Spiele alternative Wege an, was ich ziemlich schade finde.

  2. #2
    Ich finde noch immer, dass das Kampfsystem sonderlich ausschlaggebend für den Spaß an Kämpfen ist. Viel mehr ist es das Kampfdesign.

    Ich möchte das mal an folgendem Beispiel erklären:
    Folgender Ablauf findet sich in ähnlicher Form in sehr vielen RM Spielen wieder. Man betritt den ersten Abschnitt des Spiels. Man hat einen Charakter der wenn es hoch kommt einen Skill und 2 Heiltränke hat. Besagte Fähigkeit macht etwa 1 1/2 mal so viel Schaden wie ein normaler Angriff und er verbraucht 10 von den 12 MP die man am Anfang zur Verfügung hat. Mit Level 5 etwa hat man dann endlich die 20 MP Hürde überwunden und kann ihn sogar zwei mal einsetzen. Pro Kampf erwarten einen 2-3 Gegner welche zwei Angriffe erfordern um sie unschädlich zu machen oder ein einzelner Gegner der 3-4 Angriffe benötigt. Die Reihenfolge der Gegner ist dabei komplett unerheblich (da sie meistens sowieso die gleichen sind) so das man eigentlich am liebsten die Autokampf funktion verwenden würde, was man dann aber doch nicht tut, da der Held sonst mit hoher wahrscheinlich keit vorher erwähnten Skill verwendet den man natürlich nicht verschwenden will.
    Nach etwa 1-2 Stunden Spielzeit stößt der zweite Charakter zur Gruppe dazu. Dieser ist dann der "Magienutzer" der Gruppe. Dies kennzeichnet sich dadurch, dass er abyssmal wenig Schaden mit Angriffen macht und 2 Fähigkeiten hat. Eine zum Heilen, und eine die etwas mehr Schaden macht als der Held mit seinen Angriffen. Beide dieser Fähigkeiten kann er zusammen etwa 3-4 mal einsetzen bevor auch ihm das Mana ausgeht.

    Egal welches Kampfsystem man in dieses Szenario einsetzt, Kämpfe werden immer langweilig sein. ATB, Rundenbasiert. Sideview oder Frontview. Geile Animationen oder nicht.
    Viele die dann ein eigenes Kampfsystem einbauen, machen die Sache eigentlich noch schlimmer, weil sie sich dann noch langsam wie Sau spielen, und viele nützliche Features (wie etwa Zustandsveränderungen) weglassen, weil die viel zu kompliziert zu implementieren sind, und man sich nach all den Anstrengungen die man fürs System investiert hat, nicht mehr auf die Kämpfe an sich einlassen möchte.

  3. #3
    Zitat Zitat
    Egal welches Kampfsystem man in dieses Szenario einsetzt, Kämpfe werden immer langweilig sein. ATB, Rundenbasiert. Sideview oder Frontview. Geile Animationen oder nicht.
    Dabei lässt du die Möglichkeit eines Echtzeit-KSs völlig außer acht.

  4. #4
    Unter anderem deswegen weil die zumindest mich am RM so gar nicht interessieren. Selbst die XAS Spiele für den XP sorgen bei mir selten für wirklich viel Aufregung. Auch im Konsolenbereich spiele ich persönlich viel lieber Prince of Persia oder God of War als Kingdom Hearts, wenn ich Action haben will.

    Edit: Die deutlichsten Ausnahmen hierbei waren Ookami und die Zelda Reihe, auch wenn ich mir die schwer tue sie unter RPG einzuordnen.

    Geändert von The_Burrito (23.12.2010 um 10:43 Uhr)

  5. #5
    Zitat Zitat von The_Burrito Beitrag anzeigen
    Edit: Die deutlichsten Ausnahmen hierbei waren Ookami und die Zelda Reihe, auch wenn ich mir die schwer tue sie unter RPG einzuordnen.
    Zelda fällt offiziell unters Genre der Action-Adventures, ansonsten bräuchte es bspw. ein Levelsystem und mehrere Partymitglieder.

  6. #6

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    Ich finde die Kämpfe in Diablo II(ich spiels gerade wieder) richtig genial.
    Die Monster kommen in Dungeons in wahren Horden und sind richtig anstrengend (ich habe Zauberin).
    Obwohl es dort immer dieselben Monster sind,werden die Kämpfe nie langweilig.
    Und das hängt nicht von Grafik oder das Verhalten der Monster ab,sondern viel mehr von den Erfahrungspunkten,die die Gegner abgeben.
    Wenn du 100 Monster tötest und es steigert sich der EXP Balken nur um 1 Pixeln,ist man schnell erschöpft.
    Wenn sich der EXP Balken aber bei steigender Monsterstärke fast immer gleich erhöht,hat man ein viel besseres "Erfolgserlebnis",bei mir jedenfalls.

  7. #7
    Es wird nur solange nicht langweilig bei Diablo, wie es auch schaffbar ist. Ich hab den 1. Teil selbst Mal eine Zeit lange gespielt und am Ende wars ein wenig schlimm mit den Gegnern, so dass ich keine Lust mehr hatte obwohl ich das Spiel sehr mag.
    Ich finde, dass sie das z.B. Dungeon Siege gut hinbekommen haben, die hab ich sogar 2 Mal durchgespielt bevors langweilig wurde es waren zwar wahre Gegnerhorden aber mit etwas Hirn war das zu schaffen und hat auch Spaß gemacht.

  8. #8
    Zitat Zitat von Davias Beitrag anzeigen
    Zelda fällt offiziell unters Genre der Action-Adventures, ansonsten bräuchte es bspw. ein Levelsystem und mehrere Partymitglieder.
    Ah! Action-Adventure. War mir entfallen. Danke.

    Zitat Zitat von Engel der Furcht Beitrag anzeigen
    Ich finde die Kämpfe in Diablo II(ich spiels gerade wieder) richtig genial.
    Die Monster kommen in Dungeons in wahren Horden und sind richtig anstrengend (ich habe Zauberin).
    Obwohl es dort immer dieselben Monster sind,werden die Kämpfe nie langweilig.
    Und das hängt nicht von Grafik oder das Verhalten der Monster ab,sondern viel mehr von den Erfahrungspunkten,die die Gegner abgeben.
    Wenn du 100 Monster tötest und es steigert sich der EXP Balken nur um 1 Pixeln,ist man schnell erschöpft.
    Wenn sich der EXP Balken aber bei steigender Monsterstärke fast immer gleich erhöht,hat man ein viel besseres "Erfolgserlebnis",bei mir jedenfalls.
    Die Exp waren es an sich nicht die mich bei Diablo II gehalten haben. Eher der Drang immer neue Characterbuilds zu testen, die zu optimieren und natürlich der Trieb die ganzen Ausrüstungsteile zu sammeln. Ich konnte Stunden lang mit meinem Barbaren mit +600% verbesserter Dropchance Mephisto hauen gehen, ohne das dabei ein Levelanstieg auch nur in greifbare Nähe gekommen wäre.

    Im Endeffekt braucht es halt etwas das den Spieler motiviert. Das Kampfsystem ist es dann aber nicht, sondern eher das was mit dem Kampfsystem angestellt wurde.

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