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Thema: (Fear) The Walking Dead

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Wahrscheinlich sollt ich nicht so viel darüber schreiben, sonst wirkt das nachher wieder unbeabsichtigt so, als würd ich mich in was reinsteigern ^^ Ich kann schon nachvollziehen, dass die Serie viele interessiert, sofern die Charaktere sie kümmern. Man möchte halt wissen, wie es weitergeht. Da sich jedoch alles bloß darum dreht und als Konzept nicht mehr dahintersteckt, verliert The Walking Dead jeden Reiz, wenn man die Truppe von vornherein nicht ausstehen kann. Wenn dann auch noch jemand stirbt, der beliebt war, trifft das viel härter. Ich mein jetzt nicht nur emotional den Zuschauer an entsprechender Stelle, sondern auch den weiteren Verlauf der Serie selbst, die dadurch Gefahr läuft, Attraktivität einzubüßen. Eine ständige Umgewöhnung wegen neuer Hauptfiguren halte ich nämlich auch nicht für das Wahre.

    Ganz unabhängig vom Genre ist das der große Vorteil von Game of Thrones im Vergleich. Es ist vielseitiger, sie fahren mehrgleisig. Selbst wenn man dort diverse Handlungsstränge oder Figuren nicht leiden kann oder letztere wegsterben, es gibt erhebliche Abwechslung, auch bezogen aufs Setting, und man darf sich an den Wendungen, Enthüllungen über die Vergangenheit, Zusammenhänge, phantastische Elemente, ...einfach an der ganzen komplexen fiktiven Welt erfreuen, die sich Martin ausgedacht hat. Etwas in der Art wäre auch bei einer Zombie-Serie möglich, und diesen Ansatz hätte ich persönlich anstelle von The Walking Dead bevorzugt. Am Anfang dachte ich noch, dass es sich ein wenig in die Richtung entwickeln würde, aber das tat es leider nicht, daher die Enttäuschung. Fokus auf Realismus und Freudlosigkeit schön und gut, aber das kann auf die Dauer unheimlich trocken werden. Eine Freundin von mir ist ein ziemlich großer Fan, aber mir ist die Zeit dafür echt zu schade geworden. Weckt mich wenns vorbei ist

  2. #2
    Es ist und wird immer so bleiben, die Einen mögen es die Anderen nicht.
    Ich mein du sagst selber, du möchtes nicht rüberkommen, dass du dich reinsteigerst, bist du für mich auch nicht rüberkommen, bist du selber den Doppelpost gesetzt hast um nochmal nach zu setzen
    Dich spricht die Serie nicht an ist doch alles Okay, wäre ja schlimm, wenn man immer alles super finden muss. Meine Mutter mag die Serie auch nicht, sie hasst Zombies und schaut nicht eine Serie davon, wenn IZombie kommt, was nun wirklich nur ansatzweise etwas mit den Zombies aus den Filmen hat, geht sie so lange am Laptop.
    Du wirst sicherlich noch zahlreiche Leute finden, die genauso denken wie du, aber eben auch die andere Seite. Es gibt tatsächlich Leute die das Serienkonzept, so wie es ist mögen, für wie lange noch? Mir egal, so lange es die Serie gibt und mich interessiert werde ich sie schauen Irgendwann hat alles ein Ende
    Ich mag auch bestimmte Serien nicht, unter anderem GoT, ja die Serie kann ich mir auf verderb nicht antun und nun? Soll ich mich darüber auslassen? Wieso? Nö, mir ist egal ob die Serie Fans hat und was sie daran toll finden. Ich habe die Bücher gelesen die mir gut gefallen haben und das genügt mir Aber deswegen verspür ich persönlich nicht den Drang in den Thread zu gehen und dort meine Meinung kund zu tun, liegt vielleicht daran, dass ich der Meinung bin, dass jeder das mögen soll, was er mag und sich nicht von den Antileuten beeinflussen soll.

  3. #3
    Ach, ich finde schon, dass man seine Meinung vehement Verteidigen darf. Die Unterhaltungsbranche in der westlichen Welt ist in gewisser Weise immer noch demokratisch, vielleicht nicht durch direkte Beteiligung oder Abstimmung (öffentlich Rechtlicher Rundfunk *hust*). Aber dennoch kann man durch sein Sehverhalten und die öffentliche Meinungsbildung danach Druck auf Produzenten ausüben. Und dazu gehört neben der Mund zu Mund Propaganda, den Medien und den Sozialen Medien (ich unterteile das mal) im kleinen Maßstab auch ein Forum wie dieses hier.

    Ich denke Enkidu möchte in einer Welt leben, in der sich Produzenten Mühe bei der Qualität ihrer Produkte geben und sich nicht gleich mit dem ersten Konsens, der eine breite Masse anspricht, zufrieden geben und einfach immer weiter auf ihrem Niveau bleiben, obwohl man mit nur einem Minimum an Herzblut mehr auch Konsumenten mit höheren Ansprüchen glücklich stellen könnte. Dass ein einfaches "die einen mögen es halt, die anderen nicht" ihn nicht zufrieden stellt kann ich nachvollziehen. Wir werden auch alle brav erzogen zu einer politischen Wahl zu gehen, obwohl sich jeder auch zurück lehnen könnte, um die politischen Zustände zu akzeptieren oder abzulehnen, weil man's halt grad mag oder nicht, aber ohne den Versuch zu unternehmen etwas zu ändern. Und trotzdem zählt die einzelne Stimme und die kundgegebene Meinung im einzelnen nicht, aber im großen Maßstab also in der Summe aller Teilnehmer hingegen schon.


    Da ich diese Meinung mit ihm Teile stehe ich bei. Ich kann aber auch verstehen, dass bei dieser Form der Meinungsbildung irgendwann der Maßstab gesprengt ist und einem der Meinungskundgeber auch tierisch aufn Sack gehen kann. Das war bisher bei Enkidu (für mich) nicht der Fall.

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