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Sorry aber hier muss ich mal freundlich reingrätschen ^^
Du vermitelst dem TE hier ein verfälschtes Bild für eines spieletaugliches Notebook. Bei ihm sind die 900€ schon an der Grenze, zudem stellt er sich Einstellungen im Medium-Bereich vor. Die 960M wird in 5 Jahren dafür auch zu schwach sein ja, aber das haben wir ihm durch die Blume schon verraten. Was mir hier etwas sauer aufstößt sind die Begründungen zur Wahl der einzelnen Komponenten. Ein MacBook ist mit einem Windows-Notebook nur von den Rohdaten her zu vergleichen. Das OS alleine funktioniert schon ein wenig anders, aber das steht auf einem anderen Blatt.
Die Architektur des von ihm favorisierten Notebook ist höchstens aus Händlersicht veraltet (bei PC-Hardware ist quasi aufgrund der schnellen Entwicklung alles nach 6-12 Monaten alt), aber nicht leistungstechnisch. Die Architektur ist immer noch ausreichend und bremst selbst eine GTX1080 nicht aus. Bei nem 2600k wirds schon eng, es sei denn man übertaktet den. Die einzigen Gründe wegwegen man mindestens einen Skylake-Prozessor nehmen sollte ansatt eines Haswells sind die niedrigere Temperatur und der nicth nennenswerte Preisunterschied. Der Bonus auf die Leistung ist vernachlässigbar. Das was ihm bei dem Notebook das Genick bricht sind die 2 Kerne und die GPU....
Ein i7 ist fürs reine Zocken immer noch nicht notwendig, es sei denn die Spiele profitieren von 8 Threads und HT. Das sind aber immer noch die wenigsten (z.B. Battlefield). Die 2MB mehr Cache machen den Braten auch nicht soo fett, außer bei sehr CPU-lastigen Spielen. HT bremst in einem Grosßteil der Spiele sogar das System. Wenn er nur zockt und keinen Videoschnitt etc. sollte es ein i5-Vierkerner sein. DDR4-RAM ist ncht notwendig, aber nice to have. Jedoch geht es mehr um die Kapazität als um die Geschwindigkeit. Eine höhere RAM-Geschwindigkeit wirkt sich eher positiv aus, wenn ein Spiel CPU-limitiert ist. DDR4-RAM bringt noch keinen generellen Geschwindigkeitsvorteil in Spielen bzw. ist dieser vernachlässigbar. Die Spiele die davon profitieren kann man an ein paar Fingern abzählen. Black Ops 3 und wenn ich mich nicht irre auch Fallout 4 als Beispiel. Im Grunde reicht guter DDR3-RAM immer noch dicke.
Eine SSD KANN jenachdem wie das Spiel bzw. dessen Engine arbeitet (Open World, MMO und allgemein Spiele bei denen sehr viel im Hintergrund vorausgeladen wird) einen Geschwindigkeitsboost geben, durch geringere Ladezeiten, aber nur in den seltensten Fällen spürbar mehr FPS. Diablo 3 ist so ein Fall, ebenso Fallout 4. Das liegt aber eher an der Art wie die Elemente geladen werden. Es gibt Fälle bei denen eine SSD bis zu 25% mehr FPS gebracht hat...hierbei sollte man aber bedenken, dass mit Systemen getestet wurde, die zu kleinen RAM hatten und mit eben solchen Spielen wie Diablo 3. Durch den RAM-Overflow wird ins Pagefile geschrieben, daher der Boost durch die SSD. Ebenso können durch eine SSD Nachlade- bzw. Mikroruckler ausgemerzt werden.
Eine HDD bremst das System nicht aus! Eine SSD macht es nur schneller. Die HDD beinflusst die anderen Komponenten nicht. Im Gegenzug dazu KANN eine langsamere HDD, wie du sie als zweite Platte vorschlägst allerdings die Geschwindigkeit der SSD drosseln. Zudem sollte man nicht grade die Billigmodelle nehmen...das ist auch wieder ne Preisfrage.
Bei der Grafikkarte nennst du eine GTX 960M, aber alles andere soll total überzüchtet sein? Die GPU ist beim Gaming immer noch das Herzstück und im Notebook-Gaming IST die GTX960M die (vernünftige) Einstiegsvariante. Schau dir mal die Leistungs- und Preisunterschiede zu Notebooks mit einer GTX 970M, GTX 980M, 1070 und 1080 an. Dann siehst du was ich meine. DIe GPUs unter der 960M sind eher very low end...
Das scheinen alles deine Ansichten zu sein, aber diese sind nicht zu verallgemeinern. Alles was ich hier sachlich genannt habe, basiert auf praktischer Erfahrung und Tests, die man durch die vernünftige Nutzung von Google finden kann. Das soll hier keine Diskussion werden, aber da mir etwas daran liegt dem TE bei seiner Entscheidung zu helfen, musste ich jetzt mal was sagen. Außerdem kommt es wie schon oft gesagt auf die Spiele an und darauf wie diese arbeiten. Wenn er keine oder nur sehr wenige Spiele spielt, die einen nennenswerten Vorteil von dem Kram haben, verbrennt er unnötig Geld. Ebenso Fakt ist, dass immer mehr Spiele mehr VRAM benötigen. Beim RAM reicht nachwievor DDR3-Speicher, aber 16GB sollten es für diverse Spiele sein, wobei man darauf eigentlich nicht achten muss, da bei den Notebooks mit Skylake-CPU i.d.R. DDR4-RAM verbaut ist. Ich habe bis jetzt jedenfalls nur einige wenige mit DDR3L-Speicher gesehen.
Was jedoch stimmt ist die tatsache, dass er wenn er in 5 Jahren mit dem Ding immer noch auf Medium zocken will bei den da erscheinenden Spielen, wird er um eine 1600-2000€-Kiste (jenachdem wieviel er will) nicht herum kommen, damit meine ich eine GTX 1060-1080, die nicht so viel schwächer sind als ihre Desktop-Varianten. Damit, dass ein Desktop zum spielen besser geeignet und auch güsntiger ist, hast du natürlich Recht.
Das war's von meinr Seite. Ich will dir nicht zu nahe treten, aber solche Aussagen, sollten gut gewählt sein ^^
BTW: Das MEDION-Notebook ist ein solides Einsteigermodell, allerdings sollen die MEDIONs recht warm werden und das Display soll nicht so top sein. Ob das stimmt weiß ich nicht, da ich an so nem DIng nie dran war.
Geändert von Kurojin (16.09.2016 um 09:30 Uhr)
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