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Thema: Wie wollt ihr eure Magie?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    In einem alten "verlorenen" Spiel habe ich ein mehrstufiges verzweigtes Magielernsystem mit mehreren "Startpunkten" gebaut. Jeder Charakter beginnt bei einem anderen Startpunkt und kommt daher schneller an bestimmte Magien als Andere. Dennoch war es möglich, dass jeder jede Magie erlernen kann, wenn er wollte.
    Um eine neue Magie zu erlernen waren verschiedene Bedingungen notwendig. Die Wichtigste war das Sammeln von "Elementpunkten", die durch den Einsatz von Magien errungen werden konnten. Wurden genug davon gesammelt, ließ sich ein ranghöheres bzw artverwandter Zauber erlernen, der mit den bereits erlernten Magien in Verbindung steht (mit verästelt ist). Man levelt also quasi auf.
    Auch war es möglich kombiniert-elementare Zauber zu erlernen, für die unterschiedliche Bedingungen erfüllt werden müssen. Häufig das Erlernen zweier bestimmter Zauber; die Ausgabe von Elementpunkten war natürlich trotzdem notwendig.

    Auch war es hin und wieder notwendig einen zweiten Startpunkt zu setzen, falls die Grundbedingungen dafür stimmen (zB ein bestimmtes Level oder eine bestimmte Menge an Elementpunkten). Beispielsweise konnte man auf der dritten Seite des Skillbaumes, wo die Support-, und Heilzauber untergebracht waren, einen mittigen Anfangspunkt setzen.

    Manchmal mussten auch "nutzlose" Magien erlernt werden, um sich ein anderes Element anzueignen. Beispiel: Jemand der keine Feuer-Magie beherrscht, konnte dennoch unter den richtigen Bedingungen die Lichtmagie "Funkenschein" erlernen (mit der man sich Licht in dunklen Höhlen machen konnte). Die war notwendig um die Grundbedingung für den ersten sehr schwachen Feuerzauber "Flammender Funke" zu erfüllen. An sich musste man sich aber überlegen, ob das überhaupt lohnt. Elementarferne Magien zu erlernen war nämlich etwas aufwändiger. Trotzdem schätze ich solche Möglichkeiten, auch wenn der Spieler keinen Gebrauch von machen würde. Entscheidungsfreiheiten halt.

    War recht lustig das System.

    Mir selbst ist es aber EGAL was für ein System verwendet wird. Was mich interessiert ist die Vielfalt und Abwechslung innerhalb der Magien, so wie eine gewisse Überschaubarkeit. Was bringen mir fünfundzwanzig Schattenmagien, deren exakte Wirkungsweise allerhöchstens von der Stärke und dem MP-Verbrauch abhängt? Braucht kein Mensch. Und Systeme, in denen der jugendliche Protagonist bereits zu Anfang fünfhundert IMBA-Magien beherrscht, bitte schleunigst vergessen.

    Bei mir gab es übrigens Angriffsmagien, Supportmagien, Single-Heilzauber, Permanente Hilfszauber (zB 5 HP/Sek), ätherische Elementarklingen (Hilfswaffen, die mit im Kampf angreifen), Magien die auch außerhalb des Kampfes einen Sinn hatten (Licht machen, Pflanzen wachsen lassen,...)
    Und warum auch nicht? Magie kann vielfältig sein.

    [Tm]

  2. #2
    Interessant wären doch auch Zauber, die man erst durch das Bezwingen verschiedener "größerer" Gegner erlernen kann?

  3. #3
    Also rein logisch gesehen würde ich sagen das das beste System das Lehrmeistersystem ist. Dabei kann man in jeder Stadt einen Lehrmeister antreffen der einen in den Magischen Technik unterrichtet. Wenn man jedoch sich für einen Zauber entschieden hat kann derselbe Held keinen anderen Zauber der selben Stufe erlernen (Vampire Dawn brachte dieses System zum Beispiel zum Einsatz, nur halt ohne Lehrmeister sondern mit seltsamen Kristalldingern...)
    Aber ich denke das althergebrachte "Level Up! Du erlernst xxx"-System ist immer noch am besten geeignet. So kann man mehr Einfluss auf das Balancing nehmen und dem Spieler die ganze schweren Entscheidungen abnehmen, damit dieser später keine Probleme mit den Gegnern bekommt weil er die falschen Skills gelernt hat...

  4. #4
    Ja schon....aber ich denke ma do ein Magie/Technik System basierend auf Lehrmeister fördert denke ich mal auch den Wiederspielwert.

    Man erinnere sich nur ma an die guten alten Gothic teile, klar ist der vergleich bezogen auf das System an sich eher ungünstig aber nehmen wir mal an, das der Held durch so ein System sein Klassenspezifischen Werdegang selber festlegt.

    Daraus würde dann resultieren das man zb beim ersten Durchspielen vlt einen Held spielt der sich wie ein Krieger verhält und zb. beim erneuten spielen mehr ein Helden mit Magieaffinität herranzieht.

  5. #5
    In Phönix besteht die Welt ja aus Konzent und ich wollte auch nicht das Übliche Magiesystem aus FF bringen (anfangs schon).
    Also hatte ich mir etwas überlegt und das in meinem "Testprojekt" ausprobiert. Das funktionierte auch alles wunderbar also entschloss ich mich das einzubauen.

    Es funktioniert wie folgt:
    Jedes Lebewesen (auch jeder Planze) wird in Phönix einer Farbe zugeordnet. Die Farben entsprechen den von mir aufgestellten Grundfarben, bei dem jede Farbe einem Element zu geordnet wird: Rot = Feuer, Blau = Wasser, Grün = Wind, Gelb = Gelb.
    Aus diesen 4 Grundfarben (Grundelementen) lassen sich nun alle möglichen neuen Farben herstellen (im Spiel wohlgemerkt). So kann man zb Wasser mit Luft vermischen und erhält dadurch einen Eiszauber (Cyan) oder 2xRot ergibt den Zauber Feurio(Rot).
    Natürlich brauch man um Farben zu mischen erst einmal entsprechende Farben, diese kann man kaufen (In Form sogenannter Farbkugeln) oder "Extrahieren" kurz "Ziehen". Man saugt sozusagen die Farbe seines Gegners. Diese Farbe kann als Grundfarbe sofort genutzt werden (Hier gilt auch die Mischfarben können gezogen werden, doch darauf will ich jetzt nicht näher eingehen).
    Das Ganze bezieht sich auf die die "neue Version" des Spiels, die außer mir nur ganz wenige kennen.

    Übrigens ist die Idee nicht super toll ausgedacht sondern lediglich eine Mix aus Grandia und FF VIII und meiner Vorliebe für die Farblehre xD

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