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Thema: Link's Legacy #1 - The Imprisoning War

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    [FONT=Comic Sans MS]Unsicher im Bezug auf das, das nun folgen sollte betrat Ashrak das Weltenportal. Es war ein golden schimmernder Kreisel mitten in der Luft, der sich wild rotierend drehte. "Nun, denn. Ich sollte mich beeilen... Momentan hab ich wohl eh keine andere Wahl." dachte er. Ein leises Seufzen erklang. Zielsicher trat er vor und sprang kopfüber in das Portal. Er spürte wie sein Körper in die Länger gezogen wurde. Es juckte und kribbelte überall. Unangehm...
    Seine Arme und Beine schrumpften ein wenig, während sein Oberkörper sich verlängerte. Das Knacken der ächzenden Knochen klang selbst für seinen Ohren noch schauerlich. Und dann war es plötzlich so schnell vorbei wie es begonnen hatte. Mit einem schmatzenden Geräusch gab Ihn das Tor frei und er landete unsanft im Gras der hylianischen Steppe. "Argh" dachte er "Verflucht ist das hell!" Langsam wurde er sich seines veränderten Äußerem bewusst.
    Unsicher schaute er auf seine Hände, sie waren breiter als zuvor und Schwielen überzogen sie. Schnell rannte er, das heisst er versuchte es denn er war noch nicht an die Gegebenheiten seines neuen Körpers gewohnt, zu einem Wasserloch um das ganze Ausmaß der Veränderungen festzustellen. Er erschrak als er sich "Selbst" erblickte. Blonde Haare umrahmten sein Gesicht und strahlend blaue Augen blickten in entsetzt an. Vorsichtig berührte er die Stupsnase, die er nun sein Eigen nannte. "Ganon scheint wohl doch nicht ganz ohne Humor zu sein..." Dachte er bitter. "Ich schwöre dir eins Ganon! Dafür wirst du büßen!" Schrie er der strahlenden Sonne entgegen. Abermals sprach Ganon in Gedanken zu Ihm. "Ach ja..? Werde ich das? Vergiss! nicht! wer! du! bist! Jedem seiner letzten Worte, war eine heftige Entladung schwarzer Magie gefolgt. Zitternd lag Ashrak auf dem Boden und das letzte das er hörte, als er in die dunkle Umarmung gerissen wurde, war: Nun gehörst du mir! vergiss das NIE! Stimmen drangen an Ashraks Ohr. Licht flackerte auf. Langsam, sehr langsam kam er wieder zu Bewusstsein. "Verdammt sei dieser schwache Menschenkörper! Wo... Bin ich hier eigentlich?" fluchte er in Gedanken. Mittlerweile war es Nacht geworden und der Mond beschien die weiten Felder der hylianischen Steppe, tauchte Hyrule in schimmerndes Licht und erhellte selbst den Todesberg in fahles Licht. Allmählich begann er seine Umgebung wieder deutlicher wahrzunehmen. Ashrak lag auf einem Fell, wahrscheinlich ein Schafsfell und war mit einer groben Felldecke zugedeckt. Allem Anschein nach befand er sich in einem Planwagen. Schritte erklangen... Er versuchte sich aufzurichten, scheiterte aber kläglich. Jeder einzelne Muskel seines Körpers brannte und sein Herz schmerzte erbärmlich. Außerdem war er, wie er erbost feststellen musste, nackt.
    Ein braunhaariges Mädchen von ungefähr 19Jahren betrat den Planwagen. Unvermittelt schritt sie auf Ashrak zu. "Bleib stehen." befahl er, zumindest versuchte er es. "Wer wird denn direkt so unfreundlich werden..?" meinte sie ohne eine Spur von Einschüchterung zu zeigen. Na wie auch? Eine sehr bedrohliche Gestalt gab unser Ashrak nun wirklich nicht ab.
    "Vielmehr solltest du mir dankbar sein, schliesslich waren wir es die dich wimmernd in der Steppe aufgelesen haben. Ich bin übrigens Soma." schloss sie. Ashrak räusperte sich und merkte wie seine Stimme langsam zurückkehrte. "Wo sind meine Sachen?" Sagte er diesmal mit mehr Erfolg. "Es hat begonnen zu regnen, ergo waren sie und du naß. Deswegen habe ich dich ausgezogen und dich hier hinlegen lassen." "Du hast WAS?!" entgegnete Ashrak empört. "Jetzt stell dich nicht so an, du wärst nicht der Erste gewesen, den ich nackt gesehen habe. Und jetzt werden wir dir erstmal eine Schüssel Suppe holen und danach verräst du mir deinen Namen. Na wie klingt das? Ashrak wollte Ihr noch verraten wie das klang, aber sie hatte sich umgedreht und war aus dem Wagen geklettert. Wohl oder übel musste er hierbleiben. Ganon hatte Ihn schwer verletzt, wohl stärker als beabsichtigt. "Verfluchtes Menschenpack! Ich sollte schon längst am Hyliasee sein. Twinrova wird kochen vor Wut!" Einige Minuten später kam sie mit einer dampfenden Schale Suppe und einem Stück frischen Brotes zurück und setzte sich neben Ihn. Und da begann sie doch tatsächlich den Löffel in die Suppe zu tauchen und langsam zu seinem Mund zu führen. "Was erdreistet du dich, Weib?!" Doch er war zu schwach um den resolut geführen Löffel abzuwehren und so liess er es geschehen. Und selbst er musste zugeben, so übel schmeckte es gar nicht mal. "Hast du... das gekocht?" "Natürlich! Schmeckt es dir? Es ist ganz frische Hühnersuppe gekocht nach einem Geheimrezept meiner Großmutter."
    Ein glockenhelles Lachen erklang "Ich muss zugeben... es ist nicht schlecht. Es war nicht schlecht... Es war besser als Alles, das er jemals in der Schattenwelt gegessen hatte. Während die Suppe sich langsam leerte, verflog fast unmerklich sein abweisendes Verhalten und sein Groll gegenüber des hylianischen Mädchens. Ein Gespräch entwickelte sich, das sich allerdings
    zumeist darauf beschränkte, dass sie Fragen stellte und er bemüht zwar zwischem dem Schlucken zu antworten. "Du hast mir deinen Namen immer noch nicht verraten." Stellte sich fest. "Ich heisse Ashrak." "Das ist ein hübscher Name." "Eigentlich ist sie ja ganz nett... Wenn sie nur nicht so aufdringlich wäre." dachte er. Sie begann das Brot in die Reste der Suppe zu tauchen und fütterte Ihn weiterhin. "Wer seid "Ihr" denn nun? Du sprachst eben im Plural von deiner Gruppe." "Wir sind fahrende Händler. Wir ziehen umher und bieten Waren unterschiedlichster Herkunft an. Jetzt grade kommen wir von den Kokiriwäldern und haben Dekunüsse und frische Feldfrüchte eingekauft. Eigentlich wollten wir nach Hyrule, aber..." "Da solltet Ihr besser nicht hingehen..." "Was tue ich hier eigentlich..? Ich sollte diese... Menschen töten, nicht Ihnen helfen." "Was hast du gesagt?" "Ihr... solltet nicht nach Hyrule gehen, glaub mir einfach." "Ich mache dir einen Vorschlag... Ashrak, du schläfst jetzt etwas und morgen früh sehen wir weiter. Sie musterte Ihn einen kleinen Moment lang, lächelte Ihn dann aber an und trat hinaus zu Ihrer Gruppe, die sich um ein Lagerfeuer gesammelt hatten. Ashrak hingegen schloss die Augen, legte sich ein wenig bequemer und schlief fast unmittlebar ein. Die Nacht verstrich und die kleine Gruppe von Planwagen lag friedlich in der hylianischen Steppe unweit der Lon-Lon Ranch. Ashrak träumte... Er war zurück in der Schattenwelt und befand sich im Innenraum der Pyramide. Er war noch immer ein Mensch und kniete mit nackten Oberkörper vor Ganon. "Was hatte ich dir gesagt?!" sprach er mit donnernder Stimme und musterte Ihn mit glühenden Augen. Er hielt seinen Dreizack in der Hand und hielt Ihn auf Ashrak gerichtet. "Ich sollte zum Hyliasee, aber..." "So etwas wie: aber, nein oder auch will ich nicht. Will ich von dir nie wieder hören. HAST DU MICH VERSTANDEN?!" Er hielt seinen Dreizack an seinen Oberkörper. "Ganon..! Nein!" "Das heisst ab sofort Meister Ganon. Ein Strahl von Finsternis schoss aus dem Dreizack, direkt in seine Brust. Stöhnend erwachte er. Er befand sich noch immer in dem Planwagen. Vorsichtig betastete Ashrak seine Brust und stellte nebenbei, dass er sich wieder bewegen konnte. Doch... Er war nicht allein... Neben Ihm saß Soma und musterte Ihn mit besorgten Blick. "Wie lang... Sitzt du schon hier?" "Lange genug um zu hören, dass es dir nicht gut geht. Und... Wer oder was ist dieser Ganon?" "Das geht dich nichts an." antwortete er abweisend. "Aber ich sehe schon, es scheint dir viel besser zu gehen." entgegnete sie kühl. "Ich werde dir deine Sachen geben und danach treffen wir uns draußen in Ordnung? Wohin willst du denn jetzt eigentlich?" Ashrak sagte nichts mehr, nahm seine Sachen entgegen und begann schweigend sich anzukleiden, während Soma hinaustrat. In wenigen Minuten folgte er Ihr und merkte, dass es Ihm wirklich sehr viel besser ging. "Soma?" "Ashrak?"
    "Ich... Ich möchte dir danken... Und dich noch um etwas bitten. Ihr habt nicht zufällig ein Pferd übrig? Ich werde auch gut dafür bezahlen." " Keine Ursache, es war mir eine Ehre obwohl du zugegeben ein recht seltsamer Gast warst." Grade wollte er zu einer harschen Antwort ansetzen, besann sich aber doch eines Besseren." "Und... Wo willst du denn überhaupt hin?"
    "Ich muss zum Hyliasee. Ich gebe dir... 2000Rubine. Schlägst du ein?" "Das ist eine Menge Geld für ein Pferd... Und ja wir haben eines." "Und noch eins... Ich bitte dich ausdrücklichst NICHT nach Hyrule zu gehen. Geh nach Kakariko oder sonst wo hin... Hauptsache nicht dort hin.
    "Ich... Wenn es dir so wichtig ist, ich kann nichts versprechen, denn ich muss mich mit den Anderen besprechen. So sponn sich diese doch ein wenig seltsame Abschiedsszene weiter, Ashrak übergab Soma das Geld, die es nur widerstrebend annahm, nickte den Anderen Händlern zu und ging um sich ein Pferd zu satteln. Schweigend verpackte er sein Gepäck, schwang sich auf und ritt ohne eines weiteren Wortes gen Hyliasee [/FONT]

    Geändert von W. Rothenschild (24.06.2010 um 23:21 Uhr)

  2. #2
    "Da ist das Vieh ja..." sagte sich Jack in seinen Gedanken und beobachtete über die Pfeilspitze hinweg sein Ziel.
    Er jagte schon den ganzen Tag einen Keaton, der ihm des Nachts sein Jagdmesser und alle seine Rubine geklaut hat.
    "Aus dir mache ich einen schönen Schal, der verkauft sich bestimmt gut." überlegte er beim Anblick des schimmernden Schweifs.
    Der Keaton hatte sich an einen Baum gelehnt um sich nach einem langen Sprint auszuruhen.
    Zwar hat er dadurch einen gewaltigen Vorsprung bekommen, doch war das Schicksal das ihm ein erfahrener Jäger folgte, der im ruhigen Gange die Spuren des Fuchses las.

    Der Wind wehte aus Norden und der Sonne nach zu urteilen müsste er südlich stehen, perfekt, sodass ihm Ziel nicht wittern kann.
    Er steht in geduckter Haltung neben einem Busch und zielt auf den Hals.
    Es darf nicht passieren das der Pfeil daneben geht, da er sonst noch tiefer in den Wald gehen muss.
    Entweder er trifft den Kopf oder den Hals, wenn er den Bauch trifft kann man das Fell nicht so recht bearbeiten, was den Wert bei den Käufern senkt.
    So oder so, er braucht sein Geld und seinen Dolch sonst kann er seinem Leben adieu sagen.
    Denn ohne Geld kann er sich kein Jagdmesser kaufen damit er die Tiere ausnehmen kann, was neben den Verkauf von Bögen seine einzige Geldquelle ist.

    "Alles oder nichts, weiter in diesen verdammten Kokiri-Wald gehe ich nicht hinein. Da sollen mich doch lieber 10 Goronen umarmen." sprach er weiterhin in Gedanken, da er genau wusste das ein Keaton das feinste Gehör aller Lebewesen hatte.
    Obwohl es das erste mal ist das er solch ein Wesen sieht, denkt er nur an das Geld was er den Adelsfrauen abknöpfen kann für ein Kledungstück aus diesem Fell.
    "500 Rubine wären das mindeste was ich allein für einen Schal bekommen könnte, die geben sowieso fast alles für ihre heiß geliebte Mode." grinste er und fing an in gleichmäßigen, ruhigen Zügen zu atmen.

    Mit jedem Atemzug wurde sein Herzschlag ein wenig langsamer, was auch seine Hände nicht mehr zittern lies.
    Er lies den Pfeilschaft los und der Pfeil zog in seiner Flugbahn mit einem feinem zischen zu dem Keaton.
    Dieser wollte sich gerade umdrehen als sich die Spitze durch die Haut bohrte.
    Der gelbe Fuchs sackte leblos zusammen und lies den Beutel mit den Rubinen auf den Boden fallen.
    "Mist, jetzt habe ich ein Loch drin." maulte Jack und ging auf das erlegte Tier zu.
    Er nahm den Pfeil aus der Haut heraus und durchsuchte die Taschen des Diebes nach seinem Jagdmesser.
    Nachdem er es gefunden hatte schnürte er es sich um seinen Gürtel und hiefte den leblosen Leib des Keaton auf seine rechte Schulter.
    "Naja, wenigstens war es ein sauberer Schuss, aber es hätte sich nicht aufrichten sollen..." kritisierte er sich selber da es ja auch niemanden gibt den er dafür die Zähne rauschlagen könnte.
    Wer sollte den schon in diese verfluchten Wälder gehen?
    Nur er, einer der mutigsten und gerissensten Männer in ganz Hyrule, dachte er sich schon als Stoff für seine nächste Geschichte aus, die er bald in der Taverne Hyrules herumezählen würde.

    Am Eingang des Kokiri-Waldes machte er Halt und warf den toten Leib auf die Erde und fing an das Fell des Fuchses abzuziehen.
    Im Wald hätte er es jedenfalls nicht machen können, da jedes Raubtier das Blut gerochen und ihn angefallen hätte.
    Er setzte mit seinem Messer am Bauch an und Schnitt vorsichtig an den Beinen entlang.

    Nachdem das Fell ab war legte er es beiseite und reißte ihm die Zähne heraus, was bestimmt gute Trophäen abgeben würden.
    Die Schwänze hackte er mit mehreren Messerstichen ab und legte sie zu dem Fell.

    "Verdammt hab ich ein Hunger!" fluchte er über sich selber da er bei der Jagd vergessen hatte sich Proviant mitzunehmen.
    Er schnitt dem Keaton den Bauch auf und errichtete sich ein Lagerfeuer.
    Auf einem Spieß gesteckt hängte er sich einge Stücke Fleisch über das Feuer und wartete gemächlich darauf das es schön durch wird.

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