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  1. #1
    Naja, anscheinend gehöre ich hier zur Minderheit der getauften Christen. Agnosiker oder Atheist scheint wohl ziemlich cool zu sein.

    Ich bin römisch-katholisch. 8)

    Allerdings mit der Einschränkung, dass ich nicht 100% an die Kirche gebunden sein möchte in der Glaubensfrage. Es ist MEIN Glaube und nicht der kollektive Glaube der Kirche. Sie kann nicht für mich glauben - sie sollte mehr als das angesehen werden, was sie ist - nämlich eine Gemeinschaft von vielen Leuten, die an einen Gott glauben.
    Diese ganze "Gleichschaltung" sorgt dafür, dass viele nicht in die Kirche gehen, unter anderem ich auch nicht.
    Was ich toll finde ist, dass die Kirche als Organisation mittlerweile sehr viele Stärken (aber man merke, auch Schwächen) besitzt und im Grunde unsere abendländische Kultur geprägt hat: Ohne die Kirchenmusik (Achtung: Nicht diese komischen Gemeindegesangsbücher, sondern Monteverdi, Bach, Haydn, Mozart mit ihren Motetten, Oratorien, etc....) hätte sich unsere Musik nicht so entwickelt. Sie ist ein wichtiger Teil und bietet im Grunde auch den perfekten Einstieg, um wirklich professionell zu musizieren. Als Gegenbeispiel: Musical tut das nicht, es ruiniert's eher!

    Ich werde meiner Religion auch aus Tradition treu bleiben, würde mir aber wünschen, dass sämtliche monotheisische Religionen sich verstehen und austauschen würden(ein wahnsinniger Kulturaustausch), weil im Grunde glaube alle auch an einen Gott.

  2. #2
    Ich bin ehrlich und habe keine Ahnung =P

    Ich glaube dass das da oben ein Pantoffeltierchen ist, von daher. ich bin weder getauft, noch konfirmiert oder sonstirgendwas, meinen letzten Religionsunterricht hatte ich in der 4. oder 5. Klasse. Wenn was gut läuft bedanke ich mich, ob das da oben irgendwen interessiert ist mir schnuppe, und wenn es scheisse läuft moser ich rum. Und auch ob das irgendwen interssiert ist mir an sich egal. Wenn da irgendwas ist wird er /sie / es das mitbekommen vielleicht und wenn nicht dann nicht. Ich gehe zwar davon aus dass da irgendwas ist, aber weder davon dass es allmächtig ist, noch gut, noch böse und erst recht kein alter Mann mit langem weissem Bart und Krückstock...

    Ach ja, und zu sagen dass man Atheist ist ist inzwischen glaub ich fuer einige echt einfach nur "in"

  3. #3
    Zitat Zitat von Miss Kaizer Beitrag anzeigen
    Ach ja, und zu sagen dass man Atheist ist ist inzwischen glaub ich fuer einige echt einfach nur "in"
    Einige? Einige wenige, würde ich sagen. Ein normaler Mensch steht doch zu seiner Religion und verdreht da nicht irgendetwas. Oder?

  4. #4
    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    Einige? Einige wenige, würde ich sagen. Ein normaler Mensch steht doch zu seiner Religion und verdreht da nicht irgendetwas. Oder?
    Naja, aber ich denke viele werfen einfach mit den Begriffen um sich ohne eine grossartige Ahnung zu haben was das jetzt eigentlich ueberhaupt ist. Und diese ganze Emo-Gruppierung ist doch auch alles atheistisch glaube nicht dass die eigentlich wissen was sie da quasseln

  5. #5
    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    Einige? Einige wenige, würde ich sagen. Ein normaler Mensch steht doch zu seiner Religion und verdreht da nicht irgendetwas. Oder?
    Das stimmt schon aber sehr viele sagen sie glauben an nicht, aber im stillem Kämmerchen beten sie dann doch zu Gott und dann sind sie mit sich selbst nicht so ganz im reinen
    [FONT=Comic Sans MS]Intoleranz und Aberglaube [/FONT]waren immer den Dummen unter dem Pöbel zu eigen und werden, wie mich deucht, niemals vollends ausgerottet werden, denn sie sind ebenso ewig wie die Dummheit selbst. Wo heute Berge aufragen, werden dereinst Meere sein, wo heute Meere wogen, werden sich dereinst Wüsten ausbreiten. Aber die Dummheit bleibt die Dummheit.

  6. #6
    Zitat Zitat von Na-Nish Beitrag anzeigen
    Das stimmt schon aber sehr viele sagen sie glauben an nicht, aber im stillem Kämmerchen beten sie dann doch zu Gott und dann sind sie mit sich selbst nicht so ganz im reinen
    Ich will nicht ausschliessen, dass es sowas nicht gibt. Aber ich denke, das man dadurch, auch heutzutage noch, eher zu Problemen kommt, als das es einem etwas nützt. Durch die Tatsache das ich keiner Religion angehöre, war es z.B. für mich ziemlich schwer eine Ausbildung zu finden. (Im sozialen Bereich, da sind kirchliche Träger halt nicht selten)

  7. #7

    Leon der Pofi Gast
    da schon einige glaubensrichtungen gepostet wurden, welche im vergleich zu anderen nicht zu häufig vorhanden sind, ist diese richtung von euch persönlich gewählt (nicht dokumentiert), oder kann man dies amtlich eintragen lassen bin ein laie auf dem gebiet.
    Geändert von Leon der Pofi (12.03.2010 um 06:11 Uhr)

  8. #8
    Zitat Zitat von natix Beitrag anzeigen
    Durch die Tatsache das ich keiner Religion angehöre, war es z.B. für mich ziemlich schwer eine Ausbildung zu finden. (Im sozialen Bereich, da sind kirchliche Träger halt nicht selten)
    Dann hast du dich entweder größtenteils bei katholischen Häusern beworben, oder in der Region ist der Bedarf nicht sonderlich hoch und die können sich die Leute schön ausbacken. Ich hab beispielsweise in meinem Feld bisher noch niemanden vom diakonischen Werk kennengelernt, der sonderlich viel mit Religion zu tun hätte; in israelitisch gestifteten Einrichtungen ist in der Regel auch nur eine Art "Führungsriege" wirklich mit der Religion in Kontakt, der "Rest" darf glauben was er will. Mal davon abgesehen, dass man sich beispielsweise in Ländern wie Hamburg oder Meck-Pomm kaum noch leisten kann, nach derartigen Kriterien auszuwählen.

    Zitat Zitat von Leon der Profi Beitrag anzeigen
    da schon einige glaubensrichtungen gepostet wurden, welche im vergleich zu anderen nicht zu häufig vorhanden sind, ist diese richtung von euch persönlich gewählt (nicht dokumentiert), oder kann man dies amtlich eintragen lassen bin ein laie auf dem gebiet.
    Ich wüsste ehrlich gesagt selber nicht, wie und warum man das machen sollte. Mir entstehen daraus ja keine Vor- oder Nachteile, anerkennen muss ja trotzdem jeder meinen Glauben. Es wär eher ein bisschen komisch, wenn irgendwo stehen würde "Quodelbert Schwert-Fisch - eingetragener Zeuge Jehovas".

    In meinen Bewerbungsformularen oder bei der Vorstellung beim Internisten hab ich dabei auch immer mit "keine Glaubensangehörigkeit" geantwortet, unter anderem weil man da sowieso nur "evangelisch", "katholisch" oder eben "keine Glaubensangehörigkeit" angeben konnte.
    Geändert von Mordechaj (12.03.2010 um 13:55 Uhr)

  9. #9
    @Ianus
    Zitat Zitat
    Ich meine damit, ob du vielleicht zu einer der kleineren christlichen Glaubensgemeinschaften gehörst.
    Nö ich gehör keiner kleineren Glaubensgemeinschaft an.

  10. #10
    Also eigentlich bin ich Katholik und ging seit der 1. Klasse bis zum Anfang der 8. Klasse auf katholische Privatschulen,die aber staatlich anenrkant waren^^. Also bedeutete das auch regelmäßige Gottesdienste besuchen und sowas. Aber wirklich interessiert hat es mich eig. nie ich hatte auch niemals vor als Meßdiener zu fungieren oder so, ich wollte eifnach nur weeeeit weg von der Kirche. Ich fand es immer nur langweillig und Zeitverschwendung. Ich denke ich habe einfach keinen glauben. Ich bezweifle nicht das es da oben tatsächlich jemanden gibt, mag sein das da jemand existiert, aber ich glaube nicht daran. Ich richte meine Blicke lieber auf die Wissenschaft. Daher glaube ich auch nicht an die sache mit Adam und Eva, sondern eher an die Darwische Evolutionstheorie. Witzig ist aber, dass ich mir hin und wieder ein Leben nach dem Tod vorstelle. Aber wohl nur, weil ich Angst vor dem Tod habe und am liebsten niemals sterben wollen würde. Deshalb baue ich vielleicht auch auf die Wissenschaft das sie, wenn ich alt bin, das Leben verlängern kann ^^
    Geändert von Reding (11.03.2010 um 10:40 Uhr)

  11. #11
    Zitat Zitat von Reding Beitrag anzeigen
    Daher glaube ich auch nicht an die sache mit Adam und Eva, sondern eher an die Darwische Evolutionstheorie.
    You're doing it wrong. Andererseits sind Wissenschaften natürlich nichts, was man in der Pflichtschule lernen würde.

  12. #12
    Ich bin Atheist, in seltenen Fällen auch mal Agnostiker aber in der regel halte ich die meisten Religionen für Unsinn, lebe aber nach dem Prinzip leben und leben lassen schwanke aber auch in meiner Einstellung, je nach Laune, bis zu Religionen sind der größte Unsinn den es je gab.
    Ich verstehe Daens Aussage mal in Richtung 'Gott hilft denen die sich selbst helfen.' was meiner Meinung nach eine der vernünftigsten Einstellungen ist die man haben kann. Am abartigsten aber finde ich die Leute die sich bei allem guten was ihnen passiert sich bei Gott auf den Knien bedanken aber die Schuld nie bei Gott suchen wenn was schlechtes passiert.
    Wie auch immer, da ich an keine höheren Wesen glaube bin ich der Meinung das jeder seines eigenen Glückes Schmied ist.

    Man sollte auch nicht einfach einer Religion oder eben dem Atheismus angehören weil es 'in' ist, das ist eine Sache der Überzeugung und ich z.b. bin eben davon überzeugt das es keine Götter oder so gibt.

    Meine Daten dürfen nur mit meiner Zustimmung verwendet werden, besonders wenn es zu kommerziellen Zwecken ist.

  13. #13
    Zitat Zitat von Reding Beitrag anzeigen
    [...] Deshalb baue ich vielleicht auch auf die Wissenschaft das sie, wenn ich alt bin, das Leben verlängern kann ^^
    Das tut die Wissenschaft doch schon heute mit ihrer ganzen Medizin. Du solltest aber bedenken, das der Mensch nicht für die Ewigkeit gemacht ist. Er hat Verschleisserscheinungen und du kannst nicht einfach alles an ihm ersetzen. Selbst heute werden die Menschen viel, viel älter als sie werden sollten. Medizin war so wie sie ist nie von der Natur vorgesehen und eigentlich jede Impfung, jedes Antibiotikum etc kann lebensverlängernd sein. Ich wäre ohne die Medizin schon Tod (Blinddarm, früher wäre man an sowas popligem gestorben) Deswegen gibt es ja auch u.a. so Krankheiten wie die ganzen Demenzen. Die hätten wir ja nie entdeckt, wenn wir nicht lebensverlängernde Mittel gehabt hätten, weil sowas erst in einem Alter auftritt, in dem der Mensch eigentlich schon längst Tod sein sollte.

  14. #14
    Zitat Zitat
    Am abartigsten aber finde ich die Leute die sich bei allem guten was ihnen passiert sich bei Gott auf den Knien bedanken aber die Schuld nie bei Gott suchen wenn was schlechtes passiert.
    Ich finde es andersherum schlimmer. Das heißt, wenn Leute einzig und allein darauf setzen, dass Gott ihnen ihre Wünsche erfüllt und vom Glauben abfallen, sobald sie nicht bekommen was sie verlangen. Ich bin kein Christ, aber solch eine Einstellung wirkt sich auch außerhalb der Kirche oder des Zimmers aus.

  15. #15
    Naja, "werden sollen" ist schlecht formuliert. "Der Körper hält im Mittel lange genug zur Vermehrung und Aufzucht der nächsten Generation" ist total ausreichend für Mutter Natur. Ob du länger lebst, ist ihr egal. Demenz z.B. könnte anscheinend eine Nachwirkung einer genetischen Optimierungsstrategie während der Zeit der Vermehrung und Aufzucht sein. Der Nutzen deiner biologischen Existenz wurde auf eine bestimmte Periode hin optimiert und sofern du mehr Kinder hast, als jemand der nicht über diese Optimierung verfügt, so werden sich deine Merkmale auf die Dauer durchsetzten. Die Natur spielt selten damit, dass ein Einzelwesen besonders lange leben wird.

  16. #16

    Leon der Pofi Gast
    ab nächsten monat vermutlich "ohne bekentniss".

  17. #17

  18. #18
    Zitat Zitat von Louzifer Beitrag anzeigen
    Bin Asatrú
    Könntest du da etwas näheres drüber erzählen? Auch wie sich das in der Praxis im normalen Lebensalltag auswirkt.

  19. #19

    Users Awaiting Email Confirmation

    Ich glaube nicht das es Gott gibt, ich weiß es. Jede Zelle meines Körpers schreit es heraus und jeder Atemzug bestätigt es, Gott ist da und er wird immer da sein.

    Wenn ich dieses zuschnürende Gefühl bekomme und denke „was wenn es keinen Gott gibt?“ oder „was wenn es nach dem tot einfach vorbei ist?“ dann sehe ich mich um und ich sehe Gott.

    Es klingt vielleicht ein bisschen blöd, aber ich sage jeder der Gott nicht hört, hört nicht genau zu.


    Aber um die frage zu beantworten ich bin Christ.^^

  20. #20
    Zitat Zitat von Karl Beitrag anzeigen
    Könntest du da etwas näheres drüber erzählen? Auch wie sich das in der Praxis im normalen Lebensalltag auswirkt.
    Bei den Asatru, die ich im Bekanntenkreis habe, genauso sehr/wenig wie bei den Christen, die ich kenne.
    Asatrus können genauso mit beiden Beinen im Leben stehen und unauffällig sein wie Christen, Satanisten oder Moslems.

    Ich war mal lange mit einer Wiccanerin zusammen, die war auch absolut alltagstauglich und normal, nur an manchen heidnischen Feiertagen wie Samhain, Lutha oder Jul hat man sie aktiv bei der Ausübung der Religion beobachtet. Und wenn man in ihrer Wohnung auf die Zeichen geachtet hat.

    Patch 1.1.4 in Arbeit...!

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