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Thema: Kyrien II - Tag 1

Hybrid-Darstellung

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  1. #1

    Examinierter Senfautomat
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    "Bübele, mach dir mal um das Geld am allerwenigsten Sorgen. Ich habe genug zum Leben." Und wahrscheinlich noch viel mehr auf der hohen Kante als es seinen Eltern jemals bewusst gewesen sein sollte, ergänzte er noch in seinen Gedanken. Aber das mussten ja nicht gleich alle hier mitbekommen. "Außerdem, wen interessiert schon Geld, wenn man sich diese verflixte Welt da draußen anguckt. Soziale Ungleichheit wo man hinguckt. Lasst uns am besten das Geld vernichten, dann könnten wir wenigstens in Frieden leben und müssten uns nicht ewig zoffen. Und fang ja nicht schon wieder mit dem Thema Zukunftsplanung an! Du hörst dich ja schon wie mein alter Herr an ..."

  2. #2
    Lester verdrehte die Augen, als er Robert reden hörte. Wenn ihn Geld nicht interessiert hätte er garnicht erst kommen brauchen, dann würde mehr für alle andern rauspringen.
    Geld regiert nunmal die Welt und es zu vernichten würde sicher alles andere als Frieden hervorrufen.
    Und selbst wenn...Frieden ist doch langweilig. Wo bleibt denn da der Spaß? Das wäre ja wie eine Party, bei der alle nur gemütlich beeinandersitzen und plaudern anstatt die Sau rauszulassen.

    Er blieb kurz stehen, hob ein bisschen Schnee auf und fing an zu pfeifen, während er einen Schneeball formte.
    "Hey, Robert!" Und schon sauste der Schneeball durch die Luft.

  3. #3
    Laut schallte das Lachen des Butlers durch die eisigen Winde.
    "'Ein guter Scherz' würde ich jetzt gern sagen, aber bei ihnen bin ich mir ganz sicher, dass es keiner ist. Haben ihnen die hohen Herrn nicht beigebracht, dass Soziale Ungerechtigkeit gut ist, solange man Reichtum besitzt? Und ihr alter Herr hat durchaus...-"
    Er stockte, denn ein Schneeball flog auf Roberts Kopf zu.

  4. #4

    Examinierter Senfautomat
    stars_mod
    Es war nicht das erste Mal, dass Gegenstände in seine Richtung flogen. Von seinen Fans konnte auch schon mal eine Flasche in Richtung der Bühne fliegen, wenn sie genug getrunken hatten und die Circle Pits gut genug gefüllt waren. Instinktiv lehnte er seinen Kopf ein wenig zur Seite, so dass der Schneeball um Haaresbreite an seinem Kopf vorbeirauschte. Amüsiert stellte er fest, dass Karls Kinnlade immer noch sehr tief hing.

    "Wenn du nicht bald den Mund zukriegst, werden ihn garantiert bald die Fliegen als öffentlichen Flugplatz nutzen. Aber eigentlich sollte ich dir diesen Tipp ja gar nicht geben, wo du auf einem solchen "Geld ist geil"-Tripp bist."

    Dann wandte er sich zu dem Schneeballwerfer um.

    "Und für dich habe ich einen sehr guten kostenlosen Tipp: Ziel beim nächsten Mal gefälligst genauer, dann haben wenigstens meine Anwälte ihren Spaß mit dir."

    Anschließend trabte Robert munter den Berg weiter rauf. Mal sehen, wie die beiden diese Kröte schlucken würden.

  5. #5
    Robert Kyrien beschäftigte Anwälte? Hatten Worte der Herrin doch etwas bewirkt? Das war... das war ja so wundervoll! Vielleicht war es besser subtiler aufzutreten und nicht gleich mit der Tür das Haus umreißen. Er wandte sich zu Lester. Der musste auch Anwälte haben, bei den ganzen gebrochenen Herzen. Hach ja, letztendlich waren es beides Kyriens. Mit einem Lächeln auf den Lippen setzte Karl seinen Weg durch den zähen Schnee fort.
    Ihm lag viel an der Entwicklung der Kyrienkinder, immerhin waren Kinder die Arbeitgeber von Morgen.

  6. #6
    "Hahahaha! Herr Richter, Lester hat mich mit einem Schneeball beworfen, heul heul! Ich verlange Schadensersatz!
    Oh ja, diese Situation wäre sicherlich mehr als amüsant! Aber du hättest dann sicher weniger zu lachen, also will ich dir diese Blamage mal ersparen.
    "

    Und damit stapfte er weiter durch den Schnee. Irgendwann müssten sie doch mal ankommen. Es kam ihm so vor als würden sie schon eine halbe Ewigkeit umherwandern.

  7. #7
    Karls Lächeln schwand langsam und als seine Mundwinkel den niedrigsten möglichen Punkt erreichten, verfestigte sich seine Miene zu einer steinernen Maske.
    "Hallo Otto."
    Er hatte nie verstanden, wie die Kyriens dazu kamen, so einen fetten, schlecht erzogenen Idioten zu einem höheren Diener machen konnten. Der Kerl könnte höchstens als Notration dienen, und selbst da war der Fettgehalt schon ungesund genug um das zu vermeiden. Aber leider stand er auf der selben Stufe wie Karl und war zudem in den Ort eingeweiht. Also war dem wahren Butler der Kyriens nun der Mund gebunden.

  8. #8
    Ich hiehlt sie eher für einen Mann des Schwertes, aber schade...
    Ich würde vorschlagen wir ziehen das Tempo noch ein wenig an, wir sind doch nicht beim Sonntagsspaziergang. Gehört ihr zur Familie?

  9. #9
    "Ich laufe hier doch nicht noch 2-3 Stunden rum nur weil unser Dickerchen sich Zeit nehmen will.
    Hey, sie da!
    ", rief er dem Colonel hinterher, "Kennen sie den Weg? Sieht mir aus als würden wir bei ihrem Tempo das Schloss noch lange vor dem Rest der Bande erreichen können."
    Damit schloss er zum Colonel auf. Er war zwar nicht sonderlich vom Militär angetan, aber manchmal musste man eben Kompromisse eingehen. Hauptsache er verschonte ihn mit seinen Marschliedern.

  10. #10
    "Natürlich kenne ich den Weg. Nebenbei: Sie sehen regelrecht abmagert aus. Im Schloß bekommen sie erstmal 3 ganze Wildschweine. Nicht dass sie mir vom Fleisch fallen. Und ja, wir sind bald da. Pünktlich zum Abendessen in 4 Stunden reicht ja."

    Otto ging gemütlich weiter als hätte er alle Zeit der Welt.
    "Sie sehen ja, ich renne ja ja damit sie im Schloß sind. Nebenbei ... WAS ist das ?!", fragte er und zeigte auf Vladi.

    "Ein seltsames etwas steht nicht auf der Gästeliste. Übrigens, heute Abend ist ein Sänger aus Frankreich bei uns zu Gast. Sein Stammbaum reicht bis ins Jahr 50 vor Christus."

  11. #11
    Da kam ja schon wieder jemand, sein entfernter Verwandter. Dann würde er das Gespräch mit dem ohnehin sehr wortkargen Colonel wohl ein anderes Mal führen müssen. Diese Person interessierte ihn sehr, was wollte ein weiterer Mann von mindestens seinem Vormat hier.
    Mit dem Blick zu seinem Verwandten: Sportlich, Sportlich
    Er beschleunigte abermals, irgendwie dachte er daran ein Marschlied zu summen.

  12. #12
    "Kann ich vielleicht auch mit? Ich will so schnell wie möglich ins warme Schloss kommen, denn ich kann langsam nicht mehr den Koffer und die Tasche tragen!" Ohne wirklich auf die Antwort von Lester Kyrien oder Colonel zu warten, rennt er ihnen nach. Immerhin fing ihn an die Beine einzufrieren und auch das Atmen fiehl in immer schwerer. Außerdem traut er den neu erschienden Dicken nicht wirklich:"Ich weiss nicht, wer unserer Freund hier ist, aber ich habe so ein selsames Gefühl im Bauch!" Ohne weiter den Dicken zu beachten, marschte er weiter Richtung Schloss ... !

  13. #13
    Der Colonel bemerkte jetzt das weitere Personen hinzukamen. "Noch welche". Er mussterte sie kurz und sagte dann." Solange sie beide nicht von der KGB sind können sie mitlaufen und ja ich kenne den Weg. Ich habe eine Karte von dieser Insel. Und wenn es gut geht und wir das Tempo weiter kontinuirlich erhöhen müssten wir, grob gerechnet, in 1 Stunde da sein. Langsam reicht es ihm hier mit den ganzen Zivilisten. Das macht es nur schwerer diesen Terroristen zu finden. Oder ist unter ihnen sogar der Terrorist. Vielleicht hat er den Zeppelin abstürzen lassen. Und der Brief war alles nur eine Täuschung um ihn auszuschalten. Doch er verwarf diesen Gedanken schnell und erhöhte das Tempo drastisch.

  14. #14
    Wieso haben sie eine Karte?

  15. #15
    Alex gab auf...die anderen Familienmitglieder schienen ihn komplett zu ignorieren...Auch wenn er bisher noch keine Ähnlichkeit feststellen konnte.
    Ich geh einfach dem Dicken hinterher...hol mir meinem Teil vom Erbe ab, und verdrück mich wieder...wer weiß vielleicht antwortet mir bis dahin auch mal jemand.
    Obwohl Alex eher weniger daran glaubte, das er je beachtet werden würde.

    Dadurch war er jedoch in der Lage einige details bei den anderen festzustellen...
    (Dieser Militärfreak...er will Sicherheit zeigen doch ich finde er ist ziemlich...unsicher...ständig kommen irgendwelche Statusberichte aus seinem Mund mit denen er sich selbst beruhigen will...so wie's aussieht traut er keinem hier...ich wette er denkt sogar das der Absturz des Zeppelins, irgendeine Art Terroranschlag war...)
    Er begann als ein stiller Beobachter die anderen Mitglieder der Gruppe zu untersuchen.

  16. #16
    Ach Karl das sie mit den Koffern so schnell sind.

    Er spürte einen Blick: Ach Leute kommt doch gleich alle, Laufen schadet nicht, ja auch dir nicht Alex. Kennt jemand ein Marschlied?

  17. #17
    Alex wurde angesprochen...vielleicht war die Zeit der Stille nun vorbei
    (Anscheinend dieser komische Typ...dessen Kleidung eindeutig nicht für dieses Weter gemacht ist...und was zum Teufel meint er mit einem Marschlied???)
    Alex räusperte sich und antwortete auf die Frage:
    Nun...singen war noch nie meine Stärke...ich kann nur schlecht und Laut...wir wollen doch keine Lawine auslösen wegen einer solch trivialen Angelegenheit, nicht wahr...wie war ihr Name noch gleich?

  18. #18
    Deribal Kyrien und sie Alex, wie stehen sie zu uns?

  19. #19
    "Woher wissen sie von dem Brief, Butler?" Er sah ihn mit einem Blick, welcher durch Mark und Bein ging, an. Irgendetwas stimmt hier nicht. Wahrscheinlich ist das hier alles eine Falle des KGB. Nur kampflos wird er hier nicht kapitulieren. Um sich abzulenken ging er auf den Vorschlag ein und stimmte ein Marschlied an.


  20. #20
    "Würden die Werten Herren auf mich bitte warten?"
    Pater Domini verpasste dem schlafenden Vladimir die Letzte Ölung; bei solchen Dingen war er etwas vorschnell.

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