Also, ich fang erstmal ganz allgemein an. Manche Menschen scheinen das zu haben. Manche Menschen wissen einfach manchmal, was mit anderen los ist, was mit anderen passiert. Sei es schon eingetreten oder sei es, dass es erst eintreten wird. Dafür muss man keine Mutter sein.
So. Da es in dieser Welt eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass da immer irgendwas ist, was einen belastet, liegt man mit auch mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit richtig mit der Aussage, dass doch irgendwas nicht stimmt.
Ich sags mal so, man könnte mir wirklich immer sagen, dass mich irgendwas belastet. Und wenn ich nur genug darüber nachdenke, dann finde ich auch immer etwas.
Aber soweit zum Allgemeinen. Jetzt etwas zu meiner Mutter: Sie macht sich immer sehr viele Sorgen (viel zu viele!). Und neigt irgendwie dazu, Dinge auch als schlimmer anzusehen als sie sind. Zumindest wenn es um meinen Bruder und mich geht^^ Also ich habe da nie irgendein übernatürliches Gespür gemerkt, nur halt viel zu viel Sorge. Und wie oben schon gesagt, sehe ich es als natürlich an, dass damit auch mal ins Schwarze getroffen wird.
Allerdings weiß ich halt, dass es Meschen gibt, die da eine Art "Gabe" haben, manche Sachen zu wissen bzw. zu ahnen. Deine Mutter kann da natürlich dazugehörenVielleicht ist es auch nur Zufall... das wird man wohl niemals erfahren xD
Aber seien wir mal etwas kritisch. Ich gehe davon aus, dass deine Mutter ein relativ aufmerksamer Mensch ist. Ich denke, du hast in deinen Beispielen die Gesprächsanfänge nur sinngemäß wiedergegeben.
Ansonsten denk mal darüber nach, wie es ist. Zum Beispiel könnte es ja sein dass du dich immer mit "Hey." oder "Hey!" meldest, wenns dir nicht gut geht und eben irgendwie anders, wenn es dir gut geht. Vielleicht steckt in deiner Wortwahl irgendein unbewusstes System dahinter, welches deine Mutter unabhängig vom Klang deiner Stimme durchschaut hat.
Die Sache mit deinem Bruder ist da schon etwas anderes. Vielleicht ist es eine Mischung aus allem - Instinkt, Zufall und Aufmerksamkeit... keine Ahnung *g*
Naja. Man merkt, wenn ich einen Vortrag zu diesem Thema halten würde, müsste ich mit den Worten schließen: Wir sehen, es könnte so oder so sein. Genau klären können wir es nicht.
![]()
Wie gesagt ist deine Mutter wohl einfach sehr einfühlsam, mal abgesehen davon das ich männlcih bin, bin ich in der häufig sp einfühlsam wie ein Vorschlaghammer.
Bei meiner Mutter habe ich das noch nicht wirklich beobachtet.
Das sich hier keine Mutter meldet, bestärkt mich in dem Glauben, dass das Forum nur aus 10-30 jährigen Nerds besteht
Seraph's Post sagt aber auch schon ganz richtig aus, das man unter anderem die Sachen auch so verallgemeinern kann, das sie immer zutreffen. Die Persönlichkeit des Menschen, spielt in der gesamten Sache sicherlich auch eine gewichtige Rolle. Ist wohl auch eine Forschung für sich. Die Universitäten der Welt werden sich damit früher oder später auch beschäftigen, wenn sie es nicht sogar schon längst getan haben^^"
Along the shore the cloud waves break - the twin suns sink behind the lake,
The shadows lengthen - In Carcosa.
Aber hallo!
Die Bereiche der Familienpsychologie und -soziologie sind sehr umfangreich. Schon Ende der 60er Jahre hatte John Bowlby in Zusammenarbeit mit Mary Ainsworth
die Bindungstheorie entwickelt. Die Bindungstheorie untersuchte anfänglich nur die maternale (mütterliche) Bindung zum Kind. Im Zuge der feministischen Forschung wurden solche Aspekte natürlich genauso untersucht wie die (sich in dieser Zeit wandelnde) Rolle der Frau innerhalb der Gesellschaft allgemein. Diese ursprünglich auf die Mutter-Kind-Dyade fokusierte Forschung wurde Mitte der 80er (in Deutschland) durch das Entstehen der Väterforschung ergänzt. Eine wichtige Rolle spielt(e) hier Wassilios Fthenakis der die deutsche Väterforschung maßgeblich beeinflusst hat.
In den letzten Jahren rückten dann auch die Beiträge, die Väter in Punkto Sozialisation ihrer Kinder leisten, in den Vordergrund. Die Beiträge die Mütter und Väter zur Entwicklung ihrer Kinder leisten unterscheiden sich zwar, sind aber gleich wichtig. Jedoch spielen hierbei viele verschiedene Faktoren eine Rolle, denn es gibt nicht nur Unterschiede auf der interpersonellen (mikro) Ebene, hinsichtlich des qualitativen- und quantitativen Umfangs (d.h. Es gibt Unterschiede darin wieviel Zeit und "wie gut" Mütter und Väter sich in haushalts- und kindbezogene Tätigkeiten einbringen), sondern auch hinsichtlich der Rollenmuster der verschiedenen Paare (d.h. es gibt Paare die eher mit einer traditionellen Rollenteilung ausgerichtet sind - Mann Hauptverdiener, Frau Kinderversorgung; und andere, die eher modern ausgerichtet sind - Rollen werden hier eher ausgehandelt, es gibt keine geschlechtsspezifische Arbeitsteilung etc.).
"Du findest eSport gay, weil die Asiaten da nicht gemalt sind" (Medivh VS Don Cuan)