a) Sex:
Das Schwert ist schwanzähnlich. Der Held beweist damit seine Potenz. Und die Frau trägt einen Stab, weil, wie Onkelkarlie vielleicht richtig mutmaßt, ein strammer Schwengel in der Hand einer vollbusigen Maid den Spieler auch in der Lendengegend anspricht.

b) banal:
Die Formationsheere der Antike setzten stark auf Speere und Lanzen. Im Mittelalter - also der Zeit, die den meisten Rollenspielen das Szenario gibt - lösten kleine Einheiten von Reiterkriegern die alten Formen großangelegter Kriegsführung ab. Die fehlende Kämpfermasse in Verbindung mit einem ausgebildeten Ehrenkodex ließ den Zweikampf als Fechtart stärker hervortreten. Für diese Art zu kämpfen ist ein Schwert ungleich praktischer. Als das organisatorische Vermögen der Reiche/Staaten wieder zunahm, verschwanden die Ritter, die Massenheere kehrten zurück und plötzlich waren auch die Lanzen (nun: Piken) wieder da. Und ganz nebenbei auch Feuerwaffen.
Ob für japanische Rollenspiele ähnliches gilt, vielleicht mit Verweis auf schwerttragende Samurais, könnte man auch überlegen.