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Thema: Silent Hero oder Plappermaul?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ich mag auch Helden die was zu sagen haben, wie sol man sich sonst mit ihnen identifizieren? Das ist mir wichtig, bin auch ein Fan von Spiderman.
    Außerdem fidne ich batman besser als Superman, weil ersterer im gegensatz zu Superman auch einige Schwächen hat, so einafch menschlicher wirkt.

  2. #2
    Ich mag den Silent Hero mehr, aber nur wenn man sehr viele Auswahlmöglichkeiten hat. So wie bei Pokemon oder Zelda ist es langweilig aber wie bei Persona oder einigen Visual Novel ist es ganz interessant.

  3. #3
    Stille Helden (um mal von dem doofen Englisch weg zu kommen) haben ihren Reiz in bestimmten Spielen und Genren. Wer damit Emotionen und Anteilnahme
    am Schicksal der Figur aufkommen lassen kann, der ist wahrlich ein Meister
    seines Faches.
    Ich fand z.B. in Twilight Princess die Szene nach dem Wassertempel

    weitaus genialer gemacht als die meisten getexteten Storyszenen in den
    meisten Spielen.
    Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch Spiele, die so einfach ein
    Flopp geworden wären. Max Payne ohne seine genialen Texte? Nein, danke.

    Ich denke, dass beides durchaus möglich ist und funktionieren kann, dass
    einige Charaktere einfach nicht reden dürfen (Stichwort: Link... nobody wants
    to see him talk... "Excuuuuuse meeeeeee, Princess") andere dagegen
    niemals still sein dürfen.

    Allgemein würde ich sagen, dass Spiele mit gesprächigen Helden mehr
    Wert auf den Helden und sein drumherum geben, während Spiele mit
    stillen Helden eher auf die Story und die Welt um ihn herum eingehen.


    Ausnahmen bestätigen die Regel

  4. #4
    Schlimm fand ich immer in Suikoden die stummen Helden- bei Zelda ist das vielleicht noch angebracht- aber in Spielen mit einer tiefergehenden Story (Zelda-Fans schlagt mich, wenn ich falsch liege ^^) ist es einfach dumm, wenn dem Helden von anderen Charakteren die Worte in den Mund gelegt werden oder die Gruppenmitgliedern für ihn sprechen (Gut, Suikoden hatte noch andere "tolle" Besonderheiten, wie im zweiten Teil das immergleiche Faceset von Nanami >.<).
    Das genaue Gegenteil: Wild Arms 5, was mit einem, meiner Meinung nach, total nervigen, unsympathischen Haupthelden aufwarten kann. Bei dem Spiel wärs wohl wirklich besser gewesen, den Helden stumm zu schalten.
    Ich finde Spiele mit redendem Helden bis auf WA5 auf jeden Fall besser.
    Ich könnte mir garnicht vorstellen, ein Spiel mit stummen Helden zu makern.

  5. #5
    Zitat Zitat von wusch Beitrag anzeigen
    Außerdem fidne ich batman besser als Superman, weil ersterer im gegensatz zu Superman auch einige Schwächen hat, so einafch menschlicher wirkt.


    Kryptonit >>>>>>>>>>>>>>>>> dead parents

    Zitat Zitat
    Aber Spider-Man? Also...ja, ne. Ein furchtbarer Charakter, ein pimmeliger Milchbubi ohne Rückgrat meiner Meinung nach. Und wirklich ekligem Kostüm.
    Lies den Comic bitteschön. Die Filme sind unglaublich scheiße. Spiderman ist Post-post-postmodern. Er hat Ninjas getrollt bevor das Internet mehr als ein Anhängsel der Atomkriegsstrategie gewesen ist und als Realultimatepower noch nicht mal in Gedanken geboren war.

  6. #6
    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Lies den Comic bitteschön. Die Filme sind unglaublich scheiße. Spiderman ist Post-post-postmodern. Er hat Ninjas getrollt bevor das Internet mehr als ein Anhängsel der Atomkriegsstrategie gewesen ist und als Realultimatepower noch nicht mal in Gedanken geboren war.
    Das habe ich eine Zeitlang, also...herrje, das ist länger her. Ich werd ihn niemals mögen, dafür mag ich den hier viel zu sehr...



    Batman. Eigentlich auch ein Silent Hero. Beinahe. Aber wenn er den Mund dann doch mal aufmacht, dann kommt pure Awesomness heraus. Also ist er eher der schweigende Brüter mit den starken One-Linern. Richtig gemacht -> Awesome Held.

  7. #7
    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Lies den Comic bitteschön. Die Filme sind unglaublich scheiße. Spiderman ist Post-post-postmodern. Er hat Ninjas getrollt bevor das Internet mehr als ein Anhängsel der Atomkriegsstrategie gewesen ist und als Realultimatepower noch nicht mal in Gedanken geboren war.

    8)
    Wer Spider-Man in seiner höchst Form sehen will guckt sich bitte die original Serie an und danach einen Spin-Off.
    Zitat Zitat
    NPC: Da ist der große Drache! Hilfst du uns?
    Spieler [Dorf retten] / [Dorf nicht retten] / [Fragen: "Wieviel zahlt ihr?"] / [Die Verwirrung nutzen, um das Dorf zu plündern] / [Dem Drachen helfen und hoffen, dafür eine Belohnung zu bekommen] / [Rape the Maids] / usw.
    100% trve

  8. #8
    Plappermaul, eindeutig. Was nützt mir ein stummer Held, der allerhöchstens nicken oder mit dem Kopf schütteln kann. Das kommt mir dann so vor als wenn ich ne Marionette spielen würde und ich habe seine Fäden in der Hand. Für mich braucht ein Held seinen ganz persönlichen Charakter, der mir auch ans Herz wächst. Damit kommt die Story auch besser zur Geltung.

  9. #9
    Ich finde nicht das ein stummer Protagonist jemand ist mit dem ich mich eher identifizieren könnte als ein sprechender, letzendlich kommt die Identifikation aus dem was er tut und nicht was er sagt. Ob er nun sagt "Ich beute den armen alten Mann im Wald aus, für mehr Profit!" oder ob er dabei stumm ist - er bleibt ein Arsch. Situationen in denen ich dem schweigenden Held Beweggründe für seine Handlungen ins Hirn legen kann, um eine Legitimation zu erschaffen, sind so selten dass sie eigendlich nicht ins Gewicht fallen. Und irgendwie gehe ich in den Fällen ohnehin von der simpelsten Lösung aus - und die ist nicht "Der Protagonist kannte den armen alten Mann im Wald bestimmt und wusste das dieser kaltblütig arme alte Männer in Wäldern für Profit ausraubte, und jetzt will er sich rächen!"
    Das ich das Gefühl hätte selber der Held zu sein wenn dieser nix sagt habe ich auch überhaupt nicht. Dafür gibt es viel zu viele Situationen in denen ich mir denke "Wäre ich jetzt der Held, würde ich das-und-das machen", nur kann kein Spiel diese Freiheit leisten. Wenn ich wirklich mal mehrere Möglichkeiten habe mich zu entscheiden kann ich damit zwar den Charakter so gestallten das er mir sympatischer wird, im besten Fall wird sogar ein Gefühl von Verantwortung für seine Geschichte vermittelt, aber nicht das Gefühl selbst der Held zu sein.
    Für mich ist ein Protagonist also - wie Kelven schon sagte - eine Figur mit deren Geschichte ich mitfiebere, so wie ich es bei guten Filmen oder Büchern tue. Deswegen mag ich auch keine komplett stummen Protagonisten, wenn diese Eigenschaft nicht mit der Story verknüpft ist. Eine Gruppe aus einem klugen, aber stummen Charakter und einem nervigen, naiven Plappermaul das immer die Gespräche übernimmt hat durchaus seinen Reiz.

  10. #10
    Bei diesem Thema ist wohl besonders der ruhige Jak und der hyperaktive Dexter zu erwähnen.
    Beide haben auf ihre Art ein sehr charismatisches Erscheinungsbild. Also warum für einen Typus entscheiden, wenn man beide mischen kann?

    Ach ja, @ Golden Sun: Die Helden Sun waren sowieso alle ziemlich... platt. Irgendwie kamen die alle wie ein Haufen größenwahnsinniger Kinder rüber. Aber die Bösewichte waren der Hammer - Saturos und Menardi sind godlike. Ich habe bisher kaum Antagonisten gesehen, die so packend sind.

  11. #11
    Gilt aber auch nur für den ersten Teil, in Jak 2 redet Jak nämlich.

  12. #12

  13. #13
    Zitat Zitat von Er Te Pe Beitrag anzeigen
    Ja, aber seeehr wenig.
    Ist dann aber kein Silent Hero mehr, außerdem spricht er schon ne Menge, hab grad noch mal die Vids durchgegangen. Daxter (mit a!) fällt mehr auf, weil er mehr Blödsinn macht (Der orangene Blitz ftw!).

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