Für mich scheint die Beschreibung eher ein Fall von: "Seht her, was ich, der Autor, alles kann!" als: "Das ist die Welt, wie sie für die im folgenden auftretenden Charaktere von Bedeutung ist"
Ist in etwa so, als würde man einen Roman über die RAF damit beginnen, dass man die Entstehung des deutschen Staatswesens von der Reichseinigung durch Preussen bis zur Neugründung nach dem zweiten Weltkrieg beschreibt. Plus die Geschichte der Reihenfeuerwaffen, die im Folgenden benutzt werden werden um Politiker zu entführen. Es ist zu viel für den Zweck der Einführung.
Z.b. wäre diese detailierte Beschreibung des Turmes durchaus angebracht, wenn textimmanent durch Wortwahl und Stil klar werden würde, dass der Rahmen ein militärischer oder revolutionärer ist und die Frage der Erstürmbarkeit des Turmes der Beschreibung unterliegt. Man könnte dies dann in den Widerstand überleiten und damit praktisch erklärend einfließen lassen, warum diese und nicht jene Handlung gesetzt wird.
Es ist auch für Literatur, die weniger Anspruch erhebt eine gute Methode. Denn das Groß der Scifi hat entweder dystopische oder utopische Züge und die Operation bleibt ungeachtet vom Anspruch dieselbe. Genauso wie der Anspruch auf Wiedererkennbarkeit.Zitat
Das andere ist, dass alle Stereotypen einzeln beschworen werden. Man verwendet Stereotypen nicht, um eine Auflistung ihrer selbst zu machen, sondern implizit, um für denselben Effekt weniger schreiben zu müssen.






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