Selbstmörder sind Versager.
Kein Mitleid und ein bisschen Spott für seine Dummheit von meiner Seite, und dann einfach weitergehen.
...
Sicher hab ich mehrmals, sogar recht häufig Mist verzapft, also jetzt nicht irgendwie was mit Juristen kollidieren könnte, dennoch hab ich brav auch alles wieder ausgelöffelt!
Warum sollte ich so einen bedauern, der andere vor Probleme stellt, die er selbst scheinbar nicht lösen kann. Es muss doch jemandem vorher klar sein, welche Spießrutenläufe er machen werden muss, wenn's zum Scheitern kommt.
(Welcher Sack spioniert überhaupt auf einer Plattform, auf der sich Blagen rumtreiben, herum?)
Ich darf anmerken wie Geschmacklos ich es finde hier über den Sinn und Unsinn des begangenen Suizides zu diskutieren.
Niemand weiss was wirklich passiert ist und keiner von euch kann sich im entferntesten Vorstellen was der junge Mann durchgemacht haben muss.
Also unterlasst irgendwelche Wertungen seiner Person.
Warum sollte ich so einen bedauern, der andere vor Probleme stellt, die er selbst scheinbar nicht lösen kann.
...
Weil du scheinbar noch nie wirklich in der Scheiße gesteckt hast. Sei es selbstverschuldet oder nicht.
So kurzsichtiges Gerede finde ich zum kotzen. Weißt du, was in so einem Menschen vorgeht? Kannst du weiter sehen als bis vor die Köpfe der Leute?
Zitat von haebman
Ich darf anmerken wie Geschmacklos ich es finde hier über den Sinn und Unsinn des begangenen Suizides zu diskutieren.
Niemand weiss was wirklich passiert ist und keiner von euch kann sich im entferntesten Vorstellen was der junge Mann durchgemacht haben muss.
Also lasst es!
...
Vielen Dank. Du sprichst mir aus der Seele.
--
Understanding is a three-edged sword - your side, their side, and the truth
Weil du scheinbar noch nie wirklich in der Scheiße gesteckt hast.
...
Zum Glück nicht.
1. Wenn ich das wirklich selber Schuld bin, dann werde ich auch meine Strafe absitzen. Ich habe nicht geschrieben, dass man Hacker hängen soll. Das wär ja krank. Es steht nur in keiner Relation, sich wegen 2 Jahre Knast zu töten.
2. Wenn ich unverschuldet irgendwo reingerutscht bin, wär ich sicherlich sowas von sauer und würde mit Sicherheit das Gerichtsgebäude auseinander nehmen aber mich nie umbringen.
ach so, und wenn du zu lebenslang mit bes. schwere der Schuld verurteilt wirst? das sind 25 Jahre.
...
Es geht aber nicht um Mord.
Auf Erpressung stünden maximal fünf Jahre, so es sich überhaupt um eine Erpressung handeln sollte. Und selbst dann würde es sich wahrscheinlich nicht ums Höchstmaß drehen und vermutlich auch Jugendstrafrecht angewandt werden.
ach so, und wenn du zu lebenslang mit bes. schwere der Schuld verurteilt wirst? das sind 25 Jahre.
...
Zitat von MaxikingWolke22
Ich habe ja auch eindeutig auf Uncle Spams Beitrag geantwortet und mich nicht auf den gegebenen Fall bezogen.
...
War ein wenig OT, deshalb hab ich das in den Spoiler gepackt.
Zitat von makenshi
Ach. Und er hat nun nicht für das ganze bezahlt?
Was willste ihm denn mehr nehmen als sein Leben?
...
Niemand wollte dem Hacker das Leben nehmen; viele können es auch nicht nachvollziehen, wie man sich für sowas umbringen kann.
Er war 20, auf ihn hätten, wie DonCuan geschrieben hat, höchstens 5 Jahre Knast gewartet, was ich allerdings für utopisch halte, aber das Strafgesetzbuch ist mir nicht vertraut.
Des weiteren halte ich es für wichtiger, dass man den potentiellen Tunichtguten nur genug Sanktionen darbieten kann, um sie auch gewiss von Untaten abzuhalten; und wenn es dann doch zu einem Vorfall gekommen ist, geht es doch nur darum, abhängig von seiner Persönlichkeit, den Täter zu resozialisieren, oder ihn irgendwie von der wehrlosen Bevölkerung fern zu halten.
Beispielsweise ist der SchülerVZ-Hacker kein perverser Mörder, der seine Opfer missbraucht. Man, er hat Daten geklaut! Zwar auf einer Plattform, auf der sich Minderjährige austauschen und zur Schau stellen, dennoch stellte der Typ keine Ernst zu nehmende Gefahr dar, warum hätte man ihn zum Mond schießen wollen? Nya, das hätte ihm mal bewusst werden sollen Oo. Mit dem Ziel sich trotzdem mit allen Mitteln vor Sanktionen zu drücken, sei es ein Furunkel am Arsch, ist absolut dreist und unvernünftig, als wolle er den Menschen draußen zeigen, wer das letzte Wort hat.
Uncle Spam, nach der Antwort, die Du im Spoiler gepostet hast, kann ich Deine Einstellung besser nachvollziehen als vorher.
Trotzdem: Ich möchte gerne noch auf einen anderen Blickwinkel aufmerksam machen:
Wer von uns kann sich das Recht nehmen, darüber bestimmen zu wollen wie ein Mensch mit seinem Leben umzugehen hat? Dazu gehört auch die Freiheit, sein Leben zu beenden, wenn es nicht mehr lebenswert erscheint. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie das Gesetz das sieht, und es interessiert mich ebenso ehrlich gesagt auch nicht sonderlich. Das Individuum sollte meiner Meinung nach darin frei sein, was es mit / aus seinem Leben macht.
Egoismus:
Ich glaube, das war Dein spezieller Punkt, Don Cuan. Sicher ist die Entscheidung, aus dem Leben zu scheiden, von Egoismus geprägt. Aber letztendlich sind das alle menschlichen Handlungen. Selbstschutz und Selbsterhaltung sind im Endeffekt immer egoistisch. Willst Du das jemandem vorwerfen?
In dem speziellen Fall hat ein junger Mann die einzige Möglichkeit zum Selbstschutz darin gesehen, sich den Geschehnissen, wie sie ihren Lauf nahmen, unwiederruflich zu entziehen.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß allein der Ärger, in den er sich mit der SchülerVZ-Aktion geritten hat, der Auslöser war. Ein singuläres Ereignis sollte normalerweise kein suizidales Verhalten hervorrufen. Ich denke viel eher, daß das der berühmte Tropfen war, der das Faß zum Überlaufen brachte.
Ich will mir kein Urteil über die Motive des Selbstmörders erlauben. Aus Sichtweise des "normalen" Menschen (was ist schon normal) waren sie wahrscheinlich ziemlich verquer. Dennoch muß der Leidensdruck subjektiv so groß gewesen sein, daß es für diesen Menschen besser / vorteilhafter erschien, ein für alle Mal Schluß zu machen.
Feigheit spielt da meiner Meinung nach nur eine untergeordnete Rolle, denn was feige ist oder nicht, wird von der aktuellen Moral diktiert (Beispiel: Im antiken Rom war der Selbstmord eine Methode, seine Ehre oder zumindest die seiner Familie wiederherzustellen, wenn man Bockmist gebaut hatte).
Ich spreche nicht ab, daß dieser Mensch sich selbst reingeritten hat. Was ich allerdings für nicht vertretbar halte ist, einen Menschen dafür zu diskreditieren, daß er eine Entscheidung über sein Leben fällt. Auch wenn diese Entscheidung beinhaltet, selbiges zu beenden, aus Gründen, die möglicherweise auch nur für das Individuum nachvollziehbar sind.
--
Understanding is a three-edged sword - your side, their side, and the truth
Sicher hab ich mehrmals, sogar recht häufig Mist verzapft, also jetzt nicht irgendwie was mit Juristen kollidieren könnte, dennoch hab ich brav auch alles wieder ausgelöffelt!
...
Ach. Und er hat nun nicht für das ganze bezahlt?
Was willste ihm denn mehr nehmen als sein Leben?
Ach. Und er hat nun nicht für das ganze bezahlt?
Was willste ihm denn mehr nehmen als sein Leben?
...
Er hat mit überhaupt nichts bezahlt, weil niemand einen Preis gefordert hat. Er ist weg gerannt, vor was letztendlich auch immer.
Die einzigen, die er bezahlen lässt, sind seine Eltern – die ihren Sohn durch dessen eigene Entscheidung zum Selbstmord verloren haben – sowie sein restliches Umfeld.
Er hat mit überhaupt nichts bezahlt, weil niemand einen Preis gefordert hat. Er ist weg gerannt, vor was letztendlich auch immer.
Die einzigen, die er bezahlen lässt, sind seine Eltern – die ihren Sohn durch dessen eigene Entscheidung zum Selbstmord verloren haben – sowie sein restliches Umfeld.
...
Du weisst das du damit ausdrückst das sein Leben wertlos ist? Er hat selbst aufgrund seiner verklärten Sichtweise entschieden mit seinem Leben für die Sache zu bezahlen. Wenn du eine Ecke weiter darüber nachdenkst ist das keine Flucht. Und warum? Weil es dahinter kein Entkommen gibt. Das ist ja der Witz am Tod. Du kannst etwas nur als Flucht bezeichnen wenn du am Ende auch irgendwo angekommen bist.
Das neben ihm andere Personen an seinem Selbstmord zu leiden haben ist klar. Nur ist es imo falsch zu sagen er hätte es sich damit einfach gemacht. Er hat damit eher den größten Fehler begangen den er hätte in so na Situation begehen können. Es ist im Endeffekt mehr Konsequenz als er aus irgendeiner anderen möglichen Quelle hätte erfahren können.
2. Wenn ich unverschuldet irgendwo reingerutscht bin, wär ich sicherlich sowas von sauer und würde mit Sicherheit das Gerichtsgebäude auseinander nehmen aber mich nie umbringen.
...
Zitat von MaxikingWolke22
ach so, und wenn du zu lebenslang mit bes. schwere der Schuld verurteilt wirst? das sind 25 Jahre.
...
Zitat von Don Cuan
Es geht aber nicht um Mord.
...
Ich habe ja auch eindeutig auf Uncle Spams Beitrag geantwortet und mich nicht auf den gegebenen Fall bezogen.
Du weisst das du damit ausdrückst das sein Leben wertlos ist?
...
Huh? Womit?
Wie auch immer, er scheint seinem Leben ja selbst keinen allzu großen Stellenwert zugemessen zu haben .
Zitat
Er hat selbst aufgrund seiner verklärten Sichtweise entschieden mit seinem Leben für die Sache zu bezahlen.
...
Für die Sache? Was hat er denn bitte getan, dass sein Selbstmord irgendwie den Charakter eines Einsehens, einer Buße dafür haben könnte? Will man der Jungen jetzt auch noch als Märtyrer darstellen?
Zitat
Das neben ihm andere Personen an seinem Selbstmord zu leiden haben ist klar. Nur ist es imo falsch zu sagen er hätte es sich damit einfach gemacht. Er hat damit eher den größten Fehler begangen den er hätte in so na Situation begehen können. Es ist im Endeffekt mehr Konsequenz als er aus irgendeiner anderen möglichen Quelle hätte erfahren können.
...
Es ist Egoismus, feiger und rücksichtloser Egoismus. Er hat eine Konsequenz gezogen, mit der andere leben müssen, nicht er selbst.
Zitat von MaxikingWolke22
Ich habe ja auch eindeutig auf Uncle Spams Beitrag geantwortet und mich nicht auf den gegebenen Fall bezogen.
...
War offenbar nicht eindeutig, außerdem macht das den Beitrag noch grotesker: Du fragst ernsthaft jemanden, ob/warum er sich in einer bestimmten Situation nicht selbst töten würde?
Huh? Womit?
Wie auch immer, er scheint seinem Leben ja selbst keinen allzu großen Stellenwert zugemessen zu haben .
...
Indem du es so darstellst als er hätte er quasi keinen Schaden davon getragen. Also hätte er den leichten Weg genommen der für ihn alles einfacher macht. Der Kerl kriegt aber nichts mehr mit. Womit gar nichts leichter ist.
Zitat
Für die Sache? Was hat er denn bitte getan, dass sein Selbstmord irgendwie den Charakter eines Einsehens, einer Buße dafür haben könnte? Will man der Jungen jetzt auch noch als Märtyrer darstellen?
...
Der Junge ist kein Märtyrer. Garantiert nicht. Er war eher anscheinend ziemlich verwirrt. Es geht auch nicht um Buße oder so eine Sache. Es geht darum das du kaum eine größere Konsequenz erleiden kannst als den Tod.
Zitat
Es ist Egoismus, feiger und rücksichtloser Egoismus. Er hat eine Konsequenz gezogen, mit der andere leben müssen, nicht er selbst.
...
Wo wir zum Knackpunkt der Sache kommen. Er muss nicht mit der Sache leben ist der falsche Ansatz. Er kann nicht mehr mit der Konsequenz leben. Er hat sich selbst die Möglichkeit genommen jemals wieder einen Grad im Leben zu erreichen wo er es hätte gerade rücken können. Klar, darunter leiden auch andere denen er wichtig war. Nur sich selbst hat er damit alles genommen was er noch hatte.
Zumal es irgendwo grotesk ist bei Selbstmord von Egoismus zu sprechen. Ein Mensch der in der Situation ist das er das tun möchte, ist kaum noch dazu in der Lage "normal" zu denken.
War offenbar nicht eindeutig, außerdem macht das den Beitrag noch grotesker: Du fragst ernsthaft jemanden, ob/warum er sich in einer bestimmten Situation nicht selbst töten würde?
...
Ja. Ich frage, weil ich gerne wissen möchte, wie ein bestimmter jemand dazu steht. Das ist der Sinn des Fragevorganges, und ich verstehe nicht ganz, was daran so schlimm war?