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Thema: [Forenrollenspiel Natsuhi Kyrien] Der Rollenspielthread

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    [auf einem Sessel in der Halle]

    Lilly saß in dem Sessel, in den Rebecca sie bugsiert hatte. "Vielen Dank, dass Sie sich um mich kümmern. Aber sie müssen nicht neben mir Wache stehen. Ich sitze hier sehr gut, und außerdem sind hier noch genug andere Personen, da wird mir schon nichts passieren." Sie lächelte ein wenig, wenn es auch ziemlich gestellt rüber kam.
    "Wen oder was ich gesehen habe, kann ich Ihnen gar nicht so genau sagen. Ich dachte zuerst, es sei nur ein Schatten - von einem Busch oder einem Baum -, doch dann meine ich eine Bewegung gesehen zu haben, als ob dort eine dunkle Gestalt herumschlich. Aber mehr kann ich leider auch nicht sagen. Es tut mir sehr leid, dass ich hier für so eine Aufruhr sorge. Das möchte ich wirklich nicht."

  2. #2
    Karl gab seiner kleinen Luise einen sanften Klaps auf den Rücken und kam sich dabei unheimlicherweise fast wie Vladi vor.
    "Hab ich doch gewusst dass aus dir was wird, Luise!"
    Strahlend drehte er sich etwas zu Rushi hin. Die pure Euphorie über das auftauchen des liebsten Mädchens ließ ihn ganz das Kratzen von Rushi übersehen. Überhaupt hatte er ihr nur halb zu gehört.
    "Ich würde fast so weit gehen, zu behaupten, dass diese Dame keine richtige Kyrien ist. Sie war der große Lichtschein in meinem kargen Leben unter dem Dach Kyrien. Vielleicht erzähle ich ihnen die Geschichte ein anderes mal."
    Er wandte sich wieder Luise zu.
    "Was hat dich eigentlich bewogen hier her zu kommen?"

    Geändert von Karl (28.10.2009 um 20:29 Uhr)

  3. #3
    Grosse Halle ---> Bibliothek

    Dolmial tauchte aus seiner Illustrierten auf und war nicht schlauer als vorher. Vielleicht sollte er die Galerie bis zum Wintergarten hinunter gehen, der Sessel kam ihm zu klebrig vor. Die verschiedensten Szenen spielten sich vor seinen Augen ab. Koffer und Bierkisten wurden vertragen, Türen klappten und manchmal ertönte ein Seufzen aus einem der anderen Sessel. Doch er nahm es nur wie ein Unwetter hinter einem Fenster war.

    Seine Gedanken schweiften zu seiner Familie, die er nur aus zweiter Hand oder aus den Fuilletons her kannte. Tot. Eine Familie zu verlieren ist schon schrecklich genug, doch eine, die man nicht gekannt hat? Fühlte er Trauer, Sehnsuch oder sogar Enttäuschung? Er wusste das komische Gefühl, das ihn beschlich nicht einzuordnen und erhob sich, um in die Bibliothek zu gehen.
    Karl war mit einem Indiz von Chris an ihm vorübergestürmt und zumindest in die Richtung verschwunden.

    Eben humpelte ein junger Mann auf einen anderen gestützt in die Grosse Halle.
    Die Tür zur Bibliothek stand halb offen und Stimmen drangen heraus.
    Dolmial trat ein und leise schloss er die Tür. Am Schreibtisch stand ein Grüppchen Bekannter und Dolmial begrüsste jeden höflich. Er betrachtete das Häufchen Plastikbeutel und die aufgeschlagenen Chroniken und kam ins Grübeln.

  4. #4
    Treppe / Obergeschoss

    "Bist du sicher, dass ich dir nicht helfen soll? Das Ding ist ja noch schwerer, als ich gedacht hatte..."

    Clementine hob eine Augenbraue und wischte sich ein wenig Schweiss von der Stirn. Was schleppte der Junge eigentlich mit!?

    "Und... bitte, Sieze mich nicht. Ich steh nicht so auf Etikette..."
    Sie zwinkerte ihm zu.

    "Und den Tee hab ich unten schon zu Gesicht bekommen... das ist ja nicht mehr normal... aber gut. Ich will mich nicht beschweren. Ich denke, es gibt andere Dinge, um die wir uns mehr Sorgen machen sollten... "

    Sie half Alexander, ohne auf seine Antwort zu warten, den Koffer den Rest des Weges zu schleppen.

  5. #5
    Da Leonard irgendwie solange brauchte um einen Verband zu besorgen,
    humpelte Otto seinen eigenen Weg in die Küche.
    Dort fand er einen Verbandkasten vor, nahm sich einen Verband & versorgte sich selbst.
    Nun ist er auf der Suche nach Vladimir, er wollte wissen, wie die Suche nach der Gestalt verlaufen ist.
    Im Gang findet er Karl & den guten alten Vladi.
    Hey, Alter wie ist die Suche bei dir verlaufen?

    Otto´s Blick wanderte zu der Hand von Vladi.
    HEEY, wieso haste n Bier in der Hand? Besorg mir auch eins man !

  6. #6

    [Bibliothek]

    "Kein pecuniärer Reichtum lockte mich mehr denn der Bibliothek Inhalt: Unermesslich sind deren Schätze! Der Abroganz, Kafkas Originale, Das Buch des Lächelns von Aristoteles - niemand könnte sie käuflich erwerben.", entgegnete sie Karl und ein euphorischer Glanz trat in ihre Augen, als sie die Bücher betrachtete. Für einen kurzen Moment war sie in eine andere Welt abgetaucht.

    Auf einmal donnerte eine hühnenhafte Gestalt auf die kleine Gruppe zu, die sich nicht daran störte, dass Asche seiner Zigarette schon das erste Buch beschmutzt hatte, das nun langsam zu qualmen begann. Schnell entriss Luise dem Muskelpacket die Bierflasche und löschte fast zartlich besorgt das Buch. Danach redete sie Vladi zornig an, noch ehe der Schein-Engländer Vladi antworten konnte: "Das war verschollen für - " Wohl um ihrem Tadel größeren Ausdruck zu verleihen, sah sie dem Bücherschänder nun ins Gesicht und erkannte verdutzt, dass es ihr vertraut war.
    "Aber du bist doch kein Kyrien?!", war alles, was sie sagen konnte. Keine Logik erschloss sich ihr hier.

    Geändert von daenerys (29.10.2009 um 14:30 Uhr)

  7. #7

    [Bibliothek]

    Als Valdi ihn ansprach, erschrak Karl zuerst, er hatte ihn gar nicht gerochen. Vorsichtig strengte er seine Nüster an. Nur ein leichter Geruch von Alkohol und Tabak umgab den Russen. Es war als hätte sich der Duft von einer russischen Soldatenuniform in eine Unterhose verwandelt. Er sah ihn im Bademantel der Kyriens, Vladi hatte tatsächlich ein Bad genommen. Karl starrte ihn an.
    "Ah hallo Vladi. Nein, wir haben genau so viel Ahnung wie vorher. Ich fühl mich wie General Wellington vor Brüssel."
    Karl dachte nach. Wenn wir umlegen müssen. Eigentlich war es pietätlos oder gar lustig, aber angesichts der Tatsachen konnte man nicht ausschließen, dass die Mörder unter ihnen waren. Rushis Frage ignorierte Karl. Er wollte sich nicht mit dieser Frage beschäftigen. Plötzlich nahm Luise Vladis Flasche und der Fliegeralarm in Karls Kopf meldete sich. Das war nicht gut, überhaupt nicht gut. Panisch sah er zu dem überraschten Vladi. Hoffentlich schlug er sie nicht zu Brei. Karl öffnete den Mund um etwas zu sagen.

    Geändert von Karl (29.10.2009 um 14:38 Uhr)

  8. #8
    Bibliothek
    "Ihr werdet nicht von mir gehört haben, Lady. Mein Name ist Dolmial. Scheinbar hat sich die gestrenge Dame Natsuhi meiner in ihrem Testament erinnert und durch ihr Ableben hier her geführt. Leider ist Ashley auch tot und er hat sich nie für seinen Fehltritt vor über 20 Jahren interessiert," antwortete Dolmial der wichtigen Dame wahrheitsgemäss. Er lächelte und verbeugte sich leicht vor ihr.

    Geändert von Dolmial (28.10.2009 um 22:15 Uhr)

  9. #9
    Durch die dicke, dunkle Holztür von einem der Gästezimmer dringen schon den ganzen Tag die Klänge einer Geige hindurch. Ein Lied wiederholt sich immer wieder - in den kurzen Pausen hört man die Stimme einer jungen Frau fluchen, gleich darauf beginnt sie einen erneuten Versuch und spielt die Melodie nun noch energischer.
    Klopft man an während sie spielt hört sie es scheinbar nicht, versucht man es während der kurzen Pausen hört man es nur kurz noch lauter schimpfen, dann fährt sie fort.

    Die Tür ist abgeschlossen.

    Das Lied das sie spielt mag dem ein oder anderen bekannt vorkommen:

  10. #10
    Ein Bekannter betrat die Bibliothek und grüßte Karl. Der ließ sich kurz von Luise ablenken.
    "Ah Dolmial. Willkommen zurück im Hort der Bücher."
    Da Dolmial sich anscheinend dem Material widmete, wandte sich Karl wieder der alten Bekanntschaft zu.
    "Aber Luise, seit wann bist du eigentlich gezwungen dein Geld auf diese Weise zu beschaffen? Hatte eurer Teil der Familie nicht immer genug Geld? Zum Beispiel um Vladi zu bezahlen oder mich zusätzlich zu versorgen."

    Geändert von Karl (28.10.2009 um 22:20 Uhr)

  11. #11
    Rūshī bermerkte den Fremden, der wohl Dolmial heißte und sprach:"Dolmial? Schön Sie kennenzulernen!"

    Sie wendete sich dann zu Karl wieder mit einem ernsten Blick, den Sie sonst nur macht, wenn ihr was nicht passt; diesesmal war dies aber nicht der Fall:"Du hattest Geldprobleme? Ich weiss das mich sowas nicht angeht, aber ein so elder angezogener Mann wie sie hatte doch keine Geldprobleme!"

    Sie schlug die erste Seite des Romanes dann auf und laß den Titel vor:"Jack the Ripper, ein Mörder ohne Herz!" Sie selber wusste, dass es zu den Mörder passte, der hier auf der Insel lauerte:Ein Mörder ohne Herz und Seele!

    Geändert von alpha und beta (28.10.2009 um 22:35 Uhr)

  12. #12
    "Ich habe auch jetzt noch Geldprobleme. Ich habe nur eine normale Arbeit, aber ich leiste mir gerne teure Kleidung. Das ist ein Problem. Ich dachte, die Erbschaft könne das vielleicht lösen. Aber stattdessen ist mein Leben gefährdet!"
    Er wedelte wild mit den Armen.
    "Und nicht nur meines, sondern auch das von Luise. Aber ich werde sie bis zum Schluss verteidigen und Vladi wird das wohl auch."

  13. #13
    Dolmial nickte abwesend in Richtung Karl und Luise und drehte die Plastiktüten vorsichtig, so dass er Einzelheiten erkennen konnte. Ein schwacher Duft nach Chloroform strömte aus einer nicht ganz zugeklipsten Tüte mit einem wertvollen Tuch darin. Dolmial verschloss die Tüte ganz und zog angewidert die Nase kraus.
    Das Buch - offenbar ein Tagebuch oder sonst eine Chronik - und die Widmung liessen ihn stuzig werden.

    "Hm. Noch mehr rätselhafte Teile, die nicht zusammenpassen." Nachdem er Sean und James einige Fragen gestellt hatte, bedankte er sich für die Antworten und ging ans Fenster um nachzudenken. Er sah in den stürmischen Himmel. Das alles ergab doch keinen Sinn. Sicher war, dass sich die Geschichte von Astarah schon länger hinzog. Dass sie alle in Gefahr waren, musste er sich nicht von einem Taschentuch sagen lassen. Der oder die neu dazugekommenen Erben begingen sicher nicht den Fehler draussen eine Visitenkarte zu hinterlassen. Eine Flasche schnellwirkendes Gift, an dem eine Ratte stirbt, just in dem Moment als sie gefunden wird und auch noch zerbricht!

    Eine junge Dame begrüsste ihn und er erwiderte den Gruss mit einem Lächeln.

    "Es ist mir ebenfalls eine Ehre, Sie kennen zu lernen."

    Der Sturm hatte den Himmel so verdunkelt, dass man Licht gemacht hatte. Dolmial sah eine Stehlampe vor einer sonst leeren Wand und lächelte.

  14. #14
    Rebecca erwiederte die festere Umarmung Kirills, schloss die Augen und genoss den Moment der Geborgenheit.
    "Die meisten haben sich mit der Dursuchung des Hauses bereits beschäftigt, aber andere Optionen scheint es hier auch nicht zu geben. Ich denke es wäre am sinnvollsten, wenn wir uns oben noch weiter umsehen, Keller und Erdgeschoss wurden ja schon durchsucht."

    Wärend sie sich aus der Umarmung löste öffnete sie wieder die Augen und fühlte sich aufeinmal einen kurzen Augenblick wie ein kleines Kind, dem die anderen Kinder von einem bösen Monster gedroht hatten. Und nun stand dieses Kind allleine in einem großen dunklen Haus und hatte Angst, dass das Böse Monster jeden Moment auftaucht um es aufzufressen. Es erinnerte sie an ihre Vergangenheit.

    Schnell ergriff Rebecca Kirills Hand und atmete tief ein, ihre Atmung hatte einen kurzen Moment ausgestezt. Sie versuchte sich nichts anmerken zu lassen
    "...Okay Kleine, dann lass uns mal rumstöbern. Vielleicht finden wir ja ... deine süße Mimiru?"
    Sie drehte ihren Kopf nach hinten und grinste ihre Freundin frech an.

    Geändert von Debbie (29.10.2009 um 16:14 Uhr)

  15. #15
    James sah sich die Notzi die Sean gefunden hatte nähter an.

    "Ein Geheimzimmer? Die Bezeichnung sagt mir gar nichts, auf der anderen Seite ist es fast dreißig Jahre her seit dem ich im Alter von 23 Jahren von hier wegging, gut möglich, dass irgendeines der leerstehend Räume so getauft wurde. Oder sie meinen einen Raum der früher nicht so hieß. Auf jeden Fall kann ich ihnen damit nicht helfen. Fragen sie doch .. Mimiru. ja, sie war die letzten Jahre hier, zumindest hab ich nicht gehört das sie weggezogen wäre sie müsste es wissen."

  16. #16
    Bad -> Bibliothek

    Gähnend streckte sich der massige Russe und ließ immer wieder heißes Badewasser nachlaufen, bis seine Haut schließlich schrumpelig war wie der Hoden von Gorbatschov und er erhob sich dann aus der Wanne, nackt wie Gott ohn schuf, als er einen im Tee hatte.

    Bald schon sah man einen äußerst gut gelaunten Russen mit Zigarre und Bierflasche, frisch gebadet und angetan im weichen Bademantel der Familie und den Badeschlappen der Kyriens durch das Haus tigern.
    Den Kasten mit Bier - seinen größten Schatz - hatte er natürlich wohlweislich versteckt. Eine Sache war nämlich klar: Dunkle Mächte waren hier am Werk und versuchten ihnen zu schaden. Und sie würden sich nicht mit Mord oder Folter oder Metzeleien aufhalten. Sie würden dort zuschlagen, wo es richtig weh tat und wo die Gefahr einer Massenpanik am Größten war: Am Alkoholvorrat.

    Grimmig nickte er und gratulierte sich selber zu seinem genialen Versteck auf der weit ausladenden Fensterbank des Badezimmers, wo die Getränke auch noch gekühlt werden würden und wo der Kasten nur eingesehen werden konnte, wenn man sich wirklich aus dem Fenster lehnen würde.

    Ja, Vladimir war mit sich zufrieden und stolzierte wie ein eitler Pfau im Staatszoo von Moskau durch die Gänge, wo er endlich Karl finden konnte.

    "Karlch'n, Bursche, da bisse ja!", donnerte er gutgelaunt los und hielt die Bierflasche in seine Richtung.
    "Wie weit biste mit deiner Gedenkakrobatik schon gekomm'n, kannste mir sag'n, wen wir umniet'n müss'n damit der Rest deiner bucklig'n Verwandtschaft hier mit heil'm Eiersack rauskomm'?"

    Geändert von Daen vom Clan (29.10.2009 um 10:00 Uhr)

  17. #17
    Das passt gut, ein wenig zu gut nach meinung von Chris. Nachdem er endlich am Bad angekommen war, dreckig, frierend, stinkend und über und über mit dem Schlamm bedeckt wie er war, hatte der Russe das Bad besetzt und schin irgendwelche russischen Lieder zu grölen. Aus Ärger deswegen ging Chris vor sich hinmurmelnd weiter und suchte das nächste Bad.
    Schließlich fand er es, er warf seine dreckigen Klamotten auf den Boden und duschte bis er wieder sauber war, der Badetyp war er noch nie gewesen. Als er fertig war musste er den angesammelten Dreck nochmal wegfließen lassen und den Boden wo seine Sachen gelegen hatten wischen.
    Dann letztendlich zog er sich an und fühlte sich um einiges Besser und war auch wieder halbwegs bei Laune.
    Nun würde er zu Karl zurückgehen und fragen wie es stand.
    Als er dann angekommen war hörte er noch wie der Russe sagte:"Wie weit biste mit deiner Gedenkakrobatik schon gekomm'n, kannste mir sag'n, wen wir umniet'n müss'n damit der Rest deiner bucklig'n Verwandtschaft hier mit heil'm Eiersack rauskomm'?"
    Na Toll, dachte sich Chris und verdrehte die Augen, muss der Typ jetzt auch hier sein und zu allem Übel solche Reden schwingen?

    Geändert von wusch (29.10.2009 um 10:12 Uhr)

  18. #18
    Nachdem sich Alex nochmal bei Clementine bedankt (ihm war das Ganze ziemlich peinlich gewesen) und sich bei ihr verabschiedet hatte, schleppte er seinen Koffer schließlich in sein Zimmer und wuchtete ihn auf's Bett. Er nahm seine ersatzkleidung heraus und legte sie in den Schrank. Als er zum Koffer zurückkam, sah er schließlich, woher das unnatürlich hohe Gewicht gekomen war: Am Boden des Koffers lagen zwei 10-Kilo Hanteln und ein Zettel mit der Aufschrift:

    Zitat Zitat
    Hab dir was eingepackt, damit du dein Training bei deiner großen Reise nicht vergisst.

    Gruß
    Hektor

    P.S.: Vergiss nicht, dem armen Kerl, der deinen Koffer schleppen musste, ein ordentliches Trinkgeld zu geben.
    Alex' Kopf lief rot an und er brüllte: "Hektor du dämlicher Idiot, ich bring dich um!"
    Einen Moment später wurde ihm klar, dass es in einem Haus voller potentieller Mörder wohl nicht ratsam war, irgendwelche Morddrohungen auszustoßen, selbst wenn es nicht ernst gemeint war. Ängstlich blickte er zur Tür und konnte nur hoffen, dass ihn niemand gehört hatte.

  19. #19
    Der Junge bedankte sich immernoch. Clementine musste ein bisschen darüber grinsen, und als sie bei seinem Zimmer angelangt waren, sagte sie nur "Keine Ursache... wenn ich mal Hilfe brauche klopfe ich bei dir an..." und zwinkerte ihm zu.

    Sie sah sich um. Es gab jede Menge Zimmer hier oben, sie brauchte sich also tatsächlich nur eins auszusuchen. Sie öffnete die Tür gegenüber von Alex' Zimmer... wie es aussah, war ihr noch niemand zuvorgekommen. Um zu verhindern, dass sich irgendwer das Zimmer unter den Nagel riss, während sie ihr Gepäck holte, zerwühlte Clementine das Bettzeug, damit es aussah, als ob jemand drin geschlafen hätte und warf ihren Mantel aufs Bett. Dann fiel ihr jedoch auf, dass sie darin alle ihre wichtigen Gegenstände (vor allem ihre Zigaretten!) aufbewahrte und zog sich statt dessen lieber den Pullover aus um ihr aufs Bett zu legen.

    Gerade, als sie den Mantel wieder angezogen hatte und aus dem Zimmer ging hörte sie Alex fluchen. Sie zog eine Augenbraue hoch und war sich nicht sicher, ob sie klopfen sollte oder nicht. Da der Kleine ihr jedoch sympatisch war, sie nicht wusste, ob irgendwer in diesem Haus Hector hiess (oder ob er gerade einem Hund drohte) und Alex sich gerade mit eben diesem stritt und ihre Neugier eh meist obsiegte klopfte sie an Alex' Tür

  20. #20
    Es klopfte. 'Soviel also dazu...' seufzte er. Bevor die Tür allerdings das Schicksal einiger anderer in diesem Haushalt teilte, öffnete er sie lieber. Davor stand die Person, die er im Moment (abgesehen von dem gewalttätigen Russen) am wenigsten sehen wollte. Wenn sie rausbekam, womit sie sich gerade so abgeschleppt hatte, würde sie ihn wahrscheinlich für den größten Spinner unter der Sonne halten...
    Also blieb er in der Tür stehen und sagte: "Es ist alles in Ordnung, ich habe mich nur über einen kleinen Streich meines Bruders geärgert..."
    Inzwischen ratterte sein Gehirn, was er sagen sollte, falls sie ihn fragen würde, um was für einen Streich es sich genau gehandelt hatte. Die Wahrheit würde er ihr ganz bestimmt nicht verraten!

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