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Thema: Forenrollenspiel "Westwind" - das Intro

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    "Begießen?!"

    Daeron war sofort hellwach. Den Großteil der Rede hatte er verpasst und das war ihm bewusst. Es kümmerte ihn allerdings nicht. Er war ein Mann der Taten, für Worte hatte er nicht viel übrig (es sei denn es ginge um Valar, versteht sich).

    "Haha! Ich bin dabei! Da wollen wir doch gleich mal austesten, wie viel unser Oberzwerg… verzeiht… Oberkuttenmensch taugt, nicht wahr!"

    Er wandte sich Balthasar zu

    "Los, komm hier runter, Junge, und zeig uns deine… Führungsqualität! Auf zur Kneipe!"

    Geändert von Flying Sheep (02.06.2009 um 12:06 Uhr)

  2. #2
    In der stickigen Dunkelheit ihrer Kiste, wartete ein Mädchen mit ziemlich schlechtem Gewissen und plötzlicher Angst vor Stürmen darauf, dass die Hafenarbeiter ihre Arbeit beendeten.
    Das Versteck war nämlich furchtbar langweilig und unbequem.
    Die Zeit zog sich dahin und Raa Mon fiel in einen unruhigen, oberflächlichen Schlaf. Als sie erwachte, herrschte vollkommene Stille um sie.
    Ein paar Minuten wartete sie noch - vorsichtshalber - denn sie hatte keine Ahnung, wie lange sie geschlafen haben mochte.

    Dann öffnete sich der Truhendeckel und ein gefaltet aussehendes kleines Wesen entstieg dem Inneren, streckte seinen Rücken und sog gierig Luft ein. Hier herrschte ebenfalls vollkommene Dunkelheit. Na toll.
    Raa Mon stakste, sich unbeholfen vorwärts tastend, durch die Schiffsladung. Keine Ahnung, was in den Kisten war, an denen sie sich regelmäßig die Schienbeine stieß.
    Irgendwann stieß sie an eine Wand. Nun war es einfacher. Raa ging einmal um den ganzen Raum. Sie ertastete die Tür und zog sich auf die gegenüberliegende Wand zurück. Nach einigem Herumtasten fand sie zu ihrem Entzücken Stoffballen, zwischen denen sie sich verkroch. Sie Sog den Duft von Leinen ein, kuschelte sich an die Stofbahnen und nickte wieder ein. Diesmal schlief sie ruhiger.

  3. #3
    Nach einer durchzechten Nacht...
    Stolz und majestätisch lag der Viermaster 'Westwind' im Hafenbecken, bewacht von nicht weniger als vier Dutzend der Wachen und Krieger aus dem Hause der 'van der Walls', die mit grimmigen Mienen versuchten, ihre Furcht vor dem Schiff zu verbergen, welches - soviel habt ihr in den Kneipengesprächen des gestrigen Abends herausgefunden - schon jetzt als verflucht gilt und als drittes Geisterschiff gehandelt wird.

    Das Verladen der Ladung und Ausrüstung hatte bis weit nach Mitternacht gedauert, doch nun, im gleißenden Sonnenlicht eines erwachenden, heißen Sommertages wetteiferten sowohl die Kapelle als auch das infernalische Brüllen der Möwen um die Aufmerksamkeit der unzähligen Bürger die gekommen waren, das Schiff und seine Mannschaft nun zu verabschieden.
    In wenigen Augenblicken würde es soweit sein, das Schiff würde ablegen und seinen Kurs Richtung Süden einschlagen.

    Als wäre Mannschaft totgeweiht, schwanken die Abschiedsgrüße zwischen echter Sorge und Galgenhumor, nicht Wenige sind es, die Glücksbringer oder kleine, jedoch erlesen ausgesuchte Notrationen den Helden und den Matrosen in die Hände drücken.
    Nach dem "Spießrutenlauf" durch die Menge jedoch, liegt das prachtvolle Schiff vor euch, genauso wie die Planke, die euch an Bord führt. Die Segel sind gerafft, das Meer im Hafenbecken scheint schon voller Erwartung und diebischer Freude zu glucksen und ihr setzt eure Schritte an Bord.


    Direkt neben der Planke seht ihr einen gelassen dastehenden, südländisch aussehenden Mann in Gala-Uniform stehen, der jedem von euch die Hand reicht und sich freundlich und mit sichtbarer Erleichterung ob eurer Waffen als Kapitän Firruza vorstellt und jedem von euch ein kleines, schmuckloses Zimmer mit Bullauge und Hängematte zuweist...

    Das Schiff wird wohl jeden Moment ablegen...!

    Geändert von Daen vom Clan (02.06.2009 um 10:58 Uhr)

  4. #4
    [FONT=Verdana]Langsam wachte Balthasar auf. Er streckte seine Glieder und wurde langsam wach. Es war bereits heller Morgen, man hörte die Möwen rufen, ein Zeichen das die Stadt direkt am Meer lag und wer eine feine Nase hatte konnte sogar das salzige Meer riechen.[/FONT]

    [FONT=Verdana]Balthasar fühlte sich grauenhaft, jeder Knochen und jeder Muskel schmerzten doch sie alle übertraf sein gewaltiger Kopfschmerz. Er hatte in einer unbequemen Lage geschlafen und fühlte das, doch woher sein Kopfschmerz kam das wusste Balthasar nicht, das einzige woran er sich noch erinnern konnte war das er die Rede gehalten hatte und sie war ein erfolg gewesen doch an was genaues konnte er sich nicht mehr erinnern, alles war so verschwommen.[/FONT]

    [FONT=Verdana]„Anscheinend war habe ich großen Eindruck mit meiner Rede erweckt, ich sollte aber nicht so viel darüber reden, ein Geistesmensch sollte nicht angeben sondern sich zurückhalten. Doch wieso hat man mich hier zurückgelassen und wieso bin ich hier eingeschlafen?“[/FONT]

    [FONT=Verdana]Balthasar gingen noch einige andere Fragen durch den Kopf als er plötzlich die fernen Rufe einige Seemänner hörte, da drehte er sich um und – sah das sein Schiff jeden Moment den Hafen verlassen könnte! [/FONT]

    [FONT=Verdana]„Schockschwerenot! Ich muss sofort zum Hafen“, rief er entsetzt.[/FONT]

    [FONT=Verdana]Doch da bemerkte er erst das er ungefähr 2 Meter über dem Boden war, auf dieser Ehrentribüne, er eilte zur Tür doch sie war verschlossen.[/FONT]

    [FONT=Verdana]Er wusste das seine Chancen die Tür durch Gewalt rechtzeitig öffnen zu können geringer war als die Dichte von Wasser bei hundert Grad Celsius. Er musste eine alternative finden und zwar schnell.[/FONT]

    [FONT=Verdana]Er ging zur Brüstung des Balkons und lehnte sich zurück. Er konnte einen Heuwagen direkt unter sich erspähen. [/FONT][FONT=Verdana]„Das sollte gehen....“, murmelte er sich zu.[/FONT]

    [FONT=Verdana]Er schwang sich über den Balkon, machte sich sicher wo er landen würde und sprang in der Hoffnung das der Wagen ihn aushielt.[/FONT]

  5. #5
    Liam begutachtete skeptisch sein neues Zimmer, legte seinen Beutel neben die Hängematte und legte sich probeweise hin, sie war angenehmer als die alten Banken auf denen er sonst immer schlief.
    Wehmütig dachte er an seine Kindheit, wie seine Mutter ihm immer eine Geschichte erzählt hatte bevor er einschlief, wie sie ihn noch einmal zudeckte.
    Und an seinen Vater, wie er ihn immer geschlagen hatte, weil er sich nicht seinem Willen unterordnen und ihm beim Stall ausmisten half. Oft hatte er den Gürtel auf Liams Rücken toben lassen...

  6. #6

    Examinierter Senfautomat
    stars_mod
    Thomas hatte sich also nicht getäuscht. Der junge Balthasar war tatsächlich zu unerfahren, um auch nur eine treffende Rede zu halten. Er hatte es nicht einmal geschafft, sämtliche Mitglieder der Expedition beim Namen zu benennen. Das konnte ja noch lustig werden.

    Aber es gab auch noch andere Dinge, über die Thomas sich den Kopf zerbrechen musste. So schön die Westwind auch war, so handelte es sich bei ihr dennoch um ein Schiff. Thomas schauderte allein beim Gedanken daran. Wie alle Mitglieder seiner Familie hatte er bedauerlicherweise eine kleine Schwäche für die Seekrankheit geerbt. Zweifelsohne würde er so ein Bild für die Götter abgeben. Aber es war nun einmal nicht zu ändern.


    Sorgsam packte Thomas seine Sachen zusammen und betrat das Schiff. Schon beim ersten Schwanken der Plnaken überkam ihn eine wohlbekannte Flauheit in der Magengegend. Er fragte sich wie lange es wohl dauern würde bis er sein Frühstück wiedersah.

  7. #7
    Da lag es vor ihr, leicht von den Wellen des unendlichen Meeres bewegt: Das erste Schiff, mit dem Carmen reiste. Es war freilich prunkvoll, stabil und auf seine Weise schön, doch in ihren Augen vor allem eine Herausforderung, welche die gut bekannte und verhasste Angst in ihr aufkeimen ließ. "Ich lasse mich nicht beherrschen.", flüsterte sie wild entschlossen und setzte einen Fuß auf das Schiff. Es wiegte sich leicht zur Seite, als wolle es Carmen abschütteln. "Ich werde dich bezwingen." flüsterte sie mit geschlossenen Augen und zog den zweiten Fuß nach.
    Das - wenn auch nur sehr leicht - schwankende Schiff sorgte für ein flaues Gefühl in ihrem Magen, was sie jedoch ignorierte.
    Sie fragte Kapitän Firruza nach dem Namen des Schiffsbesitzers (sie wusste zwar nicht, ob auch ein Übernachten in einem Schiff, dessen Besitzer man nicht kennt, zu jener Regel ihrer Großmutter zählte, doch sie wollte lieber nichts riskieren) und untersuchte anschließend ihr Zimmer nach fremden Gegenständen, konnte aber nichts entdecken. Danach verteilte sie ihr Gepäck im Raum und ging wieder an Deck. Zwar sagte sie sich selbst, dass sie nur die schöne Aussicht des Meeres genießen wollte, aber möglicherweise gab es andere Gründe dafür, weshalb Carmen so nah an der Reling stand.

    Geändert von daenerys (03.06.2009 um 13:22 Uhr)

  8. #8
    Mit diesem Schwanken würde Lif noch Probleme bekommen. Ging es auf See immer so auf und ab? Ungelenk setzte er einen Fuß vor den anderen. Schließlich erreichte er eine Planke, die nach oben führte. Moment, Planke? Er blickte sich um. 'Oh, ich bin ja noch gar nicht auf dem Schiff. Aber trotzdem schwankt hier alles so. Hmm, vielleicht steht dann auf dem Schiff alles still!'
    Von diesem erfreulichen Gedanken ermutigt setzte er einen Fuß auf die Planke. Als er den zweiten nachziehen wollte, verlor er das Gleichgewicht, und fiel hintenüber. 'Immerhin bin ich nicht ins Wasser gefallen.' Während er sich auf allen vieren auf das Schiff vorarbeitete, konnte er seine Gedanken immerhin soweit ordnen, dass er beschließen konnte, in Zukunft nicht mehr mit einem Zwerg die Nacht über durchzusaufen, wenn er am nächsten Morgen etwas wichtiges vorhatte.

  9. #9
    Der Kopf des Karrenbesitzers ruckte herum, als er die Erschütterung auf seinem Wagen bemerkte und eine steile Zornesader schwoll ihm auf der Stirn an, doch wie durch ein Wunder glätteten sich seine Gesichtszüge und er grinste breit: "Der Herr Exep...Pexid...Forschungsreise-Anführer, willkommen auf meinem Wagen, sagt doch etwas, hoher Herr, ich fahre Euch doch gerne zum Hafen."
    Damit gab er seinem Ochen den Ziemer zu spüren und der Karren setzte sich langsam in Bewegung, während an Deck des Schiffes schon emsig die Matrosen sich an ihr Tagwerk machten.

    Kapitän Firuzza lehnte sich neben Carmen an die Reling und warf ihr einen aufmunternden Blick zu. Schließlich antwortete er: "Das Schiff gehört natürlich meinem Herren, dem Finanzmagnaten van der Wall, aber die Oberhoheit dieses Schiffes besitze ich, insofern frage ich mich natürlich, ob ich Euch irgendwie helfen kann, schöne Dame."

    Geändert von Daen vom Clan (03.06.2009 um 13:47 Uhr)

  10. #10
    Torben hatte gerade seine Tasche in seinem Zimmer abgelegt, und ging, die ganze Zeit in sich hineingrinsend, da ihm Balthasars "Rede" noch lebhaft vor Augen war. Oben Angekommen sah er sich nochmal um, er war zwar schon früher auf dem einen oder anderen Schiff gefahren, aber imm nur auf kleineren und auf Flüssen, was natürlich etwas ganz anderes war als auf so einem großen mehrere Tage übers Meer zu segeln. Er ging zu Carmen die an der Reling stand und fragte:"NA Carmen, schon früher zur See gefahren? Bei mir ist es, von Flussfahrten mal abgesehen, das erste mal."

  11. #11
    Liam vernahm die seltsamen Töne aus seinem linken Nachbarzimmer und klopfte entzürnt mit seiner Faust gegen die Wand.
    "Ruhe, wie soll man so ein Nickerchen halten?!" knurrte er verärgert.

  12. #12
    Dahlia saß in ihrer Kabine in ihrer Hängematte. Momentan hätte man kaum bemerkt, dass man sich auf einem Schiff befand, so ruhig lag es im Wasser. Sobald sie jedoch Fahrt aufgenommen haben würden, würde es in dieser Hängematte bestimmt nicht allzu leicht sein, Schlaf zu finden.
    Die Elfe hatte sich bewusst aus all dem Geplänkel vorhin heraus gehalten. Sie kannte niemanden der anderen, deshalb war es ihr egal, wer sie durch diese Expedition führen würde.
    Behutsam lehnte Dahlia ihren Speer gegen einen Stuhl und drehte sich Richtung Tür. Sie wollte sich an Deck etwas umsehen und die anderen Teilnehmer hier ein wenig in Augenschein nehmen, und eigentlich sollte sie dafür doch keine Waffe brauchen... Doch nach kurzem Zögern schloss sich ihre Hand wieder um den weißen Griff , nahm also den Speer doch mit,
    und machte sich auf den Weg zum Deck.

  13. #13
    Endlich war es soweit...
    Unter dem frenetischen Jubel und den Segenswünschen der unzähligen Bürgern der Hafenstadt, lichtete die Westwind die Anker und fuhr aus dem Hafenbecken in Richtung der friedlich und still daliegenden See mit sachtem Wind, als wollten die Götter höchstpersönlich zum Gelingen der Fahrt mitwirken.

    Nachdenklich blickt ihr ein letztes Mal zurück, erkennt den Händler 'van der Wall', der pikiert ein weißes Spitzentaschentuch zum Winken benutzte, in dass er zuvor noch kräftig seine Nase erleichtert hatte und sein Blick ruht voll Stolz und Erwartung zumeist auf Balthasar.

    Lif hingegen kann unmöglich der wehmütige Blick des Abschieds von Rekrutin Vidasal entgangen sein, während der Hochverwalter Ridubald noch lange an der Kaimauer entlangstakste, um einen letzten Blick auf Carmen zu erhaschen.

    Und weit hinter den eigentlich Feiernden, fragten sich zwei Seebären gerade, warum unzählige wetterfeste und hochwertige Taue und Seile in einer dunklen Ecke liegen.

    Kaum ist das stolze Schiff jedoch aus der Hafeneinfahrt gefahren, umgibt euch bald schon die unendliche See mit leichtem Seegang. Die Möwen werden weniger und der Geruch wird salzig-herb. Die Matrosen bedenken euch mit großer Kameradschaft und es ist offensichtlich, dass sie euch sehr dankbar sind, dass ihr als ihre Beschützer fungiert und so ist es nicht verwunderlich, dass euch die Männer und Frauen des Schiffes gerne zum Würfelspiel unter Deck oder einem Umtrunk an Bord einladen, eingenommen unter dem sehenswerten Sternenhimmel des Ringdomo-Ozeans, den Kurs beständig nach Süden haltend...


    Während des vierten Tages auf See nimmt der Kapitän - der sich als sehr zuvorkommender Kommandant erwiesen hat - Einige von euch zur Seite und zeigt mit gerunzelter, sorgenzerfurchter Stirn auf eine bedrohlich wirkende, tiefschwarze Wolkenwand, die, getrieben vom rasch aufkommenden, kälteren Wind, rasch auf euch zukommt.
    In ihrem Herzen blitzt es bereits und die weiße Gischt hoher Wellenkämme ist dort bereits auszumachen - es scheint, als würdet ihr auf einen Sturm zurasen, deswegen bittet der Mann die nächsten Umstehenden, einen Abstecher in den Laderaum zu machen, um dort die Ersatzseile bereitzulegen, falls es nach dem Sturm Einiges zu reparieren gäbe...

    Geändert von Daen vom Clan (03.06.2009 um 16:36 Uhr)

  14. #14
    Im dunklen Laderaum wurde heller, als sich die Luke zum Laderaum öffnete und Torben hinunter kam, und er sich umsah, hier unten war alles was sie so brauchten, von Nahrungsmitteln und Getränken, die er in der Regel gut hinunter bekam, den er hatte nur manchmal leichte Seekrankheit, bis hin zu großen Stoffballen und Kisten aller Art. Weiter hinten entdeckte er zu seiner verwunderung eine offene Kiste, in der Seile lagen, allerdings nur sehr wenige.
    "Merkwürdig, was ist denn mit den ganzen Seilen passiert, wir haben doch in den 4 Tagen kaum welche gebraucht." dachte er sich
    Dann plötzlich war ihm als hätte er ein merkwürdiges Geräusch gehört und drehte sich um, es schien nicht vom Eingang, sondern von irgendwo im Lagerraum zu kommen, und auf einmal fühlte er sich beobachtet.

    Geändert von wusch (03.06.2009 um 16:49 Uhr)

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