Klär mich bitte auf, auch nach intensiver Musterung des Bilds weiß ich nicht, worauf du hinauswillst.Zitat
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Marvel's Spider-Man Remastered (PC)
Tolles Spiel, das extrem viel Laune macht. Hier wurde ja schon viel Gutes darüber berichtet, daher befass ich mich ausnahmsweise mal kurz. Der PC-Port ist technisch sehr gut gelungen, grafisch spielt das Spiel trotz seines Alters in der oberen Liga mit. Das Spiel wurde in meinen Augen so gut portiert, dass ich als AMD User Raytracing in höchsten Details erleben kann, was ja selten der Fall ist (zumindest in 4K@60). Auch wenn Raytracing nur als Reflexionen existiert, kommen sie hier voll zur Geltung (Hochhäuser, Böden, selbst Spidys weiße Augen). Zur Story und Gameplay brauch nicht viel sagen, macht von Anfang an bis zum Ende viel Spaß. Das Open-World Konzept passt wie die Faust aufs Auge für einen Mainchar wie Spider-Man. Und trotz der vielen Symbolen auf der Map, hat man hier nicht das Gefühl ein Ubi-Game zu zocken. Die Entwickler haben in meinen Augen Gameplay mit Spielwelt optimal kombiniert, man will selbst die Schnellreise-Funktion nicht nutzen. Auch die drei kleinen Story-DLCs fand ich gut, nur leider zieht hier der Schwierigkeitsgrad in den Kämpfen stark an. Teilweise ziehen manche Gegner mit einem Hit de Hälfte der LP ab. Im eigentlichen Hauptspiel hatte ich nie Probleme.
Trotz ihrer Firmenpolitik muss man Sony es hoch anrechnen, dass ihre Firstparty-Titel spielerisch immer wieder ein Genuss sind und sie diese häufiger auf den PC portieren. Ich freu mich daher auf den Miles Morales-Port im Herbst, auch wenn ich kein Fan von ihm bin.
Das hatte mir damals auch sehr zugesagt, was aber auch daran lag das man vieles davon sofort erledigen konnte und das ziemlich schnell. Dadurch fühlte man sich nicht so erschlagen, wie es eben bei Ubisoft oft der Fall ist.
Ist eigentlich genau wie Teil 1, nur dass es eben WESENTLICH kürzer ist. Spaß macht es aber trotzdem.
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Magic Knight Rayearth (US Saturn)
Ich habe in den vergangenen Wochen (oder allgemein dieses Jahr) einiges an altem Kram gezockt und dazu gehörte nun auch Magic Knight Rayearth, welches schon ewig in meiner Sammlung war und ich bisher immer zu faul war es zu spielen. Magic Knight Rayearth basiert auf dem 6-bändigen gleichnamigen Manga, welcher Mitte der 90er erschien und erzählt hier grob die Geschichte von Band 1 bis 3 nach. In Japan wurde das Game nur einige Monate nach Release der Konsole veröffentlicht, während es in den USA das letzte veröffentlichte Spiel für die Konsole war (u.a. gab es wohl auch Probleme mit dem damaligen Chef von SEGA, der partout keine Lust auf 2D-Games hatte - später wechselte der Kerl dann zu Sony, was dafür sorgte das auch da einige geile 2D-Titel den Weg in den Westen gar nicht oder nur verspätet fanden).
Das Spiel selbst ist ein klassisches Action Adventure mit leichten RPG-Anleihen und typischen Anime-Elementen (was bei der Vorlage klar ist), aber durch die Lokalisation von Working Designs ist es an manchen Stellen auch bockschwer und der Laden konnte es nicht lassen, hier und da ein paar vollkommen unpassende Witze für das Setting einzubauen. Dennoch macht es Spaß, da man effektiv mit etwas Geduld gut durch das Spiel kommt und es nie langweilig wird. Leider ist die englische Synchro nicht wirklich gut und die Outtakes die man sich anhören kann sobald man das Spiel beendet hat (und alle Regenbogen-Juwelen gefunden hat) sind eine Katastrophe und alles andere als lustig. Ich würde das Game jedenfalls nicht als Klassiker bezeichnen, aber wer Spaß an solchen Games hat, kann es sich mal angucken.
Nachdem ich aber gesehen habe wie kurz das Game dann doch ist, frage ich mich wieso diese ganzen Spinner bereit sind so viel Geld in das Game zu investieren. Gefühlt hat sich der Preis in den letzten 2-3 Jahren für ein gebrauchtes oder neuwertiges Exemplar verdoppelt bis verdreifacht.
Also ich saß für 100% an Miles Morales gut 20 Stunden.
Fühlte sich auch nie gestreckt oder so an, was ich von den Spider-Man DLC Quests nicht behaupten kann.
Ansonsten kann ich jeden nur Spider-Man empfehlen.
Das ist ein richtig geiles Spiel mit einer noch geileren Story + Präsentation.
Habe mir das diese Woche erst wieder im Angebot für 14,99 Euro gekauft, weil es mir nach vier Jahren Pause erneut in den Fingern juckt.
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"An Outcry" habe ich gerade in etwas über 3 Stunden durchgespielt & habe Ende 3/5 erreicht. Das Spiel wurde mit dem RPG Maker 2003 erstellt & besteht fast ausschließlich aus selbstgemachten Ressourcen.
Insgesamt war ich sehr angetan von dem Spiel, das manche gemeinhin als Walking-Simulator oder Narrativ mit Kämpfen & Entscheidungen bezeichnen würden.
Es spielt im Wien der Jetztzeit & hat eine Atmosphäre, die zwischen bedrückend & pittoresk hin & her pendelt.
Man spielt eine nicht-binäre ProtagonistIn, die in ihrem Appartmentkomplex von den meisten ihrer Nachbarn nicht beachtet oder aktiv ausgegrenzt oder bedroht wird.
Irgendwann tauchen hässliche sprechende Vögel auf (eine eindeutige Metapher auf die "Neue Rechte"), die die ProtagonistIn öffentlich bedrohen, doch nur wenige
sind gewillt der ProtagonistIn überhaupt zu helfen.
Die Elemente, in denen das Ganze präsentiert wird, wechseln zwischen kafkaesk & Lovecraft-mäßig.
Eine der positivsten Aspekte dieser Erzählung ist die dichte, bedrückende Atmosphäre, die sehr gut durch die reduzierte Farbpalette & das Sound-Design, sowie der elektronischen oder rockigen Musik unterstrichen wird.
Einziger größerer Kritikpunkt ist das nicht sehr ausgefeilte rundenbasierte Kampfsystem.
8 von 10. (:
Geändert von Norpoleon (30.08.2022 um 19:18 Uhr)
Mega Man X Legacy Collection 1: Vor einiger Zeit die ZX Collection durchgemacht, dann musste die hier natürlich folgen! Das letzte Spielen der X Reihe müsste vor etwa 10 Jahren gewesen sein, trotzdem konnte ich mich noch an erstaunlich viel erinnern.
X1: Immer noch ein verdammter Klassiker! Ich weiß noch genau, wie mir die Kinnlade runtergeklappt ist als Kind als man auf das Schiff von Storm Eagle kommt und der Hintergrund explodiert, gerade wenn man die NES Teile vorher gewohnt war. Generell ne coole Idee dass manche der Stages Auswirkungen aufeinander haben und z.B. das abgestürzte Schiff in Spark Mandrils Stage stürzt. Da ich das Game als Kind am meisten rauf und runter gezockt habe ist es nicht mehr sonderlich schwierig, bzw. ich kann nicht mal mehr einschätzen wie schwer es wohl für nen neuen Spieler ist. Witzigerweise hab ich aber trotzdem bei Sigma alle 4 Energy Tanks gebraucht.
Nebenbemerkung: Wieso zum Teufel hat man eigentlich erst durch die wenigen Buttons vom GBA bei der Zero Reihe erkannt, dass Dash per Default auf L eigentlich ne geile Idee ist? Wer braucht schon das schnelle Waffendurchwechseln? Auf jeden Fall hab ich mir bei jedem Start von jedem Teil der Collection Dash immer wieder auf L gelegt.
X2: Ich mag den Teil auch noch. Nicht mehr so ikonisch wie X1, aber auch hier hab ich die Stages und Bosse alle noch sehr gut in Erinnerung gehabt. Die X Hunter sind ne witzige Idee und geben einem noch etwas, was man in den Stages zusätzlich tun kann. Gerade am Anfang kanns aber schon etwas härter sein, ne Stage normal durchzuspielen + noch einen der drei zu machen. Starte gerne bei Flame Stag, der nicht unbedingt der einfachste der Bosse ist. Finde X2 hat nen Sweetspot getroffen zwischen den Collectibles (inklusive Zeros Teilen) und den Leveln. Der Weg zum Shoryuken ist schon n bisschen haklig, aber auf der anderen Seitse gbts sonst zu wenige Stellen wo man die Bewegungsmöglichkeiten besser nutzen muss (viel kann man auch lösen indem man sich an den richtigen Stellen treffen lässt). Mit Shoryuken ist Sigmas finale Form lächerlich einfach, weil es ein Schlag nach oben ist. Hab mir aber trotzdem nen normalen Kampf geliefert, weil Sigma auch so nicht besonders schwer ist. Wenn man Zeros Teile vorher nicht sammelt hat man zumindest noch einen Vorkampf.
X3: Von den SNES Titeln wohl der anspruchsvollste Teil, mit etwas härteren Leveln und Bossen als in den Vorgängern. Ich mag die Level hier grundlegend, aber das größte Problem ist, dass es hier gekippt hat wie viele Items man verstreut. Die 4 Mech Suits sind auf dem Papier sicher ne tolle Idee gewesen, aber sorgen letztendlich nur dafür dass man noch öfter Stages wiederholen muss, vor allem wenn man die Reihenfolge in der man Zeug braucht nicht mehr im Kopf hat (wie ich z.B.). Gleichzeitig sind viele der Suits auch so situationsabhängig, dass man sie vielleicht für ein oder zwei andere Items braucht. Die Komplexität der Stages ist einfach nicht hoch genug um so ein Feature richtig auszukosten. Vielleicht hätte man einem den normalen Suit von Anfang an geben sollen, damit man Stages darum bauen kann dass man ihn hat und es so generell nützlicher macht? Als erstes hab ich Crush Crawfish gemacht, was nicht unbedingt die beste Wahl war. Dass man hier wieder 3 optionale Bosse hat mag ich weiterhin. In diesem Teil kann man sie sogar mit den richtigen Waffen bei der ersten Begegnung verschrotten. Kaiser Sigma ist ein orderntlicher Boss, persönlich der schwerste von 1-3 (er macht auch ordentlich Schaden mit Treffern). Man kann hier auch mit
X4: Zero spielen. Was man auch tun sollte wenn man irgendeine Herausforderung möchte (und generell das unterhaltsamere Gameplay). Liegt vielleicht daran, dass man alle Level hier auf X und Zero abpassen musste, dass es mit X einfach ist. An Magma Dragoon hätte ich wohl länger gesessen, wenn man nicht die Mech Suit mit in den Kampf nehmen könnte (was ne ziemlich geile Idee ist!). Nicht alle von den Moves die man mit Zero bekommt sind nützlich. Die Entscheidung, dass man Stages in zwei Teile spaltet mit nem Checkpoint in der Mitte von dem man nach nem Game Over starten kann hat mir nie gefallen, lässt alles unzusammenhängender wirken. Ach ja: Jet Stingrays Level kann sich hart ficken gehen!
Mit Zero hatte ich dann auch bei dem Boss Gauntlet gegen Ende ein paar Probleme - habe doch öfter mehr Schaden eingesteckt als nötig. Im Gegensatz zu den Vorängern hat man nur 2 Sub Tanks um die Energie aufzuladen. Der Kampf gegen den General ist schon ganz witzig - mit X zerlegt man ihn im Prinzip off screen, während man mit Zero den Boss tatsächlich spielen muss
Sigma hier ist... nicht einfach. Die erste Phase ist Zeitstreckung, sowohl für X als auch Zero, weil er nix kann. Bei der zweiten Phase kommt es eigentlich nur auf die Positionierung an, wenn man die raushat trifft er einen nicht mehr. Aber kann schon ein paar Versuche dauern. Die dritte Phase ist natürlich der Knaller mit zwei Formen mit jeweils eigener Energieleiste und kann mit Zero schon ne Bitch sein, vor allem weil der Kampf lange ist. Ich denke die erste Phase hätte man einfach streichen können. Und ja, ich hab das Game jeweils mit Zero und X durchgespielt *g*
Natürlich darf man die Anime Cutscenes mit ihrer legendären Vertonung nicht unter den Tisch fallen lassen. Der Plot hat für mich nie so richtig Sinn ergeben. Keine Ahnung, ob impliziert ist, dass die Repliforce eh alle mit dem Sigma Virus infiziert sind, oder sie wirklich einfach für ihre Idee der Ehre sich in Scharen niedermähen lassen und daher nur dumme Entscheidungen treffen. Auch aus den Verbindungen von Zero und Wily wurde nie so *richtig* viel gemacht, was wohl der Hype Moment für viele in diesem Spiel ist. X steckt eh in einer permanenten Sinneskrise und ich denke bei der X Reihe wird einfach klar, dass sie am Anfang genau so episodisch wie die klassische aufgebaut war ohne einen großen Plan, aber man dann irgendwann versucht hat ne kontinuierliche Story zu erzählen.
Vielleicht ist es Nostalgie für die 3 SNES Spiele, aber wenn man in X4 nicht Zero spielen könnte, fänd ich es schwächer. Irgendwas hat bei dem Teil bei mir nie 100% geklickt. Aber hey, immerhin ist es der letzte richtig gute Teil, bevor es danach bergab geht. Vielleicht demnächst in der Legacy Collection 2![]()
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Geändert von Sylverthas (04.09.2022 um 00:52 Uhr)
Ist bei mir anders. X1 kann ich fast auswendig durchspielen (einen oder zwei Energietanks muss ich dann doch nachlesen), aber bei den anderen Teilen fang ich jedes Mal wieder fast von 0 an. Hab ich den ersten Teil wirklich so viel öfter durchgespielt, liegt es daran, dass ich früher so viel darüber gelesen habe, oder hat es irgendeinen anderen Grund? Ich hab selber keine Ahnung.Zitat
Persönlich würde ich X4 als den (gameplaymäßig) besten Teil bezeichnen, ist allerdings schon wieder eine ganze Weile her, dass ich ihn zuletzt gespielt habe, könnte ich mal wieder machen...Zitat
Might Switch Force
Damals wie heute ein Budget Titel für den 3DS der später für alle möglichen Plattformen neu veröffentlicht wurde, aus einer Zeit wo ich WayForward Spielen wirklich angetan war - aus irgendwelchen Gründen hatte mich aber Mighty Switch Force immer kalt gelassen. Evtl erschien mir das Switch Feature nicht innovativ genug.
Ehrlich gesagt ist es auch nur durch die drohende Schließung des 3DS eShops in meinen Interessensbereich gerückt. Klar hätte man noch andere Plattformen, aber es wurde nicht ohne Grund für den 3DS entwickelt, denn nach langer Zeit habe ich endlich mal wieder den 3D Effekt eingeschaltet, da dieses Spiel mitunter einer der Titel ist, die den 3D Effekt beeindruckendsten hinbekommen.
Durch das Switch Feature, wodurch man Blöcke in Hinter und Vordergründen rücken kann, merkt man eine stark plastische Tiefe. Und wenn man einen Block auf einen selbst oder bei einem Gegner zum Vorschein bringt, klatscht die Figur direkt gen Bildschirm, mit nem sehr beeindruckenden Sprungeffekt. (also "Sprung" wie, Sprung in der Schüssel ihr wisst schon,)
Entsprechend seines niedrigen Preises von gerade mal 4€ hat das Spiel auch nur 16 Level (+5 Bonus Level). Die sind mal mehr Geschlicklichkeits und mal mehr Puzzle basiert. Ziel des Spiels ist es "Babes" wieder einzufangen die aus dem Gefängnis ausgebrochen sind. Man wirft ja Shantae vor immer mehr "lewd" geworden zu sein, aber ehrlich gesagt glaube ich dass mit dem Spiel alles anfing mehr "downhill" zu gehen. X)
Dennoch obwohl die Protagonistin nur ein paar Voice Samples hat und man ihre Mimik nur den Artworks entnehmen kann, mag ich ihre Persönlichkeit von der strengen, fanatischen schwarz/weiß sehenden Verbrecherjägerin. Die aber am Ende trotzdem die Schwerverbrecherinnen vor ein böses Contra Alienmonster rettet.
Gäbe es keine Bestzeiten für Sterne zu knacken, wäre man in circa ner Stunde durch. Durch die Zei- Voraussetzungen spielt aber gerade in offeneren Leveln die Reihenfolge eine große Rolle. Alles nichts großartiges, weil es gerade in den Puzzle-Leveln weniger Spaß macht Abschnitte auf Zeit zu wiederholen. Aber es hat mich durchaus bei der Stange gehalten. (Eine Belohnung gibt es übrigens keine für alle Sterne)
Das Leveldesign ist eben so wie man es von WayForward kennt, es reißt keine Bäume raus und nach kurzer Zeit sind alle Elemente etabliert, aber irgendwie ist das schon alles recht solide.
Wobei ein Feature das Wechseln durchaus auflockert und das sind rote und blaue Blöcke, die man in einen "Cycle" locken kann. Sprich: man kann während man auf einen dieser Blöcke steht, verhindern dass dieser in den Hintergrund wandert, das gilt für alle Blöcke der selben Farbe. Würde man also nun im nächsten Cycle switchen, würde man damit beide Farben gleichzeitig hin und her wechseln lassen, zusammen mit den normalen neutralen Blöcken muss man so teilweise mehrere von 3 Blockkombinationen zu gegebener Zeit in einen bestimmten Cycle bringen, das ist ehrlich gesagt auch die einzig innovative Idee in dem Spiel die dem Wechsel-Konzept zusätzliche Tiefe bringt, leider sind die farbigen Blöcke nur in einem Bruchteil der Level zu finden.
Das Spiel holt eine Menge durch seine Präsentation heraus neben den schon angesprochenen 3D Effekt, sollte man noch was anderes voll aufdrehen und das ist die Mucke. Das sind nämlich häufig sehr basslastige Funk Tracks. Die Musik ist so gut, dass es einen motiviert die selben Level dutzende Mal zu spielen, sofern es die Zeit-Herausfoderung irgendwie stresst.
Hier mein Lieblingssong, der wohl nicht ohne Grund direkt der Erste ist:
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Geändert von Klunky (05.09.2022 um 21:43 Uhr)
RPG-Time The Legend of Wright
Erst nur für X-Box ONE klangheimlich erschienen haben mich die Trailer so angesprochen, dass ich vom Release erst gar nichts mitbekommen habe.
RPG-Time ist schwer in ein Genre zu packen, denn eins ist es definitiv nicht - ein RPG. Stattdessen nutzt man eher typische Rollenspielmechaniken und eine klischeehafte Damsel in Distress Geschichte um möglichst viele Konzepte zu kontextualisieren.
Denn das Geschehen findet auf einem Notizbuch (und genau genommen den Tisch darum auch) statt indem ein Junge eine komplette Pen & Paper artige Spielwelt gekirtzelt hat mit Tonnen von Basteleien als Zubehör die unterstützend zur Geschichte genutzt werden, unter anderem auch dutzenden von Hüten die er sich aufsetzt um die Spielfiguren alle zu sprechen.
Das Spielgeschehen findet selbst in den Zeichnungen des Notizbuch statt wo man die Spielfigur "Wright" steuert. Nach der Eröffnungssequenz geht es dann auch auch darum der linearen Geschichte zu Folgen, Sequenz um Sequenz unterteilt in insgesamt 7 Kapitel. Hier geht es weniger um die Handlung aber mehr darum was auf den Weg passiert, denn so klischeehaft und kindlich auch alles anmutet, man kann so ziemlich gar nichts in dem Spiel erwarten außer das unerwartete. Die gesamte Reise von Wright ist ein Ideenfeuerwerk sondergleichen in dem sich alle paar Minuten komplett durch unerwarteter Weise das Gameplay aufglockert wird. Grundsätzlich bewegt man sich in dem Spiel wie in einem Adventure fort, doch alle Nase lang werden kontextsensitive Aktionen ausgetauscht, neue Hindernisse vom Jungen ins Spiel gemalt usw.
So findet man an einen See bei dem man aufeinanderfolgend Kämpfe bestreitet nur um später von einem riesigen Monster verschluckt zu werden, plötzlich im Bauch des Monsters ist man plötzlich in einem Escape Room Spiel mit Schlüsseln und Ingredenzien die man in Säure tunkt usw. Ich will da gar nicht zu viel verraten.
Dabei werden so viele Kniffe ausgenutzt die den Umstand dass man sich ja eigentlich mit einem Jungen an einem Tisch befindet ausnutzt. So geht in einem Horrorkapitel, plötzlich das Licht aus und der Junge beleuchtet das Geschehen des Notizbuch mit einer Taschenlampe.
Was man dennoch wissen sollte ist dass es sich bei dem Spiel um ein recht kinderfreundliches handelt und wohlmöglich diese auch als Zielgruppe angepeilt hat - was aufgrund einer fehlenden deutschen Lokalisierung wohl hierzulande nicht viel bringt. Aber man merkt dass das Spiel versucht immer sehr unterschwellig Wissen zu vermitteln, sei es die Arecibo-Botschaft mit dem man einen uralten Alien-Stamm dazu bringt einen zu verstehen. Das Silber Hitze besser leitet als Gold, wie "Go" funktioniert, Riemannsche Vermutung. Ich würde sagen durch die Themen mehr so wissbegierigere Kinder im Alter von 10-13 Jahren angepeilt werden. Aber alles wird so unterschwellig vermittelt dass es nicht "On the Nose" wirkt.
Für mich persönlich bedeutet das jedoch auch dass das Spiel zwar fast durchgehend unterhaltsam, aber dafür auch letztlich zu "seicht" ist, um wirklich mitzureißen. Viele der Gameplay-Passagen die nur einmal vorkommen sind letztlich zu eifnach und zu simpel umgesetzt. Ganz schlimm war da Kapitel 6 was ein einziges Würfelspiel war aber bei dem schon nach kurzer Zeit die meisten Felder keinen Effekt mehr hatten. Das hat vorne und hinten keinen Mehrwert besessen. Und ab einer Stelle muss man eine "7" Würfeln um an einen Tornado vorbei zu kommen. "Was ist wenn man nicht richtig würfelt?" dann lässt einen das Spiel ewig noch mal würfeln bis man die 7 erreicht hat, einfach nur sinnlos und Zeitverschwendung. Btw würfelt man mit enem Bleistift - fragt nicht - ich sage ja das Spiel ist kreativ.
Was durchaus manchmal funktioniert sind die Rätsel die zumindest meistens einen kniffligen Twist haben, generell aber ist das wohl unterm Strich zu wenig.
Dennoch die charmante Präsentation bei dem die Entwickler über 9 Jahre an dem Spiel gesessen haben, um dann im Spiel noch einen möglichen 2. Teil zu teasen ist einfach eine Unternehmen vor dem ich eine riesige Ehrfurcht habe.
Nachdem man das Spiel durchgespielt hat, gibt es auch nichts mehr zu sehen. Tatsächlich Undertale-artig gibt es nur die Möglichkeit den aktuellen Spielstand zu löschen und von neu zu beginnen oder es dabei zu belassen dass das Spiel "durchgespielt" bleibt. Es gibt auch keinen Weg das Spiel manuell zu beenden, man macht einfach die Konsole aus wenn man fertig ist. (was ehrlich gesagt ein wenig gekillt wird von dem Umstand dass heuzutage alle Konsolen mit einem Betriebssystem daher kommen)
Es ist ein Spiel bei dem man sich wieder als Kind fühlen darf, aber letztlich bei mir auch nicht mehr funktioniert. Daher war das für mich vor allem eines - große Kunst die das "prädikat" einzigartig verdient!
Wer kein Problem damit hat spielerisch eher nur "gerade" bei der Stange gehalten zu werden und dem Atmosphäre und Präsentation wichtiger sind, dem kann ich dieses Spiel bedenkenlos empfehlen. Gerade wer ein Kind hat, dem man vielleicht über den Weg ein bisschen englisch beibringen könnte. Es ist auch einfach schön mal ein modernes großes kohärentes Werk zu haben, was nicht die Spielzeit durch tonnen von optionalen und zeitverschwendenden Content streckt.
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Teenage Mutant Ninja Turtles: The Cowabunga Collection (EU Xbox Series X)
Nachdem Nickelodeon die Serie in den letzten Jahren regelrecht vergewaltigt hat und die aktuellen Versionen der Turtles einfach nur noch ein Witz sind (und die Spiele davor und auch in den letzten Jahren - mit Ausnahme von Shredder's Revenge - meistens kacke waren), war ich froh das Konami doch mal wieder einen Hirnfurz hatte und sich daran erinnerte, hier mal meist gute Games gemacht zu haben. In den letzten Tagen habe ich mich nun nach und nach an die ganzen Games gesetzt und während manche gut gealtert sind, merkt man anderen Games aus der Collection ihr Alter an. Aber gut, das war zu erwarten. Dennoch überrascht es mich dass es nach Teenage Mutant Ninja Turtles auf dem NES echt noch weitere Games gab, denn das erste Game für die genannte Konsole ist einfach nur ein großer Haufen Scheiße. Nun ist das Game nicht wirklich lang, aber es ist so dermaßen unausgeglichen und kacke (und dabei geht es mir nicht mal um dämliche Sprungeinlagen). Umso geiler war dafür Teenage Mutant Ninja Turtles: The Manhattan Project, welches ich bis zu dieser Woche noch nie gezockt hatte und dermaßen positiv überrascht wurde. Interessant war zu sehen, dass in dem Teil auch einige Gegner vorkamen, die ich bisher nur aus der SNES-Fassung von Turtles in Time kannte (und diese wurden dort ideal eingesetzt, da sie auch andere Bosse aus der Arcade-Fassung ersetzt haben). Alleine weil ein Teil der Games aus dieser Collection inzwischen im Original unbezahlbar sind, lohnt es sich hier zuzugreifen.
Das hört man auch öfter. Vom Gefühl her sind X1 und X4 die beliebtesten Teile. Und X4 mit Zero finde ich auch wirklich gut, aber mit X ist es irgendwo recht lasch.
So, jetzt beginnt die Collection, bei der man seine Markenloyalität hinterfragt. Die man auch mit "wieso tu ich mir den Scheiß eigentlich an?!" betiteln könnte...
Mega Man X5: Ist noch ganz gut. Das beschissenste an dem Game sind die massiv übertriebenen Tutorials. Die Entwickler halten einen in manchen Stages permanent am Händchen und das ist einer der wirklich frustrierenden Fälle von dieser Tutorialsucht. Bei der sie glauben, dass Spieler so strunzdumm sind, dass sie nicht die einfachsten Muster erkennen können - DENN WO SOLLS SONST IN DER STAGE WEITERGEHEN
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Was es aber wirklich schlimm macht, ist, dass man das nicht abschalten kann (wieso zum Teufel sind die auf Hard nicht deaktiviert?!). Diese ständigen Unterbrechungen alleine ziehen das Spiel schon deutlich runter. Sonst ist X5 gut spielbar, das Leveldesign ist (größtenteils) keine Katastrophe. Es ist sogar auf Hard noch recht einfach. Man hat hier das erste Mal damit experimentiert, dass man in einem Mega Man nicht alle Robot Master besiegen muss - potenziell. Man sammelt bei den ersten 4 Stages Teile für ne BFG, und die hat ne gewisse Chance die Weltraumstation Eurasia runterzuballern. Technisch hat sie sogar ohne ein einziges Teil immer noch eine geringe Chance es zu schaffen, also muss man nicht einen einzigen besiegen. Gelingt das nicht, dann kann man noch die anderen 4 machen um das Selbstmordshuttle für Zero vorzubereiten. Ich sehe was sie tun wollten, und gerade in der Selbstmordmission Zero zu verlieren ist ein herber Schlag (FYI bei mir ist Zero sowas von tot). Die Zufälligkeit wird bei Spielern nur für mehr Frust sorgen, gerade, wenn man einen Run nur mit Zero machen will. Zero zu nehmen ist auch hier wieder sehr spaßig, und man hat auch eine hohe Flexibilität weil man zwischen den beiden wechseln kann.
X5 macht auch einige Callbacks zu älteren Teilen, z.B. indem es in Duff Mc Whalens Stage nen Remix von Bubble Crabs Stage, auch das U-Boot passt dazu (wobei es hier mit nem sehr unnatürlichen Autoscroller gelöst wird, während es in Bubble Crabs Stage einfach so war, dass eine Schleuse erst von dem Schiff geöffnet werden musste und man sonst technisch auch an ihm vorbespringen konnte...). Diesen Autoscroller darf man dann auch mehrmals machen, wenn man alle Teile haben möchte
Dann hat es noch ein paar ziemlich undurchdachte Ideen. Bosse haben ein Level, welches sich aus der "Zeit" ergibt, die man verbracht hat. Man hat von Anfang an 16 Einheiten (pro gespieltem Level verliert man eine) und bis dahin muss man die Kolonie runtergeholt haben. Da Bosse Upgrades fallenlassen, wenn sie ein hohes Level haben, ist die optimale Strategie anfangs ein Game Overs zu farmen um den Timer runterzusetzen
Die Bosslevel sorgen auch dafür, dass diese dann im Gauntlet gegen Ende überzogen viel HP haben und die Kämpfe sich extrem in die Länge ziehen:Weil man nach nem Game Over immer an nem Checkpoint weitermachen kann sind Leben abseits von einem größtenteils überflüssigen Ranking System sinnlos. Beim Ableben wird die gesamte Waffenenergie regeneriert. Man hat von Anfang an die Force Armor. Dass man von einer Rüstung erst profitiert, wenn man alle 4 Teile hat, es dafür aber 4 verschiedene Rüstungen für X gibt (wenn man "nude" X dazuzählt), fühlt sich nicht besonders gut an. Sorgt auch dafür, dass man die anderen Rüstungen nicht so wirklich benutzt, außer um an Upgrades zu kommen.![]()
Man merkt dem Spiel an, dass Capcom versucht hat nach den recht formulaischen ersten Teilen ein wenig was aufzumischen. Das meiste hat nicht besonders gut funktioniert, würde ich mal sagen. Geplant war es wohl als letzter Teil, was vielleicht die Experimente erklärt (Zero 4 hat auch einiges an den Systemen von Z1-3 verändert). Das alles ist aber erst ein Vorgeschmack auf das wahre Grauen, das Mega Man X6 darstellt. Das hat einen eigenen Beitrag verdient, also dazu später mehr.
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Geändert von Sylverthas (25.09.2022 um 11:46 Uhr)
Oh ja, ich erinnere mich, immer vor dem ersten Boss noch ein paar Game Overs geholt zu haben. Dämliches System.Zitat
Wobei die Falcon und Gaea-Armor aber auch so spezialisiert sind, dass man sie ohnehin nur einsetzt, wenn man sie aus einem bestimmten Grund unbedingt braucht. Dumm nur, falls man das Introlevel mit Zero statt X gespielt hat, dann muss man nämlich ohne Force Armor auskommen und bekommst stattdessen den Z-Buster...Zitat
A Short Hike
Hab's gestern angefangen und beinahe in einem Rutsch von insgesamt einer guten Stunde fertig gespielt. Aber es gibt noch "Sidequests" und bei dem Spaß, den ich hatte einfach so die Insel zu erkunden und rumzufliegen, werde ich das auch noch machen!
Ich kann das Spiel nur wärmstens empfehlen, ich hatte lange nicht mehr so eine entspannte, schöne und spaßige Stunde mit einem Videospiel. Zwischen all dem "flashigeren" und mehr oder weniger "Triple-A-igen" Kram, den ich zurzeit so ausprobiere, hat mir das hier sehr gut getan.
Ich weiß immer noch nicht, was ich mit Xenoblade Chronicles 2 machen soll... bin fast 20 Stunden drin und fand's nicht furchtbar oder so, aber so richtig warm bin ich nicht damit geworden bisher. Ich will einfach nur Dragon Quest VI spielen, glaube ich.
--Auf der Suche nach dem wahren Sommerspiel: Meine „Summer Video Game Challenge 2025“ [Aktuell: 'Final Fantasy X-2']
1. Platz 1-Map Contest 2021: Das Super Mega Mini RPG: Island Quest v1.1