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Thema: gerade durchgespielt

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Bin gerade ein wenig auf Retro Kurs und habe die alten Resident Evil-Teile mal gespielt.

    Resident Evil 3, Hard

    Immer noch mein Lieblingsteil bisher, da es einfach ein cooles abwechslungsreiches Szenario hat und sich das Backtracking einigermaßen in Grenzen hält. War auf 'Hard' echt machbar und lustigerweise war das nun auch mein 1. Mal, dass ich ein Resident Evil nicht auf Schwierigkeitsgrad Einfach durchgezockt habe

    Resident Evil 2, Normal, Leon A

    Fand ich schlechter als Resi 3. Man ist irgendwie viel zu lange im (imo langweiligen) Polizeirevier und das Balancing ist unglaublich merkwürdig. Am Anfang dachte ich, dass ich zu schlecht bin und irgendwann in einer Sackgasse ende, aber gen Ende wird man ja mit Munition, starken Waffen und Kräutern 'überschüttet'. Hänge nun an Claire B und finde die Vernetzung der beiden Szenarien richtig cool und gelungen.

    Was in Resi 2 übrigens total nervt sind enge Räume/Gänge, die voll mit Zombies sind. Srsly das kommt mir echt zu oft vor und entweder bin ich danach Kräuter oder Munition los, weil man den Viechern auch nicht ausweichen kann.

    Angefangen sind noch Resident Evil Zero (Hatte ich damals auf dem Cube schon mal durchgespielt), Code Veronica X und irgendwann das hochgejubelte REmake, das mich zum Release eher wenig begeistert hatte. Aber die hebe ich mir alle auf, bis ich mit Claire B durch bin.

    Im Übrigen haben sich die Spiele gut gehalten und das Gameplay funktioniert noch sehr gut. Die Rätsel sind zwar unsinnig wie Scheiße und machen im Kontext der Umgebungen (aka so ziemlich alle Rätsel im RPD Revier) nicht den Hauch von Sinn, aber mir gefällt das. Dieses stückchenhafte Vorarbeiten in diesen feindseligen Gebieten hat definitiv was.

    Das größte Manko: Diese Spiele sind imo ungefähr 0 gruselig. Coole Monsterdesigns, teils nettes Sounddesign, aber imo sind sie mit der Horror-Action ab Resi 3 in die richtige Richtung gegangen.

  2. #2
    Pokemon X

    BAM! Ich hab zwei Wochen für die ersten sieben Orden und ein halbes Jahr für das Finale gebraucht. Aber jetzt bin ich durch! Auf jeden Fall die beste Pokemon-Edition für mich bisher, mit riesigem Abstand, auch wenn mich die Mischung aus zugepackten Funktionen und immer noch nur mittelmäßiger Bedienung/Hilfementalität weiterhin wahnsinnig stört. Die größte und beste Neuerung war für mich der Fakt, dass man jetzt so viele verschiedene Pokemon auf den einzelnen Routen findet. Das bringt ein ganz anderes Feeling ins Sammeln und Erkunden. Sonst halt Pokemon. Story war wieder phänomenal schlecht gepaced und wahnsinnig Japano-Kiddo-mäßig erzählt. Aber alles andere wäre ja auch schockierend gewesen.

  3. #3
    Castlevania Lords of Shadow

    Das passendste Wort, was mir für das Spiel einfällt, wäre "underwhelming". Man hat das Gefühl ständig mit angezogener Handbremse zu spielen und hofft jeden Moment sie löst sich...passiert aber nicht. Das Kampfsystem ist auf dauer ziemlich öde. Das lineare Leveldesign sieht manchmal zwar gut aus, im Endeffekt aber auch öde ohne Ende. BTW Ende, das war storytechnisch eigtl ganz nett. Summa Summarum hat mir Darksiders deutlich mehr Spaß gemacht. Der zweite Teil soll ja nicht wirklich besser sien oder? Lass ich wohl lieber sein.

  4. #4
    Resident Evil 2, Normal, Claire B

    Im Grunde hat sich außer dem Stalker Mr. X nicht so viel geändert und die Story war mir eh egal Ich finde Resi 2 sehr solide und hatte viel Spaß damit, aber Teil 3 kann es für mich einfach nicht vom 1. Platz stoßen.

    Resident Evil Code: Veronica X

    Mit 12 Stunden ist das Spiel gefühlt endlos, aber ich fand es von Anfang bis Ende super und es kommt für mich gleich auf Platz 2.

    Grund: Da man sich sehr leicht in eine Sackgasse spielen kann, indem man zu viele Ressourcen (miss)braucht, ist gutes Item Management hier noch wichtiger. Wie ich gemerkt habe gefällt mir dieser Aspekt an den alten Resis am besten, da eine geizige Spielweise belohnt wird und ich, wenn ich will, ein unheimlich geiziger Mensch sein kann. CV und ich kamen daher sehr gut ins Geschäft. Dieser Aspekt ist aber wohl auch der, der dem Spiel das Genick brechen kann: Man kann sich eben sehr leicht in eine Sackgasse spielen und das ist nicht unbedingt gutes Design. Wenn mir das passiert wäre, dann würde ich auf das Spiel hier ohne Ende schimpfen. (Sowas wie der Tyrant Bosskampf oder die Sequenz gegen Steve gehen im Grunde gar nicht.)

    Dann gefällt mir dieses extrem verschachtelte Design der Umgebungen und Rätsel. Jedes Areal hat ein Haupträtsel, dem mehrere kleinere Rätsel untergeordnet sind. Dadurch ist das Leveldesign eher der Struktur der Rätsel angepasst, wodurch es selbst wie in den Vorgängern so unglaubwürdig und affig wirkt, auf der anderen Seite hat das bei mir aber stets diesen ,,Oh, mit dem Gegenstand komme ich hier und hier weiter, schnell hin!''-Gedanken erzeugt. Und ist man erst mal dort angelangt, gibt es schon gleich wieder den nächsten Gegenstand. Rinse Repeat.

    Generell nimmt Code Veronica einige Gameplayaspekte der Vorgänger und dreht sie auf 200. Diese Extremform findet aber wahrscheinlich nicht jeder gelungen, Code Veronica ist ja auch eher umstritten.

    Story und Charaktere fand ich in Teilen unglaublich schräg und out of place. Hat mir aber auch gefallen, da der Unterhaltungswert enorm ist. (Go to hell, you crossdressing freak!)

    Ach ja: Null gruselig, genau wie die Vorgänger. Und der Designer des Endkampfes ist ein schlechter, schlechter Mensch.

  5. #5
    Borderlands 2

    Puh, lang hat's gedauert (was für ein fucking riesiges Spiel), aber definitiv mein Game of the Year. Spielerisch wahnsinnig konsequent und durchdacht, aber vor allem das optische Design und der Humor (!!) machen das Ding so richtig geil. Ich hatte praktisch ein Dauergrinsen auf dem Gesicht. Dass die Nebencharaktere beizeiten auch noch wirklich gut sind, ist so das Sahnehäubchen. Handsome Jack dürfte trotz seines eher unspektakulären Abgangs so ziemlich der charakteristischste und coolste Videospielschurke sein, den ich seit laaanger Zeit mitgekriegt habe.

    Kurz: Wahnsinn. Wer irgendwas für Rollenspiele, Shooter und/oder Humor übrig hat, muss eigentlich zugreifen. Kenntnisse des Vorgängers sind nicht nötig, aber leider streckenweise sehr nützlich. Der war nämlich auch schon sehr gut, aber gegen Teil 2 kackt er in jederlei Hinsicht total ab.

    So, nu die DLCs. <3

  6. #6
    @Cipo
    Taugt das auch als Singleplayer was?

  7. #7
    Wir haben es zu zweit angefangen und später allein weitergespielt, weil doch schon so einiges vom Humor verloren geht, je mehr auf dem Bildschirm passiert (und weil natürlich jeder seine eigene Geschwindigkeit hat). Also ja, absolut! Ich würde soweit gehen, zu sagen, dass man meistens nicht einmal merkt, dass das Spiel auch einen sehr präsenten und großartigen Mehrspielermodus hat. Wobei es je nach Klasse beizeiten doch schon mal recht fordernd sein kann alleine. Ich bin etwa sehr froh, dass ich es nicht mit Zero durchgespielt habe.

  8. #8
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Ich bin etwa sehr froh, dass ich es nicht mit Zero durchgespielt habe.
    Tell me about it!!! Oh man, im Gesamteindruck finde ich das Spiel auch sehr gelungen, aber zum Ende hin gab es immer mal wieder Momente, in denen ich kurz vorm Ausrasten war, weil ich einfach quasi am laufenden Band gekillt wurde. Vor allem diese fucking Dronen (weiß nicht mehr wie diese fliegenden Dinger genau heißen) haben mich tierisch aufgeregt...

  9. #9
    Am einfachsten sind wahrscheinlich Commando, Gunzerker und in Maßen Mechromancer. Der Commando kann halt echt idiotensicher werden durch seinen Turret und die ganzen Defensivskills. ^^

    Assassin war schon geil, aber halt seeehr hardcore.

  10. #10
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Am einfachsten sind wahrscheinlich Commando, Gunzerker und in Maßen Mechromancer. Der Commando kann halt echt idiotensicher werden durch seinen Turret und die ganzen Defensivskills. ^^
    Im Multiplayer einfach die Turret irgendwohin werfen und anfangen, die Kisten zu looten. <3

  11. #11

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Ich bin etwa sehr froh, dass ich es nicht mit Zero durchgespielt habe.
    Das habe ich auf der XBox gemacht (inkl. aller Achievements, auch beim DLC) und es war manchmal wirklich... schlimm. XD
    Bin daher bei der PS3 Fassung auf Maya umgestiegen, was die Sache erleichtert hat (dort habe ich aber auch noch x Trophies zu holen).

    Ansonsten habe ich vorhin durchgespielt: Street Fighter: Real Battle on Film (JAP PSone) und das Spiel ist so schlecht wie ich es in Erinnerung hatte. Egal, ich habe jede Minute davon genossen.

  12. #12
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Borderlands 2
    Puh... fand's nach kurzer Zeit krass langweilig. Liegt vielleicht daran das ich damals BL1 mit Zelretch durchgespielt habe und BL2 mit ihm die ersten ~3h angefangen hatte. Wer einmal Borderlands mit Teamspeak und ihn Coop kennengelernt hat, der wird mit dem SP nicht mehr glücklich - war imo 'ne echte Qual zum Ende hin. (Public Internet ist voller Cheater und die jucken Gearbox nicht) Ändert aber natürlich nichts am teilweise wirklich guten Humor, Tiny Tina (Tea Party!) oder der ganze Dungeons & Dragons Level/DLC.
    Und wohl einer der Worst Endebosse - das Slag Drachen-Vieh.




    Shadowgrounds [PC, Normal, ~6h]
    Release 2005 und sieht dementsprechend auch aus, allerdings kein Problem. Verursacht jetzt keinen Augenkrebs, es fehlen eigentlich einfach nur die Bling Bling Effekte.
    Das Spiel ist allerdings nur so ein Fest von Tropes, die nicht sonderlich störend wirken (Aliens überrennen Basis, Items aus Crates, DHL Quests (Hol dies, hol das), Türen öffnen für (unsterbliche) NPCs etc.), da es halt zum Spiel passt. Survival Feel kommt auf, hätte man aber durch mehr Notwendigkeit der Taschenlampe (allgemein zu hell), mehr Munitionsknappheit und weniger Medkits besser machen können. Die Mengen an Gegner waren an einer Handvoll stellen auch eher unnötig und untermauerten das ganze "Fuck the Story, schmeißt Alienhorden auf ihn!". Oh und Story... dat bescheuerte Ende. Am Ende betritt man per Mini-Raumschiff das große Alienraumschiff im Weltraum - aus dem die Aliens auf die Erde gebracht wurden. Damit beginnt auch der beschissenste Teil des Spiel, Massen von langweiligen Gegnern und die ersten Tode... bis man dann am Ende die komische Super-Bombe in der Mitte der Raumschiffs platziert uuund... die Geister/"Selbst"-Projezierungen der eigentlichen Aliens mit einem Reden. Man hätte die Erde ja nur mit Alien-Kriegern überströmt, da die Erde ja alle Warnungen ignoriert hätte (welche!?) und man deshalb mit Gewalt eine Energiequelle zurückholen müsse, da sich sonst die Menschen mit dieser noch selbst vernichten würden blablabla. YOU MUST BE FUCKING KIDDING ME.
    Bleibt am Ende aber trotzdem einer der allgemein wenigen Survival Top-Down Shooter und ist dabei absolut solide. Allerdings hatte ich mit Alien Shooter 2 Reloaded ein wenig mehr Spaß, alleine weil es von Anfang an einfach nur Gemetzel ist und das nicht verheimlicht.

    Was noch zu erwähnen sei: kein manuelles Speichern, nur am Anfang eines Levels ein Autosave. Massiv räudig wenn man mal einfach ausmachen will.

    Jetzt kommt aber das absolute Verbrechen:

    Dabei beginnt das ganze eigentlich verdammt positiv. Zwar immer noch kein manuelles Speichern, fängt wieder mit einem Standard Marine/Soldat an und schmeißt diesmal noch mehr Aliens auf einen (inklusive Massen an Munition und Medkits) dafür aber eine ordentlich verbesserte Engine (gerade was Licht angeht) und doch nicht nur den Standard Marine, sondern noch 2 weitere charmante Charaktere. Bruno der ausländische(?) und IQ mäßig im Bereich 60 zusammen mit seinem geliebten "Flammenatem" aka Flammenwerfer und die anscheinend wahnsinnig werdende Scharfschützin Isabel. Die Level sind um einiges atmosphärischer und abwechslungsreicher, dafür aber auch x-mal kürzer. Die Charaktere haben jetzt ganz RPG like auch Level und Fähigkeiten (+ die aus dem ersten Teil bekannten Waffen Upgrades). Wo wir bei kürzeren Leveln waren, darin liegt auch das Problem. Nicht weil sie jetzt kürzer sind, sondern weil man immer wieder am Ende eines Levels in einem Mini-Bereich eingeschlossen wird und gegen 100-150 Gegner kämpfen muss. WAS SOLL DER DRECK?! Hab das Spiel deswegen nach ~2h abgebrochen, wer kommt auf so eine beschissene Idee? Meine Fresse, einfach nur schlecht. Da verbessert man das Spiel zum Vorgänger so nett und dann sowas.

    Mal sehen was ich mir als nächstes in der Richtung gebe, Alien Shooter 1? Zombie Shooter oder doch die PC Version der 3 Alien Breed Spiele anfangen?

  13. #13

    Uncharted: Drakes Fortune [PS3 US, Normal, 7:56h]
    Erwartungen nicht Ansatzweise erfüllt.
    Plattforming, das bisschen rumgehampel kann man ja kaum so bezeichnen. Shootereinlagen... mehr schlecht als recht. KI, typisches 2-Meter-Feldweg verhalten. Grafik, konnte wenigstens überzeugen, auch wenn das ganze schon 7 Jahre alt ist.
    Das Spiel dürfte wohl die langweiligste Verfolgungsjagd ever haben und der Endboss war auch einfach nur lachhaft schlecht. Schade das Kämpfe immer nur bedeuteten: So jetzt kommen wieder 10 Gegner auf dich zu gerannt und du ballerst die hektisch hinter der Deckung weg. Toll. Ah und das Deckungssystem in Uncharted war auch nichts, was ich jemals vermissen werde. Atmosphäre? Kam wenigstens in den Katakomben oder Nazibunker mal auf, gerade mit den Spaniard-Monstern.
    OST... hab ich bereits wieder alles vergessen. Klingt jetzt alles böse und so, wäre aber wohl trotzdem sowas wie 'ne 78/100. Denke der zweite Teil dürfte einiges besser machen, bin gespannt.

  14. #14
    Shadow Hearts: Covenant
    41 h

    Fand ich nicht so gut. Das geniale Konzept von Shadow Hearts hat man hier im Nachfolger einfach nur noch aufgebläht, was meiner Meinung nach überhaupt nicht funktionierte. Shadow Hearts war deswegen so gut, weil es frisch, innovativ und schnell war. Das Kampfsystem hing mir gegen Ende schon zum Hals heraus, die Story war von Anfang an viel zu groß und die Charaktere allesamt langweilig. Wo SH noch oftmals eine gute schaurige Atmosphäre erzeugen konnte, wirkt SH albern und lächerlich. Nein, in meinen Augen funktionierte der Mix aus pseudo-ernsthaftigkeit und fröhlichem Leichtsinn überhaupt nicht. Storytechnisch ist echt ne Menge passiert, das ganze erste Drittel kann man jedoch in die Tonne kloppen, das spielte kaum noch mehr eine Rolle.

    Wie gesagt, das Spiel ist in meinen Augen viel zu groß und schafft es nicht, den Charme vom Vorgänger wieder einzufangen. Das Kampfsystem versucht komplex zu sein, ist es aber nicht. Durch die vielen Areale und den nervigen Rätseln (Danke an Gamefaqs, ihr habt mir sicherlich die Stunde oder zwei erspart) war ich eigentlich ständig dabei, mich mechanisch durch die Gegend zu prügeln, ohne dass das ganze spannender wurde. Sehr oft gab es überzogene Zwischensequenzen, bei denen ich oft das Gefühl hatte, man versucht das Spiel dadurch in die Länge zu ziehen, dass man die Charaktere sprechen lässt, ohne dass sie aber auch nur wirklich was sagen.

    Der ganze Yuri-Karin-Plot hat leider auch nicht so richtig gefunkt, das habe ich mir in meinem Kopf immer besser reden müssen, als es eigentlich umgesetzt wurde. Den restlichen Cast, bis auf Gepetto, kann man in die Tonne kloppen. Lucia und Kurando sind ultra langweilig und Anastasia und Joachim bieten nur einen albernen Unterhaltungsfaktor, auf den ich mich nur selten einlassen konnte, weil ich sowas von nem Shadow Hearts Game nicht erwartet habe.

    Was mich jedoch am meisten gestört hat ist die ständige Enttäuschung des Spiels. Ohne Witz, das Spiel hat ja so ultra viel Potential dazu, richtig gut zu sein. Aber schlechte Dialoge und cheesiges Voice-Acting haben ne Menge dazu beigetragen, das Spiel runterzuziehen. Ebenfalls hätte das Spiel echt dramatisch sein können. Ich hab so viel Drama-Faktor überall gesehen, besonders am Anfang und am Ende des Spiels. Besonders der Anfang hätte SO GUT sein können, aber er war es nicht. Er hat mich in gewisser Weise schon motiviert, das ganze mit Spannung zu verfolgen, aber spätestens ab der Hälfte, so kurz bevor ich den Russia-Arc beendet hatte, verlor ich meine Motivation. Schönes Bittersweet-Ending, aber das ganze Spiel hat es einfach nicht hinbekommen, dass ich wirklich mitgezogen wurde.

    Als ich das ganze vor 2 Jahren mal durchlas und mir das Ende anguckte, war ich von Emotionen ziemlich überschüttet, ich fand das alles richtig gut. Aber die Umsetzung war am Ende dann doch sehr ernüchtern. Ich nehme dem Spiel es sogar ein wenig übel, dass es das, was SH1 angefangen hat, nicht würdig abschließen konnte, obwohl das ganze mit diesem Konzept definitiv hätte funktionieren können.

    Ich gebe Shadow Hearts: Covenant 5.5/10.

  15. #15
    Sleeping Dogs
    Kurz gesagt: das beste GTA überhaupt.
    Ich habe selten, sehr, sehr selten ein Spiel erlebt, das mich durch seine Geschichte und seine Charaktere so intensiv gebunden hat wie dieses Spiel. Ein Hong Kong-Actionthriller der ganz großen Kategorie zum Selberspielen mit einem ziemlich coolen Hauptcharakter und noch cooleren Nebencharakteren. Und dann zwischendrin immer wieder diese Szenen, in denen man sich nur denkt: "Ach du Scheiße alter!", um dann das Spiel für ein paar Augenblicke nicht mehr anzufassen.


    Ich glaube, an diesem Spiel gibt es wirklich nichts, was mich in irgendeiner Weise gestört hätte. Na doch, vielleicht das komische Kampfverhalten ab und an, wenn sich Wei dazu entscheidet, einfach nicht mehr zu blocken oder das zu tun, was man will, nur um am Ende richtig auf die Schnauze zu kriegen. Das war zwischendurch doch etwas nervig. Aber davon abgesehen: geiles Spiel

  16. #16
    Zitat Zitat von Byder Beitrag anzeigen
    Shadow Hearts: Covenant
    Kann ich 1:1 so unterschreiben. Ich dachte damals immer, dass mit mir etwas nicht stimmt, da ich den 2. längst nicht so gut wie den 1. fand, aber jeder im Internet ausgerechnet den 2. so geil fand.

    Bei mir neu durch:

    Discworld Noir

    Ich schätze das Spiel von der Story, den Dialogen, dem coolen düsteren Setting und der Ironie.

    Als Spiel aber eher nervig ohne Komplettlösung. Teils sind Gegenstände nicht sichtbar und imo nicht zu finden, wenn man nicht weiß wo man suchen soll. Dann gibt es eine in Teilen sehr bizarre Spiellogik, die Sinn macht, aber man muss bei jedem Dialog verdammt aufmerksam sein.

    Der PS1 Port ist auch etwas missglückt, da das Spiel extrem ladeintensiv ist und ich den Eindruck hatte, dass meine arme PSone bei diesem Spiel aus dem letzten Loch pfeift.

    Dennoch hat mich dieses Spiel sehr gut unterhalten, da Setting und Charaktere bei mir mehr als gefruchtet haben. Es gab etliche coole Twists und ich wollte immer wissen, was als nächstes in Ank-Morpork passiert. Tolle deutsche Vertonung übrigens, die den Charakteren eine richtige Persönlichkeit verleiht und den Humor gut herüberbringt. Dass es am Ende etwas zu abgedreht wird für meinen Geschmack: geschenkt.

    Bin auf Discworld 2 gespannt.

  17. #17
    Bioshock (der erste Teil der Reihe)

    Spielzeit: 17 Stunden
    Schwierigkeitsgrad: Mittel
    Gutes Ende, alle Little Sisters gerettet

    Wie würde ein Big Daddy dazu sagen? "Brrrrrrrrmmrrrrr!". Ein Shooter der richtig Spaß macht, auch wenn er schon 7 Jahre auf dem Buckel hat. Die Story ist für einen Shooter gut, da hat z.B. bei Bulletstorm eine flachere Story. Die Zwischen-Boss-Kämpfe sind etwas knifflig, aber dafür ist der End-Boss-Kampf etwas einfallslos und zu einfach - das ist als ob man einen Bouncer (ein Big Daddy mit dem Bohrer) mit der Armbrust bekämpft. Nervig ist, dass die normalen Gegner am Ende sich außer mit der Armbrust kaum noch mit z.B. dem Revolver oder der MP - selbst wenn sie aufgewertet sind - kaum noch töten lassen, auch wenn man ihnen in den Kopf schießt oder mit den Superkraften - Plasmide - beharkt. Besonders hat mir der 1920ger bis 1940ger Jahre gestallte Stadt Rapture gefallen, das passt einfach wie die Faust auf's Auge zur Story und dem ganzen Reiz den Bioshock ausmacht.

    Ich freu mich schon darauf den zweiten und dritten Teil der Reihe zu spielen, denn ich habe ich mir diese u.a. im Humble 2K Bundle geholt.

  18. #18
    Resident Evil Zero, normal, 9 Stunden

    Ich neige wohl zur Durchschnittlichkeit, denn auch hier gab es nur Rang C

    Wie bei Code Veronica halte ich die Kritik an diesem Teil für überzogen. Es ist ein sehr spaßiges Spiel mit interessanten Gameplayansätzen, dessen Item System leider ein Fehlschuss war. Im Endeffekt bot das System keinen Vorteil, sondern eher den Nachteil, dass man irgendwann alle Gegenstände von Punkt A nach B und in meinem Fall dann C schleppen muss. Sehr dumm gelöst.

    Davon abgesehen fand ich das Spiel entgegen vieler Meinungen sogar am gruseligsten. Das lag zum einen am super Soundtrack und zum anderen hatte ich hier größere Probleme als in den Vorgängern. So wenig Materialien und so viele Tode wie hier bin ich sonst nie gestorben, wobei einige davon unnötige AI Tode waren. Dadurch war ich hier viel paranoider als vorher und ging strategischer vor.

    Insgesamt sehr spaßig. Und es sieht immer noch unglaublich gut aus.

    Nun kommt als Abschluss REmake. Hier bin ich nach 3 Zombiebissen bei Jill schon tot umgefallen und ich würde mich nach 4 Teilen schon als erfahren bezeichnen. Vllt. breche ich meine Tradition und spiele diesen Teil auf easy...

  19. #19

    . . : : THE LAST OF US : : . .
    Nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich es endlich geschafft, dem Spiel auf "Erbarmungslos" beizukommen. Wie groß die Veränderung des Schwierigkeitsgrads gegenüber "Überlebender" ist, kann ich leider nicht beurteilen, da ich das Spiel davor nur auf "Mittel" und "Schwer" gespielt hatte.
    Trotz einiger sehr frustrierender Stellen fällt mein Ré­su­mé durchaus positiv aus. Das Fehlen von Gesundheitsanzeige und HUD steigert die Atmosphäre sehr. Man lernt, wesentlich vorsichtiger vorzugehen. Jeder bewältigte Checkpoint sorgt für Glücksgefühle, vor allem wenn man teils mehr drei Stunden und gefühlte 100 Wiederholungen für eine kurze 3-Minuten-Szene benötigt hat (Es lassen unter anderem grüßen: Sniper, Flucht aus der Universität, "Die Jagd" mit David, Firefly-Labor, Das Ende von "Der Feind meines Feindes" aus Left Behind). Eben in solchen Szenen wird man sich sämtlichen Mangelerscheinungen bewusst, oft sind Ziegel und Flaschen dein bester Freund. Infolge der wenigen Checkpoints kann bald Frust aufkommen, wenn man zum x-ten Mal an der selben Stelle stirbt. Gerade Ellie steckt maximal zwei Treffer ein, bevor sie zu Boden geht und hat im direkten Nahkampf selten eine Chance. Teilweise fühlt man sich vom Spiel auch benachteiligt, wenn ein treffsicherer Messerstich einfach unberücksichtigt bleibt, oder wenn eine perfekt geworfene Flasche den Runner nur müde zum Lachen bringt.
    Andere Szenen wiederum fallen lächerlich leicht aus. So etwa der Tunnel beim Busdepot oder gesamt "Left Behind" (abgesehen vom letzten Kampf). Meines Erachtens hätten noch geräuschintensivere Gegner sehr zur Atmosphäre beigetragen. Selbst Clicker ignorieren das Geräusch des Auftretens, nachdem man über ein Hindernis gehopst ist. Zudem scheinen umwerfbare oder am Boden liegende Objekte (Flaschen, Glasscherben, Mobilar) nur im Kampf gegen David eine akkustische Wirklung auf Gegner zu haben.
    Dazu kommt noch mehr die oft bemängelte Begleiter-KI, welche zwar keine negativen Auswirkungen auf das Gameplay, jedoch auf die Atmosphäre hat. Warum kann mein Begeliter unbemerkt durch das Sichtfeld des Gegners huschen, ich aber nicht?!
    Im Ergebnis handelt es sich bei "The Last Of Us" aber um ein wundervolles Spiel. Charaktere und Admosphäre sind jeweils atemberaubend; das Szenario ist zwar nicht unbedingt neu, jedoch sehr authentisch umgesetzt. Gekrönt wird das Spielerlebnis noch von der schönen Grafik und dem herrlich subtilen Soundtrack. Für alle Besitzer von PS3 oder PS4 definitiv ein Muss! Möglichst inklusive "Left Behind".
    Schwierigkeitsgrad: Erbarmungslos
    Spielzeit (inkl Left Behind): etwa 40 Stunden


    Zitat Zitat von niR-kun Beitrag anzeigen
    Ich freu mich schon darauf den zweiten und dritten Teil der Reihe zu spielen, denn ich habe ich mir diese u.a. im Humble 2K Bundle geholt.
    Gute Wahl! Vor allem Infinite macht meines Erachtens enorm viel her!

    Geändert von BlueGesyr (05.08.2014 um 11:50 Uhr)

  20. #20
    Zitat Zitat von niR-kun Beitrag anzeigen
    Ich freu mich schon darauf den zweiten und dritten Teil der Reihe zu spielen, denn ich habe ich mir diese u.a. im Humble 2K Bundle geholt.
    Dann würde ich dir zunächst raten Infinite zu spielen wegen 2 Gründen:

    1. Teil 2 greift im ungefähren auf die selbe Formel zurück wie der Vorgänger, was natürlich nicht schlecht sein muss, schließlich verbessert es viele Aspekte und zeigt Rapture aus einer neuen Perspektive jedoch hättest du mit Infinite so rein Setting-mäßig erst Mal Abwechslung.
    2. Jetzt wo du das grandiose Bioshock gespielt hast, wäre Infinite perfekt um es mit seinen 6 Jahre älteren Vorgänger zu vergleichen, wenn du danach noch abschließend Bioshock 2 spielst. wirst du überdeutlich merken wie viel hochwertiger das Gameplay gegenüber Infinite ist und wirst Teil 2 demnach noch mehr zu schätzen wissen.

    Und da Bioshock Infinite eh eine völlig andere Handlung erzählt, muss man Bioshock 2 vorher sowieso nicht gespielt haben.

    Bin gespannt auf deine Meinung zu den Spielen.

    Geändert von Klunky (05.08.2014 um 17:10 Uhr)

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