Tja, was soll ich noch groß zu diesem Spiel sagen, außer dass es eins der genialsten Rollenspiele ist, welche ich je gespielt habe
Ich hatte zwar ab und zu mit nervigen Abstürzen während eines Gebietwechsels zu kämpfen (trotz EE) und die Perfomance war auch in manchen Gebieten ziemlich im Keller (was aber eher an meinem leistungsschwachen PC liegt ), aber davon abgesehen hat mich das Spiel in vielen Punkten mal wieder durchweg begeistert und mich viele Stunden am Stück am PC gefesselt.
Tolles Spiel, vor allem das abwechslungsreiche und freie Missionsdesign hat mir ziemlich gefallen (ohne den Nanosuit wärs aber auch wieder langweilig gewesen). Grafik ist natürlich nonplusultra, bei Explosionen oder auch dem ziemlich effektreichen letzten Teil des Spiels gabs aber schon mal kleine Framerateeinbrüche. Die Story an sich war jetzt nicht der Hammer, aber auch nicht schlecht, die Zwischensequenzen wiederrum waren mit die Besten, die ich bisher gesehen habe.
Nach dem ich BiA: Road to Hill 30 nicht wirklich irgendetwas abgewinnen konnte – nach 2-3 Stunden abgebrochen -, hatte ich eigentlich keine großen Hoffnungen in Hell’s Highway. Ich hab es mir dann allerdings doch von einem Kumpel geliehen und gezockt. Definitiv keine Fehlentscheidung!
Wieder einmal übernimmt man die Rolle von Matt Baker (Road to Hill 30) sowie die Führung über 1-3 Teams, die einem im Kampf beiseite stehen. Ab und zu wird man diese mit ihren Befehlen wie an einer bestimmten Position Stellung beziehen oder den Feind unter (gezielten) Beschuss nehmen auch wirklich brauchen. Denn „Operation Market Garden“ war bekanntlich kein Zuckerschlecken für die Allierten.
Das beste war erst mal, das man nicht mehr ZWINGEND die Flanken usw. ausnutzen muss wie bei den vorherigen Spielen. Man trifft Gegner jetzt auch mal wenn ihr „Aggrometer“ – dieser rote Kreis da – nicht grau ist sondern auch, wenn dieser noch rot ist. Das war vorher ja fast unmöglich da ein das Spiel ja immer zwang den Feind unter Beschuss zu nehmen, um ihn dann zu flankieren.
Sehr positiv ist auch die Grafik. BiA: HH verwendet eine veränderte Unreal 3 Engine, die sich wirklich sehen lassen kann – allerdings sollte man kein Crysis erwarten. Das spiel sieht meist realistisch trotz UT3 Engine aus, bei der man ja sonnst wohl ehre an einen plastischen/unrealistischen Look denkt. Charaktermodelle sind relativ gut, die Wehrmacht sieht also auch nach Wehrmacht aus, sowie Tommys nach Tommys usw. Allerdings hat das Spiel trotzdem ab und zu immer wieder Unschönheiten, das hätte besser sein können.
Alle mal zu empfehlen, auch wenn man die Vorgänger nicht kennt. Wer mehr wissen will - und es gibt einiges über das ich jetzt nicht geschrieben habe - sollte sich vielleicht die Review von GameStar oder IGN usw. angucken. Aber Achtung vor der deutschen Version, es wurde _heftig_ geschnitten - Schnittberichte.com.
24 Screenshots [1680x1050@jpeg, keine Gore Bilder =o]
Geändert von Bible Black (30.11.2008 um 20:17 Uhr)