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Thema: Open RPG. Alle machen mit?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    1. Ein solches Projekt kann keine spielerische Linie bekommen, da jeder mit seinem unterschiedlichem Handwerk daran werkelt.

    2. Metropolis hat gezeigt, dass man alleine viel Engagement benötigt, damit man nur die Leute mobilisiert, daran überhaupt teilzunehmen. Was dabei rummgekommen ist, finde ich deshalb relativ erstaunlich. Nur in einem Rollenspiel würde das nicht wirken.

    3. Es müsste erstmal ein Grundgerüst her, es bringt nichts, wenn man alles auf Mapping, Grafik usw. einteilt. Die Erfahrung zeigt, dass ein Rad irgendwann nicht mehr dreht und dadurch dann das Projekt ins Strudeln kommt.

    Zitat Zitat
    Nehmt doch einfach Lachsen, Kelven und Grandy und lasst die drei das beste Makerspiel aller Zeiten machen \o/
    Lachsen macht Technik und einen Teil der Grafik, Kelven macht den anderen Teil der Grafik und Mapping und Grandy macht die Story und DAS WÄRE SO FUCKEN EPIC, DA WÜRDS DIE WELT ZERREISSEN"!!1rhajksbda
    Glaube, dieses Spiel würde nie erscheinen, weil die Ideen und Konzepte einfach andere sind und jeder für sich einen für alle besseren Weg finden würde. Die Programmierer von Star Ocean und Final Fantasy sind ja trotz Square-Enix Plakette auch andere und vermischen sich nicht.

    Geändert von Square (11.09.2008 um 08:07 Uhr)

  2. #2
    Ich finde, es sollte sich hierbei um kein "unendliches" Spiel handeln, sondern auch irgendwann zum Ende führen. So wird es irgendwann ein fertiges Community-Projekt, welches jeder "durchspielen" kann und nicht so schnell in Vergessenheit gerät.

    Metropolis kommt mir nicht so erfolgreich vor, durch seine Unendlichkeit, Storylosigkeit und sinnfreien Spieldynamik.

  3. #3
    Zitat Zitat von V-King Beitrag anzeigen
    Nehmt doch einfach Lachsen, Kelven und Grandy und lasst die drei das beste Makerspiel aller Zeiten machen \o/
    Lachsen macht Technik und einen Teil der Grafik, Kelven macht den anderen Teil der Grafik und Mapping und Grandy macht die Story und DAS WÄRE SO FUCKEN EPIC, DA WÜRDS DIE WELT ZERREISSEN"!!1rhajksbda

    Mein Standpunkt zu Community-RPGs ist der gleiche wie zu RPGs, die in einem Team entstehen:
    Es wird nix.
    Ich sage nciht, dass Metropolis nichts geworden ist, aber es ist...naja, es ist das totale Durcheinander und ich bin nicht damit klar gekommen.

    Tja
    Hmm, ja, du verwechselst mir das zu sehr mit einem Teamprojekt. Wie gesagt, bei Metropolis koch jeder sein eigenes Süppchen und ist somit selbst für seinen Bereich verantwortlich. Beim Open RPG kann man nicht entscheiden, sondern nur mitmachen bzw. Aufträge erfüllen und abgeben.
    Zitat Zitat von Square Beitrag anzeigen
    1. Ein solches Projekt kann keine spielerische Linie bekommen, da jeder mit seinem unterschiedlichem Handwerk daran werkelt.
    Das Kernteam entscheidet über die Aufnahme der einzelnen Arbeiten. Sind die qualitativ zu schlecht oder irgendwie unpassend, kommen sie nicht ins RPG.
    Zitat Zitat
    2. Metropolis hat gezeigt, dass man alleine viel Engagement benötigt, damit man nur die Leute mobilisiert, daran überhaupt teilzunehmen. Was dabei rummgekommen ist, finde ich deshalb relativ erstaunlich. Nur in einem Rollenspiel würde das nicht wirken.
    Bei Metropolis war man auch gezwungen einen bestimmten Bereich komplett fertig zu stellen. Mal eben eine Map machen oder ein anderes kleines Ding fertig zu machen ging da ja nicht.
    Zitat Zitat
    3. Es müsste erstmal ein Grundgerüst her, es bringt nichts, wenn man alles auf Mapping, Grafik usw. einteilt. Die Erfahrung zeigt, dass ein Rad irgendwann nicht mehr dreht und dadurch dann das Projekt ins Strudeln kommt.
    Ja, das stimmt, ein gewisses Grundgerüst müsste her. Zum Beispiel wie Story, Setting, Stil usw. Es müssten einige Bereiche schon "vorgemakert" sein.
    Zitat Zitat
    Glaube, dieses Spiel würde nie erscheinen, weil die Ideen und Konzepte einfach andere sind und jeder für sich einen für alle besseren Weg finden würde. Die Programmierer von Star Ocean und Final Fantasy sind ja trotz Square-Enix Plakette auch andere und vermischen sich nicht.
    Das Konzept wird ja von Anfang an festgelegt, so das jeder weiß worauf er sich einlässt und im Nachhinein kein Entscheidungsträger ist, sondern einfach Auftragsarbeit leistet.
    Zitat Zitat von Darkrei Beitrag anzeigen
    Ich finde, es sollte sich hierbei um kein "unendliches" Spiel handeln, sondern auch irgendwann zum Ende führen. So wird es irgendwann ein fertiges Community-Projekt, welches jeder "durchspielen" kann und nicht so schnell in Vergessenheit gerät.
    Ähm, eigentlich wird man ein Projekt nicht vergessen weil es immer noch aktuell ist und man immer wieder durch neue Updates weiterspielen kann. Aber es muss ja auch kein unendliches Spiel sein, ich meinte nur das im Rahmen des möglichen steht.
    Zitat Zitat von Daen vom Clan Beitrag anzeigen
    Klar, die Idee steht und fällt mit einem kompetenten und autoritärem Leiter der motivieren und Arschtreten kann.

    Prinzipiell kann man aber an Spielen wie das gecancelte Echelon sehen dass es machbar wäre und auch ist.
    Also was es nicht geben darf ist Abhängigkeit, auch nicht im Kernteam. JEDER der mitmacht muss austauschbar bleiben. Wenn jemand wegfällt, kein Bock mehr hat -> kein Problem. Es brauch auch niemanden geben der den anderen in den Arsch tritt,weil es einfach keinen Grund dafür geben wird. Ich glaube die meisten setzen sich gedanklich immer noch das reguläre Teamwork vor die Augen. Aber dies ist was anderes.

  4. #4
    Hm, gutes Argument, aber meine Erfahrung in Sachen "Team"-Arbeit in der Firma beispielsweise sind schon eher so dass es Verantwortlichkeiten geben muss weil sich sonst Niemand berufen fühlt.
    Ein Projekt dass durch "Spenden" lebt muss mich erst noch überzeugen wobei ich es defintiv nicht ausschließen will

  5. #5
    Anundfürsich finde ich die Idee gar nicht mal so schlecht, aber es wird sicherlich sehr schwer so ein Projekt zu koordinieren und die "ehrenamtlichen" Mitarbeiter bei Laune zu halten. Die Grafiker oder Musiker dürften z.B. nicht einfach zeichnen/komponieren wozu sie Lust hätten, sondern das, was von ihnen verlangt wird. Maps müssten schon im Voraus geplant werden, zumindest der grobe Aufbau bzw. Zweck der Map. Bevor man mit allem anfangen kann, muss natürlich erstmal eine grobe Idee her. Die sollte aber von so wenig Leuten wie möglich stammen, zu viele Köche verderben den Brei.

    Ganz anderer Meinung als Ascare bin ich was die Story angeht. Hier sollte eine einzelne Person ein Drehbuch abliefern. Keinen Roman oder so was. Daraus folgt auch, dass die Dialoge von der gleichen Person stammen. NPC-Dialoge u.ä. könnte jemand anderes schreiben, aber der Sprachstil sollte sich nicht zu stark unterscheiden. Noch mal: Nicht solche Stories wie man sie hier im Makerforum findet, sondern ein Drehbuch. Das muss dann der "Regisseur" umsetzen. Der bestimmt auch was er für Animationen, Posen und allgemein Grafiken braucht. Ebenso die Musik. Außerdem muss der "Regisseur" eng mit dem für das Gameplay Verantwortlichen zusammenarbeiten, um beide Bereiche zu koordinieren.

    Andere Formen von Team-Arbeit werden nichts. Ganz sicher.

    Geändert von Kelven (11.09.2008 um 13:47 Uhr)

  6. #6
    ich würde nicht den RMXP benutzen, da er
    KEINE FREEWARE oder OPENSOURCE ist.

    Open - für mich sind das Programme oder Spiele die völlig
    offen bzw. frei sind. Ich persönlich würde ein RM nehmen,
    der unter GPL, LGPL oder eienr BSD-artigen Lizenz steht.

    PS: Ich hab kein RMXP, und möchte ihn auch nicht nutzen ...
    Gute alternativen sind rar oder noch in Entwicklungsphase.

    PPS: Cool der PowerPatcher ...

  7. #7
    Natürlich ist der RPG Maker XP Freeware abgesehen von der Lizenz, die wohl recht billig ist, im Vergleich zu kommerziellen Programmen. Zudem hätte der Großteil von euch theoretischerweise auch für den rm2k bezahlen müssen, denn als Freeware war er NIE gedacht. Von daher ist dieses Argument hirnrissig.
    Und "open" ist der RMXP durch RGSS auch einigermaßen.

    MfG Sorata

  8. #8
    Was nichts daran ändert das der XP ganz bestimmt keine Freeware ist.

  9. #9
    Nun ja, wenn man mal davon ausgeht, dass alle Ressourcen des Projektes selbstgemacht werden, wäre es auch gut das Spiel mit einem legal erworbenen Maker zu machen.

  10. #10
    Zitat Zitat von sorata08 Beitrag anzeigen
    Natürlich ist der RPG Maker XP Freeware abgesehen von der Lizenz, die wohl recht billig ist, im Vergleich zu kommerziellen Programmen. Zudem hätte der Großteil von euch theoretischerweise auch für den rm2k bezahlen müssen, denn als Freeware war er NIE gedacht. Von daher ist dieses Argument hirnrissig.
    Der RMXP ist Shareware. Die Trial macht ihn nicht zu Freeware, das ist Blödsinn.

    Zitat Zitat von sorata08 Beitrag anzeigen
    Und "open" ist der RMXP durch RGSS auch einigermaßen.
    Den Satz verstehe ich jetzt nicht. Was verstehst du unter "open"?

  11. #11
    sorata08 meint damit vermutlich, dass der Ruby-Code eines Makerspieles offen ist (obwohl das auch nur für unverschlüsselte Spiele gilt), aber der Source Code vom Maker ist es natürlich nicht.

  12. #12
    Liegt der Rubycode als Textdateien vor? Ist schon etwas länger her, dass ich mit dem RMXP irgendwas gemacht habe. Wenn man ihn nur im Maker betrachten kann, kann man das auch nicht als open bezeichnen, IMO.

    Edit:

    Ok, die Skripte scheinen als verschlüsselte/komprimierte *.rxdata vorzuliegen. Das sieht nicht nach open aus.

    Geändert von Kyuu (17.09.2008 um 14:17 Uhr)

  13. #13
    Hast du den Maker kannst du die Skripte im Skripteditor öffnen und ändern. Wenn du so fragst, ja es sind Textdateien.

    Und ja, der RMXP ist shareware(hab ich falsch ausgedrückt), die anderen RPGMaker aber auch.

  14. #14
    Tja, wenn es unbedingt ein Freeware Maker sein soll, seid ihr mit ACII bzw. Enterbrain an der falschen Adressen. Eine alternative wäre natürlich Glassworld 3D. Mit dem Vorteil, dass dieser von einem Member der Community programmiert wird (gepriesen sei csg) und dem Nachteil, dass er natürlich noch nicht fertig ist :P

  15. #15
    Ja, warum nehmen wir nicht gleich eine Programmiersprache + Open Source Engine und programmieren das ganze ansonsten selbst?
    Daraus machen wir dann eine Firma und verkaufen den Mist. Wer mitmachen will soll sein Privatleben bitte am Eingang abgeben.

  16. #16
    Zitat Zitat von sorata08 Beitrag anzeigen
    Hast du den Maker kannst du die Skripte im Skripteditor öffnen und ändern. Wenn du so fragst, ja es sind Textdateien.
    Wenn es Textdateien wären, könnte ich sie in einem beliebigen Texteditor öffnen und ändern. RXDATA ist aber ein eigenes Format von Enterbrain, das nur mit ihren Produkten verwendet werden soll. Das ist also keinesfalls "open". Wenn es einen frei erhältlichen offiziellen Reader/Writer für dieses Format gibt, korrigiere mich bitte.

    Zitat Zitat von sorata08 Beitrag anzeigen
    Und ja, der RMXP ist shareware(hab ich falsch ausgedrückt), die anderen RPGMaker aber auch.
    Nicht ganz, die alten RPG Maker sind keine Shareware, da es für sie keine Testversion gibt, oder gegeben hat, IIRC. Aber sie sind auch keine Freeware, worauf du hinaus wolltest.

    Edit: Ok, wenn es Testversionen gibt/gegeben hat, hast du Recht.

    Geändert von Kyuu (17.09.2008 um 15:46 Uhr)

  17. #17
    Da irrst du dich. Es gibt sowohl für den 2k als auch den 2k3 Testversionen.
    Wir haben davon auch Links bei uns, leider hat Enterbrain sie mittlerweile
    vom Server genommen.

    Geben tut es sie jedoch trotzdem.

  18. #18
    Äh...

    Naja, back to topic:
    Ich habe nun so eben kurz Setting und Story für das Testgame geschrieben. Wer Lust hat zu lesen:
    *** Die Blutlinie ***

  19. #19
    Das Setting sagt mir überhaupt nicht zu. Da fehlt das besondere, praktisch alle Fantasy-Makerspiele sind so aufgebaut. Und es soll keine Magie geben? Was ist mit den spektakulären Effekten? Eine KS ohne tolle Effekte ist wie Erdbeeren ohne Schlagsahne.

    Die Geschichte enthält einen der - meiner Meinung nach - größten Spielefehler aller Zeiten - eine sterbende Hautpfigur. Es sei denn der Spieler hat selber in der Hand ob der Protagonist überlebt oder nicht. Oder man spielt eine männliche Hauptfigur, bei denen ist mir das für gewöhnlich egal.

    Aber mal unabhängig davon, sollte nicht nur der Anfang der Geschichte vorgegeben werden?

  20. #20
    Pilze --> Morde --> Intrigen --> Doppelleben
    wtf.

    Da passt der Anfang mit dem Ende nicht zusammen.
    Aber bevor das hier in eine Storykritik ausartet, sag ich einfach, dass das für mich ein absolutes No-go wäre.

    Viel sinnvoller ist es, das Grundgerüst nicht in einseitiger Textform abzuliefern, sondern noch viel gerüstartiger darzustellen. Man könnte also mit wenigen Sätzen auskommen, die erst im nächsten Schritt weiter ausgebaut werden.
    Und genau hier könnte der erste Auftrag beginnen. Damit wäre das Kernteam vollkommen unbelastet - man hätte tatsächlich eine Spiel von allen.

    Zumindest konnte man an Ascares Text sehr gut erkennen, wie verschieden die einzelnen Vorstellungen eines solchen Projektes sind. Und auch der erste Vorteil tritt zu Tage: Es gibt interessierte Leute, die sich bereits bei der Hintergrundgeschichte Gedanken um das Effektfeuerwerk machen.

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