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Thema: Kurzreviews

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Hase sammelt Bonbons

    Handlung: 4
    Spielmechanik: 5
    Grafik: 6
    Sound: 7
    Wert: 6

    Positiv
    + Durchaus interessante Idee für einen Pacman Clon
    + Satire

    Negativ
    - Die Levels sind allesamt labyrinthartig aufgebaut. Mehr Abwechslung diesbezüglich wäre cool gewesen.


    Ein pädagogisch wertvoller Hase muss durch verschiedene Levels gesteuert werden um Bonbons einzusammeln. Zwischen den Levels lässt er öfters verlauten, wie jugendfrei dieses Spiel doch sei und dass die Levels nicht das sind, was sie zu sein scheinen. Beispielsweise, dass in den Kellerfässern sich kein Alk, sondern nur Globi Champus befindet, was fürs Gameplay absolut irrelevant ist, aber genau diese Sprüche geben dem Spiel das gewisse etwas.

  2. #2
    Asgars wilde Abenteuer (Demo 2)

    Handlung: /
    Spielmechanik: 5
    Grafik: 8
    Sound: 9
    Wert: 7

    Pro
    + astreines Mapping
    + viele Face-Edits
    + "versteckter" Humor
    + interessante Midis

    Kontra
    - Gameplay noch zu eintönig
    - lange Sequenzen

    Fazit:
    Humorvolle Parodie um Asgar aus VD. Das Interessante ist, dass die Witze nicht erzwungen sind wie in den meisten anderen Fungames. Einige Sequenzen sind dafür aber leider auch recht merkwürdig. Z.B. verstehe ich von der Schlusssequenz mit dem Cowboy so gut wie nichts. Einige Seuenzen sind etwas sehr lang geraten wie z.B. die mit Fotzini, auch wenn sie recht lustig war (ein weiteres Highlight ist hier auch sicherlich die Sexszene in der Höhle ). Weitere sind einfach nur überflüssig. Hier hätte man das Ganze so gestalten können, dass die Sequenzen Voraussetzung fürs Weiterkommen sind. Ansonsten kann es einem ganz schön auf den Keks gehen, wenn man ins "falsche" Haus hineinrennt, wo eine 10-Minutensequenz beginnt, die man sich auch hätte sparen können und die für den weiteren Storyverlauf genauso wichtig ist wie George Bush für den Weltfrieden.
    Gameplay ist sehr spärlich vorhanden. Die Dinge, die es bereits gibt wie das Kräutersuchspiel und die Flucht vor den Löwen sind zudem nicht gerade der Burner.
    Dafür sticht das Mapping sehr hervor. Ich habe selten in einem Spiel dermaßen liebevoll gemappte Refmap-Landschaften gesehen. Das Nivea hält zwar nicht über das ganze Spiel (Stichwort Strandparty), aber die Dorfmaps sind einfach nur imba. Zudem hat sich endlich mal jemand die Mühe gemacht, Facesets so zu editieren, dass nicht nur einfach eine andere Haarfarbe verwendet wird, sondern auch mal die Proportionen in den Gesichtern von den Standard-Sets abweichen. Edel. Hier und da gab es zwar auch mal leichte Unsauberkeiten, aber immer noch besser als denselben Kram imemr und immer wieder sehen zu müssen.
    Auch was die Musik angeht, hat man sich dazu herabbegeben, endlich mal Google anzuschmeißen und was Unverbrauchtes zu suchen anstatt einfach den Music-Ordner von UiD, VD oder VSB herüberzukopieren.
    Erwähnt werden sollen auch noch die Gastrollen diverser Community-Mitglieder, die auf die Schippe genommen werden

  3. #3
    Fantasy of Master

    Handlung: 5
    Spielmechanik: 4
    Grafik: 1
    Sound: 7
    Wert: /

    Pro
    - standardmäßige Story vorhanden
    - stellenweise so trashig, dass es schon wieder witzig ist
    - ein paar "Rätsel"

    Contra
    - unzählbar viele Bugs
    - unglaublich trashige Optik
    - massig Zufallskämpfe

    Tja, wir Makerprofis wollen Spiele machen und uns fällt einfach keine gute Story, kein gutes Konzept oder was auch immer ein, das sich lohnen würde, umzusetzen. Bei dem kleinen Sandro war es 2002 wohl umgekehrt. Er wollte unbedingt aus seiner imba Idee ein Spiel machen, leider fehlten ihm aber komplett die Fähigkeiten am Maker, um es vernünftig zu realisieren. Was blieb war "Fantasy of Master - My Fantasy", ein Versuch, soetwas wie Zelda oder Final Fantasy auf die Beine zu stellen. Und eines der wenigen Spiele, die ganz ohne Switches und Variablen auskommen...

    Einem breiteren Publikum dürfte die Existenz dieses Urtrashgames wohl erst durch den Release von "Fantasy of Master Genesis", einer Parodie des Originals bzw. eine neuzeitliche Version davon, bewusst geworden sein.
    Es orientiert sich wohl am stärksten an Spielen wie "Final Fantasy", verwendet Musiken daraus sowie aus Zelda 3 und 5, Donkey Kong Country und weiteren kommerziellen Klassikern.
    An vielen Stellen ist deutlich zu erkennen, was der Autor vor hatte, jedoch nicht umsetzen konnte, weil er nicht wusste, wie man Switches und Variablen benutzt. Stellenweise sind die Maps derartig vollgestopft mit Zufallskämpfen, dass es weh tut. Wobei sich der Schwierigkeitsgrad kaum beurteilen lässt, da man gleich zu Beginn 3 Truhen unendlich oft öffnen kann und sich so die Taschen mit "Ultrapotions" en masse füllen kann.
    Aber wenigstens wurde versucht, durch mancherlei kleinem Rätsel zumindest ein bisschen Abwechslung von den eintönigen Kämpfen (dass bei denen kaum ein Monster-Pic zum entsprechenden Char auf der Map passt, sollte hier noch erwähnt werden) und den stumpfen Dialogen zu bieten. Leider sind auch die Rätsel nicht nur verdammt primitiv, sondern auch witzlos, da man mit jeder Lösung zum Ziel kommt...
    Was noch ganz niedlich ist, ist die teilweise vergessene Übersetzung. So muss man alle Kämpfe komplett in Englisch bestreiten und findet des Öfteren Item wie das "Sword" oder den "Magic Ring". Doch die beste Szen war mit Abstand der leidenschaftliche Kuss zwischen Sidus und Shanon, der Dank des Picture-Ordners von Vampires Dawn 1 und den Paint-Zeichenkünsten des Autors ein einmaliges Erlebnis bietet!

  4. #4

    Fantasy oif Master Genesis Gold (VV)

    Handlung: 7
    Spielmechanik: 8
    Grafik: /
    Sound: 7
    Wert: 8

    Pro
    - angenehmer Schwierigkeitsgrad
    - viel Handlungsfreiheit
    - viel Abwechslungsreichtum
    - Sidequests, Schätze, etc.
    - größtenteils astreines Mapping
    - vorzügliche Atmo in den neuen Gebieten

    Kontra
    - Grafikmischmasch nicht jedermanns Sache
    - zu viele MP3s
    - einige Bezüge zum Original fehlen (Zelda-Musik, Chars sehen komplett anders aus, ...)

    In fast 2 Stunden habe ich heute dieses Game durchgezockt. Der DL hat fast ebenso lang gedauert, da das Spiel unnötigerweise mit haufenweise MP3s des Typus Bitrate 128 mit Vocals gefüllt war. Dabei gäbe es einige davon sicherlich auch als Midi, aber lassen wir das und kommen zum Spiel selbst:
    Dass man sich extra Mühe gegeben hat, den Titlescreen für die Gold-Version im Vergleich zur VV von 2011 langweiliger zu machen, in dem er einfach nur noch schwarz ist, war eigentlich auch die einzige Verschlechterung. Es sind über 70 Maps hinzugekommen, die Anzahl der Maps und wohl auch Spielzeit wurde also verdreifacht!
    Das Gameplay ist dabei abwechslungsreich geblieben. Angenehme Kämpfe wechselten sich mit diversen anderen Challenges ab. Eine Allheilmöglichkeit gab es nur selten, war aber auch nicht nötig. Dafür wären Teleports, die einen nach den Bossfights zurück an den Anfang des Weges teleportiert hätten, nicht fehl am Platz gewesen, denn hatte man sich hier einmal verdrückt, musste man zwangsläufig den ganzen Weg zurücklatschen.
    Der Grafikmischmasch ist wohl für viele etwas gewöhnungsbedürftig, aber mal eine feine Abwechslung. Wirklich störend war hier eher die Tatsache, dass Facesets, Charsets und Battle-Sprites der Hauptfiguren nicht übereinstimmte. Ebenso habe ich ein paar kleine Elemente aus FoM 1 von 2002 vermisst. Schade.
    Am Ende wurden dann scheinbar noch die Credits vergessen, aber egal. Ich freu mich schon auf die Platin-Version nächstes Jahr

  5. #5
    Der Fluch (RTP-Contest/Demo)

    Handlung:6
    Spielmechanik: 6
    Grafik: 5
    Sound:7
    Wert: 8

    +Pro
    - Liebevoll gemappte Maps
    - Netter Erzählerstil
    - Abweschlungsreiches Gameplay
    - Sympathische Hauptcharaktere
    - Hat Witz

    +Neutral
    - Nichts

    +Kontra
    -Nichts

    Ein Kleines Spielchen für das ich persönlich 1 Stunde und 30 Minuten brauchte. Die Spielewelt ist sehr Detailreich, somit hat man viel zu erkunden. Die Geschichte höt sich nach 08/15 an, wird aber durch den Erzählerstil zu einem richtigen Meisterwerk. Die Charaktere sind ebenfalls ganz nett anzuschauen, besonders der Spiegel
    Das RTP-Mapping ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern und somit auch eine nette Abweschlung für Zwischendurch

  6. #6
    The Fuc Schrank (2. Demo)

    Handlung: 6,5
    Spielmechanik: 7
    Grafik: 8
    Sound: 7,5
    Wert: 7,5

    Positiv
    + Viele dezent witzige Inhalte
    + Durchgehend selbstgemachte passende Facesets
    + Schönes abwechslungsreiches Mapping mit interessanten Sets
    + Questkarte
    + Insgesamt unglaublich charmant das Spiel. <3

    Neutral
    +/- Handlung wirkt recht gehetzt und stellenweise stümperhaft. Mag nicht unbedingt jedem Gefallen, aber ich mochte das sogar weil es passte gut ins Gesamtbild hinein. Gegen Ende wurde die Story auch zunehmend interessanter.

    Negativ
    - Die Geschicklichkeitspassage in Wonderfoul (Zeckenwald) war ätzend
    - Sehr viele (legasthenisch bedingte) Rechtschreibfehler. Sollte zumindest erwähnt werden.



    The Fuc Schrank, ein Spiel dem ich zunächst nur mäßig Beachtung schenkte, wurde heute, nachdem es endlich mal komplett durchspielte zu einem der mir sympathischsten Spiele überhaupt. Es geht um den Protagonisten Rasti, der durch seinen Schrank in eine andere Welt gelangt, die er anschließend retten muss. Am Anfang trifft er auf den Begleiter Gurky, der ihm zunächst hilft, sich mit der neuen Situation zurecht zu finden. In verschiedenen Locations müssen Quests gelöst werden. Dabei muss man mal Gegnern ausweichen, ein anderes Mal durch ein Labyrinth seinen Weg finden und andere Einlagen, die für Abwechlung sorgen. Meist war das alles schön spielerfreundlich gestaltete, sodass selten Frust aufkam, bis auf eine Ausnahme (siehe Negativpunkt). Im späteren Verlauf kommt es noch zu einem Storytwist, den ich mal nicht vorweg nehmen will. Alles in allem ein tolles Fungame, auf dessen 3. Demo und/oder Vollversion ich mich schon freue. =)

    Geändert von Nicetwink (20.05.2012 um 19:31 Uhr)

  7. #7

    Das Pferd am Herd (Staffel 1, 2)

    Gesamtwert: mediocre bis gut

    Das Pferd am Herd - Sutobu No Uma
    Wert: mediocre

    + interessante Musik
    + mal was anderes
    - viele Fehler (Horsehaters = RMPD?, "Phantasiaboy", Master überlebt, Zelda fehlt in den Credits)
    - kein Voice-Audio
    - Jump'n'Runs auf dem Maker wie immer qualvoll


    Das Pferd am Herd
    Wert: gut

    + das Original xD
    - recht uninteressante Story


    Das Pferd am Herd 2
    Wert: mediocre

    + schafft es recht gut, die Schiene des Originals weiter zu fahren (xD + Cliffhanger)
    - verhunzte Voices


    Das Pferd am Herd 3
    Wert: mediocre

    + der Tod ist ein Versicherungsvertreter xD
    - mega kurz


    Das Pferd am Herd IV
    Wert: mediocre

    + Interaktivität, die nicht überfordert
    - recht uninteressanter weiterer Storyverlauf ohne Twists oder Cliffhanger

    Das Pferd am Herd IIIII
    Wert: mediocre

    + überraschende Wende!


    Das Pferd am Herd VI
    Wert: mediocre

    + schönes Mapping
    + schockierende Wende!


    Das Pferd am Herd 7
    Wert: gut

    + Action
    + schönes Mapping
    - Fehler: Alex labert plötzlich von seiner Frau?
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Gesamtwert: mediocre

    Das Pferd am Herd 8
    Wert: mediocre

    + mehr Spielzeit
    + qualitativ gut
    - nervige langatmige Kämpfe
    - grauenhafte MP3s

    (P(ferd am Herd 9
    Wert: mediocre

    + Robo-Alex
    - nervige Kämpfe

    Das Pferd am Herd 10
    Wert: mediocre bis schwach

    + Don Miguel will Wodka
    - dutzende neue Chars und zurückkehrende Figuren, urplötzliche Wendung etc

    Das Pferd am Herd 11
    Wert: mediocre bis gut

    + geile Kampfsequenz mit massig Blut
    + Ende der ständigen Storytwists
    - zuvor leider noch ein nerviges Hin- und Herwechseln der Seiten

    Das Pferd am Herd! Part 12
    Wert: mediocre

    - schon wieder Veränderung der Party dank wiederbelebter Chars
    - unbeabsichtigtes Ende der Staffel ohne Cliffhanger

    Geändert von Carolina (11.06.2012 um 13:29 Uhr)

  8. #8
    Den Wunsch den ich vor 10 Jahren hatte... (RTP-Contest/Demo)

    + Pro
    - Super Erzählt
    - Nett umgesetzt trozt der geringen Menge an Ressourcen
    - Sympathische Chars
    - Gut gewählte und Lustige Namen
    - Guter Humor
    - Super RTP-Mapping


    +/- Neutral
    - Nerviger Mika xD
    - Neuer, aber mMn nerviger, Monstercounter


    - Kontra
    - Nichts


    Fazit: Ein Super spiel das Humorvoll, sowie Spannend ist. Die Story lässt einem zu bedenken wies weiter geht. Die Charaktere waren ganz nett und scheinen zu gefallen, nur Mika hat nach einer Zeit genervt xD Im Großen und ganzen ein super Spiel für RTP-Fans und auch ansosnten ist dieses Spiel nur zu empfehlen

  9. #9
    Flame of Rebellion

    Handlung: 10
    Spielmechanik: 6
    Grafik: 8,5
    Sound: 7
    Wert: 9

    Positiv
    + Beste mir bekannte Story in einem RPG Maker Spiel
    + Sehr gute Charaktere
    + (Meist) beeindruckendes Map-Design
    + An manchen Orten gibt es mehrere Wege, ans Ziel zu gelangen.
    + Die Kriegs-Atmo wurde wahnsinnig gut und vielschichtig eingefangen, sowohl was das Geschehen und das Ausmaß dessen angeht, als auch die ganzen Schicksale und Emotionen der leidtragenden Bevölkerung und der Rebellen.

    Neutral
    +/- Hoher Schwierigkeitsgrad. Verstärkt ungemein das Survival-Feeling, welches das komplette Spiel durchzieht. Definitiv nichts für "Casual-RPG-Maker-Games-Zocker".

    Negativ
    - Zu langsame Laufgeschwindigkeit
    - Generell muss man wirklich sehr geizig mit all seinen Ressourcen haushalten, um nicht irgendwann in eine aussichtslose Situation zu geraten, in der es praktisch keine Chance mehr gibt das Spiel bis Ende der Demo erfolgreich abzuschließen.



    Flame of Rebellion spielt zeitlich in einer dystopischen Form der Gegenwart, in welcher sich eine bislang unbekannte Macht, die sich das Imperium nennt, es sich zum Ziel gesetzt hat, die Menschheit komplett auszurotten. Das Spiel fängt in etwa zur Zeit an, in der schon die ersten Großstädte wie New York, Tokio und London zerstört wurden und sich die Angriffe rasch auf weitere Städte und schließlich sogar Dörfer aller Teile der Erde sehr rasant ausbreiteten und die Militärs im angesicht der überlegenen Technologie des Feindes keine erfolgreiche Gegenwehr leisten konnten. Roland, ein 14-jähriger Schüler, der die Warnungen seines älteren Bruders Rayner nicht ernst nahm, ging unbesorgt der Ereignisse zur Schule in der deutschen Kleinstadt Schmelz, die in der Nähe seines Dorfes liegt. Kaum angekommen im Klassenzimmer gingen auch schon die ersten Angriffe auf die Stadt nieder. Seine Schule wurde genau wie jedes andere Gebäude der Stadt und den Straßen kurzerhand in ein Blutbad mit nur sehr wenigen Überlebenden, die dem Massaker irgendwie entkommen konnte, verwandelt. Auch Roland zählte zu den Überlebenden, da er durch einen Streifschuss nur vorrübergehend das Bewusstsein verlor und wenig später in seinem Klassenraum aufwachte. Von diesem Zeitpunkt gab es für Roland nurnoch eine Option: Überleben. Mit allen ihm gebotenen Möglichkeiten, genau wie beim Rest der Überlebenden, auf die er dabei nach und nach stößt, wichtige Kontakte schließt und schließlich zusammen mit seinem Bruder und Thomas zu einer entscheidend wichtigen Einheit der Rebellengruppen im Krieg wird.

    Was den grafischen Aspekt des Spiels anbelangt, dürften einen besonders am Anfang die eher unspektakulären Schauplätze, die z.T. noch auf M&B oder RTP Grafiken basieren, auffallen. Nach und nach werden immer größere Anteile der Locations durch eigene Grafiken ersetzt. Aber selbst am Anfang merkt man deutlich, dass prinzipiell keinerlei Mühe für die glaubwürdige Darstellung der Schauplätze gescheut wurde, ob im intakten oder im zerstörten Zustand. Es steckt wirklich viel Überlegung und Liebe zum Detail im Design der zusammenhängenden Sublocations. Man sollte sich vor dem eher schlichten Leveldesign des Anfangstückes keinesfalls beirren lassen.

    Das Gameplay ist, wie oben schon geschrieben sehr fordernd. Das hängt vorallem mit der Ressourcenknappheit zusammen. Auch wird man stellenweise nicht wahllos alles niedermähen können, was einem so über den Weg laufen kann, sondern man muss ständig mitdenken, ob man aus diesem oder jenen Kampf später einen Vorteil ziehen könnte, oder ob dieser lediglich eine HP Verschwendung darstellt, die man sich eher weniger leisten kann. Anfangs noch recht linear, wird das Spiel nämlich später offener, wodurch es mehr Möglichkeiten gibt ans Ziel zu gelangen aber auch mehr Möglichkeit besteht, nicht vorteilhaft genug dabei vorzugehen. Speichern ist auf einigen Speicherpunkten beschränkt. Die Laufgeschwindigkeit ist zudem verringert. Dies in Kombination mit allen anderen Schwierigkeiten kann sehr schnell zu Frust führen, weil teilweise schon sehr lange Distanzen zurückgelegt werden müssen. [Glücklicherweise wurde in einem Reupload des Spiels eine Möglichkeit an einigen Stellen eingebaut, die Laufgeschwindigkeit zu normalisieren. Alles andere bleibt dabei unverändert, somit ist das kein Cheat im eigentlichem Sinne, der das Spiel einfacher machen würde, er spart einem lediglich sinnlos vergeudete Zeit, was besonders aufgrunde der Größe des Spiel unnötig die Geduld strapaziert.]

    Fazit: Flame of Rebellion, trotz seiner Schwächen, ist ein Meisterwerk unter den RPG Maker Spielen, alleine schon wegen seiner Tiefe, seiner Komplexität und der Fähigkeit einen emotional mitreißen zu können.

    Geändert von Nicetwink (23.05.2012 um 23:46 Uhr)

  10. #10
    Irgendein Adventure

    Wert: 0

    Pro
    - "irgendein" war im Projektordner sogar richtig geschrieben

    Kontra
    - alles (kurze "Spielzeit", keine Interaktiviität, eine leere RTP-Map, sinnlose und peinliche Soundaufnahmen + einem Rap von Riku11 und seinem Kollegen)

    Fazit:
    Kläglicher Versuch eines Trashgames. Selbst für dieses Genre zu schlecht.


    Hirntot mit Butterbrot 1-3

    Wert: 3

    Pro
    - 3 Teile ~ längere Spielzeit
    - bisschen Abwechslung bei den Locations
    - immerhin hat man sich die Mühe gemacht, für die Heldin ein eigenes Char- und Faceset zu suchen/rippen

    Kontra
    - der Humor hat mich nicht gerade umgehauen
    - viele gestohlene Musiken

    Fazit
    Ein ganz normales Standardtrashgame. Zu standard und unlustig, um einem im Gedächtnis zu bleiben. Teil 1 sehr abschreckend. Für Fans von Sinnlosmorden gibt's zumindest ab Teil 2 bisschen was Schmackhaftes.

    Geändert von Tetris (30.05.2012 um 20:41 Uhr)

  11. #11

    Gothic - Die 3 Götter (1. Demo)

    Handlung: 0
    Spielmechanik: 1
    Grafik: 2
    Sound: 8
    Wert: 0

    Pro:
    + die Musik ist recht chillig

    Kontro:
    - 160 MB (!) für 15 Minuten
    - Trashsynchro (sogar das Introvideo), teilweise sogar verschiedene Sprecher für die gleichen Chars
    - massiver Lagg aufgrund von Codingfehlern (äh, ich meine aufgrund meines Schrott-PCs Normalerweise stört's ja niemanden, wenn dutzende Parallelevent die ganze Zeit die HP berechnen)
    - lachhafte Quests ("Schlachte mal eben die Kühe!", "Töte das eine Monster für mich, das mein Geld geklaut hat!")
    - die Gegner respawnen sofort nach Verlassen der Map
    - trashiges Kampfsystem mit grauenhafter Schwertanimation (freundlicherweise bleibt man sogar an winzigen Grasbüscheln hängen)
    - Tag-Nacht-System (?), keine Ahnung ob es eins sein sollte, aber von jetzt auf gleich wurde es plötzlich hell

    Nachdem es mir dann doch endlich gelungen war, diese epische 160 MB große Demo zu saugen (was sich bei einer Spielzeit von 15 Minuten ja auch wahnsinnig lohnt!), war ich dann doch überrascht, endlich, nach Jahren des Suchens und Zockens, ein Spiel gefunden zu haben, dem ich besten Gewissens einen Wert von 0 geben konnte. Wer hätte das jemals für möglich gehalten. Aber halb so wild, denn auf "World of Players" hat das Spiel ja so oder so Millionen Fans hab ich mir sagen lassen

    Fangen wir aber am besten erstmal mit den positiven Dingen an. Die Musik ist recht atmosphärisch. Kann ich wirklich nichts dran aussetzen (ich habe lieber gar nicht erst nachgeschaut, wie viel MB die verbraucht). Das war's auch schon. Kommen wir nun zu den negativen Dingen.

    Ich glaub, den größten Lachanfall hatte ich, als ich einen Gegner besiegt hatte und dann die Meldung kam "0 Gold erhalten". Da hab ich mich dann doch sehr veralbert gefühlt. Regenerieren kann man übrigens auf einem Haufen Stroh an der frischen Luft. Drum herum stehen zwar Häuser, aber das ist ja was für Weicheier. Tja, und wenn sich zwischen die Monster dann zur Abwechslung auch mal ein Mensch verirrt hatte (muss ja sein, wenn man nur 2 verschiedene Sprites für Monster hat), dann kann man dem ja mal auch schnell die Rübe abholzen, wenn man eh schon dabei ist... aber nur dem einen! Der ist böse!

    Fazit: Ein Meisterwek, gegen das sogar "Pferd am Herd" noch hochwertige Kost ist. Ein Glück, dass ich das echte Gothic nicht kenne. Aber an das kommt "Gothic - Die 3 Götter" bestimm locker ran

  12. #12
    Diebe (1.Demo)

    Handlung: 6
    Spielmechanik: 7
    Grafik: 9
    Sound: 7
    Wert: 9


    + Sehr erfrischende Idee
    + Hervorragendes Mapping
    + Super Atmosphäre
    + Gute Dialoge
    + Kurzweiliges Gameplay
    + Viele eigene Grafiken und Lichteffekte

    o Geschichte ist noch in der Anlaufphase
    o Musikauswahl variiert zwischen passend und unpassend

    - Kampfsystem nicht gut ausbalanciert
    - Kleinere technische Aussetzer


    Schon immer habe ich Diebe mit einem Auge verfolgt, da ich gespannt auf die Umsetzung dieser tollen Idee war. Nach den ersten Minuten war sofort zu erkennen, dass auf mich etwas grandioses zukam. Diebe versprüht viel Kreativität und setzt sich vom gewöhnlichen RPG Alltag ab. Es macht unheimlich viel Spaß mit Vol auf Beutezug zu gehen. Man merkt direkt, dass das übliche Kämpfen keinen so großen Stellenwert inne hat, trotzdem ist es schade, dass die Balance im Kampfsystem unausgereift ist. Anfangs sind die Kämpfe noch sehr fordernd, nach dem ersten Einkauf jedoch, ist auch der einzige Bosskampf nach drei Runden vorbei. Ein großer Pluspunkt ist sicherlich das Mapping - es ist beeindruckend, wie viel Mike aus den Chipsets herausgeholt hat und mit den abgestimmten Licht- und Nebeleffekten ergibt sich eine beeindruckend dichte und leicht düstere Atmosphäre. Leider konnte man noch nicht viel von der Geschichte von Diebe sehen, das Ende lässt lediglich erahnen, worum es wirklich geht, für alles andere war die Demo zu kurz. Insgesamt wurde ich für ein paar Stunden sehr gut unterhalten und hoffe auf baldige Fortschritte. Weiter so!

    Geändert von Squale (30.08.2012 um 01:10 Uhr)

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