Ergebnis 1 bis 20 von 186

Thema: Kurzreviews

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    The Longing Ribbon, by Gibmaker
    Handlung: 9
    Spielmechanik: 9
    Grafik:5
    Sound: 10
    Wert: 9


    + Glaubhafte Charaktere
    + Interessante Spielmechanik
    + Gut umgesetztes Skill-System
    + Wunderbare Geräusch- und Musik-Kulisse
    + Verzicht auf übertriebene Monster-Darstellung
    + Detailreiche Komplettlösung beigelegt



    - KS teilweise nicht gut ausbalanciert (Zu viele bzw zu schwere Gegner)
    - Stilmix im Graphik-Bereich
    - Zu wenig Fähigkeiten und Waffen
    - Wenig Speichermöglichkeiten


    Im ersten Moment mögen die verschiedenen Graphik-Stile zum Drücken der F12-Taste animieren, wenn man aber das ermüdende Intro überstanden hat und sich langsam in die Villa vortastet, erkennt man immer mehr die technische Ausgereiftheit und die Mühe, die in diesem Spiel steckt.
    Die "Schockeffekte", obwohl selten (Viel wird der Phantasie des Spielers überlassen), erfüllen ihren Zweck, die musikalische Untermalung ist perfekt platziert und das Gemäuer bietet eine einzigartige Atmosphäre.
    Obwohl das Kampfsystem an einigen Stellen deutlich zu wenig genutzt wird, bilden eine Handvoll Abschnitte langatmige Kampfpassagen. Diese können zeitweise auch sehr frustrierend sein, jedoch macht das Kampfsystem trotz des simplen Aufbaus enormen Spass.
    Wirklich verwundernd ist auch, dass keine großartigen Monster auftauchen, sondern die wahren "Schocks" mit surrealen Effekten ausgelöst werden.
    Erwähnenswert ist auch das tolle Skill-System - Erfahrungspunkte und Statusbildschirm waren gestern, Gemälde und Waschbecken sind die Zukunft.

    Meine Fazit: Ein Maker-Spiel, welches sich Gruselspiel nennen darf. Alles geschieht unterschwellig, Splatter-Action und hässliche Monsterfratzen sucht man hier vergeblich.

  2. #2
    Voll das Skatergame
    Handlung: 5
    Spielmechanik: 4
    Grafik: 6,5
    Sound: 5
    Wert: 7

    + Ungewöhnlicher aber sehr angenehmer Schreibstil
    + Sympathische Charaktere
    + Humor wird recht dezent eingesetzt und zerstört dadurch nicht die Athmosphäre
    + Passendes Setting

    - Viel zu kurz
    - Umgebung war nicht zum Untersuchen ausgelegt. Kommentare und/oder Secrets wären nett gewesen


    "Voll das Skatergames" gehört mit zu meinen persönlichen Lieblingen der Makerspiele. Den Reiz des Spiels macht dieser gekonnte Mix aus passender Umgebung, der für die Location passende Schreibstil und der eher unterschwellige Humor aus, der bei diesem Spiel dem Spieler nicht wie in vielen Fungames direkt aufs Auge gedrückt wird, sondern mit seiner Umgebung und den dort herschenden Umständen perfekt verschmolzen ist und wunderbar damit harmoniert. Leider aber hört das Spiel, kurz nachdem die Story anfängt richtig spannend zu werden, auf. Wirklich sehr schade, denn aus dem Konzept hätte man noch viel mehr rausholen können.

    Links zu Spielen gehören nicht in die Kurzreviews (Edit von Kelven).

    Haben bisher andere auch gemacht.
    http://rpg-atelier.net (Edit von DarkNanaki)

    Zitat Zitat von Abgelehnte Spiele und Ressourcen
    Voll das Skatergame
    Ein drogensüchtiger Protagonist, der aus Lust und Laune Leute umbringt, und versucht sich in der Stadt einer ultra-brutalen Gang anzuschließen, um der stärkste Macker zu werden. Ich glaube so eklatante Verstöße gegen Punkt 4 und 5 (keine menschenverachtenden Inhalte, keine Gewaltverherrlichung) unserer Netiquette hatten wir schon lange nicht mehr.
    Nein heißt nein! Wir wollen das Spiel im Forum nicht sehen und wir werden das Spiel im Forum nicht sehen. Beim nächsten Mal gibts dafür ne Verwarnung. Thx. ~Sheep

    Geändert von DarkNanaki (13.01.2009 um 02:21 Uhr)

  3. #3
    Pokémon Eiskristall (Beta-Demo 2.1) [abgebrochen]
    Handlung: 2
    Spielmechanik: 3
    Grafik: 6
    Sound: 5
    Wert: 3

    + Pokemon-typischer Stil
    + flüssige KS- & Menütechnik
    - Hauptcharakter spricht
    - Ruckelt bis zur Unerträglichkeit
    - Spieltechnisch unpassender Einstieg
    - Untypische Reaktionen u. a. von Team Rocket (körperliche Gewaltanwendung)
    - Insgesamt ein editierter Klon der Pokemon-Teile für den GBA

    Im Grunde fängt alles ganz gut an, wahlweise nimmt man sich als Trainer/Trainerin sein Pokemon und freut sich auf die ersten Erfolge im Kampf. Statt des Rivalen kreuzt aber nun Team Rocket auf und flüchtet mitsamt einiger Pokemon. Alles gut und schön, doch zu Anfang hätte ich gerne schon gekämpft, stattdessen stolpert man in irgendeine selbstablaufende Cutszene rein und wird von Ash gerettet. Auch die auf dem Bergpfad unterwegs anzutreffenden Kleinsteins sind als Anfangsgegner nicht geeignet, da sie nicht zu besiegen sind und man immer wieder flüchten muss.

    Soweit ist eigentlich alles verschmerzbar, der eigentlich Pferdefuß des Spiels sind seine Lags, die für ein Pokemonspiel einfach nicht tragbar sind. Da die Optik und die Pokemon sich nicht von der GBA-Version unterscheiden, ist man qualitativ mit dem Original besser beraten, Individualität und eigene Aspekte sucht man leider vergebens.

  4. #4
    Sanadorae (Demo V2.0) von Alexis Hiemis
    Handlung: 9
    Spielmechanik: 8,5
    Grafik: 9
    Sound: 10
    Wert: 9

    + Wunderschönes Mapping mit sehr gutem editiertem RTP
    + Sehr gute und passende Musikuntermalung
    + Trostlose, etwas düstere und kalte Stimmung wird perfekt rübergebracht
    + Individuelles Sideview Kampfsystem
    + Schönes Menü
    + Ausgearbeitete Charaktere und sehr gute Dialoge
    + Interessante Handlung, die viel verspricht
    + Bietet Maus und Tastatursteuerung

    +- Bislang nur einfaches Angreifen bei Kämpfen vorhanden, keine große Taktik

    - Gegner Auswahl im KS funktioniert gegen Ende nicht richtig
    - Skript Sequenz gegen Ende ist verbuggt

    Auch wenn nur eine Demo, verspricht Sanadorae etwas großes zu werden. Sehr gute Dialoge mit einer interessanten Handlung und wunderschönes Mapping. Die eingebaute Technik überzeugt, ist sogar relativ fehlerfrei.
    Es wird eine herrliche Atmosphäre aufgebaut (momentan die beste in einem mittelalterlichen Maker Game) und Sanadorae erklimmt den Thron unter seinen Artgenossen. Es zeigt, wie eine Atmosphäre aufgebaut sein sollte und gleichzeitig wie wichtig sie doch ist.


    greetz

  5. #5
    Phoenix Wright 2.5 - Hidden Traces (Demo) von EvillordCanas, Sölf, Magicmaker

    Handlung: 6
    Spielmechanik: 7
    Grafik: 7
    Sound: 10
    Wert: 10

    + Spannende Fälle
    + Viele Überraschungen
    + Dem Spieler gelegte falsche Fährten, wer der Mörder ist
    + Ein komplett selbstgemachter Staatsanwalt
    + Neue Charaktere

    - Zu hervorsehbare Enden
    - Den Mörder kann man sich zu leicht denken


    Hidden Traces gehört zu den besten Fangames von der Phoenix Wright-Saga, aber trotzdem muss man es kritisieren. Aber weg vom Negativen, ins Positive hinein! Der Verlauf der zwei Fälle ist sehr spannend und hat einige Überraschungen parat. Auch Phoenix neuer Gegenspieler (selbstgemacht), Edward Blooming, hat ein Geheimniss, welches man noch nicht erfährt.

    Es lohnt sich das Spiel zu spielen. Ob man nun ein Fan von PW ist, oder nicht.

    Geändert von Xia (06.07.2009 um 23:04 Uhr)

  6. #6
    Phoenix Wright 2.5 - Hidden Traces (Demo)

    Handlung: 8
    Spielmechanik: 9
    Grafik:10
    Sound:10
    Wert: 10


    +Langes Gameplay
    +Witzige Charaktere
    +2 Fälle
    +Sympatischer Plichtverteidiger
    +Spannend


    -Wiederholende Animationen
    -Frust



    Fazit:

    Das Spiel beeinduckt mit einer schönen Grafik. Sympathie, Humor und Überaschungen.

  7. #7
    Unterwegs in Düsterburg

    Kurz:
    Handlung: 7
    Spielmechanik: 8,5
    Grafik: 7,5
    Sound: 7
    Wert: 8

    Fazit: Ein durchaus spielenswertes und durch seine Atmosphäre verzauberndes Spiel, besonders für Leute, die sich mit dem RPG Maker auseinandersetzen.

    Lang:

    Geändert von Narcissu (07.08.2009 um 19:58 Uhr)

  8. #8
    Lazy Hero - Difficult Quest (Demo 1.01)
    Handlung: 8
    Spielmechanik: 9
    Grafik: 8,5
    Sound: 9
    Wert: 9

    + Jeder Char besitzt ein indiviudelles Faceset
    + Oldskool-Flair der SNES-Games
    + Lustige Dialoge, keine Schwafel-NPCs, nimmt sich allgemein nicht sehr Ernst
    + Bekannte Musik (Illusion of Time, etc.)
    + Fluffiger Spielfluss, Sidequests bringen Laune
    +- Einige Gegner sind zuviel des Guten (allerdings lassen sich diese leicht umgehen)
    - Fällt mir spontan nichts ein, eine Worldmap wäre noch ganz nett gewesen

    Ein fauler Held liegt auf seinem Feld. So fängt es an, und ehe man sich versieht hat man plötzlich jede Menge Freunde um sich, welche einem beim Monsterprügeln und Sightseeing helfen. Es erinnert durch seine lustigen Dialoge stellenweise an Secret of Mana, Effekte sind SNES-getreu flüssig in Szene gesetzt worden. Das Spiel ist nicht wirklich schwer und hat einen angenehmen Schwierigkeitsgrad, auch gibt es jede Menge Secrets die zusätzlich motivieren. Ich persönlich bin gespannt auf die Vv, wer außer mir noch Spiele im Stil von Eternal Legends liebt, sollte ebenso zugreifen.
    --------------------------------------------------------------------------

    Nightwalker (Erste Demo)
    Handlung: 4,5
    Spielmechanik: 4
    Grafik: 10
    Sound: 3
    Wert: 5

    + Sehr schönes Mapping
    - Diverse Sidequests können nicht abgeschlossen werden, wenn man sich zu weit in Umgebung rauswagt
    - Relativ unpassende und nichtssagende BGM
    - Durchlaufmaps ohne Sinn und Verstand
    - Äußerst linear mit wenig Abwechslung
    - Diverse Atmoshärekiller(KS-Effekte, Dämo-Tür)

    Fängt vielversprechend an und hört auch vielversprechend auf. Problem ist nur, dass der Mittelteil sich gehen lässt wie ein Hängebauchschwein. Anfangs ist man beeindruckt von der äußerst hübschen Optik, mit der Zeit verfliegt dieser Bonus allerdings und es wird zu einer Art fröhlichem Wandertag. Hier und da mal ein paar Gegner, neben den Wegen sind ein paar Sidequests (größter Held der Welt, böse Dämonentür), welche durch ihre willkürliche Platzierung allerdings beliebig erscheinen und die Atmo runterziehen. Ansonsten passiert auch nicht viel, an einigen Schlüsselstellen lässt sich zudem nicht mehr zurückkehren, angefangene Sidequests sind dadurch null und nichtig. Einige KS-Effekte wirken zudem drübergelegt und abgehackt, hier hätte man auf diverse Elemente verzichten bzw. mehr Sorgfalt an den Tag legen können. Erst ab Betreten der Stadt wird das Gameplay sprunghaft besser, die Abwechslung steigt und man fühlt sich auch wieder in einer lebendigen Gegend zuhause. Insgesamt aber ist das zu wenig, viel zu viel wurde hier an Potential verschenkt, als dass es einen positiven Gesamteindruck hinterlassen könnte.
    --------------------------------------------------------------------------

    Vampire Chronicles 3 (3. Demo)
    Handlung: 6
    Spielmechanik: 3
    Grafik: 7,5
    Sound: 8
    Wert: 4

    + Ausstattung eines eigenen Hauses
    + Interessante Story um Drake & Salaazar herum
    + Das Ringen von mehreren Antagonisten ist interessant in Szene gesetzt und erinnert an SD3
    - Die restlichen Hauptcharaktere sehen blass aus
    - Undurchsichtige Hauptstory mit zuvielen Figuren und "Darf ich nicht sagen"-/"Geht dich nichts an"-Sprüchen von irgendwelchen Schattenfiguren
    - Vielerorts fehlende Hauptwege, Enterkloppen durch Sprungskript bei Hindernissen (die fast überall im Weg stehen)
    - Viele Monsterbegegnungen sind unvermeidlich
    - Enges, labyrinthartiges Mapping -> schlechte Begehbarkeit
    - Zu starkes Respawning (nach Mapverlassen)
    - Zähe Laufgeschwindigkeit auf Weltkarte
    - Sinnfreies Kriegs-System, da keine Taktik
    - Nervige Laufwege (Schloss, Pagan, etc.)
    - Teilweise frustige Minigames
    - Quests können nur kapitelweise gelöst werden und verfallen auch nach einiger Zeit
    - Questlog ist teils zu uninformativ und oberflächlich
    - Für Joypadspieler komplett ungeeignet, da Tastatur unbedingt notwendig

    Von den Screenshots die man überall sieht, ein richtiger Eyecatcher. Aber wie schon bei Nightwalker sitzt der Teufel im Gameplay, ein Beispiel wären hier die Dungeons. Ausnahmslos Labyrinthe mit Monsterhorden, welche hier und da eine simple Rätsel-/Geschicklichkeitseinlage abverlangen. An sich nicht weiter schlimm, wenn nur das Mapping nicht so unglaublich eng und gassenartig geformt wäre. Das Andotzen mit den pro Mapwechsel wiederkehrenden Gegnern (die einen meistens auch verfolgen) ist in den meisten Fällen somit unvermeidlich und geht dementsprechend auf den Keks. Außerdem stört die schlechte Begehbarkeit. Zwar wurde hier ein Sprungskript eingebaut, aber bei Verengungen an Wänden und Flüssen/Seen hilft dieser leider auch nicht weiter (abgesehen davon dass das ständige Entergedrücke recht störend ist). Leider wurde das Ganze nicht nur auf die Monsterareale beschränkt, auch in Gebieten wie z. B. Pagan wird man solche Mapstrukturen durchgehend wiederfinden. Dazu kommt noch die überaus schlechte Orientierung, da alles gleich auszusehen scheint. Areale wie das Schlossinnere (welches man mehrfach betreten muss) sind gänzlich misslungen und zeigen ausschließlich nur unspektakuläre Durchlaufmaps, welche u. a. dazu beitragen den Spielfluss noch weiter auszubremsen.

    Generell hakt es an vielen elementaren Dingen im Spiel und wirkt überladen, mehr Fokus auf ein vernünftiges Gameplay wäre hier besser gekommen als die Fixierung auf Optik, Features & Quests. Letztlich reißt auch der Mainplot keine Beine aus, bis zum Ende des zweiten Kapitels passiert nichts weltbewegendes und Jack&Jörn bekommen auch viel zu spät (gegen Ende der Demo) ein schärferes Profil. Einzig die Geschichte um Drake & Salaazar so wie die verschiedensten und skurrilsten Gegenspieler machen Lust auf mehr und entschädigen etwas für den flauen Rest.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •