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Thema: Kurzreviews

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Die folgenden Spiele werde ich nicht nach Punkten bewerten, da die meisten sowieso zu kurz geraten sind oder ich sie nach kurzer Zeit abbrechen musste.

    Haushuhnjagd
    Positiv:
    + Nette BGM
    + Nette Hintergründe

    Negativ:
    - Miese Trefferabfrage
    - Keine Abwechslung in den Levels


    Was soll man dazu sagen? Ein Cursor der in vielen Fällen das Ziel verfehlt und zum Enterhämmern zwingt, um die Chance eines Treffers zu erhöhen. Kombiniert mit dem immer gleichen Prinzip eines Panoramas und random herumlaufenden oder herumkreisenden RTP-Hühnern ist das ganze einfach nicht spielenswert. Da hilft auch der "Cheatcode" am Ende des Spiels nichts mehr, die Makerversion von Moorhuhn 2 ist hier bedeutend besser.
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    Catch the Teletubby (abgebrochen)
    Positiv:
    + Nichts

    Negativ:
    - Noch schlechter als Haushuhnjagd


    Wieder mal ein Schieß-das-Viech-tot-Spiel, nur mit schlechtem RTP-Mapping und Teletubbies. Die Trefferabfrage ist hier mindestens genauso schlecht wie bei Haushuhnjagd, da sich einige der Teletubbies einfach zu schnell und dazu noch im Zick-Zack bewegen. Finger weg!
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    Triple F - Faulos Faule Familie
    Positiv:
    + Viele selbstgemachte Grafiken, wenn nicht sogar alle
    + Abgedrehte, kurzweilige Story

    Negativ:
    - Die Qualität einiger Grafiken hätte besser sein können
    - Ein bisschen mehr Länge hätte dem Film nicht geschadet
    - An einigen Stellen fehlt die BGM


    Eine unterhaltsame Story um einen Jungen mit einer Scheimfamilie, die sich alle irgendwie in die Wolle kriegen. Hauptsächlich geht es um eine Bürgermeisterwahl und die Teilnahme an einer Quiz-Show, was damit endet dass Herr Drache die Wahl gewinnt und die Alex-Quizshow mit Zombies, Golems und allen möglichen Viechern stürmt, um eben diese Show mitsamt des Studios zu zerdeppern.

    Insgesamt ganz nett, aber dann doch etwas zu kurz.
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    Grandmas House (abgebrochen)
    Positiv:
    + Einige Gruselmomente

    Negativ:
    - Schlechtes, leeres, einfallsloses Mapping
    - Nach einiger Zeit hat man keine Ahnung mehr wies weitergeht
    - Mieses Dreamland-Kampfsystem
    - Heilmittel gehen sehr schnell zur Neige
    - Langsame Laufgeschwindigkeit
    - Viele Sackgassen


    Man kann fast sagen, ein typisches Maker-Horrorgame der alten Schule. Wie bei The Retirement Home wird man vor unzählige verschlossenen Türen gestellt, nur um eben deren Schlüssel zu finden und sich nach Dreamland-Manier durch die Zombiehorden zu metzeln. Nach dem Clown-Fight musste ich kapitulieren, da ich weder wusste wie es weiterging noch dass ich genügend Heilmittel gehabt hätte, um mich auch nur noch einem weiteren Pflichtgegner stellen zu können.
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    Die Legenden von Adragne
    Positiv:
    + Relativ interessanter Spielverlauf
    + Scheint solide gemacht und macht Lust auf mehr

    Neutral:
    - Die Beeinflussung durch Vampires Dawn 2 ist unverkennbar

    Negativ:
    - Extrem kurz, wird vom Autor (Maddrax) wohl auch nicht mehr weitergeführt
    - Inkonsistenz beim Untersuchen von Objekten
    - Das Ruf-System wirkt sich nicht bei jeder Person aus


    Hier sieht man eindeutig den Einfluss von Vampires Dawn 2, was aber nichts positives oder negatives heißen muss. Lediglich einige der Grafiken und die Möchtegern-Elras sowie die Schriftzüge der Areale sind unverkennbare Indikatoren auf das berühmte Vorbild. Vampire waren nicht auszumachen, man kämpft zu Anfang lediglich als menschlicher Ritter gegen drei verschiedene Trainingsmonster und verlässt anschließend das brennende Schloss, um bei einem alten Eremiten Zuflucht zu finden und sich mit dessen Geld in einem Dorf neu auszurüsten.

    Weiter geht das Spiel auch nicht, dazu ist das Rufsystem noch zu inkonsistent. Lediglich ein paar Wachen geben ein paar mürrischere Sprache als sonst ab, wenn man sich an den Schatztruhen der Bewohner bedient. Ansonsten ist das Spiel auch zu kurz, um Aufschlüsse über weitere Auswirkungen dieses Systems zu geben.
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    Rainbow Wall (abgebrochen)
    Positiv:
    + Fancy Name verleitet zum Spielen und macht Lust auf mehr...

    Negativ:
    - ...nur um anschließend von derpigem RTP-Mapping angeödet zu werden
    - Nervige Zufallskämpfe auf der Oberwelt
    - Dusselige Story


    Jaja, der Timo hats nicht leicht. Er bekommt Besuch von Ritter Kunibert und wird zu einem Turnier eingeladen, um herauszufinden wer den gestohlenen Ring des Königs finden darf. Anschließend sieht man das Finale, in welchem anscheinend ein einfacher Faustschlag ausreicht, um einen weitaus erfahreneren Krieger zur Flucht zu bewegen.

    Timo gewinnt und ist deshalb befugt, den Ring wiederzubeschaffen. So weit, so uninteressant, die Zufallskämpfe auf der Oberwelt haben dem Spiel allerdings den Rest gegeben, mehr als Entergekloppe haben die Fights nicht zu bieten.
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    The Moon Princess Knight (abgebrochen)
    Positiv:
    + Fancy Name verleitet zum Spielen und macht Lust auf mehr...

    Negativ:
    - ...nur um anschließend von derpigem RTP-Mapping angeödet zu werden, Klappe die 2te
    - Sogar für einen eigenen Titelbildschirm war sich der Autor zu schade
    - Das Krückstock-Quest hätte nicht sein müssen


    Wie bei Rainbow Wall gibt es einen kurzen Einführungstext auf schwarzem Hintergrund, anschließend geht das Abenteuer im Elternhaus los. Mir persönlich war zwar klar dass man den Gehstock des Kumpels wiederfinden muss, nur gibt es keinen Hinweis wo sich dieser befinden könnte. Ich bin deshalb auch nicht über das erste Dorf hinausgekommen, da anscheinend weder einer der NPCs dieses Objekt besitzt, noch irgendetwas sichtbares vorhanden ist, welches sich als Krückstock identifizieren ließe. Die letzte Möglichkeit wäre im Grunde das anklicken sämtlicher Objekte im Spiel gewesen, ab diesem Zeitpunkt hatte ich allerdings schon keine Lust mehr.
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    JoMan (abgebrochen)
    Positiv:
    + Hentai-Picture in einem der Unterordner

    Negativ:
    - Einfallsloser Pac-Man Klon
    - Einige lebensraubende Bodentiles verschmelzen zu sehr mit dem "normalen" Boden
    - Keine Soundeffekte beim einsammeln der Kristalle
    - RTP


    Ein paar Level kann man es spielen, anschließend nerven die kaum erkennbaren Bodentiles und verleiten zum Spielabbruch.
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    Breath of Fire 3 - Reis Adventure/Untold Story (beide abgebrochen)
    Positiv:
    + Bekannter Name

    Negativ:
    - Schlechtes Mapping
    - RTP
    - Zufallskämpfe
    - Ähnlichkeit von Facesets und Charakteren lässt zu wünschen übrig
    - Qualität der Grafiken allgemein ist nicht sehr gut


    Hierzu lässt sich nicht viel sagen, vielleicht finden Hardcore-Fans ja Gefallen an diesem Maker-Adpationen, welche beide nach dem Sieg über den finalen Boss aus Breath of Fire 3 spielen.
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    Das Traumschiff - Adventure of Norbert
    Positiv:
    + Netter Humor
    + Einige selbstgemachte Grafiken

    Negativ:
    - An einigen Stellen fehlt die BGM
    - Das Kampfsystem ist relativ willkürlich und unbalanciert, zum Glück aber immer zum Vorteil des Spielers
    - Insgesamt viel zu kurz für eine Demo


    Zwei Paare auf einem Planeten, kurz davor sich die Liebe zu gestehen. Nur, im Hintergrund explodiert gleich die Sonne und irgendein Alien namens Norbert fragt nach einer Tankstelle. Nicht grade sehr romantisch, aber lustig allemal.

    So beginnt dann auch Norberts Abenteuer rund um das Traumschiff und seinem Gegenspieler Darth Later. Was auffällt, ist das eher random funktionierende KS mit seinem Kristall-Monopoly. Während des Kampfes lässt es sich frei auf der Map bewegen, während hier und da mal der Gegner an der Reihe ist, häufiger jedoch man selber. Verlieren ist fast unmöglich, da der Autor anscheinend keine Absicht hatte ein ernsthaftes Kampfsystem zu designen.

    Das Spiel selber ist durchaus unterhaltsam, nur eben leider viel zu kurz und dazu noch eine Demo.
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    Türgeher 1 Deluxe
    Positiv:
    + uhm... es ist... durchspielbar? xD
    + Fürze auf Knopfdruck

    Negativ:
    - Das Spielprinzip ist ein Witz
    - Die Deluxe-Levels ebenfalls


    Tjaja, die Türgeher-Reihe. Sinn des Spiels ist es lediglich, einen vorbestimmten Pfad entlangzulaufen und durch eine Tür zu latschen. In den Deluxe-Levels gesellen sich dann noch gewisse Hindernisse (Türsteher) dazu, was das ganze aber auch nicht herausfordernder macht.
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    Türgeher 2
    Positiv:
    + Speicherfunktion
    + Minimal mehr Herausforderung als im 1. Teil...

    Negativ:
    - ...welche allerdings auf Trial & Error fußt


    Selbes Prinzip, statt 15 Sekunden haben die Maps dieses Mal aber wohl mindestens eine Minute in Anspruch genommen.
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    Türgeher 3: The Adventure comes
    Positiv:
    + Dieses Mal eine Art Mini-RPG
    + Humor ist dieses Mal auch mit dabei

    Negativ:
    - Keine Speicherfunktion, nur geskriptete Gelegenheiten


    Türgeher duscht, furzt und wird vom Türsteher per Brief herausgefordert. Um die Herausforderung zu meistern, müssen allerdings Harald Shit und Ente die Ente gefunden werden. Nebenbei wird mit Gott geplaudert, eine superlange Leiter hochgeklettert und an einem Todes-Quiz in der Hölle teilgenommen, in welchem es sich unter anderen um Herr der Ringe, Guybush Threepwood und Türgeher selber dreht. Insgesamt recht unterhaltsam und defintiv besser als die zwei vorherigen Teile.
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    Türgeher Xmas Special
    Positiv:
    + Wieder eine Art Mini-RPG...

    Negativ:
    - ...nur eben noch kürzer als Teil 3
    - Die Pinguine beim Geschenke-Minigame sind zu schnell
    - Das Eisfläche auf dem Nordpol ist zu sehr mit Trial & Error belastet


    Dieses Mal ruft Türgeher bei Gotts Anrufbeantworter an, um sich nach Hawaii zu beamen und Gott höchstpersönlich darum zu bitten, ihn zum Nordpol zu teleportieren. Dort angekommen, bittet der Weihnachtsmann ihn wegen Schnupfens darum, statt seiner Geschenke an kleine Kinder und Pinguine zu verteilen. Oh ja, die Rentiere haben auch alle Schnupfen, deswegen kommt das Hausschwein mit.

    Im Grunde ganz ok, wenn nicht das nervtötende Rätsel mit der Eisfläche wäre. Im Trial & Error-Prinzip muss herausgefunden werden, von welchem Punkt aus man die Scholle überhaupt betreten kann. Hat man es geschafft, schlittert man in bestimmte Richtungen, nur um auch hier wieder im selben Prinzip auswendig zu lernen, welcher Weg der richtige ist.

    Insgesamt gesehen bleibt Teil 3 der beste Türgeher.
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    Klaus muss raus aus dem Haus
    Positiv:
    + Nichts

    Negativ:
    - Im Grunde nur ein 2-Minuten-Buttonmasher mit irgendwelchen Soundeffekten und Picture-Einblendungen


    Hier gibt es im Grunde nichts zu sagen. Klaus steht auf der Stelle, während man mit Pfeiltasten und Entergehämmere versucht, irgendeinen Effekt zu erzielen. Sichtbar ist zudem nichts, weder was man bewegt noch was angeklickt wird. Ich persönlich habe am Ende 90 Punkte erreicht, Klaus stürzte sich anschließend aus dem ersten Stock, Ende des Spiels.
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    Was macht eigentlich Karl-Heinz?
    Positiv:
    + Ordentliche Rechtschreibung
    + Einige simple Rätsel

    Negativ:
    - Der Humor ist relativ artig


    Karl-Heinz lebt in seinem Haus, bekommt Besuch von einem Harald und macht sich auf dem Weg in die Innenstadt. Zwischendurch trifft er einen Killer-Ninja, Zombies, Golems und den König, der Karl-Heinz mit jemand anderem verwechselt und sich so garnicht über die von Karl-Heinz freigelassenen Golems in seinem Garten wundert. Anschließend geht es nach Hause und ab ins Bett.

    Im Fungame-Bereich eindeutig eins der "braveren" Spiele.
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    Des Atwentscher off Sepp
    Positiv:
    + Relativ ordentliche Rechtschreibung (Dialekte, Heinrich)
    + Viele Anspielungen, u. a. Die Schlümpfe, Dragonball, Asterix, etc.
    + Unterhaltsam und lustig

    Negativ:
    - Das chronische "..."-Syndrom
    - Zuviele Verzögerungen innerhalb der Messageboxen
    - Extrem nerviges Pfarrer-Minispiel im Trial & Error-Prinzip
    - Sepps Textanteil wird im Laufe des Spiels immer weniger
    - Die Spezialangriffe sind meistens nicht viel wirksamer als der normale Angriff


    Der bayrische Säufer Sepp wandert mit seiner Kuh Heinrich und dessen Kotze Bröckl quer durch Dörfer mit Irren, Zwergen, schwulen Elfen und Freaks, um Lord Selters davon abzuhalten ein alkoholfreies Imperium zu errichten. Mittendrin wird mit Blunas Trötenballs der Drache Schön Lang beschworen, um sich etwa einen Busch wegzuwünschen und nachzufragen wo man einen Stock erhält. Die motzende Bluna wird anschließend quer durch die Landschaft gekickt.

    Die unglaublich nervigen Verzögerungen innerhalb der Messageboxen sind im Grunde der einzige große Pferdefuß im gesamten Spiel. Meinetwegen wurden sie absichtlich eingestreut um gewisse Emotionen und Pausen innerhalb der Gespräche rüberzubringen, leider behindern sie aber den Spielfluss mehr als dass sie ihm nützen, imo.

    Insgesamt ein Mischmasch aus "genervt sein" aufgrund der Pausen in den Gesprächen und dem doch unterhaltsamen Humor des Spiels.
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    Jack Sexbär
    Positiv:
    + Lustige Synchro (insbesondere Jacks Vorgesetzter)
    + Eines der bescheuertsten Fungames überhaupt

    Negativ:
    - Jacks Stimme ist etwas zu leise
    - Nutzlose Spezialangriffe
    - Etwas buggy
    - Hentai-Bilder passen selten zu den Map-Charakteren


    Jack Sexbär ist Agent des Police Departments von Goddamn City und befriedigt mit seinem sprechenden Penis jede Frau die er in die Finger bekommt. Nebenbei rettet er die Stadt vor Vergewaltiger-Bananen, einem Typen aus dem Irrenhaus sowie einem verrückten Wissenschaftler mit seiner Penis-Bombe, mit welcher allen Frauen Schwänze angehaftet werden sollen um Männer wie Jack nutzlos zu machen.

    Das Spiel beschränkt sich auf nur eine Außenmap von Goddamn City, dafür mit mehreren Wohnblocks und Jacks Höhle. Zwischendurch lässt sich Whisky und Haschisch kaufen, um etwa die HP & MP wieder auf Vordermann zu bringen. Verlieren kann man im Kampfsystem allerdings nicht, oder zumindest nur sehr schlecht, da das Game unglaublich unbalanciert ist. Die Spezialangriffe zeigen bspw. überhaupt keine Wirkung, sind dafür aber lustig betitelt und stellen sich eher als Requisiten der jeweiligen Persönlichkeit der Charaktere dar. Am Ende des dritten Auftrags ist im Grunde das Spielende erreicht, allerdings wiederholt sich eines der Events sobald man einen gewissen Bereich betritt.

    Allein schon wegen der total hirnfreien Thematik um Pimmel und Poppen sowie der Synchro von Hahn sollte man das Game mal angespielt haben, sei es nur um die Hand vors Gesicht zu halten xD

    Geändert von Davy Jones (02.10.2011 um 13:32 Uhr)

  2. #2
    Gerold, das Großmaul (v.1.01)

    Handlung 9
    Spielmechanik: 10
    Grafik: 7
    Sound: 4
    Wert: 9


    + Tolles „Point and Click“ (ohne Click) Adventure
    + guter Humor
    + eigene Grafiken
    + toller Hauptcharakter
    + faire Rätsel


    - Musik nervt mit der Zeit
    - relativ kurz


    Fazit


    Gerold, das Großmaul ist ein Adventure welcher jeder Adventurefan des RPG Makers gespielt haben sollte. Die Handlung ist witzig, wenn auch klischeehaft. Das Spiel nimmt sich selber nicht ganz ernst, was aber überhaupt nicht stört. Man könnte sagen es spottet förmlich über andere RPGs. Die Rätsel (Gegenstandskombinationen) sind manchmal auf den ersten Blick nicht gleich einleuchtend, aber sie sind fair und nicht unmöglich. Die Chip- und Charsets haben ihren eigenen Stil und passen gut zum Spiel. Einziger großer Kritikpunkt ist vielleicht die magere Musik, welche auch über längeren Zeitraum nervt…

  3. #3
    Finstere Träume (VV)

    Handlung: /
    Spielmechanik: 5
    Grafik: 6
    Sound: 8
    Wert: 3

    + nette atmosphärische Hintergrundmusik
    + selbstgemachte Grafik
    ° Qualität der Witze variiert
    - Vorkenntnis bezüglich anderer Gruselmakergames scheinbar nötig
    - Qualität der Grafik nur mediocre
    - atmosphärische Mittel fehlen gänzlich
    - sehr monoton (hinsichtlich Gameplay und Umgebung)

    Wer Spiele wie "Das Attentat" oder "Aliminator" gezockt hat, dem wird hier nichts Neues begegnen außer einer optisch etwas anderen Spielumgebung. Vom Gameplay und der Monotonität her unterscheiden sich die Spiele leider kaum.
    "Finstere Träume" hebt sich jedoch dadurch heraus, dass es eine Parodie auf andere Gruselspiele der Szene sein möchte... welche man wohl scheinbar auch kennen muss. Denn ich persönlich hatte den Eindruck, viele Gags nicht verstanden zu haben, weil mir einfach das Wissen aus eben diesen anderen Spielen fehlte. Die restlichen Jokes im Spiel sind teilweise ganz nett, jedoch auch zum Teil over the top. Die Szene mit den 2 Superhelden war z.B. sehr übertrieben und passte nichtmal ansatzweise ins Spiel.
    Das Gameplay ist sehr linear. Man muss von einem Abschnitt in den nächsten gelangen. Dies geschieht durch das Lösen von Rätseln und dem Bestehen eines immer und immer wiederkehrenden "Shooters". Die einzelnen Abschnitte unterscheiden sich kaum voneinandern. Zudem fehlen Lichteffekte, welche ein unverzichtbares atmosphärisches Stilmittel in Gruselspielen darstellt. Ein sehr großes Manko in diesem Spiel. Dafür ist jedoch die Musik schön passend und variiert von Passage zu Passage, was zumindest etwas Abwechslung in die Umgebung bringt.
    Die Grafik ist eigentlich ausschließlich selbstegmacht. Einige Tiles wie z.B. manche Wände sind allerdings sehr primitiv gepixelt. Andere Sachen wiederum sind wirklich gut.
    So bleibt "Finstere Träume" insgesamt leider eine recht dürftige Parodie auf die Gruselspiele der Szene. Monotonität und fehlende Atmosphäre ebenso wie bestenfalls durchschnittliche Witze (wenn es denn unbedingt ein Fungame sein soll) sind die Hauptgründe dafür.

  4. #4
    Legenden von Numina 2.26


    Handlung: 5.5
    Spielmechanik: 8
    Grafik: 7,5
    Sound: 6
    Wert: 7

    + Sehr atmosphärisches Mapping
    + Sehr schöne Effekte und Animationen
    + Nette Minispiele
    + Gut überlegte Rätsel, die auch einen Sinn machten


    - Wenn ein Held tot war und keinen Widerbelebungstrank parat hatte, (was auch häufig der Fall war) konnte man bei den kommenden Bossgegnern nicht mehr weiterkommen. Ein gutes Beispiel war der Bosskampf mit dem Garuda, weil Shawn zuvor tot war und somit konnte man beim Kampf nichts ausrichten.
    - Langweiliger erster Bosskampf im Wolkentempel, weil man gar nichts beim Azriel ausrichten konnte und somit das Ende sowieso klar war.




    Legenden von Numina ist ein ansehnliches Rpg Maker XP Fantasy Spiel, wo ziemlich viel Wert auf die Atmosphäre und die Effekte gelegt wurden. Der Ort Du'ur war eine gute und innovative Idee aber ein wenig störend war, dass er bereits 3-mal im Spiel auftauchte. Wesentlich verbessert hat sich der Forst der verlorenen Erinnerungen vom Mapping her. Das stumpfe und unrealistische Blätterdach existiert nun nicht mehr. Trotzdem ist immer noch nicht klar, wieso der Wald überhaupt diesen Namen trägt. Ein kleiner negativer Punkt war die Unlogigkeit im Gasthaus, bei dem man als "Liebespärrchen" nichts bezahlen musste und die Dunkelgrotte von aussen. Beide Punkte werden allerdings meines Wissens nach überarbeitet. In "Legenden von Numina" ist mir zum ertsen Mal eine Wüste begegnet, die beinahe komplett leer war, aber dennoch kam dort eine gewisse Atmosphäre auf, zumal aufs Mapping weniger Wer gelegt wurde, als auf das Minispiel. Der Azurtemple war vom Mapping her fast das Beste von der ganzen Demo. Auch hier waren die Rätsel gut. Leider war der Azurtempel der Ort, an dem der vorher so nette Shawn völlig auf Ego geschaltet hatte und nicht mehr auf die anderen gehört hatte. Die Effekte verschlugen am Ende der Demo einem regelrecht den Atem.

    MFG Endimon\MasterHen

  5. #5
    Alter A.I.L.A. (englisch)
    Handlung: 7
    Spielmechanik: 6
    Grafik: 6
    Sound: 8
    Wert: 8

    + Charaktere wirken größtenteils glaubhaft
    + Teilweise sehr gute, meistens düstere Atmosphäre
    + konstantes Balancing der Kämpfe
    + Möglichkeit, den Helden verschiedene Wege und Orte begehen zu lassen, je nach Wahl.
    + Jeder Charakter hat eine vollkommen unterschiedliche spezielle Fähigkeit
    + Im Allgemeinen mal ganz andere Helden wie die, die man sonst kennt....


    +/- "Alternative" Enden


    - Die Schwierigkeit nimmt bei zunehmender Anzahl durchgespielter Enden deutlich ab
    - Im Allgemeinen teilweise sehr harte Gegner, die kaum Erfahrung bringen
    - keine Sidequests
    - Oftmals sind die Spezialfähigkeiten der Helden vollkommen unnötig
    - Grinding


    In Alter A.I.L.A spielt man einen Verbrecher(!!!), der sich je nach Antwortmöglichkeit, wohin er möchte, sollte er einmal ausbrechen, einer von drei Gruppen anschließt, die jeweils unterschiedliche Orte in unterschiedlichen Reihenfolgen aufsuchen müssen. Um ein viertes Ende zu bekommen, muss man vorher die drei anderen durchgespielt haben. Das hat zumindest bei mir für einiges an Frust gesorgt. Da die Gegner speziell beim ersten Durchlauf zäh wie Leder sind und man teilweise ordentlich grinden muss, um an Erfahrung zu kommen, tut man sich speziell beim ersten Durchlauf besonders hart. Dafür ist der zweite und erstrecht der dritte umso einfacher, da man am Ende sein ganzes Geld behalten darf und man Statusboosts vergleichsweise billig bekommt. Speziell Bosskämpfe stellen spätestens dann überhaupt keine Herausforderung mehr da, wass sie in diesem Spiel schon allgemein nicht wirklich tun, mal vom Endboss abgesehen. Auch besteht außer einer optionalen Arena und einigen Truhen keine Möglichkeit, von der Hauptstory abzuweichen, was aber auch wiederrum gut sein kann, da man drei Durchgänge machen muss. Wobei man es hier so machen könnte, wie bei der Arene, dass die drei verschiedenen Spieldurchgänge jeweils unterschiedliche Quests gehabt hätten, was macn dann auch in den nächsten durchgang mitnehmen kann, denn an sich bietet ein Spieldurchgang abgesehen von unterschiedlichen Charakteren und Bossen so wie eventuell in der Reihenfolge der Dungeons, die man betreten muss, nichts Neues. Positiv ist auf jeden Fall die Atmosphäre sowie der Sound sowie die Charaktere anzumerken. Die Atmosphäre ist größtenteils stimmig, meistens düster und der Sound passt wunderbar. Die Charaktere sind wohl einzigartig, da man keine Superhelden spielt, die die Welt retten müssen, sondern Verbrecher, denen es nur darum geht, ihre Ideale zu verteidigen, um auf diesem Weg, egal ob "geringster Widerstand" oder "Nieder mit dem System", zu überleben. Insgesammt kann man sagen, es ist ein größtenteils gelungenes Spiel. Ich hätte mir noch deutlich mehr Unterschiede in den einzelnen Durchgängen gewünscht, die das Durchspielen zum zweiten und zum dritten Mal nicht so monoton gemacht hätten.

  6. #6

    Loop (Vollversion)

    Handlung: 3
    Spielmechanik: /
    Grafik: 9
    Sound: 7
    Wert: 5

    Pro
    + schnieke Optik
    + noch ein Punkt für schnieke Optik ^^ (Lichteffekte, Animationen, Mapping, Rips, usw alles erste Sahne)
    + futuristische Atmosphäre durchaus gelungen
    + immer noch interessanter als "Und täglich grüßt das Murmeltier"

    Kontra
    - absolut langweilige Story, die man so schon aus dutzenden Filmen a la "Und täglich grüßt das Murmeltier" kennt
    - unbefriedigendes Ende ohne jegliche "Belohnung" fürs Zocken Anschauen
    - leider nur ein "Makerfilm" ohne jegliche Interaktivität
    - einige kleine Schönheitsfehler (die aber zu vernachlässigen sind)

    Fazit
    Ein "Spiel", das sich wohl einzig und allein wegen der schönen Optik lohnt. Storytechnisch hat es leider nicht sehr viel zu bieten. Futuristische Versionen vom Murmeltier-Film mit Bill Murray gibt es ja auch schon welche. Somit ist es auch keine Überraschung mehr, dass Selbstmord natürlich keinen Ausweg aus der Zeitschleife darstellt. Wenigstens wurde auf ein rosiges Happy End verzichtet, wobei man sich dennoch noch irgendwie mehr am Ende wünscht als einfach nur das Artwork des "Teufel" und den Hauptchar vor schwarzem Hintergrund... Erfrischend war allerding, dass zur Abwechslung mal eine Frau der Bösewicht war (Ohne dem männlichen Autor da jetzt irgendetwas unterstellen zu wollen ).

  7. #7
    Hauke im Rosa Tutu
    Positiv
    + Einige Szenen sind ganz lustig, wie bspw. Stade und der Möllemann-Auftritt
    + Lustige Kommentare beim Ansprechen von Regalen, Objekten, etc.

    Negativ
    - Endet abrupt mit einem ungewinnbarem Fight
    - Das Labyrinth mit den an den Anfang teleportierenden und teils frei rumlaufenden Geistern hätte nicht sein müssen
    - Ohrenkrebserregender Schrei von Sandra Grimm (2mal)


    Tjaja, der Hauke. Wacht doch glatt im rosa Tutu auf, zudem in einer bekloppten Parallelwelt in der Weltraumfahrer mit Arschlasern ein paar Löcher in die Welt gebrannt haben. Ähnlich sinnlos gehts dann weiter, man vermöbelt Satan in Münster, erledigt ein paar Aufgaben in der Villa der Freundin und muss sich letztlich in Stade mit Frauenhändlern und "Tulpje"-verkaufenden Holländern rumschlagen.

    Alles in allem unterhaltsam, nur der Part mit dem übervollen Geisterlabyrinth ließ sich so gut wie nicht ohne Cheaten überstehen, zumindest ist mir da der Geduldsfaden gerissen.
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    Unterwegs in Trashhausen 2 (abgebrochen)
    Positiv
    + Schicke Refmap-Optik

    Negativ
    - Labyrinthartig aufgebaute Maps, viele Sackgassen
    - Genauso zähe und öde Pokemon-Kämpfe wie im ersten Teil
    - Items sind Mangelware bzw. müssen mühesam zusammengerafft werden


    Angenehmes Erscheinungsbild, aber nichts dahinter. So oder so ähnlich lässt sich UiT2 zusammenfassen, Supersayjajinn Andy und Schaf Marcel wandern verwirrt durch die Wildnis, töten Sailor Moon und tragen Materialschlachten gegen Pokemons und RTP-Soldaten aus. Letztere sind allerdings deutlich härter im Nehmen. Sollte man es denn wagen, aus Versehen auf die Dorfmap zu geraten, wird einem nach Strich und Faden die HP-Leiste poliert. Um diese Soldaten schlagen zu können, wären viele langweilige Pokemonkämpfe erforderlich, dazu aber auch das Finden von speziellen Heilitems welche anscheinend rar gesät sind.

    Wären die Kämpfe balancierter gewesen, hätte es durchaus zum Weiterspielen verleitet. Schade drum.
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    Fons Welt
    Positiv
    + Komplett selbstgepixelte Grafiken
    + Seichte, aber nette Story um eine Nudel-Mafia

    Neutral
    +- Eigenwilliges Spiel auf dem Niveau von Kinderserien für 6-Jährige

    Negativ
    - Leider viel zu kurz, um sich ein besseren Eindruck zu verschaffen


    Fons Welt kommt gleich zur Sache und gibt sich nicht mit Einleitungen ab. Sofort erfährt man vom Nudeldiebstahl der Freundin und macht sich auf, Hinweise über die Täter in Erfahrung zu bringen. Nach einem kurzem Minispiel gegen den Arenaturm-Champion in der Nachbarstadt erfährt man Details über einen unterirdischen Dungeon, der aber nur zwei von drei spielbaren Minigames zeigt. Das dritte wurde nie fertig programmiert, ergo ist hier schon Sense.

    Eines der wohl mit Abstand kindlichsten Spiele für den RPG Maker mit bonbonbunter Optik, Ein-Satz-NPCs und extrem simplen Miniaufgaben. Allerdings auch Geschmackssache, da komplett kleinkindtauglich.
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    Lena Meyer-Landrut RPG
    Positiv
    + Die Endszene ist relativ unterhaltsam

    Neutral
    +- Story dreht sich um einen Sachverhalt, den im Grunde kein Schwein interessiert

    Negativ
    - Nerviges Spiel-die-Melodie-mit-einzelnen-Tönen-nach-Rätsel
    - Kein Humor enthalten
    - Die extreme Kürze des Spiels lohnt den Download nicht


    Irgendein Musikproduzent kritisiert Lena, wird als Idiot abgestempelt und sieht seinen Ruf ruiniert. Um sich zu rächen, versucht er mit einem abgewrackten DSDS-Teilnehmer die Namensgeberin des Spiels in beim Grand Prix in Oslo zu erstechen. Drei Minigames später sieht man auch schon die Endszene, die ganz gut gemacht worden ist.

    Ansonsten ist die Story uninteressant und dreht sich um einen Klatsch von hintervorgestern, der in den Medien grad mal zwei oder drei Tage durchhält und dann vergessen wird. Da das ganze nichtmal witzig aufgezogen wurde und gleich das erste Minispiel rumnervt, kann man das Spiel auch getrost ignorieren.
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    Embric of Wulfhammers Castle (Vollversion 1.2.2, Englisch)
    Positiv
    + Wohl eines der besten englischen Makergames überhaupt
    + Abstruser, genialer Humor, ein entführter Ehegatte, ein Spaziergang auf der Worldmap oder eine Nixe im Bad reichen schon aus um heilloses Chaos zu verursachen
    + Aufeinanderfolgende Fantasie-Enden der Duchess, weiterspielen ermöglicht die Entdeckung weiterer Enden
    + Niveauvoller und lustiger Umgang mit Ecchi, Yuri und Liebe allgemein
    + Running Gags sind u. a. die prügelnde Maid, der ständige Klamottenverlust und die Entführungen der Duchess
    + Simultane Handlungsstränge, die nach Lust und Laune begangen werden können
    + Ausnahmslos einheitliche Grafiken, komplett im 2k3-RTP mit editierten Chars und Facemaker-Portraits
    + Das Kampfsystem kommt nur einmal während eines bestimmten Sidequests in Gebrauch
    + Gameplay lebt von ständiger Charakterentwicklung, originellen Dialogen, verrückten Sidequests und dem Erforschen der Umgebung
    + Das Eintauchen in die Spielwelt ist hier mindestens genauso intensiv wie bei Unterwegs in Düsterburg

    Negativ
    - Nichts


    Die Duchess hatte es sich wohl anders vorgestellt, als sie in Castle Wulfhammer einheiraten wollte, denn ihr zukünftiger Gatte befindet sich auf Schatzjagd und ist unabkömmlich. Währenddessen wird deshalb die Landmark Wulfhammer mit den Bediensteten und dem Awesome Fellowship inspiziert, was jede Menge Verwicklungen in bizarre Situationen nach sich zieht, u. a. die Lesbenaffäre mit einer gefangen gehaltenen Dunkelelfin, die Schlacht gegen die Armee der Dunkelheit oder die Gründung einer neuen Religion zu Ehren der Liebesgöttin. Die meisten Handlungsstränge enden zudem in Was-Wäre-Wenn-Tagträumen der Duchess, direkt nach diesen Endings lässt sich sogar speichern und sofort weiterspielen.

    Die Große Stärke des Spiels besteht in seinen sich ständig weiterentwickelnden Handlungssträngen innerhalb der gewohnten Umgebung, in der sich je nach Spielfortschritt ständig neue Events und Handlungsmöglichkeiten tummeln, die entdeckt werden wollen. Was man wann und wie erledigt, bleibt einem komplett selbst überlassen, auch innerhalb der Stränge hat man nochmal die Auswahl, welche im Anschluss andere Sequenzen nach sich zieht.

    Wer sich einigermaßen sicher auf dem englischen Parkett fühlt und nach einem Genre fernab der klassischen RPGs, Horrorschinken und Rätselspiele sucht, wird hiermit mehr als hervorragend bedient.
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    Asgars wilde Abenteuer (Remake, Demo)
    Positiv
    + Nettes Fungame für zwischendurch
    + Kommt ohne Blutvergießen aus (eine Ausnahme, off-screen)
    + Optisch gutaussehend
    + Linearer Spielverlauf

    Neutral
    +- Die Sexszenen benutzen billige 2-Frame-Animationen und gekünstelte SFX, viele davon sind offscreen

    Negativ
    - Der Part mit den verfolgenden Löwen auf engem Raum war dann doch etwas nervig
    - Im Vergleich zu VD und VDX wirkt Asgar durch seine stellenweise Nettigkeit und Menschelei immer wieder out-of-character
    - Penetrante Dialoge der Autoren-Buddys


    Asgar kriegt eines Tages die Krise und tötet Alaine und Valnar offscreen beim Sex im Sarg, anschließend folgt der Weltenwandel mit Städtenamen die immer dümmer werden, aber nicht minder unterhaltsamer. Highlights des Spiels sind der große Fotzini, der zur Demonstration seines Viagrinis auch gleich mal vor versammeltem Publikum seine "hübsche" Assistentin und eine schweinsnasige Zuschauerin durchpflockt sowie das "Bus-Bauen" zwischen Cowboy Fred und einem Muskelklotz (diesmal vor minderjährigen Zuschauern). Danach ist aber auch schon wieder Ende im Gelände.

    An Vampires Dawn X kommt diese VD-Parodie zwar nicht heran, dennoch ist sie simpel genug gehalten um entspannen zu können. Sofern man sich nicht zu sehr an den negativen Aspekten stört, ist dieser Teil durchaus einen Download wert.
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    Pandoras Bibliothek der Verbotenen Literatur (Vollversion)
    Positiv
    + Bis auf eine Ausnahme sehr atmosphärische Musikuntermalung
    + Die Gestaltung der Maps ist hervorragend
    + Fehler-Such-System bewirkt ein (sehr gut inszeniertes) Ending
    + Sehr viele liebevoll gepixelte Charaktere, Posen und Portraits
    + Alternative, selbstgemachte Kampfsysteme
    + Humorvoll
    + Unterhaltsames, frustfreies Gameplay (Ausnahme: Nummernschalter)
    + Symphatische Hauptfiguren (Knox und Pandora)

    Neutral
    +- Hier ist die musikalische Ausnahme: Pandoras Theme wirkt unfreiwillig atmosphärebrechend
    +- Einen Tacken mehr Textgeschwindigkeit hätte vielleicht gut getan, wer weiß~
    +- Man fragt sich, wie es Felix vor den Helden durch die ganzen Fallen und verschlossenen Türen geschafft hat

    Negativ
    - Die ersten beiden Kämpfe sind zu undurchsichtig (allerdings ist es egal, ob man siegt oder nicht)
    - Das Rätsel mit den Nummernschaltern ist vom Zeitlimit her fast unschaffbar


    Detektiv Knox wird vom "Büro" beautragt, ein sehr gefährliches Buch aus einer verbotenen Bibliothek zu bergen, bevor ihm eine Organisation namens Graveyard zuvorkommt. Mittendrin begegnet er Pandora, einer Art Geisterschleim und Prinzessin eines längst vergangenen Reiches, welche über die Bibliothek wacht.

    Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen RPGs gibt es hier so gut wie keine typischen Kämpfe, nur die alternativen Kampfsysteme die mit ein bisschen Köpfchen gelöst werden wollen. Wenn man darauf keine Lust hat, kann man es auch bleiben lassen, denn statt Game Over eröffnet sich nach der Niederlage ein Alternativpfad, der aber letztendlich zum selben Ergebnis führt. Außerdem gibt es sogut wie keine Fillermaps, jede Map hat ein mehr oder weniger simples Geheimnis das gelüftet werden will, zudem lassen sich für die lustigen Ausrutscher des Helden (Einbrechen in Eis, Elektrokution durch Schildbots, etc.) Fehler "sammeln", wodurch ein spezielles (und wohl auch besseres) Ending freigeschaltet wird. Außerdem gibt es noch insgesamt 4 Schlüssel, mit denen sich in Pandoras Bibliothek zusätzliche Bonussequenzen freischalten lassen, die mehr über die Paralleluniversen der Hunterz-Reihe (zu der auch dieses Spiel gehört) aufklären.

    Insgesamt sehr zu empfehlen, hier wurde wirklich Qualität gemakert =)

    Geändert von Davy Jones (26.03.2012 um 12:55 Uhr)

  8. #8
    Den Wunsch den ich vor 10 Jahren hatte...

    + Super erzählt
    + Neuerartiger Monsterencounter (auch wenn ich die eigentlich nicht mag)
    + Grandios umgesetztes RTP-Mapping
    + Nette Story, welche einen wissen lassen möchte, wie es weitergeht
    |||
    - Japanonamen sind nicht mein Ding
    - Ebenso die dazu typischen Dialoge

    Fazit: Gutes Spiel. Für die knappe Verwendung der Ressourcen sehr gut umgesetzt! Wer Japano-RPGs mag, wird DWdiv10Jh lieben.
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    Pokemon Feuergrün

    + Trifft meinen Humor
    + Gute selbstgepixelte Pokemonsprites die alles andere als Standard sind
    + Pokemontypische Rätsel
    + Das System von Pkmn wurde gut umgesetzt
    + Witziger Pokedex
    + Für ein Fungame eine gute Story
    |||
    - Nicht alle Attacken haben auch die Effekte wie im Original
    - Teilweise langatmige Laufpassagen
    - Relativ geringe Pokemonvielfalt
    - Geldmangel

    Fazit: Witzig, kulitg, ein würdiges Pokemon-Fangame! Wer Pokemongames mag, wird auch mögen!
    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Elektra Kingdom

    + Angenehmer Schwierigkeitsgrad (fast schon ein bisschen zu einfach wenn man ein RPG-Battle-Nerd ist)
    + Viele Items
    + Gutes Mapping
    + Fordernde Sidequests
    + Vielfalt an authentischen Charakteren
    + Märchenhafte Atmosphäre
    + Monsterfibel sowie begehbares Nebenmenü
    + Sehr gute Rätsel
    + Lange Demo-Spielzeit
    + Sideview-SKS
    + Sichtbare Monster
    + Multiple Möglichkeiten die Hauptquest zu bestreiten
    + Story die undurchschaubar aber nicht unübersichtlich ist
    |||
    - Zu viele "Lauf und Suche"-Quests
    - Questbeschreibung enthält manchmal nicht genügend Informationen (kann verwirren, wenn man eine Quest erst später machen möchte)

    Fazit: SPIELEN!!!

  9. #9
    Hase sammelt Bonbons

    Handlung: 4
    Spielmechanik: 5
    Grafik: 6
    Sound: 7
    Wert: 6

    Positiv
    + Durchaus interessante Idee für einen Pacman Clon
    + Satire

    Negativ
    - Die Levels sind allesamt labyrinthartig aufgebaut. Mehr Abwechslung diesbezüglich wäre cool gewesen.


    Ein pädagogisch wertvoller Hase muss durch verschiedene Levels gesteuert werden um Bonbons einzusammeln. Zwischen den Levels lässt er öfters verlauten, wie jugendfrei dieses Spiel doch sei und dass die Levels nicht das sind, was sie zu sein scheinen. Beispielsweise, dass in den Kellerfässern sich kein Alk, sondern nur Globi Champus befindet, was fürs Gameplay absolut irrelevant ist, aber genau diese Sprüche geben dem Spiel das gewisse etwas.

  10. #10
    Asgars wilde Abenteuer (Demo 2)

    Handlung: /
    Spielmechanik: 5
    Grafik: 8
    Sound: 9
    Wert: 7

    Pro
    + astreines Mapping
    + viele Face-Edits
    + "versteckter" Humor
    + interessante Midis

    Kontra
    - Gameplay noch zu eintönig
    - lange Sequenzen

    Fazit:
    Humorvolle Parodie um Asgar aus VD. Das Interessante ist, dass die Witze nicht erzwungen sind wie in den meisten anderen Fungames. Einige Sequenzen sind dafür aber leider auch recht merkwürdig. Z.B. verstehe ich von der Schlusssequenz mit dem Cowboy so gut wie nichts. Einige Seuenzen sind etwas sehr lang geraten wie z.B. die mit Fotzini, auch wenn sie recht lustig war (ein weiteres Highlight ist hier auch sicherlich die Sexszene in der Höhle ). Weitere sind einfach nur überflüssig. Hier hätte man das Ganze so gestalten können, dass die Sequenzen Voraussetzung fürs Weiterkommen sind. Ansonsten kann es einem ganz schön auf den Keks gehen, wenn man ins "falsche" Haus hineinrennt, wo eine 10-Minutensequenz beginnt, die man sich auch hätte sparen können und die für den weiteren Storyverlauf genauso wichtig ist wie George Bush für den Weltfrieden.
    Gameplay ist sehr spärlich vorhanden. Die Dinge, die es bereits gibt wie das Kräutersuchspiel und die Flucht vor den Löwen sind zudem nicht gerade der Burner.
    Dafür sticht das Mapping sehr hervor. Ich habe selten in einem Spiel dermaßen liebevoll gemappte Refmap-Landschaften gesehen. Das Nivea hält zwar nicht über das ganze Spiel (Stichwort Strandparty), aber die Dorfmaps sind einfach nur imba. Zudem hat sich endlich mal jemand die Mühe gemacht, Facesets so zu editieren, dass nicht nur einfach eine andere Haarfarbe verwendet wird, sondern auch mal die Proportionen in den Gesichtern von den Standard-Sets abweichen. Edel. Hier und da gab es zwar auch mal leichte Unsauberkeiten, aber immer noch besser als denselben Kram imemr und immer wieder sehen zu müssen.
    Auch was die Musik angeht, hat man sich dazu herabbegeben, endlich mal Google anzuschmeißen und was Unverbrauchtes zu suchen anstatt einfach den Music-Ordner von UiD, VD oder VSB herüberzukopieren.
    Erwähnt werden sollen auch noch die Gastrollen diverser Community-Mitglieder, die auf die Schippe genommen werden

  11. #11
    Fantasy of Master

    Handlung: 5
    Spielmechanik: 4
    Grafik: 1
    Sound: 7
    Wert: /

    Pro
    - standardmäßige Story vorhanden
    - stellenweise so trashig, dass es schon wieder witzig ist
    - ein paar "Rätsel"

    Contra
    - unzählbar viele Bugs
    - unglaublich trashige Optik
    - massig Zufallskämpfe

    Tja, wir Makerprofis wollen Spiele machen und uns fällt einfach keine gute Story, kein gutes Konzept oder was auch immer ein, das sich lohnen würde, umzusetzen. Bei dem kleinen Sandro war es 2002 wohl umgekehrt. Er wollte unbedingt aus seiner imba Idee ein Spiel machen, leider fehlten ihm aber komplett die Fähigkeiten am Maker, um es vernünftig zu realisieren. Was blieb war "Fantasy of Master - My Fantasy", ein Versuch, soetwas wie Zelda oder Final Fantasy auf die Beine zu stellen. Und eines der wenigen Spiele, die ganz ohne Switches und Variablen auskommen...

    Einem breiteren Publikum dürfte die Existenz dieses Urtrashgames wohl erst durch den Release von "Fantasy of Master Genesis", einer Parodie des Originals bzw. eine neuzeitliche Version davon, bewusst geworden sein.
    Es orientiert sich wohl am stärksten an Spielen wie "Final Fantasy", verwendet Musiken daraus sowie aus Zelda 3 und 5, Donkey Kong Country und weiteren kommerziellen Klassikern.
    An vielen Stellen ist deutlich zu erkennen, was der Autor vor hatte, jedoch nicht umsetzen konnte, weil er nicht wusste, wie man Switches und Variablen benutzt. Stellenweise sind die Maps derartig vollgestopft mit Zufallskämpfen, dass es weh tut. Wobei sich der Schwierigkeitsgrad kaum beurteilen lässt, da man gleich zu Beginn 3 Truhen unendlich oft öffnen kann und sich so die Taschen mit "Ultrapotions" en masse füllen kann.
    Aber wenigstens wurde versucht, durch mancherlei kleinem Rätsel zumindest ein bisschen Abwechslung von den eintönigen Kämpfen (dass bei denen kaum ein Monster-Pic zum entsprechenden Char auf der Map passt, sollte hier noch erwähnt werden) und den stumpfen Dialogen zu bieten. Leider sind auch die Rätsel nicht nur verdammt primitiv, sondern auch witzlos, da man mit jeder Lösung zum Ziel kommt...
    Was noch ganz niedlich ist, ist die teilweise vergessene Übersetzung. So muss man alle Kämpfe komplett in Englisch bestreiten und findet des Öfteren Item wie das "Sword" oder den "Magic Ring". Doch die beste Szen war mit Abstand der leidenschaftliche Kuss zwischen Sidus und Shanon, der Dank des Picture-Ordners von Vampires Dawn 1 und den Paint-Zeichenkünsten des Autors ein einmaliges Erlebnis bietet!

  12. #12

    Fantasy oif Master Genesis Gold (VV)

    Handlung: 7
    Spielmechanik: 8
    Grafik: /
    Sound: 7
    Wert: 8

    Pro
    - angenehmer Schwierigkeitsgrad
    - viel Handlungsfreiheit
    - viel Abwechslungsreichtum
    - Sidequests, Schätze, etc.
    - größtenteils astreines Mapping
    - vorzügliche Atmo in den neuen Gebieten

    Kontra
    - Grafikmischmasch nicht jedermanns Sache
    - zu viele MP3s
    - einige Bezüge zum Original fehlen (Zelda-Musik, Chars sehen komplett anders aus, ...)

    In fast 2 Stunden habe ich heute dieses Game durchgezockt. Der DL hat fast ebenso lang gedauert, da das Spiel unnötigerweise mit haufenweise MP3s des Typus Bitrate 128 mit Vocals gefüllt war. Dabei gäbe es einige davon sicherlich auch als Midi, aber lassen wir das und kommen zum Spiel selbst:
    Dass man sich extra Mühe gegeben hat, den Titlescreen für die Gold-Version im Vergleich zur VV von 2011 langweiliger zu machen, in dem er einfach nur noch schwarz ist, war eigentlich auch die einzige Verschlechterung. Es sind über 70 Maps hinzugekommen, die Anzahl der Maps und wohl auch Spielzeit wurde also verdreifacht!
    Das Gameplay ist dabei abwechslungsreich geblieben. Angenehme Kämpfe wechselten sich mit diversen anderen Challenges ab. Eine Allheilmöglichkeit gab es nur selten, war aber auch nicht nötig. Dafür wären Teleports, die einen nach den Bossfights zurück an den Anfang des Weges teleportiert hätten, nicht fehl am Platz gewesen, denn hatte man sich hier einmal verdrückt, musste man zwangsläufig den ganzen Weg zurücklatschen.
    Der Grafikmischmasch ist wohl für viele etwas gewöhnungsbedürftig, aber mal eine feine Abwechslung. Wirklich störend war hier eher die Tatsache, dass Facesets, Charsets und Battle-Sprites der Hauptfiguren nicht übereinstimmte. Ebenso habe ich ein paar kleine Elemente aus FoM 1 von 2002 vermisst. Schade.
    Am Ende wurden dann scheinbar noch die Credits vergessen, aber egal. Ich freu mich schon auf die Platin-Version nächstes Jahr

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