Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
Wenn ich mir die Kommentare so durchlese kommen mir zwei Fragen in den Sinn:

1. Wer spielt eigentlich noch Makerspiele wenn die alle so scheiße sind?
Es sind ja nicht alle, aber um ehrlich zu sein, die Meisten. Viele Projekte haben so einen Experimentalcharakter, sind zu unausgewogen und liegen in ihrer Spielbarkeit unter dem kommerziellen Standard.
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2. Wieso machen die Leute die Spiele so wenn sie sowieso nicht mehr gespielt werden?
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und außerdem gibt es einige gute Projekte, weswegen sich ein anspielen neuer Games lohnt. Und nicht zuletzt: makern bringt immernoch Spaß.
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Auf die erste Frage könnte man noch antworten - nocius hatte es ja mal angesprochen - dass der casual gamer ganz andere Ansprüche anlegt als der Entwickler. Aber wo ist der casual gamer? Überall, nur nicht hier im Forum, also kann man von ihm kein Feedback erwarten. Und wer wählt dann Spiele zum Spiel des Jahres, die alle Kritikpunkte aus diesem Thread erfüllen?
Casual Gamer gibt es auch hier, nur sind das nicht die Postnerds so wie wir, sondern schau mal im Spielhilfe-Forum, da sind massig Wenigposter die bei Spiel X nicht weiterkommen. Die reggen sich hier nur um zu wissen wie man Spiel X schafft, sind wahrscheinlich auch hauptsächlich nur der Hauptseite unterwegs und makern selber nicht. Das sind die Leute die generell soweit möglich alles durchspielen, auch so Spiele wie Alte Macht.
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Sie bemängeln das, was sie später in ihre Spiele einbauen. Irgendwie paradox, aber auch wieder irgendwie menschlich.
Es ist sogar sehr gut möglich das was ich kacke finde, selber in mein Spiel einbaue, unbewusst. Es fehlt eben die Neutralität und Distanz zum eigenen Projekt. Glaube das auch du mal irgendwo geschrieben hast das du Eterna nicht so gut findest, was du sicher während der Entwicklung anders gesehen hast. Ich habe z.b. meine Demo auch nach Monaten mal wieder durchgespielt und habe so viele "Fehler" entdeckt die ich zum heutigen Zeitpunkt gar nicht mehr so gemacht hätte.