Hm...'Lerneffekt' war ehrlich gesagt ein bisschen licence de langage ;_;.
Toll sind in Kurzgeschichten immer so kleine Denkanstöße, versteckte Aufforderungen an den Leser. Bei swordman beispielsweise war das die Beziehung zu der Androidin, das kleine Stückchen entartete Vertrautheit in einer grausam entfremdeten Welt (ich weiß, das klingt schnulzig).
Am tollsten sind da so kleine psychologische Burner, wie sie beispielsweise bei Franziska Gerstenberger rausstechen.
Du gehörst du ein bisschen in die Harry-Potter-Sparte, finde ich. Das ist durchaus keine Beleidigung oder so, eher ein Kompliment. Es ist große Literatur, weil du es verstehst, Gefühle bewusst hervorzurufen und somit die Spannung zu erhalten. Allerdings entstehen kleine Botschaften an den Leser eher durch Zufall oder sogar leicht unbeholfen. Ich denke, bei dir liegt das größtenteils an den Charakteren als Träger deiner ganzen Erzählkraft, die ziemlich 'normal' gehalten sind. Die haben durchaus keine schwache Persönlichkeit, aber sind für meinen Geschmack beispielsweise viel zu wenig neurosengeladen...
Ich denke, wenn du dahingehend noch etwas mehr entwickelst, hast du dein Talent wirklich vervollkommnet - natürlich schließe ich hier einfach nur dreist aus der einen Geschichte, die ich bisher von dir gelesen habe und lade deshalb nochmals ins Atelier ein ;P.






Zitieren

