Das tut im Herzen wirklich weh..
Nochmal zum Thema:
Tää Colette aus ToS..gab schon vorher Leute mit Schlagringen.![]()
Eine kreative Waffe ist zudem noch die Harfe, für Romantiker und geheimnisvollen Leuten, mit dem Drang für hohe kulturele Dinge in der Spielwelt z.B Dichter oder Exzentriker.
Ich finde meine Idee eines mehr oder wenigen portablen Spaltungsreaktors, der mittels Geschütz extreme Wärmestrahlen auf den Feind schießt, eigentlich ganz nett. Ist zwar eher für einen Geschützturm als für eine Handfeuerwaffe geeignet, aber Fußvolk lässt sich ohnehin auch im 28. Jahrhundert mit weniger aufwendigem Kram umbringen ;) . Ebenfalls denkbar in einem Sci-Fi-Setting sind (natürlich) Energiewaffen, allerdings nicht die unrealistischen Pseudo-Laser-Dinger (Laser ließe sich, angenommen die Miniaturisierung von Lasern würde ordentlich vorranschreiten, höchstens für Rifles verwenden :/ ), sondern etwa batteriebetriebene Stromwaffen (schließlich sollte es in ein paar hundert Jahren kein Problem sein, extrem leistungsfähige Energiespeichermedien herzustellen, und besser als derzeitige "konventionelle" Munition wären diese Dinger sicher, zumindest in den meisten Fällen). Ach ja, und Mikrowellen und Co. geben ebenfalls nette neue Tötungsmethoden ab. Was Nahkampfwaffen anbelangt; abgesehen von eventuellen "Rüstungsschneidern" sehe ich hier in der Zukunft nicht wirklich einen Platz. Wieso zu Chainswords greifen, wenn man den Feind doch aus weit größerer Entfernung mit einem weit geringeren Risiko, getötet zu werden, ebenfalls ausschalten kann?
Tja, im Science Fiction-Genre hat man es dann doch ein wenig leichter als in der Fantasy :P .
Geändert von Nathrael (15.04.2008 um 21:32 Uhr)
Joa, eine derartige Waffe habe ich glaube ich mal in nem Eastern gesehen (also in der Art). Es war glaube ich in "Die 8 Drachenschwerter des gelben Teufels". Der hatte in seiner Schrimstange zudem auch noch eine leicht entzündbare Flüssigkeit, mit der er dann Feuerbarieren zwischen sich und den Gegner machen konnte.
Wie schon oft erwähnt, muss die Waffe zum Charakter passen. Zu so einem naturverbundenen Typ würde finde ich noch ein Falke als Waffe ganz cool kommen. Im Mittelalter wurden abgerichtete Falken oder andere Raubvögel ja öfters zur Jagd verwendet (und wie wir gelernt haben, darf man sich ja durch das Mittelalter inspirieren lassen, wenn mans auch nicht 1zu1 kopieren muss). Ich glaube es gibt auch kommerzielle Spiele, wo man einen Falken zum kämpfen hat. Weiß ich aber jetzt nicht genau.
Lol, das erinnert mich gleich wieder an den 3D-Shooter "Blood", wo man (wenn man keine Munition mehr hatte) mit der Mistgabel rumgerannt war. Das war echt cool.
Ich bin eigentlich auch für Schwerter, aber was selten oder garnicht verwendet wird sich kurze Stäbe, Nunchaku, Tonfa, Wurf- oder Schlagringe wie bei Xena, Kampfsicheln. Die Möglichkeiten sind groß, man darf sich nicht in das Rpg-Korsett zwengen lassen und nur die Standartwaffen einsetzen. Das beste Beispiel ist imo der Blitzball von Wakka aus FFX.
Geändert von Amano (16.04.2008 um 23:19 Uhr)
Also ich bin auch der Meinung, dass Schwerter niemals ausgedient haben werden.Schwerter sind meiner Meinung nach einfach ein Symbol für das Mittelalter und werden oft mit Edelmut und Stärke in Verbindung gebracht.
Meine Ideen zu innovativen Waffen:
- Armburst: Hab ich bisher eher selten in Makerspielengesehen.
- Steinschleudern: In Spielen, die vielleicht mal nicht in der Blüte des Mittelalters spielen, könnten sie auftauchen. Irgendeine Wissenssendung (ich glaub es war Welt der Wunder) hat die Effektivität von Steinschleudern gegen ungepanzerte Gegner bei gezielten Treffern aufgewiesen.
- Mistgabel: Es klingt komisch, aber so ungefährlich das ist das auch wieder nicht. Wahrscheinlich sogar noch besser als ein Speer. In den Bauernkriegen wurden sie verwendet genauso wie der
- Dreschflegel: Ist auch nicht ohne, wenn man als Ritter trotz Eisenhelm mit so einem Ding eine über den Kopf gezogen bekommt, vor allem, weil sich der Bauer mit dem Teil auskennt.
Soweit meine Meinung.![]()
Einfach mal die BFG in die Hand drücken:
Nein im Ernst, dass Schwert ist so eine typische Waffe welche in den mittelalterlichen Fantasyspielen oft vorkommt und das ist auch nicht schlimm wenn dies bei mehreren Spielen eingesetzt wird. Interessanter wird die Sache jedoch wie man es einsetzt also vom Kampfsystem her. Ob man einen Manavorrat hat der abgenutzt wird, Kombos je nach einsetzen der Fertigkeiten usw.
Also meine bevorzugten Waffen sind Schwerter und kurze Lanzen (eher Speere zu nennen) wie sie in Secret of Mana und Terranigma vorkommen.
Das einzige was mich an den Schwertdarstellung in den meisten Spielen stört ist, dass viel zu wenig Aufwand um die werten Waffen gemacht wird. Es müssen ja keine klugscheißerischen, magischen Labertaschen wie in Silent Möbius sein (auch wenn ich sprechende Schwerter meistens cool finde), aber kann man den wichtigen Klingen nicht wenigstens einen Namen geben?
In alten Heldenliedern hatte doch jeder Langdolch nen Namen, während sowas in Makerspielen in 90% aller Fälle entfällt ... Was mich vom logischen Aspekt her stört ist außerdem das sich die Helden in vielen Spielen im gesamten Spielverlauf ein gutes Dutzend Waffen pro Char zulegen und diese regelmäßig ersetzen. Wenn man bedenkt das die komplette Ausrüstung eines Ritters im Mittelalter so viel wie der Besitz an Tieren eines Dorfes gekostet hat, dann find ich es arg übertrieben das die reisenden Helden ihre Rüstungen wie ihre Unterwäsche wechseln ...![]()
Schöner fänd ich mal Spielsysteme in denen man seine Ausrüstung Stück für Stück beim Schmied verbessert und erweitert. Damit spart man zum einen den Aufwand für hunderte einzelne Waffen- und Rüstungsgrafiken (was die meisten ja eh auf Grund des Aufwandes auslassen) und vor allem die Waffen könnten dadurch auch mal wieder ordentlich in den Vordergrund rücken ...
Dem kann ich nur zustimmen.Schwerter können sich von der Form, der Länge und ähnlichen Sachen unterscheiden. Es gibt kurze leichte Schwerter, lange dünne Schwerter oder gar breite und schwere Schwerter.Zitat
Das Schwert ist sozusagen, wie Kelven bereits sagte, "die edelsten und stilvollsten aller Waffen".
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In alten Heldenliedern wurden aber auch keine Massenproduktionen besungen.Zitat von K.L.R.G.
Außerdem ändert sich die Funktionalität ja nicht dadurch, dass das Schwert nicht mehr Flammendes Schwert +3 vs. Drachen sondern Horst heißt.
Nun wollen Spiele aber keine realistische Abbildung des Mittelalters sein. Das Wechseln der Ausrüstung ist Teil des Gameplays. Der Sammeltrieb des Spielers soll befriedigt werden. Außerdem ist es genauso unlogisch wenn eine Waffe stärker geschmiedet werden kann; es sei denn man lässt sich irgendwelche magischen Runen einfallen.Zitat von K.L.R.G.
Das Problem ist die Inflation der Waffen.
Gäbe es einen Ritter oder eine Gruppe der in der Lage gewesen wäre soviele schwergerüstete Krieger und Feinde in voller Ausrüstung zu besiegen wie es einem in einem Spiel vorgegaukelt wird, dann wäre diese Gruppe problemlso durch die Beute reich geworden. Da man aber in den meisten Spielen besiegte Gegner NICHT bis auf die Bruche ausrauben kann stellen eben rasche Rüstungswechsel diese inflation dar.
Axtkampf: Selbst mit einer riesigen Axt kann man problemlos schnell und geschickt kämpfen.
Äxte können ja eben nicht nur von links nach rechts geschwungen werden. Es gibt genügend Kampfstile in denen Äxte ähnlich Lanzen geführt werden was nicht nur den Vorteil einer genialen Paradefähigkeit (auf Kosten des Holzstiles ) bringt, sondern auch eine passable Attackegeschwindigkeit.
Bei ungerüsteten Gegnern ist es egal ob man den Axtkopf in den Brustkorb bekommt oder seine Schneide![]()
Den Römern waren Pfeile lieber als Schleudersteine. Ich nehme mal schwer an, die Römer waren diesbezüglich besser im Bilde als irgendwelche Fernsehsendungen.
Die Fernsehsendungen verraten dir auch nicht, dass Steine werfen Teil des Curriculums der türkischen Reiterei war. Byzanz verlangte auch, dass jeder Soldat eine Schleuder mitnehen sollte. Es ist eine leichte Waffe, Munition findet sich fast überall und es tut weh genug. Steine fielen nur in der heroic fantasy außer Mode. Menschen verwendeten sie stets und immer.
Im Mittelalter schütze einen eine Rüstung auch wirklich. Man ist im Blechkleid immun gegen mindestens 50% aller Schadensfälle. Simulier' das mal in einem RPG. Das ist frustierend für den Spieler.Zitat
Ich bin nicht schockiert über deine Ignoranz gegenüber Äxten und Speeren.Zitat
Also ich persönliche finde Schwerter relativ langweilig.
Um mich zu überzeugen müssen die wenn schon ein absolut geiles Design haben, allerdings darf es auch nicht ins lächerliche übergehen (übergroß a la FF)
Aber vergessen wir nicht das absurdeste Schwert (für mich) ever. Das Schlüsselschwert aus Kingdom Hearts.
Keine Frage, eine sehr mächtige Waffe, aber bitte, ist es sonderlich cool, seine Gegner "aufzuschließen"? Ich habe mich dann eh gefragt, wie ich Organisation XIII mit nem Schlüssel erschlagen habe XD~
@lucien: Bei deinem Zitat bezüglich McGyver: Ich fänd eigentlich (zumindest in einem Fungame oder dergleichen) einen Chara, der aus ner Büroklammer und Kaugummi nen C4-Sprengstoff bastelt, ziemlich geil. Da würde der Demonlord mal blöd gucken XD
MfG Sorata
Der Toaster ist ein kleines Extrembeispiel. Solange keine mit einem Toaster vergleichbare Waffe in einem Spiel erschienen ist, schätze ich, wir bleiben da besser auf dem Boden der Tatsachen. Was an einem Zauberpinsel, der eine wirklich kreative Idee darstellt, so lächerlich ist, dass man ihn mit einem Toaster vergleichen müsste, leuchtet mir nicht ein. Diese Meinung entspringt einer Vorliebe für konservative Medieval-Fantasy, vermute ich. In der Fantasy geht es speziell um alles, aber nicht um Realismus. Ist eine Weile her, dass mir der letzte Drache entgegen kam, um dessen Hals ich mich mit Orks kloppen musste.
Sowas wurde bis jetzt ja auch noch nie in einem Spiel übertrieben - in welchem Spiel gab es mehr als eine Waffe dieser Art? Liete hatte ihren Zauberpinsel, Cait Sith im anderen Spiel hatte sein Megaphon, Joachim im wieder anderen Spiel hatte seinen gefrorenen Kabeljau. Wenn du das jetzt auf Shadow Hearts II beziehst, dann schätze ich dich vorwiegend mal als jemanden ein, der Running Gags nicht allzuviel abgewinnen kann? :)
Ich gebe dir aber recht, es gibt keine Waffe, mit der man eine solche Ästhetik in einem Spiel und auch generell darstellen kann, wie mit einem Schwert. Und die Variationen sind ziemlich zahlreich, mal trägt der eine ein Florett, mal der andere ein sechs-Meter-langes Katana. Schwerter sind einfach Allroundwaffen, die müssen einfach rein.
Coincidence